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reaching for the stars

von juliemyg
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Han / Han Jisung Hwang Hyunjin
20.05.2020
01.07.2020
7
17.881
9
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20.05.2020 2.608
 


Jisung hatte bereits im Vorhinein gewusst, dass heute kein guter Tag für ihn werden würde. Und das lag nicht daran, dass Montag war und er sich kaum auf seine heutigen Fächer vorbereitet hatte. Er hatte es bereits gewusst, als er – für ihn absolut untypisch – überpünktlich aufgewacht war. Dass er vergessen hatte, sein Handy über Nacht aufzuladen, sich beim Zähneputzen dann auch noch an seiner Zahnpasta verschluckt hatte und ihm die Ärmel seines Shirts beim Händewaschen runtergerutscht waren, bestärkte das ungute Gefühl in seinem Bauch nur noch mehr.

Jisung war auf alles gefasst gewesen. Naja, zumindest fast alles.

„Han Jisung und Hwang Hyunjin“, als seine Psychologielehrerin die Paare für die diesjährigen Schulprojekte vorlas, wäre Jisung bei eben genau diesen beiden Namen, beinahe vom Stuhl gefallen. Beinahe, weil er sich gerade noch rechtzeitig fangen und an Changbins Oberarm festkrallen konnte. Dieser gab ein gequältes Zischen von sich, als Jisungs Fingernägel sich in seine Haut bohrten.

„Frau Min“, Jisung war nicht sonderlich davon überrascht, dass Hyunjin, augenblicklich nach der Verkündigung ihres Teams, Einspruch erhob. Jisung selbst hätte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit genau dasselbe getan. Zumindest, wenn er den Mumm dazu hätte, ihrer relativ strengen Lehrerin auch nur ansatzweise zu widersprechen. So gesehen war er also ziemlich froh, dass Hyunjin ihm diese Aufgabe abnahm.

„Nein, Herr Hwang, es besteht nicht zufälligerweise die Möglichkeit, Partner zu wechseln und stattdessen ein Team mit Herr Kim zu bilden, nur um diesen dann letzten Endes die ganze Arbeit alleine machen zu lassen“

Kim. Kim Seungmin. Jahrgangsbester – wenn nicht inzwischen sogar schon Bester der gesamten Schule –, ein absolutes Technik- und Wissenschaftsgenie. Wurde von ausnahmslos jedem an der Schule, sowohl Schülern als auch Lehrern, gemocht, was nicht etwa daran lag, dass er der Sohn des Schulrektors war. Dieser war nämlich, ganz im Gegensatz zu seinem Sohn, alles andere als sympathisch . Aber war Seungmin leider Gottes eben auch der beste Freund von Hwang Hyunjin.

„Diese Teams wurden über die letzten beiden Wochen mit größter Sorgfalt und vielen Überlegungen innerhalb des Lehrerkollegiums zusammengestellt. Dabei lag unsere Absicht darin, euch die bestmöglichen Resultate für eure Projektendnote zu ermöglichen“

Hyunjins Blick traf auf den von Jisung und obwohl das Braun seiner Augen so warm war, schien in ihnen so viel Kälte zu liegen. Und auch wenn Jisung daraufhin ein Schauer über den Rücken lief und es ihn einige Mühe kostete, den Kopf nicht zu senken, erwiderte er den Blick nur allzu gerne.

Erneut schien Hyunjin zu realisieren, um wen es sich bei seinem neuen Projektpartner eigentlich handelte, denn fuhr er abrupt herum, den Kopf wieder nach vorne in Richtung des Lehrerpults gerichtet.

„Aber-“, wollte er erneut anfangen, klang dabei beinahe wie ein kleines, nörgelndes Kind, wurde aber sofort von ihrer Lehrerin unterbrochen.

