Nach was das Herz sich sehnt

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
18.05.2020
13.08.2020
21
49.153
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21.05.2020 1.389
 
Die Arbeitswoche neigte sich langsam dem Ende zu. Es war Freitag und das Paar erwartete für heute Abend besonderen Besuch. Genauer gesagt ihre besten Freunde, Harry und Ginny.
Hermione freute sich auf einen netten und unterhaltsamen Abend unter Freunden.
Auch bot ihr das die perfekte Möglichkeit, Rons Annoncen nicht über sich ergehen lassen zu müssen, weil sie eben nicht alleine waren.
Die Braunhaarige unternahm tatsächlich alles, in ihrer Macht stehende, um mit dem Rothaarigen möglichst wenig Zeit zu Zweit verbringen zu müssen. Sie wollte nicht, dass in ihm eine Vorahnung aufkeimte. Die Hexe wusste sich einfach nicht anders zu helfen und da kam ihr dieser Pärchenabend mehr als gelegen.

Für den Abend war alles perfekt. Hermione hatte ein köstliches Menü auf die Beine gestellt und erhoffte sich damit, ihre Gäste kulinarisch verwöhnen zu können.
Da würden ihre Freunde staunen, was sie zufrieden nicken ließ.

Harry und Ginny waren nun auch endlich eingetroffen. Gleich zu beginn, gab es für jeden ein Glas Elfenwein, um die Stimmung etwas aufzulockern. Jedoch war es Hermione, die den Wein wirklich benötigte. Die Braunhaarige kippte sich das Getränk zügig herrunter.
Sie wollte einfach nicht, dass Harry ihr vielleicht ansehen könnte, dass es ihr womöglich nicht so gut gehen würde. Denn eine Sache musste man dem Auserwählten lassen, er kannte sie manchmal besser, als sie sich selbst. Er war ihr bester Freund und würde spüren, wenn die Hexe von Kummer und Sorgen geplagt wäre.

Sie hatten alle Köstlichkeiten verspeißt, die Hermione auf den Tisch gezaubert hatte.
Gemeinsam saßen sie im Wohnzimmer und führten eine angeregte Unterhaltung, es herrschte eine fast entspannte Atmosphäre. Während die Braunhaarige recht still und Gedankenversunken war, legte der Rothaarige behutsam seine Hand auf ihren Oberschenkel.
Erschrocken, weil sie mit der Nähe nicht gerechnet hatte, rutschte sie ein paar Zentimeter weg von ihm und überschlug ihre Beine.
Harry und Ginny, die Beide das Geschehene beobachtet hatten, schauten sich fragend an, da ihnen das Verhalten von Hermione merkwürdig vorkam...
Und so machte sich die Braunhaarige schnell auf den Weg in die Küche, um den Abwasch zu machen und nebenbei noch etwas Distanz zwischen Ron und sich zu bringen.
Ginny eilte der Hexe zügig hinterher..

Während sie vor dem Abwasch standen, konnte die Rothaarige nicht anders, als sofort das Wort zu ergreifen ,,Du warst heute so still...“ begann die Hexe das Gespräch und hoffte so, dass ihre Freundin sich ihr gegenüber öffnen würde.
,,Es ist nichts..“ versuchte die Braunhaarige so glaubwürdig, wie möglich zu klingen.
Ginny blickte in die Augen ihrer Freundin und spürte einfach, dass hier alles anderes als nichts war.
,,Mione ich merke doch das dich etwas bedrückt..Du kannst mit mir doch über alles reden. Also was ist los?“ wollte diese in Erfahrung bringen.
Resigniert seufzte Hermione. Sie wusste wie aussichtslos das Ganze hier war, wenn sie nicht endlich mit der Wahrheit herraus rücken würde.
Ginny ließ, was das anbelangte, nie wirklich locker.
Schon gar nicht, wenn es um das Wohlbefinden der Braunhaarigen ging.

