Nach was das Herz sich sehnt

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
18.05.2020
13.08.2020
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18.06.2020 3.020
 
,,Was zur Hölle ist gestern passiert?!“ platze Harry Potter ohne jegliche Begrüßung in das Büro von Hermione.
Eindringlich blickte der Schwarzhaarige seinem Gegenüber in die Augen, was die Brünette mit einem Seufzen quittierte, während dieser langsam auf sie zuging.
Er wollte jetzt einfach eine Erklärung, was gestern Abend zwischen seinen Freunden vorgefallen war, denn wenn man Ginny glauben schenken durfte, verlief dieser alles andere als schön.
,,Dir auch einen guten Morgen Harry“ antwortete die Hexe in einem sarkastischen Unterton.
,,Nimm erst mal Platzt“ forderte die Braunhaarige ihren Freund auf und rieb sich dabei die Schläfen, um die nicht abklingenden Schmerzen im Kopf zu lindern, welche vermutlich daher rührten, dass sie seit langem mal wieder kaum und sehr schlecht geschlafen hatte.
,,Ja.. ja Guten Morgen und jetzt erzähl schon was ist denn gestern vorgefallen, ich weiß von Ginny nur, dass sich Ron seit gestern in seinem alten Zimmer im Fuchsbau verschanzt hat und mit niemanden reden will“ offenbarte Harry und ließ sich völlig außer Atem auf einen der Stühle gegenüber seiner besten Freundin sinken.
,,Ach da befindet er sich jetzt...“ erwiderte die Brünette nachdenklich, um dann noch beiläufig zu fragen : ,,Wie haben Molly und Arthur denn darauf reagiert?“.
,,Nun ja Arthur hat ihm einen Clown in der Box schenken wollen zur Aufmunterung, weil er gehört hat, dass Muggeln so etwas Spaß bereitet“ sagte dieser kopfschüttelnd und fügte noch hinzu :
,,Wie du dir denken kannst, hat das natürlich nicht geholfen. Und Molly naja du kennst sie, ist natürlich völlig Ratlos und schwangt zwischen schimpfen und fürsorglichen Floskeln, auch nicht gerade erfolgreich. Aber jetzt erzähl du endlich mal, was ist denn passiert?“.
Hermione ging den gestrigen Abend nochmal Mental durch, bevor sie antwortete :
,,Naja viel ist nicht gerade passiert Harry, er hat mir einen Antrag gemacht und wie du es dir sicher denken kannst, habe ich abgelehnt. Bevor ich auch nur irgendetwas erklären oder klar stellen konnte, stürmte er bereits aus der Wohnung, danach hab ich nichts mehr von ihm gehört“.
Der Auserwählte sah, dass es die Hexe doch sehr mitzunehmen schien, da sich in ihren Augen Tränen sammelten und da er nicht wusste, was er sagen sollte, tätschelte er ihr lediglich die Hand, was dazu führte das Hermione sich nicht mehr zurückhalten konnte und hemmungslos Tränen ihre Wangen hinabrollten.
Der Schwarzhaarige hatte das alles kommen sehen, wieso auch musste sein bester Freund auch nur so ein verdammter Dickkopf sein und diesen Antrag auch unbedingt durchziehen?
War er wirklich so blind gewesen im Hinblick auf die Gefühle seiner Freundin?
Sie räusperte sich kurz, um ihre Stimme wieder zu finden und fragte beinahe schon verzweifelt : ,,Was soll ich denn nur tun, Harry?“.
Bevor der Schwarzhaarige antwortete, rückte er seine Brille zurecht und strich sich nachdenklich übers Kinn : ,,Hermione nun ich fürchte ich kann dir dabei keinen nützlichen Rat erteilen, da ich leider selber nicht mehr weiß, wie man am besten zu Ron durchdringen kann. Das ganze hier hat ein Ausmaß angenommen von dem ich nicht gedacht hätte, dass es soweit kommen könnte...“.
Urplötzlich öffnete sich unvermittelt die Türe und Harry sah, wie sich Hermiones Augen überrascht weiteten und ihre Wangen sich rot färbten.
,,Was machst du denn hier Sankt Potter?“ brach Draco Malfoy die Stimme.
,,Malfoy? Was bei Merlins befleckter Unterhose willst du von mir?“ wollte Harry ungläubig in Erfahrung bringen und drehte sich um, um diesen scharf zu mustern.
,,Ähm... ich denke er möchte zu mir Harry“ unterbrach Hermione bevor die Beiden sich noch die Köpfe einschlugen.