„Keine Widerrede, Herr Hwang. Die zugeteilten Teams stehen fest und werden trotz Ihrer persönlichen Sonderwünsche nicht mehr umgeändert. Die jeweiligen Themen für die Projekte werden Ihnen dann in den kommenden Tagen mitsamt des Abgabe- und Vorstellungstermins per E-Mail zugeschickt. Vergessen Sie also nicht, regelmäßig Ihren Posteingang zu checken. Erwähnenswert wäre wohl auch, dass dieses Schulprojekt die Hälfte Ihrer Endnote im Jahreszeugnis ausmachen wird. Strengen Sie sich also an, investieren Sie genug Mühe in Recherchen und nötige Vorbereitungen und planen Sie Ihre Zeit weise“

Jisung seufzte, während er die eben genannten Tipps seiner Lehrerin auf einem kleinen Zettel vermerkte. Ein erdrückendes Gefühl machte sich in seinem Magen breit und die Tatsache, dass Hyunjin sich erneut zu ihm umdrehte, um Jisung einen weiteren finsteren Blick zu schenken, machte die ganze Sache nicht gerade besser.

In diesem Augenblick wurde Jisung sich über drei Dinge ganz genau im Klaren:

Erstens: Er sollte in Zukunft immer auf sein Bauchgefühl vertrauen, heute war nämlich, eben genau wie er bereits vermutet hatte, tatsächlich kein guter Tag für ihn.

Zweitens: Das Schicksal – oder viel mehr das komplette Lehrerkollegium – schien einen unfassbaren Groll gegen ihn zu hegen.

Und drittens: Er konnte Hwang Hyunjin auf den Tod nicht ausstehen und würde unter keinen Umständen ein Projekt mit ihm auf die Beine stellen können, ohne ihn davor ausversehen umzubringen.

Doch würde er es wohl oder übel versuchen müssen. Immerhin hing seine Endnote zu fünfzig Prozent davon ab und Jisung konnte sich nicht schon wieder ein schlechtes Jahreszeugnis erlauben.




„Was für eine Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?“, wollte Chan stirnrunzelnd wissen, als sich Jisung und Changbin zu Beginn der Mittagspause zu Jeongin und ihm an ihren üblichen Platz in der Cafeteria setzten.

Zugegebenermaßen waren die Schulstunden nach Psychologie nur so an ihm vorbeigezogen, noch immer hatte seine Laune sich nicht gebessert und Jisung konnte sich auch nicht vorstellen, dass sie das in den nächsten Stunden, wenn nicht sogar Tagen oder Wochen, noch würde. Während er selbst nur ein Grummeln von sich gab, lachte Changbin, die Hände hinter dem Kopf verschränkt und lässig gegen seinen Stuhl lehnend, vergnügt auf. Jisung hätte ihm dafür am liebsten sofort eine gescheuert.

„Wir wurden heute in die Teams für die diesjährigen Schulprojekte eingeteilt“, fing er an, die Geschichte zu erzählen, und machte dann eine dramatische Pause, in der er Chan verheißungsvoll ansah. Dieser erwiderte Changbins Blick zwar, ergriff aber, ehe der Jüngere auch nur zum Weitererzählen ansetzen konnte, lieber selbst das Wort:

„Changbin, ich hoffe für dich, dass du einen wenigstens ansatzweise passablen Projektpartner abbekommen hast“


Seo Changbin. Wäre eigentlich bereits eine Stufe über Jisung, wenn er letztes Schuljahr nicht die Musik für sich entdeckt hätte. Kurz darauf hatte er sich dann nämlich dazu entschieden, nicht in die Fußstapfen seines Vaters – einem erfolgreichen Chefarzt – zu treten (nicht, dass er das überhaupt jemals in Erwägung gezogen hätte), sondern stattdessen seinen eigenen Weg zu gehen und in die Musikbranche einzusteigen.

Von diesem Augenblick an stand die Musik für ihn an erster Stelle und er verbrachte seine Freizeit fast ausschließlich nur noch im Studio, um an eigenen Songs zu arbeiten. Dort lernte er früher oder später dann schließlich auch Chan kennen und freundete sich, aufgrund der gleichen Interessen, relativ schnell mit ihm an.

Jisung selbst traf die beiden erst ein paar Monate später, als er Felix nach dem Training vom Tanzstudio abholen sollte, welches sich zufälligerweise im selben Gebäude wie Chan und Changbins Studio befand. In seiner Verpeiltheit hatte er damals aus Versehen die falsche Tür geöffnet und war stattdessen bei den beiden gelandet.

