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Closer - ConnorxReader (Lemon)

von CrushCon
OneshotSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Hank Anderson RK800-51-59 Connor
18.05.2020
18.05.2020
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Dieses Kapitel
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18.05.2020 2.038
 
Abkürzungen:  d/N = dein Name

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In letzter Zeit hattest du nur noch daran gedacht, wie sehr du diese geschwungenen Lippen auf deinen spüren wolltest. Erkunden, wie weich sich sein braunes Haar wohl anfühlte, wenn deine Finger sich darin vergruben, während sich deine erhitzte Haut gegen seine nackte Brust presste. Du konntest dich nicht mehr daran erinnern, wann du begonnen hattest zu vergessen, dass hinter Connors Lächeln Prozessoren arbeiteten. Vielleicht waren es diese Momente gewesen, in denen du in der braunen Iris deines Partners versunken warst und eure Blicke plötzlich verschmolzen, er dein schwer verborgenes Verlangen mit einem Glanz in seinen Augen erwiderte, den du nicht definieren konntest. Ob der RK800 auch dieses unerträgliche Prickeln spürte, wenn er sich so nah über dich beugte, dass du seine Wärme auf deiner Haut fühlen konntest? Du hofftest, dass heute all diese Fragen beantwortet werden würden, als du Connors schlanke Finger an deiner Taille spürtest, eine warme Berührung, die dich einen Moment die Kühle dieses Spätsommerabends vergessen ließ. Die Muskeln seiner Schulter ein leichter Druck an deiner Wange, während du dich gegen sie lehntest, ihre definierte Form in deiner Fantasie mit deinen Lippen nachzeichnetest. Dein Bierglas, dass sich bei jeder Runde in Jimmy’s Bar wie von selbst geleert hatte, war es, das euch das erste Mal zu zweit zu deiner Eingangstür geführt hatte. Dafür würdest du dieser feuchtfröhlichen Feier zum Abschluss des Casey-Falles wohl ewig dankbar sein. Ein Seufzen kam über deine Lippen, als du wieder schwanktest und er dich fester griff, rasch deinen Schlüssel an den Scanner hielt, der die Dunkelheit mit seinem beruhigenden Blau erhellte. Wie die LED an der Schläfe des Androiden neben dir, als er die Tür zu deiner Wohnung aufhielt und dich in die wohlige Wärme deines Flures hievte. Eine elektronische Stimme begrüßte dich, während du dich einen Moment am rauen Holz der Tür abstütztest, fluchend blinzeltest, als Deckenfluter aufflammten, das Licht träge reflektiert von dunkel glänzenden Fließen. Mit einem Stöhnen presstest du deine Augen zusammen, blinzeltest wieder, bis sie das gedämpfte Licht ertragen konnten. Doch du wurdest rasch abgelenkt von vereinzelten Sommersprossen, die den sanften Schwung von Connors Nacken zierten. Es war verdammt schwer, das Bedürfnis zu unterdrücken, ihrer Spur mit deinen Lippen auf seiner hellen Haut zu folgen. Der hochgewachsene Android ignorierte, dass du ihn ununterbrochen anstarrtest und bugsierte dich vorsichtig weiter in den Flur deines Apartments, deinen Schuhen ausweichend, die du gestern einfach von dir gestoßen hattest. Verdammt, der Alkohol ließ deine Selbstbeherrschung von dir abbröckeln wie alten Putz, darunter nichts als nacktes Verlangen. Du spürtest nur die Wärme seiner Hand, wo er deinen Körper berührte und die Vorstellung, wie sie langsam deinen Rücken hinabgleiten könnte, ließ deinen Atem stocken. „Alles in Ordnung, Detective? Ist Ihnen schlecht?“ fragte Connor besorgt und hielt inne. Dieses warme, heisere Timbre, das dir ganz andere Dinge in deine glühenden Ohren flüstern sollte. Du schlucktest, ließt deinen Blick über die Seriennummer auf seinem Jackett streifen, den rauen Stoff über dem perfekt sitzenden Hemd, dass sich eng an seine schlanke Figur schmiegte. Was würde dich erwarten, wenn du die schwarze Krawatte etwas lockern, die Knöpfe seines weißen Shirts langsam öffnen würdest? Wie würde sich die nackte Haut anfühlen, wenn du deine Finger das erste Mal über seine definierte Brust gleiten ließt? Du musstest auf deine Lippe beißen, um nicht leise aufzustöhnen, spürtest das warme Prickeln in deinem Unterleib, versuchtest dich zu beherrschen. Doch dein Rausch riss deine Gedanken unaufhaltsam in einem wirbelnden Strom mit sich. Weiche Lippen auf deinem Hals, deine Hände in braunem Haar vergraben, während Connor über dir war, warme, rasche Atemzüge auf deinem Gesicht, wirre Strähnen in seine Stirn fallend, langsame, tiefe Bewegungen. In dir. Du konntest die Feuchte zwischen deinen Beinen spüren, als du dir sein Gesicht vorstelltest, die Augen geschlossen, diese schönen Lippen leicht zusammengepresst, wenn er mit einem leisen Stöhnen... Ein Blick in seine braune Iris und