,,Was wieso von dir?“ wollte der Schwarzhaarige wissen und löste den Blick von Malfoy.
Bevor die Brünette etwas erwidern konnte, war Draco bereits an den Tisch geschritten, hatte sich lässig auf diesen gestützt und antwortete : ,,Nun ja Potter. Erstens ist das, soweit ich weiß, nicht dein Büro, außer natürlich du hast beschlossen mal etwas nützliches für die Zauberwelt zu tun, wovon ich jedoch nicht ausgehe. Und zweitens dürftest selbst DU wissen, dass auch ich hier arbeite und es daher unvermeidlich ist, dass sich meine Wege mit denen von Hermione kreuzen.“
Dabei zierte ein arrogantes Lächeln das Gesicht des blonden Zauberers, welches in Harry absoluten Ekel auslöste. Draco legte, ohne seine Augen vom Schwarzhaarigen abzuwenden einen Stapel Akten auf dem Schreibtisch ab und schritt Richtung Tür, von der aus er dann doch noch die Brünette einen längeren und intensiven Blick zuwarf, welcher auch von ihr erwidert worden war.
Als der blonde Zauberer nun endlich das Büro verlassen hatte, blickte Harry noch eine weile auf die verschlossene Tür, bevor er diesen mit einem ,,Was für ein schleimiger Drecksack“ abwandte und sich wieder Hermione widmete.
,,Was fällt dem eigentlich ein, einfach hier aufzutauchen ohne zu Klopfen oder eine anständige Begrüßung“ schnaubte dieser genervt und murmelte noch irgendwelche unverständlichen Dinge vor sich hin.
,,Meinst du etwa, so wie du vorhin?“ grinste die Hexe ihm neckisch zu.
,,Das war doch was anderes und seit wann ergreifst du Partei für das Frettchen?“ blickte dieser sein Gegenüber eindringlich an.
,,Ich zieh dich doch nur auf Harry. Nimm doch nicht immer gleich alles so ernst“ besänftige sie ihren Freund.
Der Schwarzhaarige ließ die Sache ohne weitere nachzuhaken auf sich beruhen, doch er fragte sich trotzdem was das alles zu bedeuten hatte.
Harry ließ sich jedoch nicht nehmen, weiter über den Malfoyspross herzuziehen, was der Hexe völlig entging, da sie vollkommen in Gedanken versunken war.
Sie dachte darüber nach, wie sie durch das plötzliche Erscheinen des blonden Mannes, unweigerlich an ihre letzte Begegnung im Büro erinnert worden war, wodurch sie nicht in der Lage gewesen war, sich eine sinnvolle Ausrede für ihren Freund einfallen zu lassen.
Die Hexe war dankbar darüber, dass der blonde Zauberer ihr dies so problemlos abgenommen hatte.
Sie fragte sich allerdings, ob Draco tatsächlich nur wegen der Akten gekommen war, oder der Besuch doch einen anderen Grund gehabt haben könnte.
Harry und Hermione unterhielten sich noch eine weile, bis sie sich am Ende darauf einigten, dass die Brünette sie am Abend einfach besuchen sollte, um auch mit Ginny darüber zu reden, da diese vielleicht besser wüsste, wie man zu ihrem Bruder durchdringen konnte.
Nach einer längeren Verabschiedung, bei der Harry sie noch ein letztes mal eng in seine Arme gezogen und ihr erklärt hatte, dass egal was geschehen würde, er immer ihr Freund und für sie da sein würde. Hermione schätze sich glücklich, einen Freund wie Harry in ihrem Leben zu wissen.
Auch wenn ein kleiner Teil in ihr unsicher darüber war, ob dies auch dann noch so wäre, wenn der Schwarzhaarige wüsste, was am Vortag zwischen ihr und Draco geschehen war.

Der Braunhaarigen rauchte förmlich der Kopf, zum einen vor lauter Arbeit und zum anderen weil sie einfach mit der ganzen Situation rund um Ron völlig überfordert war.
Sie hatte nicht gewollt, dass die Sache zwischen ihr und dem Rothaarigen sich so unschön entwickeln würde, wodurch sie ein noch schlechteres Gewissen bekam.
Plötzlich wurde sie von einem Klopfen aus ihren Gedanken gerissen und ohne eine Antwort abzuwarten, wurde die Türe bereits geöffnet.
,,Miss Granger, ich soll ihnen das im Auftrag von Mister Malfoy überreichen“ dabei streckte diese der Hexe eine weitere Akte entgegen.