Jisung war schon immer am Produzieren von Musik interessiert gewesen und hatte sich in der Vergangenheit bereits hin und wieder am Schreiben eigener Lieder versucht. So gesehen war es also nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die Drei anfingen sich regelmäßig zu treffen, um gemeinsam an Songs zu arbeiten.

Jedoch war die Tatsache, dass vor allem Changbin sich komplett auf die Musik fokussiert hatte und dadurch mit dem Schulstoff immer weiter zurückfiel, eben auch der Grund, weswegen er die Klasse jetzt wiederholen musste und mit Jisung – welcher es selbst nur ganz knapp in die nächste Stufe geschafft hatte – im selben Jahrgang war.

Nach einer gemeinsamen „Krisensitzung“ und Chans darauffolgender Anordnung (schließlich war er der Älteste) trafen sie sich inzwischen nur noch an den Wochenenden im Studio und nicht mehr wie früher alle zwei bis drei Tage.

„Um mich brauchst du dir keine Sorgen machen, Hyung. Mein Partner ist Kim Seungmin. Hab die gute Note also bereits so gut wie in der Tasche“

Jisung selbst konnte daraufhin nur genervt schnauben. Dieser verdammte Glückspilz. Er hatte es kaum fassen können, als ihre Lehrerin tatsächlich Changbins Namen zusammen mit dem von Seungmin vorgelesen hatte. Damit würde er Jisung das ganze restliche Jahr über prahlend in den Ohren liegen.

„Aber drei Mal darfst du raten, wen Jisung abbekommen hat“, fuhr Changbin dann fort, seine Lippen verzogen sich zu einem schadenfrohen Grinsen, das Jisung ihm am liebsten sofort wieder aus dem Gesicht schlagen würde, ehe er mit dem Mund dann stumm den Namen „Hwang Hyunjin“ formte.

Dieser verdammte Idiot, ich werde Changbin umbringen, schoss es Jisung sofort durch den Kopf, als Chans mitleidiger Blick ihn traf. Jeongin, der bislang nur schweigend neben dem Ältesten gesessen hatte, fing plötzlich an, lachend in die Hände zu klatschen.

„Das Schicksal ist in letzter Zeit wirklich nicht auf deiner Seite, Jisung. Ich habe dir doch schon gesagt, dass das schlechtes Karma dafür ist, dass du dir letztens drei Kugeln Eiscreme gekauft hast, während ich mich mit einer mickrigen Eiswaffel zufriedengeben musste“, presste der Jüngste unter seinem schadenfrohen Gelächter hervor.

„Jeongin du bist laktoseintolerant“, jammerte Jisung, legte den Kopf dabei in den Nacken und raufte sich frustriert die Haare.

„Na und?“, meinte dieser verständnislos, schien sich langsam aber sicher von seinem Lachanfall zu erholen. „Du hättest dir eben auch nur eine Eiswaffel kaufen sollen. Aus reiner Solidarität deinem armen, laktoseintoleranten Freund gegenüber“

Er machte eine kurze Sprechpause, in seinen Augen war dieses gewisses Funkeln zu sehen, das Jisung überhaupt nicht leiden konnte. „Auf jeden Fall wünsche ich dir ganz viel Spaß mit Hwang Hyunjin als deinen Projektpartner. Der ist wegen letztens doch hoffentlich noch immer so schlecht auf dich zu sprechen, oder?“

Jisung machte sich gar nicht erst die Mühe, sich über die dreiste Schadenfreude des Jüngeren aufzuregen, sondern gab stattdessen nur einen weiteren Klagelaut von sich, vergrub beschämt das Gesicht in den Händen.

„Erinner mich bloß nicht dran“, seine Ohren waren inzwischen mit Sicherheit schon ganz dunkelrot angelaufen. „Die Mädchen aus meiner Stufe werfen mir deswegen noch immer verächtliche Blicke zu“

Vor etwa zwei Wochen war Jisung, mit seinem voll beladenen Tablett in den Händen, in der Cafeteria vor der ganzen Schule gestolpert und hatte daraufhin den gesamten Inhalt seines Tellers (Spaghetti mit Tomatensoße) von all den Menschen, die sich zu dem Zeitpunkt auch nur ansatzweise in seiner Reichweite befunden hatten, über niemand geringeren als Hwang Hyunjin höchstpersönlich, verschüttet.

