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Blue Heart - ConnorxReader Fluff (One-Shots/Short Stories)

von CrushCon
OneshotSci-Fi, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Hank Anderson RK800-51-59 Connor RK900
19.05.2020
30.05.2020
4
4.487
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
19.05.2020 1.015
 
Diese Story ist eine Gruppen-Challenge mit meinen lieben Wattpad-Freunden, @Ciniffy @DBH_Girl und @Lady_Quicksilver. (Inspiriert durch: @lasihiutale).
Diese 5 Wörter mussten in der Story enthalten sein: [stumm, Schalter, Blitz, Gummi, Aroma] Viel Spaß! : )
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Du hättest nicht gedacht, dass es so ein Feuerwerk auslösen würde. Ein elektrostatisches Knistern, Blitzen. „Shit, shit, shit...“ fluchtest du, stelltest rasch den Kaffeebecher neben dich und stürztest nach vorn. Connor war schneller, als er den Touchscreen berührte und die Tür der Mikrowelle öffnete. „Du hast den Löffel vergessen.“ meinte er lachend und hielt das rauchende Elend hoch, dass dein Abendbrot hätte werden sollen. „Mach ich dich so nervös?“ fügte er hinzu, während sein Grinsen breiter wurde. Du spürtest, wie deine Wangen warm wurden. Als ob sein Lächeln nicht schon attraktiv genug wäre, sie mussten ihm auch noch Grübchen geben. „Haben alle Androiden so eine große Klappe oder nur du?“ meintest du grinsend und blicktest mit hochgezogenen Augenbrauen zu ihm auf, ehe du ihm die traurigen Überreste deiner Mahlzeit abnahmst. „Und ich dachte, das magst du so an mir.“ antwortete er schulterzuckend. „Du solltest ohnehin nicht so viel Fast Food essen. Das ist nicht...“ - „Hast du auch ‘nen Ausschalter, Con?” unterbrachst du ihn seufzend. Er legte den Kopf schief. „Nein, meine Sorge um dich lässt sich nicht abschalten.“ Du schütteltest lächelnd den Kopf, ließt die „Asiatische Reispfanne“ im Mülleimer verschwinden und griffst wieder nach dem dampfenden Becher auf deiner Anrichte. Es ging doch nichts über das schale Aroma von aufgewärmten Kaffee. Du verzogst das Gesicht. Es war wohl wirklich nicht dein Tag. Auch wenn der Android, der dich amüsiert beobachtete, ihn definitiv besser machte. Bei eurer ersten Begegnung hatte er dir einen Kaffee angeboten und du nur ein gepresstes „Was?“ hervorgebracht, als plötzlich der attraktivste Mann vor dir stand, den du je gesehen hattest. „Kaffee. Das Heißgetränk aus den gerösteten Samen des Kaffestrauchs.“ war seine trockene Antwort, die dich sofort erröten lassen hatte. Ein Lächeln auf seinen Lippen, den Kopf schiefgelegt, mit diesem Blick, aus seinen verdammt schönen braunen Augen. Erst im nächsten Moment hattest du die LED an seiner Schläfe bemerkt. Er war so nett gewesen, später die Worte für dich auf dem Porzellan zu verewigen, dass du gerade in der Hand hieltst. Ja, er war alles andere gewesen, als das mechanische Stück Plastik, das du erwartet hattest, als du erfuhrst, dass du mit einem Androiden zusammen arbeiten würdest. Seufzend trankst du noch einen Schluck, stelltest die Tasse wieder ab und öffnetest den Kühlschrank. Connor kam zu dir und blieb hinter dir stehen, als du gerade die spärliche Auswahl begutachtetest. „Soll ich dir etwas bestellen?“ fragte er mit einem Blick über deine Schulter. „Lass mal. Das Sushi von gestern tut’s auch.“ antwortetest du dann rasch und griffst nach der Plastikpackung. Als du dich rasch umdrehtest, pralltest du gegen ihn, er hinderte mit einem raschen Griff dein Abendbrot daran, Bekanntschaft mit dem Boden zu machen. „Nicht so schnell.