,,Na gut du Nervensäge“ begann die Hexe zögernd den Satz, ehe sie fortfuhr ,,Aber bitte versprich mir, niemandem davon etwas zu erzählen. Vorallem nicht Harry.. Und Schwör mir, nicht auszurasten“ klang sie verzweifelt und bei den letzten Worten verstummte sie.
,,Hey, hör mir zu. Bei mir ist es sicher, Ehrenwort. Und jetzt bei Merlin, sprich endlich!“ forderte Ginny ihre beste Freundin auf. Sie erkannte, wie schwer es Hermione fallen müsste, ihr etwas zu erzählen, dass Harry nicht erfahren durfte.
Das ließ bekanntlich nichts Gutes heißen.
,,Es ist wegen Ron...“ fing diese an, wurde jedoch von der Rothaarigen unterbrochen ,,Was hat er getan?!“ erhob sie Temperamentvoll die Stimme und klang auch irgendwie wütend, was Hermione so eben feststellte.
Die Braunhaarige versuchte ihre Freundin zu beruhigen, in dem sie die Hände hob und ein Zeichen machte, dass bedeuten sollte Still zu sein.
Um keinen Preis wollte sie, dass die Beiden Männer die sich auch in der Wohnung befanden, irgendetwas von diesem Gespäch mitbekamen.
,,Er hat nichts getan Gin“ flüsterte die Hexe beinahe.
,,Oh“ erwiderte die Rothaarige sichtlich verwirrt.
,,Bitte lass mich doch aussprechen. Es fällt mir eh schon schwer, weil Ron dein Bruder ist. Oh Ginny.... Er hat wirklich überhaupt nichts getan oder vielleicht nicht genug..
Bei Merlin, ich weiß nicht mehr, ob ich ihn überhaupt noch liebe...“ sie suchte verzweifelt nach den passenden Worten, ihr fiel es schwer und so machte sie eine längere Pause, um dann weiter fortzufahren ,,Es ist nur so, wir Beide sind so unterschiedlich. Und das wird mir irgendwie immer deutlicher. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal mit ihm so wirklich glücklich war..“ gestand die Braunhaarige traurig und senkte den Blick, um Ginny nicht in die Augen sehen zu müssen.
Wahrscheinlich war es die Angst vor ihrer Reaktion.
Sie war ja immer noch seine Schwester, mit der sie über das ziemlich heikle Thema sprach.
Die Rothaarige musste sich nach diesen Worten auch erstmals Sammeln. Sie hatte ja mit viel gerechnet, doch das überraschte sie jetzt doch. Zögerlich legte sie die Hand auf die Schulter ihrer Freundin und räusperte sich ,,Hör mir jetzt auch mal bitte zu. Ihr Beide seid meine Familie. Du bist wie eine Schwester für mich und Ronald mein Bruder. Das Einzige das ich möchte ist, dass ihr Beide glücklich seid. Auch wenn das leider bedeutet, nicht miteinander.. Werde dir erstmal über deine Gefühle klar und dann bitte ich dich, sprich mit Ron. Er verdient das du ehrlich zu ihm bist.
Nimm dir die nötige Zeit, aber vergiss ihn nicht...“ dabei versuchte die rothaarige Hexe ihr ein aufmunterndes Lächeln zu schenken und zog Hermione in eine lange Umarmung.
,,Danke“ war das Einzige was die Braunhaarige unter einem Tränenmeer imstande war herauszubringen.
Doch ein Detail ließ die Hexe dabei komplett aus und zwar, den blonden Slytherin. Sie war noch nicht bereit, ihr davon zu erzählen, wie der Zauberer ihr irgendwie nicht aus dem Kopf ging. Hier handelte es sich ja schließlich immer noch um Malfoy, ihrem gemeinsamen einstigen Feind.
Eine Sache erleichterte Hermione jedoch ungemein, nämlich das Ginny wirklich verständnisvoll gewesen war und ihr keine Vorwürfe im Bezug zum Rothaarigen machte.
Die Hexe war so dankbar darüber und wusste eine Sache sicher...
Egal wohin der Weg mit ihr und Ron hinführen würde, ihre beste Freundin würde sie an ihrer Seite wissen..

Es war schon spät in der Nacht und die Hexe lag schlaflos im Bett, neben dem Rothaarigen, der vor Stunden eingeschlafen war. Sie dachte an das Gespräch und die Worte ihrer Freundin nach. Ginny hatte Recht. Sie durfte Ron, sobald sie sich im Klaren war, nicht länger hinhalten.
Sie sollten Beide die Chance bekommen, die richtigen Personen an ihrer Seite zu finden..
Mit dieser Erkenntnis fand auch Hermione so langsam in den Schlaf...

Er schenkte ihr erst einen sanften Kuss, der jedoch immer fordernder wurde.
Mit seiner Zunge bat er um Einlass.
Diese Sehnsucht war zum zerreissen, sie wollten sich mehr als alles andere auf dieser Welt.

Der Zauberer strich ihr, fast schon zögerlich, über den Rücken und glitt dann hinunter zu ihrem Po.
Hermione die Rittlings auf ihm saß, öffnete langsam sein Hemd, Knopf für Knopf..
Jede Berührung von ihr löste Verlangen in ihm aus.. Er wollte sie einfach schon so lange..
Während sie gierige Küsse austauschten, zog er ihr das Nachthemd aus und riss ungeduldig den Slip herunter.
Auch sie machte sich schon an seiner Hose zu schaffen, sein Glied pochte unaufhörlich..
Gerade war sie dabei ihm seine Shorts auszuziehen...

Sie riss plötzlich die Augen auf. Verdammt noch mal, was war denn das?
Hatte sie gerade einen Erotiktraum mit Draco gehabt?
Sie schluckte hart, als bei dem Gedanken an ihn, ihr Unterleib unaufhörlich zu ziehen begann.
Spielte ihr Unterbewusstsein ihr neuerdings irgendwelche Streiche? Was genau wollte es ihr damit sagen? Resigniert rieb sie sich die Augen und warf einen schnellen Blick auf die Uhr.
06:00 Uhr Morgens. Toll und das an ihrem freien Tag. Vielen Dank noch Draco Malfoy..
Hast du ja wirklich super hinbekommen.
Jetzt schleichst du auch noch in meinen Träumen herum.
Schnaubte diese genervt. Die Braunhaarige ließ sich wieder in ihr Kissen zurückfallen und schloss die Augen. Und so langsam driftete sie wieder in einen angenehmen Schlaf..
Natürlich kreiste der Blonde wieder mal unentwegt in ihren Gedanken...





Endlich hab auch ich das vierte Kapitel fertig überarbeitet.
Ich hoffe einfach, dass euch dieses gefallen hat und vergesst nicht ein Review da zu lassen :)

Bis bald ♥️
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