Jisung war sich absolut sicher, dass sein eigenes Gesicht daraufhin röter als die Tomatensoße geworden war, die sowohl auf Hyunjins weißem Shirt als auch dessen Schoß verteilt worden war und zwischen seinen Beinen vom Stuhl auf den Boden getropft war.

Jisung hatte etwas sagen wollen – hatte er wirklich – den Mund bereits geöffnet, die Augen vor Schock geweitet, doch hatte er sich nicht dazu überwinden können. Sein Kopf war mit einem Mal wie leer gefegt gewesen und er hatte das Gefühl gehabt, sich nicht mehr zu bewegen können. Hatte das Geschehene erst noch verarbeiten müssen. Er war sich nicht ganz sicher gewesen, ob es überhaupt passiert war – hatte gehofft, dass es nicht passiert war.

Stattdessen war Hyunjin ihm zuvor gekommen.

„Ich will nichts von dir hören, Han. Halt bloß deine dumme Klappe“, hatte er gefaucht und Jisung dann mit hochrotem Kopf (die Farbe glich beinahe der einzelnen Spritzer Tomatensoße in seinem Gesicht) einen solch finsteren Blick zugeworfen, dass es Jisung eiskalt den Rücken runter gelaufen war. „Du bist es nicht wert, dass ich meine Zeit damit verschwende, mir irgendeine dahergesagte Entschuldigung anzuhören, obwohl es dir nicht einmal leid tut. Spar dir das also und wag es ja nicht, mir nochmal unter die Augen zu kommen“

Hyunjin hatte recht gehabt. Jisung hatte es kein bisschen leid getan. Es hatte ihm nicht leid getan, dass nicht nur Hyunjins Shirt, sondern auch seine Hose, so gut wie ruiniert waren, und es hatte ihm auch nicht leid getan, dass er ihn mit dem heißen Essen wahrscheinlich ziemlich verbrannt haben musste – auch wenn Hyunjin sich davon überraschenderweise nichts hatte anmerken lassen.

Stattdessen hatte es ihm im Nachhinein viel mehr um Hyunjins Vater leid getan, der letztendlich wohl das ganze Schlamassel ausgebadet hatte, indem er die Klamotten entweder gewaschen hatte, um die Flecken irgendwie wieder aus dem teuer aussehenden Stoff zu bekommen, oder ihm eben neue Klamotten gekauft hatte.

Jisung tippte eher auf Zweiteres.

Hyunjin war verzogen. War es schon immer gewesen und würde es wahrscheinlich auch immer sein.

„Können wir bitte aufhören, darüber zu reden, und diesen Vorfall einfach vergessen? Das war mit Abstand die schlimmste Blamage meines Lebens, ich habe mich noch nie zuvor so sehr bloßgestellt gefühlt, wie an jenem Tag“

Changbin fing, genauso wie Jeongin, jetzt ebenfalls an zu kichern.

„Zugegebenermaßen war es als Außenstehender recht amüsant anzusehen. Man hätte deinen Gesichtsausdruck auf einem Foto festhalten müssen, Jisung. Der war einmalig“

„Und erst die Reaktionen der anderen Schüler“, stieg Jeongin vergnügt in Changbins Neckerei ein. „Die gesamte Cafeteria ist mit einem Mal verstummt, ausnahmslos jeder hat euch angesehen“

Jisung wollte bei den Erinnerungen an das Geschehene am liebsten im Boden versinken. Alles schien sich noch einmal vor seinem inneren Auge abzuspielen.

Hyunjin, wie er ihn ein letztes Mal abschätzig angefunkelt hatte, ehe er sich ruckartig von seinem Platz erhoben und wortlos, ohne jemandem auch noch eines Blickes zu würdigen, die Cafeteria verlassen hatte.