deine Zurückhaltung schmolz, schien dir plötzlich die Kontrolle über deine Hände zu entreißen, als sie unvermittelt Connors Krawatte griffen, ihn so schwungvoll zu dir zogen, dass er mit einem überraschten Keuchen gegen dich prallte. Sein Gewicht lies dich gegen die Kommode in deinem Rücken taumeln, scheppernd eine Vase zu Boden fallen. Du ignoriertest das Klappern der Scherben auf den Fließen, nutztest den Augenblick und presstest hungrig deinen Mund auf seinen. Deine Zunge stahl sich zwischen seine Lippen, glitt über ihre Weichheit, ehe sie tiefer drang, nur einen kurzen Moment etwas Raueres erhaschte. Doch eine Hand an deiner Schulter drückte dich sanft aber bestimmt nach hinten, trennte dich unnachgiebig von seiner Wärme. Du blicktest in das Bernstein seiner Augen, ein verwirrter Ausdruck auf ihrer Oberfläche. Seine Lippen noch leicht geöffnet, die Feuchtigkeit, die du auf ihnen hinterlassen hattest, ein Schimmer im warmen Licht des Flurs. Deine Finger lockerten ihren Griff um den dunklen Stoff an seinem Hals, doch er war immer noch so nah, rührte sich nicht, die Hitze seines Körpers schien deine Haut zum Glühen zu bringen. Warmer Atem, der dein Gesicht streifte. Eine Spannung in der Stille zwischen euch, die dich deine andere Hand heben ließ, mit einem Finger zärtlich über seine Wange fahren, weiter der markanten Linie seines Kiefers folgen. Die Weichheit seiner Haut schien deinen Rausch noch zu verstärken. Weite Pupillen sahen dich an, als deine Hände begannen, seine Knöpfe zu öffnen, dein Oberkörper der Anziehung des weichen Schwungs seiner Lippen nachgab, als du dich wieder nach vorne lehntest. Doch wieder hielt ein sanfter Druck auf deinem Brustbein dich davon ab, dein Vorhaben umzusetzen, endlich einen Blick unter den steifen Stoff seines Hemds zu werfen. Stattdessen spürtest du, wie Connor behände deinen Griff von seiner Knopfleiste löste. „Detective!“ flüsterte er bestimmt, auch wenn du meintest, ein leichtes Zittern in seiner Stimme wahrzunehmen. „Ihr Alkoholpegel liegt bei 0.8 Promille. Ich denke, Sie sollten sich lieber hinlegen und Ihren Rausch ausschlafen.“ Natürlich hatte er den Kuss dazu genutzt, dich zu analysieren. Du bisst auf deine Lippe, blicktest wieder auf, seine Worte kaum durch den Schleier deines Begehrens dringend, als deine Hände zielsicher unter sein Jackett fuhren. Über definierte Muskeln glitten, ehe sie auf seinen Rücken inne hielten, deine Zunge diese helle, weiche Haut in seiner Halsbeuge schmeckte. Du hörtest das leise Keuchen, dass sich über seine Lippen stahl, bevor er sie rasch zusammenpresste. Du lächeltest. Wie lange hattest du darauf gewartet, ihm einmal so ein Seufzen zu entlocken. Es verstärkte die Hitze in deinen Unterleib, ließ dich unwillkürlich dein Becken gegen seinen Schritt pressen. Der warme, harte Druck, den du zwischen deinen Beinen spürtest, entlockte auch dir ein leises Stöhnen. Deine Hände bahnten sich weiter ihren Weg über seinen Rücken, griffen nur leicht in harte Muskeln, die sich plötzlich unter deiner Berührung versteiften. Unvermittelt packte er einen Arm, legte ihn um seine Schulter, trat einen Schritt zurück und griff unter deine Beine. Ein leiser Schrei der Überraschung kam über deine Lippen, als er dich ohne Anstrengung hochhob und seinen Blick durch den schmalen Flur schweifen ließ. „Wo ist Ihr Schlafzimmer?“ fragte er dann ungerührt, eine leichte Anspannung in seiner Stimme hörbar. Dein Atem schien einen Moment zu stocken, als du in das dunkle Karamell seiner Augen aufsahst, sein Ausdruck so unschuldig, als hätte er nur nach der Uhrzeit gefragt. Doch dein Puls hatte seine Frage zweifellos wenig unschuldig interpretiert. Zumindest spürtest du ihn sprunghaft ansteigen, als du in Richtung der angelehnten Tür am Ende des Flurs nicktest. Du spürtest wie sich die Muskeln in seinen Armen anspannten, als er sich ohne zu zögern in Bewegung setzte. Noch nie hatte dich jemand in dein Schlafzimmer getragen, also genosst du das Gefühl der kräftigen Arme, die dich hielten, dein Blick auf die wenigen geöffneten Knöpfe gerichtet, die so qualvoll wenig seiner definierten Brust enthüllten. Schon die Vorstellung, dieses Hemd endlich über seine Schultern zu streifen, ließ das Prickeln zwischen deinen Beinen schärfer werden, mit einem leisen Stöhnen deine Lippen in seine Halsbeuge