Drachenkinder, besorgte Mütter und das übliche Chaos

GeschichteHumor, Familie / P18
Lucy Heartfilia Natsu Dragneel OC (Own Character) Wendy Marvel
21.05.2020
23.05.2020
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2: Danke Wendy

Einmal in der Woche sah Lucys Ärztin bei den jungen Eltern vorbei, sie  war erstaunt wie schnell sich das Zwillingspärchen erholte. Zufrieden sagte sie „ich bin beeindruckt wie gut sich ihre Kinder entwickeln, ich denke das wir nun versuchen können etwas mehr Körperkontakt aufzubauen.“ Glücklich über die Worte von Frau Dr. Misaki fielen Natsu und Lucy sich in die Arme. Sie erklärte ganz ausführlich was die jungen Eltern zu tun hatten und auch Wendy bekam neue Anweisungen wie sie die Zwillinge nun behandeln sollte, denn ab heute würden die Babys mit etwas mehr Energie versorgt werden. Die junge Heilerin lauschte interessiert dem was die Ältere ihr sagte und befolgte genaustens ihre Anweisungen. Nachdem Wendy alles weitere erklärt bekam fiel Lucy ihr schon um ihren Hals und begann zu schluchzen. „Danke Wendy du glaubst ja nicht wie dankbar wir dir sind. Natsu und ich wüssten nicht was wir ohne dich machen würden.“ Wendy erwiderte nur zu gerne die Umarmung ihrer Freundin. Nachdem Lucy sich von Wendy löste war Natsu an der Reihe auch er hielt die junge Dragonslayerin fest umschlossen „Luce hat Recht, ohne dich wären wir aufgeschmissen gewesen“ kam es von den Rosahaarigen.

Verlegen sah Wendy zur Seite. „Ihr müsst mir nicht danken, dass mach ich doch gerne und außerdem ist das für mich selbstverständlich.“ Der Dragonslayer lockerte seinen Griff, verschwörerisch sah er zu Lucy auch die Blondine begann zu lächeln und reichte Wendy einen Umschlag. „Was ist das?“ fragte die Blauhaarige unschlüssig „nur ein kleines Dankeschön, immerhin kannst du gerade wegen uns nicht auf Missionen gehen. Deshalb dachten wir das du es gebrauchen kannst“ erklärte der Feuermagier. „Aber das kann ich nicht annehmen“ begann die junge Heilerin zu sprechen. „Doch das kannst du, immerhin musst du ja auch von irgendetwas leben“ erklärte Natsu der Jüngeren. Lucy nahm sie ein weiteres Mal in ihren Arm „Tu uns bitte diesen Gefallen, wir wollen dir nur etwas zurückgeben.“ Leicht fing Wendy an zu Lächeln, sie war gerührt von dem was Natsu und Lucy taten immerhin wusste sie ja das es ihre Freunde gerade auch nicht leicht hatten. „Danke ihr Beiden“ kam es zaghaft von der Himmelsmagierin. „Wir hätten auch noch etwas für dich“ lächelte Lucy liebevoll, die Augen des Mädchens weiteten sich als ihre Freunde sie darum baten die Patenschaft für Hiko und Igneel zu übernehmen. Überglücklich begann Wendy zu weinen ein weiteres Mal nahm Natsu sie in den Arm „Was meinst du? Wärst du gerne ihre Patentante?“ Fragte der Dragonslayer sie ein weiteres Mal. Unter Tränen nickte sie und stammelte mühsam „das wäre ich sehr gerne.“ Zufrieden betrachtete die Ärztin die Szene zwischen den drei Freunden und verabschiedete sich kurz darauf von ihren Patienten. Wendy verließ gemeinsam mit Frau Misaki das Haus von Natsu und Lucy. Das Paar war wirklich froh in Wendy eine so gute Freundin gefunden zu haben.

Lucy sah ihren Kindern dabei zu wie sie  friedlich schlummerten,  Natsu hielt seine Liebste im Arm seinen Kopf lehnte er an ihre Schulter. Die Blondine lächelte glücklich als sie Natsus nächsten Worten lauschte „Luce.... sag mal ….willst du mich..... heiraten?“ stotterte er nervös. Der Feuermagier wusste einfach nicht wie er seine Liebste dies am besten fragen sollte. Überrascht betrachtete sie ihren Drachen. Als sich Tränen in ihren Augen sammelten sagte Natsu niedergeschlagen zu ihr „wenn du nicht willst musst du nicht, ich dachte nur....“ Lucy unterbrach ihren Freund indem sie ihre Lippen auf seine presste, nach ihren kurzen Kuss sagte sie zu ihm. „Du bist so ein Idiot, natürlich will ich“ überglücklich küsste Natsu seine Liebste ein weiteres Mal. Gerade war es als sei der Stress der letzten Monate wie weggeblasen.