Seungmin, der keine zehn Sekunden, nachdem Hyunjin durch die Tür nach draußen auf den Schulflur und um die Ecke verschwunden war, ebenfalls aufgestanden und ihm nachgelaufen war.

Wie ein Hund, dachte sich Jisung im Nachhinein verächtlich.

Er selbst war noch immer wie versteinert dagestanden, das leere Tablett in den Händen haltend, und hatte stumm auf den Stuhl gestarrt, auf welchem Hyunjin noch bis vor Kurzem gesessen hatte. Noch immer war Tomatensoße, mit kaum hörbaren Platschen und in unregelmäßigen Abständen, auf den Boden getropft. Eine rote, dickflüssige Pfütze hatte sich bereits dort gebildet, erinnerte an ein Massaker. Ein Tomatensoßen-Massaker.

In Jisungs Ohren jedoch hatte jeder einzelne Tropfen, der lautlos zu Boden fiel, wie der Schuss einer Pistole geklungen und er hatte geglaubt, sein Trommelfell würde jeden Augenblick platzen.

Oder noch Schlimmer, dass er an all den stechenden Blicken der anderen Schüler, die er auf sich spürte, jeden Augenblick zerbersten würde.
Er hatte es kaum gewagt zu atmen, hatte sich in jenem Augenblick nichts sehnlicher gewünscht als einfach unsichtbar zu sein.

„Hast du schon versucht Frau Min zu fragen, ob es nicht vielleicht möglich wäre, Partner zu wechseln?“, fragte Chan, schien sich inzwischen wohl doch schlecht zu fühlen, Witze auf Jisungs Kosten gemacht zu haben, und wollte ihm jetzt im Gegenzug mit einem lieb gemeinten Vorschlag aus der Misere helfen.

„Ich nicht, aber Hyunjin hat natürlich sofort Protest erhoben und wie ein kleines Kind herumgenörgelt“, erklärte Jisung seufzend. „Frau Min hat ihn aber nur abgewimmelt und meinte, sie akzeptiere keinerlei Widerrede, weil das Kollegium sehr viel Zeit in die Zusammenstellung der Paare investiert hätte“

Genervt schnalzte er mit der Zunge. Malte sich im Kopf bereits Szenarien aus, wie er Hyunjin am besten ansprechen könnte, ohne sofort einen neuen Streit anzuzetteln. In seinen Augen schien inzwischen alles aussichtslos und er war sich sicher, dass er sich den Worten seiner Lehrerin wohl oder übel beugen musste.

„So ein Pech aber auch“, die Worte klangen mitleidig, die Art, wie Changbin sie jedoch aussprach und Jisung dabei ansah, absolut nicht. Er ergötzte sich am Elend des Jüngeren und konnte nicht genug davon bekommen, ihn damit aufzuziehen.

Jisung stöhnte frustriert auf.

„Wo ist Felix wenn man ihn braucht“, jammerte er, hielt dann aber augenblicklich inne, als die Erkenntnis ihn traf. Ein Blick auf die Uhr und seine Stirn zog sich nachdenklich in Falten.

Ja, wo war Felix überhaupt?


author's note:

pspspsps Felix, huhu wo bist du?

PS: Ich übernehme keinerlei Verantwortung für falsche/fehlende Kommasetzung, versteh die meisten Regeln bis heute noch nicht.

PPS: kann sein, dass mein Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, der hat in letzter Zeit ziemlich viele Wandlungen durchlebt.

PPPS: Hyunjin und Jisungs Feindschaft hat mehr depth als nur dieses Nudel-Dilemma, keine Sorge :P

!!!PPPPS: nehmt diese Projektarbeit bitte nicht allzu ernst, lmao. Ich geb mein bestes, aber grundsätzlich wird das nur so ein bisschen nebensächlich behandelt werden. IT IS FOR THE PLOT, YOU GUYS. Wie sonst sollte es denn zu einer Interaktion zwischen unseren beiden Hauptprotagonisten kommen. Immerhin hassen sich die beiden, tch. Bei sowas muss man eben schwere Geschütze auffahren!!!


Anyways, man hört und stört sich.
Geupdatet wird planmäßig jede Woche, mal schauen, wie lange ich das durchziehe, hehe,
Julie
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