,,Ähm... Vielen Dank“ entgegnete die Brünette verwundert darüber, dass er nicht einfach persönlich die Unterlagen übergeben hatte.
Mit einer kurzen Verabschiedung verließ die Frau das Büro wieder, was Hermione nutze, um die Akte zu öffnen.
Doch statt Unterlagen zu erblicken, erspähte sie lediglich eine kleine, fein säuberlich geschriebene Notiz :
Du wunderst dich bestimmt darüber, dass ich nicht persönlich erscheine,
ich wusste jedoch nicht, ob du noch mehr Besuch erwartest.
Für heute hat es mir gereicht Potter zu begegnen...
Doch ohne weiter Zeit zu verschwenden, wollte ich dich nur wissen lassen,
dass wir uns nach der Arbeit vor meinem Büro treffen,
da ich dich entführen werde ;)
Ich kann es kaum erwarten, Draco.
Als sie die Notiz fertig gelesen hatte, konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen und spürte, wie sich Schmetterlinge in ihrem Bauch breit machten.
Diese, von Draco stammende, Kleinigkeit, ließ sie für einen kurzen Moment all ihre Sorgen vergessen und zauberte ihr ein Lächeln aufs Gesicht.

Als es endlich Zeit war Feierabend zu machen, packte die Hexe hastig ihre Tasche und wollte das Büro verlassen, bevor sie aus der Tür treten konnte, wurde diese bereits geöffnet und sie starrte auf eine breite Brust.
,,Konntest dich wohl nicht von der Arbeit trennen oder wolltest du mir etwa entkommen?“ lächelte der blonde Mann verschmitzt.
,,Hey Draco, tut mir leid das ich dich hab warten lassen, ich hatte nur wirklich viel abzuarbeiten und natürlich hab ich nicht versucht, vor dir zu fliehen“ erwiderte diese und musste den Blick senken, da sie dem seinigen nicht standhalten konnte.
,,Nimm meinen Arm“ forderte der Zauberer die Hexe auf.
Die Brünette zögerte kurz, griff dann jedoch nach seinem Arm, woraufhin die Beiden disapparierten.

Als die einstigen Feinde an ihrem Ziel ankamen, schaute sich Hermione um und fragte sich, ob Draco ein Fehler unterlaufen war, da sie diese Gegend nie zuvor gesehen hatte.
,,Ähm... Draco wo sind wir hier?“ fragte die Hexe zögerlich.
,,Keine Sorge, wir sind immer noch in London, allerdings nicht in der Winkelgasse, in der du dich vermutlich sonst immer aufhältst, sondern in einer eher abgeschiedenen Straße, die unter Zauberern jedoch immer größere Beliebtheit erfährt. Man könnte sagen dies ist noch ein Geheimtipp, welcher allerdings, wenn es so weiter geht, der Winkelgasse den Rang ablaufen könnte.
Lass dich einfach überraschen und bedanke dich dann später“ zwinkerte er der Brünetten zu.
Hermione fragte sich, was an dieser Straße so besonders sein mochte, da er diese der Winkelgasse vorzog, entschloss sich jedoch dazu, auf seinen Rat zu hören und sich einfach überraschen zu lassen.
Sie gingen ein längeres Stück zu Fuß, ehe Draco anhielt und meinte :
,,So da wären wir“ dabei deutete er auf ein eher unscheinbar wirkendes, kleines Gebäude.
Gemeinsam betraten die Beiden den Laden, woraufhin die Hexe sich umblickte und von dem, was ihr da geboten wurde, überwältigt war.
Der Blonde hatte sie zu einem Café geführt, welches auch zugleich eine recht ansehnliche Bibliothek war.
Der Laden war gefüllt mit vollen Bücherregalen, in der Mitte des Raumes standen etliche runde Holztische die dazu einluden alleine oder in Begleitung zu sitzen.
Die Ecken wurden von einer Vielzahl an heimischen und exotischen Pflanzen verziert und erhellt wurde das ganze von unter der Decke schwebenden Kerzen.
Im großen und ganzen war das alles ein sehr einladendes und ansprechendes Ambiente, für die Hexe ohne Zweifel einer der schönsten Orte auf Erden.
Ergriffen fiel die Brünette dem blonden Mann in die Arme, der sie bereits die ganze Zeit beobachtet hatte und der sich über das Funkeln in ihren Augen bestätigt fühlte.
,,Habe ich dir etwa zu viel versprochen?“ hauchte dieser ihr ins Ohr und fuhr ihr behutsam durchs Haar.