pressen. Er hatte keine Hand frei, um dich aufzuhalten, das nutzten deine Fingerspitzen, als sie zugleich zärtlich über seinen Nacken streiften, in sein weiches, braunes Haar griffen. Hatte er kurz den Atem angehalten? War das ein nervöses Schlucken? Er fühlte sich so wahnsinnig gut an und du wolltest noch so viel mehr von ihm spüren. Ihr wart stehengeblieben, du hörtest das Quietschen der Angeln, als Connor die Schlafzimmertür mit seinem Fuß aufschob. Mit wenigen Schritten auf weichem Teppich war er an deinem Bett angelangt, ließ dich behutsam auf die Matratze sinken. Der Anblick, wie sich die Jeans zwischen seinen Beinen spannte, als er sich wieder aufrichtete, ließ dich rasch nach seinem Jackett greifen, ihn harsch an dich ziehen. Deine Lippen stießen auf seine, als du behände seinen Gürtel packtest. Doch gerade als du die Schnalle öffnen wolltest, spürtest du, wie Connor nach deiner Hand griff. Die rasche Bewegung ließ ihn das Gleichgewicht verlieren, gegen deine Schulter stoßen, als ihr nach hinten in die Kissen fielt. Er fing sich mit einem Arm ab, eure Augen trafen sich, dieses Glimmen auf seiner Iris, als er über dir war, du nur einen Moment sein Gewicht auf dir spürtest. Atemlos vollendetest du dein Vorhaben, gingst rasch weiter zum Knopf seiner Jeans über. Du spürtest deinen Herzschlag bis zu deinem Hals, als sein Gesicht so nah vor dir war, dass du seine Wärme auf deinen Wangen spürtest. Doch dann hörtest du plötzlich, wie die Matratze mit einem Ächzen nachgab, als er sich wieder erhob und sanft deine Finger von seinem Hosenbund löste. „Du bist sehr hartnäckig, d/N.“ hörtest du Connors warmes Timbre, ein sanftes Lächeln in seinem Gesicht, dass feine Linien um seine Augen zeichnete. Es ließ dich einen Moment nicht realisieren, dass er dich zum ersten Mal mit deinem Vornamen angesprochen hatte. Du strecktest begehrlich deine Arme nach ihm aus, während du versuchtest, dich wieder aufzusetzen. Doch ein Schwindel ließ dich zurück auf die Decke fallen und du hörtest nur das dumpfe Klicken von Metall, als er seinen Gürtel wieder schloss. Blicktest auf und musstest enttäuscht feststellen, dass seine schlanken Finger sich statt auf deinen Körper nur auf die Knöpfe seines Hemdes legten und sie wieder schlossen, dann sorgfältig die Krawatte richteten. Doch sein Blick ruhte ungebrochen auf dir, seine LED ein ruhiger, gelber Schimmer auf seiner Schläfe. Plötzlich überwand er wieder die Distanz zwischen euch, spürtest du eine warme Hand, die sich auf dein Kinn legte, es leicht anhob. Sein warmer Atem streifte dein Gesicht, als er plötzlich seine Lippen auf deine legte, etwas Warmes und Feuchtes zwischen sie drang, so sanft und doch bestimmt, dass du einen Moment das Atmen zu vergessen schienst. Unwillkürlich öffnetest du deinen Mund, ließt ihn tiefer eindringen, wolltest mehr von der leichten Rauheit seiner Zunge spüren, die deine so geschickt umspielte. Du versuchtest sie wieder und wieder zu fassen, doch du konntest kaum mit seinen raffinierten Bewegungen mithalten. Etwas schien in deinem Mund zu tanzen, zu einem Rhythmus, den du nicht kanntest. Also ließt du dich einfach führen, spürtest, wie jede seiner Bewegungen dich elektrisierte. Ließt dich treiben von dem Gefühl, dass dich atemlos deine Lippen stärker gegen seine pressen ließ. Doch Connor entzog dir seine Wärme, als seine Zunge ein letztes Mal über deine Lippen streifte, er eure Verbindung trennte, sein Kuss nur ein prickelnder Nachgeschmack auf deinen Lippen, der dir soviel Appetit auf mehr machte. Sein Gesicht war nur wenige Zentimeter von deinem entfernt, während seine Hand sanft über dein Kinn strich, raue Worte der Bewegung folgten. „Ich denke, das setzen wir fort, wenn du wieder nüchtern bist, d/N.“ Dein Herzschlag pulsierte in deinen Ohren, dämpfte seine Worte, als er dir einen letzten Kuss auf die Lippen hauchte und ein sanftes „Schlaf gut.“ in dein Ohr flüsterte. Sprachlos sahst du seiner hochgewachsenen Gestalt hinterher, als er sorgfältig die Tür hinter sich schloss. Seine Anwesenheit nur noch das leise Klacken seiner Schritte auf den Fließen des Flurs, das allmählich leiser wurde. Verdammt, das war vielleicht das erste Mal in deinem Leben, dass du es kaum erwarten konntest, wieder nüchtern zu werden.

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