“ rief er grinsend. Hatte er schon immer so gut gerochen oder warst du ihm nur noch nie nah genug gekommen, um es wahrzunehmen? Du räuspertest dich. „Ich habe es immer eilig. Wir haben doch so wenig Zeit auf Gottes schöner Erde.“ Connor lachte auf. „Bist du nicht zu jung für solche Sprüche?“ meinte er dann. Wieder diese Grübchen in seinen Wangen, die feinen Linien, die seine hochgezogenen Mundwinkel um seine Augen zeichneten. Du solltest aufhören, ihn anzustarren. Mit pochendem Herzen tratst du zur Seite. „Und das von jemandem, der gerade mal ein Jahr alt ist. Sollte man in deinem Alter zu dieser späten Stunde noch wach sein?“ meintest du und zogst die Augenbrauen nach oben. Mit einem Sprung setztest du dich auf die Kücheninsel. „Touché.“ grinste Connor und reichte dir die Sushipackung. Es gefiel dir, dass sein Stil in letzter Zeit lässiger geworden war. Die braunen Haare etwas länger, einige Strähnen in seine Stirn fallend. Das Hemd hochgekrempelt, die Jeans locker sitzend. Wie er jetzt vor dir stand, könnte er einer dieser Nachmittagssoaps entstiegen sein. Du griffst nach einem Reisbällchen mit Lachs darauf, der definitiv schon saftigere Zeiten erlebt hatte, und schobst es in deinen Mund. Du verzogst das Gesicht, während du kautest. „Gott, das Zeug ist zäh wie Gummi. Sei dankbar, dass du nicht schmecken kannst, Con.“ meintest du dann. „Ich kann schmecken. Ich genieße es nur nicht.“ antwortete er prompt. Du legtest den Kopf schief. „Hmm...Was genießt du dann?“ fragtest du kauend. „Andere Dinge... dein Lächeln zum Beispiel.“ meinte er mit einem Grinsen, machte einen Schritt auf dich zu und legte die Hände neben dich auf die Arbeitsplatte. Dein Herzschlag schien einen Moment auszusetzen. Du musstest husten und schlucktest rasch. „Charmant. Du hast also auch ein „Flirten-wie-im-Kitschroman-Programm“?“ meintest du dann lächelnd und sahst zu ihm auf, versankst einen Moment im tiefen Braun seiner Iris. Du musstest zugeben, dass du die Geschichte lesen würdest. Solange ihr die Hauptfiguren wart. Er sah dich unverwandt an. Verlegen griffst du das nächste Nigiri aus der Packung, und hieltst es hoch. „Willst du mal kosten?“ meintest du dann und räuspertest dich. „Ich kann es...“ Er ließ dich augenblicklich verstummen, als er sich plötzlich zu dir neigte. Du spürtest seinen warmen Atem auf deinem Gesicht, als er sanft dein Kinn anhob und leise meinte: „Es gibt etwas, das ich lieber probieren würde.“ Das kränklich aussehende Sushistück fiel zu Boden, als er sich plötzlich zu dir neigte und seine weichen Lippen auf deine legte. Er ließ das Kribbeln in deinem Bauch mit einem Mal explodieren. Du hieltst den Atem an, als du spürtest, wie seine Zunge zärtlich über deine Unterlippe glitt, dann sanft zwischen deine Lippen drang, sich nur einen Moment mit deiner vereinigte, ehe er sich viel zu rasch wieder von dir löste. „Und?“ fragtest du atemlos, während du ihn anblicktest. „Mein Geschmack.“ antwortete er mit einem schiefen Grinsen und zog dich an sich.
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Mal ein kleiner Snack für zwischendurch. xD Kitsch? Check! Klischee? Check! Wollte ich es trotzdem schreiben...Jaaa!! : )) Ich freue mich, eure Meinung zu hören!!. : )  Liebe Grüße, eure CrushCon : ) PS: Mehr Connor-Stories von  mir findet ihr auf Wattpad unter dem gleichen Usernamen. :)
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