,,Ganz im Gegenteil Draco, es ist einfach großartig“ dabei bedachte sie ihn mit einem zärtlichen Kuss auf die Wange, welchen dieser mit einem sinnlichen Kuss auf ihre Stirn quittierte.
Seine Berührung lösten in ihr eine warme woge der Zuneigung aus, es fühlte sich einfach so gut mit ihm an.
Langsam entfernte sie sich vom Zauberer, um die Umgebung etwas genauer zu inspizieren.
Der blonde Mann führte die Hexe zu einem ruhiger gelegenen Platz in einer Ecke des Cafés, welches von drei Seiten von gut befüllten Bücherregalen umgeben war.
Kaum hatten sich die Beiden gesetzt, kam auch bereits eine freundliche Bedienung an ihren Tisch und fragte höflichst nach ihrer Bestellung.
Nur kurze Zeit später traf sie wieder bei ihnen ein und servierte die bestellten Köstlichkeiten.
Während sie da saßen und den Kaffee und Kuchen genossen, blieb dem blonden Zauberer nicht verborgen, dass die Brünette immer wieder interessiert und voller Tatendrang den Blick schweifen ließ.
,,Na los, geh schon“ lud er die Hexe grinsend ein.
,,Bist du dir Sicher, Draco?“ wollte diese ehrlich wissen.
,,Ich sehe doch deinen Blick, nun du musst dich doch nicht zurückhalten, außerdem hab ich dich ja nicht nur zum Kaffee trinken hier her gebracht“ forderte er sie lächelnd auf.
,,Bist du dir wirklich Sicher, was ist denn dann mit dir?“ fragte Hermione, während sie bereits ungeduldig auf dem Stuhl hin und her rutschte.
,,Vielleicht nehme ich mir auch ein Buch und wenn nicht, schaue ich dir einfach beim Erkunden zu“ beruhigte sie der Blonde wohlwollend.
Ohne sich das zwei mal sagen lassen zu müssen, sprang diese von ihrem Stuhl auf und stürmte freudig an die Regale. Anfänglich konnte sich die Brünette nicht so recht entscheiden, welches der Bücher sie auswählen sollte und griff sich daher nicht nur eines oder zwei, sondern so viele wie sie tragen konnte. Als sie, die Bücher in ihren Armen balancierend, zurück an den Tisch kam, konnte Draco sich ein Lachen nicht verkneifen.
Hermione pustete sich kurz ihre wild gewordenen Strähnen aus dem Gesicht und fragte dann : ,,Was ist denn los, warum lachst du so?“. Wobei sie an dem Lachen nichts auszusetzen hatte, da sie den Blonden noch nie so herzlich hatte Lachen hören.
Als dieser sich endlich wieder beruhigt hatte, räusperte er sich kurz, um dann erklärend zu erwidern : ,,Dir ist schon klar, dass du hier nicht irgendeinen Wettbewerb bestreiten musst, wir können so lange hier bleiben wie wir wollen, schließlich können sie den Besitzer nicht einfach so raus werfen“ zwinkerte er ihr vielsagend zu.
,,Wie meinst du das, dass ist doch nicht wirklich dein Laden oder?“ fragte die Hexe verdutzt.
,,Naja du bist nicht die einzige die eine Leidenschaft für Bücher hegt, daher habe ich vor geraumer Zeit den Entschluss gefasst, dieses Café zu eröffnen. Da ich mich selbst gerne Stundenlang in Büchern verliere und ich dachte mir eine Bücherei in Kombination mit einem Café könnte eine recht passable Idee sein“ eröffnete er seinem Gegenüber.
,,Passabel? Das ist eine fabelhafte Idee, einfach großartig. Sei doch nicht so bescheiden, Draco, diese Idee ist einfach sagenhaft!“ sprach Hermione begeistert und von Euphorie überrollt.
,,Da magst du wohl recht haben und ich muss sagen der Erfolg, den ich mit diesem Laden habe ist größer, als ich gedacht hätte. Dieses Café wirft mehr ab, als ich im Ministerium verdiene und das heißt schon einiges“ erzählte dieser leicht angeberisch.
,,Ich muss wirklich sagen, ganz egal, wie viel Geld dieser Laden hier abwirft, die Idee dahinter ist einfach sensationell“ komplimentierte die Hexe den Zauberer, um sich dann endlich an die Bücher zu machen. Draco ließ ihren Kommentar unbeantwortet, da er bereits bemerkte, wie ungeduldig sie wurde, da sie sich endlich den Büchern widmen wollte.

Immer wieder hob sie beim Lesen den Blick, um sich zu vergewissern, dass der Blonde auch noch weiterhin bei ihr war und sich nicht langweilte.