Es klopfte an die Tür von Natsus kleinen Haus, noch bevor er diese öffnete begann der Feuermagier  zu seufzen. „Es ist wieder Cana.“ „Wir sollten ihr verzeihen, ihr scheint es ja auch wirklich Leid zu tun.“ Natsu nickte als er die Worte seiner Freundin hörte. Der Feuermagier stand auf um die Tür zu öffnen, er konnte nicht glauben das Cana ein weiteres Mal sturzbetrunken bei ihm und Lucy aufkreuzte. Der Rosahaarige schaffte es gar nicht so schnell zu reagieren, da drängte sich die Brünette blitzschnell an ihm vorbei. „Cana! Was soll das?“ zischte er bedrohlich, torkelnd stand sie vor der Blondine.

Lucy hatte das Zimmer in dem die Zwillinge schliefen verlassen als sie Cana hörte. Die junge Frau war mit der Situation das Cana mal wieder betrunken war sichtlich überfordert. „Hey Cana schön das du hier bist.....“ setzte die junge Mutter an. Die Kartenmagierin hatte in diesen Moment andere Pläne. „Ich finde es Scheiße von euch das ihr mich ignoriert, ich wollte mich nur bei euch entschuldigen. Außerdem kann ich ja nichts dafür wenn Lucy neben Natsu noch andere Kerle hat“ lallte die Kartenmagierin. Die junge Mutter fing an zu weinen, denn es war ja nicht so gewesen. Schließlich wurde sie gestalkt und sie wollte das was dieser Julien ihr angetan hatte nicht. Natsu war gerade so wütend das er seine Hand zur Faust ballte. Lucy konnte genau sehen das es Cana mit ihren Verhalten übertrieben hatte. Bedrohlich knurrte der Dragonslayer sie an „jetzt reicht es mir du hast sie echt nicht mehr alle!“ Er packte die Braunhaarige und warf sie sich über die Schulter. „He, he du gehst ja ran“ lallte die Brünette kaum verständlich. „Ich bringe sie jetzt zu Gildarts, vielleicht wird er mit seiner Tochter fertig. Jetzt reicht es mir, ich habe gerade andere Sorgen. Als ständig seine besoffene Tochter nach Hause zu schleppen!“ Während Natsu sprach klang seine Stimme voller Zorn, Lucy merkte genau wie wütend er gerade war. Die junge Magierin versuchte ihn zu beruhigen, doch ihre Worte zeigten keinerlei Wirkung. Noch bevor die Blondine etwas sagen konnte war ihr Freund auch schon verschwunden.

Als Natsu bei dem Haus von Gildarts ankam öffnete er ruckartig die Tür, unsanft setzte er Cana auf den Boden ab. Sie lallte nur unverständliches Zeug. „Sorge bitte dafür das sie sich in nächster Zeit nicht bei uns blicken lässt. Ich habe gerade echt keinen Nerv für deine besoffene Tochter.“ Der Feuermagier wollte gerade gehen, als Gildarts anfing zu sprechen. „Was ist passiert?“ Natsu erklärte ihm die Situation. Gildarts verstand genau weshalb der Jüngere so wütend war. „Ich werde noch einmal mit ihr reden“ versprach er. „Ich danke dir, es ist ja nicht so das wir Cana nicht verzeihen wollen, aber gerade macht sie es uns mit ihren Verhalten nicht leicht“ seufzte der Feuermagier. „Mach dir keine Gedanken darüber, ich verstehe das du und Lucy gerade etwas Zeit brauchen. Ich habe vor bald einen neuen Auftrag  anzunehmen, ich denke es ist ganz gut wenn sie mich begleitet. So kommt ihr mal etwas zur Ruhe. Und ich kann noch einmal mit ihr sprechen.“ Dankend sah Natsu zu Gildarts, kurz darauf ging der Rosahaarige wieder zu Lucy und seinen Kindern.

Der Feuermagier lief zurück in den Wald er wollte heute schließlich etwas Zeit mit seiner Liebsten verbringen. Zumal Lucy seinen Antrag angenommen hatte gab es auch etwas zu feiern, außerdem wollte der Dragonslayer ihr noch den Ring geben. Welchen er für sie hatte. Deshalb rannte Natsu auf den schnellsten Weg zu sich nach Hause um bei seiner Familie sein zu können.

Lucy saß wie so oft bei den Brutkasten sanft streichelte sie über den kleinen Körper ihrer Zwillinge. Als Natsu nach Hause kam sang die Blondine ihren beiden Kindern gerade ein kleines Lied vor.


Auf dem Rücken von nem Drachen,
fliegen wir rund um die Welt.
Dorthin wo wir noch nie warn.

Auf dem Rücken von nem Drachen,
dahin wo es uns gefällt.
Zu Orten die wir vorher noch nie sahn.

Unter uns, da schimmert blau der tiefe Ozean.
Die Wellen hier sind wirklich riesengroß.
Eine Lila Krake regelt hier den Fischverkehr.
Denn hier im Ozean ist so viel los.

Schon erreichen wir das Land der Fee wunderschön.
Von Oben siehts noch schöner aus ganz klar.
Und dort ist auch die Fee zu sehn.
Was macht sie denn da?
Sie küsst heimlich den Zauberer Kosemar.

Auf dem Rücken von nem Drachen,
fliegen wir rund um die Welt.
Dorthin wo wir noch nie warn.

Auf dem Rücken von nem Drachen,
dahin wo es uns gefällt
Zu Orten die wir vorher noch nie sahn.

Weiter geht die Reise in Richtung Märchenland.
Dort hinter sieben Bergen liegts versteckt.
Der Froschkönig der winkt uns zu,
Rapunzel kämmt ihr Haar.
Ein Prinz der hat Dornröschen grad geweckt.

Auf einen Regenbogen machen wir ne kurze Rast.
Ein Buntspecht findet das ganz unerhört.
Er sagt: er malt den Bogen bunt,
wie säh der denn sonst aus?
Doch wird nicht fertig wenn ihm ständig jemand stört!

Auf dem Rücken von nem Drachen,
fliegen wir rund um die Welt.
Dorthin wo wir noch nie warn

Auf den Rücken von nem Drachen,
dahin wo es uns gefallt.
Zu Orten die wir vorher noch nie sahn.


Thomas Koppe: Auf den Rücken von nem Drachen https://www.youtube.com/watch?v=OMScKxu9JIg&list=RDOMScKxu9JIg&start_radio=1

Natsu betrachtete zufrieden seine Freundin dabei wie sie mit ihren Kindern umging. Für den jungen Mann war es kaum vorstellbar wie sehr sich die Beziehung zwischen ihm und Lucy im letzten Jahr doch entwickelt hatte. Er hing seinen Gedanken nach und bemerkte nicht einmal das seine Liebste schon auf ihm zu gegangen war um ihren Freund zu umarmen. Überglücklich erwiderte der Rosahaarige ihre Umarmung. Sanft hauchte er in ihr Ohr. „Luce, du hast eine wunderschöne Stimme“ verlegen sah die junge Frau zu ihren Drachen. Sanft küsste sie ihn, verliebt sahen sich die beiden Magier an „das wichtigste hätte ich fast vergessen“ sprach der Rosahaarige. Natsu kramte eine kleine schwarze Schachtel hervor. Gebannt sah Lucy ihren Drachen an. Natsu ging vor ihr auf die Knie und sah ihr entschlossen in die Augen „Luce ich frage dich noch einmal, willst du mich heiraten?“ Die junge Frau fiel Natsu um seinen Hals überglücklich sagte sie zu ihm. „Das weißt du doch schon, natürlich will ich dich heiraten.“ Ein weiteres Mal küsste sich das junge Paar, nach ihren Kuss sah die Blondine verlegen auf ihren Ring. Dieser war golden. Der Ring bestand aus zwei dünnen Goldsträngen. Welche ineinander verschlungen waren, die Mitte des Ringes war mir einen rosa Edelstein besetzt. Mit roten Wangen sagte sie „Natsu der ist wunderschön, aber woher hast du ihn?“ Zufrieden lächelte der Dragonslayer. „Ich bin froh das er dir gefällt, der Ring ist von meiner leiblichen Mutter. Zeref hat ihn mir gegeben kurz bevor er und Mavis starben. Er sagte zu mir das ich ihn dir geben soll. Weil du etwas ganz besonderes bist, und ich muss zugeben er hatte in diesen Punkt recht. Erst viel zu spät habe ich begriffen was du mir schon solange bedeutest.“ Ein weiteres Mal küssten sie sich, für das junge Paar war es als würde die Zeit still stehen.
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