Doch jedes mal, wenn sich ihre Blicke trafen, schenkte der Slytherin seiner Begleitung ein warmes Lächeln, woraus sie schloss, dass es für ihn noch in Ordnung war.
Als sie die Geschichte zur Hälfte beendet hatte, legte sie das Buch zur Seite, um ihren Kuchen weiter zu essen und den Kaffee zu trinken, bevor er Kalt werden würde.
,,Lass es dir schmecken“ zwinkerte er ihr frech zu.
,,Danke“ flüsterte Hermione, sodass nur er sie hören konnte.
Räuspernd blickte Draco der Hexe tief in die Augen und meinte dann : ,,Es gibt da eine Sache über die ich mit dir noch reden wollte“.
,,Worüber denn?“ fragte Hermione neugierig und schenkte dem Zauberer ihre vollste Aufmerksamkeit.
,,Ich wollte dich eigentlich nur fragen, wie das ganze mit uns Beiden jetzt weitergehen soll?“ wollte dieser in Erfahrung bringen.
Er wollte sie mit seiner Direktheit nicht vor den Kopf stoßen, jedoch wollte er endlich Klarheit, woran er bei der Brünetten war. Er hatte sich den Vorschlag von seinem besten Freund Blaise wirklich zu Herzen genommen und wollte auch nicht länger warten.
,,Nun Draco ich muss dir sagen, dass Ron mir gestern einen Antrag gemacht hat...“ doch bevor die Brünette die Situation weiter ausführen konnte, wurde sie von ihrem Gegenüber unterbrochen ,,Er hat was gemacht?“ fragte er mit leicht geschocktem Blick und ließ keine weitere Erklärung zu.
,,Nach allem, wie es zwischen euch lief und die ganzen Treffen mit mir, kann ich das einfach nicht glauben. Wenn du wirklich denkst, ich würde einfach so mit mir Spielen lassen, dann hast du dich getäuscht. Für so eine Scheiße bin ich mir zu Schade“ wütend erhob der Blonde sich und wurde von einer zierlichen Hand am Arm gepackt, um ihn aufzuhalten und versuchte fast schon verzweifelt zu erklären : ,,Draco bitte... lass mich doch bitte aussprechen, du verstehst das...“ weiter kam sie jedoch nicht, denn dieser riss sich von ihr los, um ihr dann tief in die Augen zu blicken und zu sagen : ,,Es ist bereits alles gesagt, Granger. Heirate deinen Wiesel und werd glücklich, aber auf mich kannst du ja dabei verzichten“ ohne sich nochmals umzudrehen, verließ er den Laden und verschwand.
Sprachlos und ungläubig blickte Hermione dem Zauberer hinterher, sie konnte einfach nicht glauben, was da gerade passiert war, dachte Draco wirklich, dass sie auf den Antrag eingegangen war? Wieso hatte er ihr noch nicht einmal die Möglichkeit geboten, sich zu erklären?
Doch warum sollte es ihr auch besser ergehen, als es ihm bei seinen Erklärungsversuchen damals ging.
Was dies betraf, waren die Beiden gleichermaßen Stur und einfach nicht in der Lage, dem jeweils anderen richtig zuzuhören. Bei Merlin, warum musste denn auch immer alles schief gehen.
Sie blickte noch eine weile auf die Stelle, an der er verschwunden war, wobei Emotionen, wie ein Messer, dass sie ausweiden wollte, einstachen.
Er war der erste Mann gewesen, der ihr Emotional so nahe war und der ihr Hoffnung auf etwas gegeben hatte, wovon sie kaum zu Träumen wagte, danach, wonach ihr Herz sich sehnte.
Sie musste sich die Finger auf den Mund drücken, um ein Schluchzen zu unterdrücken, denn sie wusste nicht ob sie Draco womöglich für immer verloren hatte.
Es reicht ja nicht, dass ganze Drama um Ron, auch mit ihm schien sie es sich selbst nicht leicht zu machen.
Niedergeschlagen legte sie das Geld auf den Tisch und verließ,  mit einem noch schlechteren Gefühl, als sie zu Beginn des Tages bereits hatte, das Café...


Hallo meine Lieben,
wie sich die meisten vermutlich bereits gedacht haben, hat Hermione den Antrag nicht angenommen, bleibt jedoch auch weiterhin nicht von Dramen verschont :D
Bleibt gespannt, wie der weitere Verlauf der Geschichte aussehen wird.
Über Reviews würde ich mich wie immer sehr freuen!
Bis bald :)
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