Nach was das Herz sich sehnt

GeschichteDrama, Romanze / P18
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
18.05.2020
13.08.2020
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07.06.2020 2.647
 
Es war bereits früh am Morgen, als Hermione die Augen aufschlug und wusste, heute müsste sie mit Ron das klärende Gespräch führen. Sie rieb sich noch verschlafen die Augen.
Am liebsten wäre sie einfach nur, weit weg von allem hier, den ganzen Problemen.
Einfach alles hinter sich lassen. Diese unangenehme Situation wünschte sie keinem und doch war das etwas, was sie nicht weiter vor sich her schieben konnte.
Und dann war da auch noch Draco, der mitunter sehr viel zu ihrer momentanen Gefühlslage beigetragen hatte. An das Geschehene von gestern, hatte sie tatsächlich bis jetzt, kaum einen Gedanken verschwendet. Doch jetzt erinnerte sie sich wieder schmerzlichst daran.
Der Blonde hatte sie die ganze Zeit über einfach nur benutzt und ihr etwas vorgemacht.
Aber was genau war es, das sie daran so verletzte, denn zwischen ihnen war ja eigentlich nie etwas gelaufen. Abgesehen von diesem einen Kuss.
War es die Tatsache, dass sie für den Zauberer still und heimlich Gefühle entwickelt hatte?
Doch warum hatte sie dieser Mistkerl ausgeführt und geküsst? Weshalb hatte er ihr damals ein so wertvolles Geschenk gemacht? Wieso überhaupt war er, zumindest hatte er bei ihr diesen Eindruck erweckt, so anders ihr gegenüber gewesen?
Und bei Merlin, wieso auch war sie in diesen gutaussehenden Mann hineingerannt.
Wie viel übel ihr das erspart hätte, dachte sich die Brünette.
Doch was sollte diese ganze verdammte Grübelei, dass was auch immer zwischen ihnen war oder nicht, war doch jetzt eh Geschichte.
Niemals mehr würde sie seine Annäherungen zulassen.
Langsam stand sie auf, nahm ihre zurechtgelegte Kleidung vom Vorabend und verschwand in das naheliegende Bad um sich dort frisch zu machen.

Auf den Weg zurück zu ihrem Zuhause, das sich schon lange nicht mehr so anfühlte, hatte sie für einen Moment ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Freunden.
Ginny und Harry hatten für sie ein schönes Frühstück vorbereitet und ihr versucht diesen Morgen zu versüßen, doch die Brünette war nicht in der Lage einen Bissen herunter zubekommen und wirklich mitteilungsbedürftig war sie auch nicht gewesen.
Doch sie wusste, dass die Beiden Verständnis dafür hatten, weshalb die Hexe in ihrem momentanen Zustand überhaupt erst zu ihren Freunden gegangen war.
Vor dem Haus angekommen, atmete sie vorerst tief durch und versuchte ihre Gedanken zu sortieren.
Als sie vor der Wohnungstüre stand, steckte sie zögerlich den Schlüssel in das Schloss und drehte diesen langsam.
Ihr Herz schlug vor Aufregung doppelt so schnell und ihre Knien fühlten sich an, als wären sie aus Wackelpudding.
Ron saß am Tisch, trank einen Kaffee und hob noch nicht mal seinen Blick, als die Brünette die Wohnküche betrat.
,,Hey“ begrüßte die Hexe ihn vorsichtig und schritt etwas näher an den Tisch.
,,Hmh“ brummte der Rothaarige und widmete sich weiter seinem Tagespropheten, als wäre die Braunhaarige nicht mal da.
,,Wie geht’s dir?“ wollte Hermione wissen.
Sie wusste ja auch nicht, wie man am besten ein Gespräch in diese Richtung lenkte.
,,Gut“ erwiderte der Rothaarige knapp und distanziert.
Die Brünette konnte auch eine gewisse kühle in seiner Tonlage feststellen.
Das er Sauer war, konnte die Hexe ihm ja auch nicht verübeln. Doch das er ihr gewissermaßen so die Kalter Schulter zeigte, hatte sie überhaupt nicht erwartet.
Denn er war eigentlich immer derjenige gewesen, der bei Streitigkeiten nachgab, zumindest seit dem sie ein Paar waren. Damals in Hogwarts war er immer ein Sturkopf gewesen.
Etwas aus dem Konzept gebracht, versuchte die Brünette sich gedanklich, die richtigen oder besser gesagt angemessenen Worte für diese Lage zu recht zu legen.
Räuspernd und fest entschlossen, wollte sie gerade anfangen zu sprechen, als dieser sie jetzt das erste mal an diesem Morgen anblickte.
In seinen Augen erkannte die Hexe, dass er zutiefst gekränkt war.
Unter seinen Augen zierten dunkle Ringe, die darauf schließen ließen, dass er vermutlich die ganze Nacht nicht geschlafen hatte.
Hermione schluckte schwer und vergaß dabei das, was sie eigentlich sagen wollte.
Aus irgendeinem Grund war sie, bei seinem Anblick, einfach nicht mehr in der Lage gewesen.
,,Hey...“ flüsterte dieser, machte eine kurze Pause ehe er fortfuhr ,,Ich hab heute noch etwas wichtiges zu erledigen, das kann nicht warten... Und am Abend werde ich mit Harry noch ein wenig um die Häuser ziehen, am besten du wartest heute nicht auf mich“.
Bevor Hermione etwas erwidern konnte, schloss der Zauberer bereits die Türe hinter sich.
Verdutzt starrte die Braunhaarige eine weile auf die Tür, konnte sich jedoch keinen Reim darauf machen, was der Rothaarige wohl vor hatte.
Die Hexe war etwas wütend darüber, dass sie einfach so stehen gelassen wurde, jetzt da sie endlich den Mut gehabt hätte, ihm zu sagen, wie sie sich fühlte und wie es um die Beiden stand.

Ron wartete bereits ungeduldig auf seinen besten Freund.
Gestern hatte er sich mit diesem noch für heute verabredet, da er seine Hilfe benötigte.
Er hatte eigentlich nicht so abweisend gegenüber Hermione sein wollen, doch er war bereits spät dran und mit den Gedanken bei etwas ganz anderem gewesen.
,,Harry“ winkte der Rothaarige seinem Freund freudig zu, den er etwas weiter entfernt erspäht hatte.
Der Schwarzhaarige, der nun ebenfalls den Zauberer entdeckt hatte, winkte zurück und beeilte sich, die Distanz zwischen den Beiden zu verkleinern.
Als Ron, Harry am Vorabend darum bat, ihm heute behilflich zu sein, hatte der Rothaarige ein ziemliches Geheimnis darum gemacht, um was es sich handelte.
,,Hey Ron wie geht’s dir denn so?“ fragte dieser beiläufig, bevor er anfügte : ,,Ich bin wirklich gespannt, was du von mir möchtest. Du hast da ja gestern nicht gerade viel Preis gegeben“.
,,Na das wirst du noch früh genug sehen Harry“ grinste der Rothaarige verschmitzt.
Ron übernahm die Führung und der Schwarzhaarige folgte ihm, gespannt darauf, was die Beiden wohl machen würden.
Der Rothaarige blieb vor einem kleinen Café stehen, welches unübersehbar für junge, verliebte Paare gedacht war.
,,Ähm... Also Ron, ich habe dich ja wirklich gern, aber warum schleppst du mich zu so einem Café?“ wollte der Schwarzhaarige verwirrt wissen.
,,Was? Was meinst du Harry?“ wollte Ron erfahren bevor er mit einem suchenden Blick erkannte, weshalb der Auserwählte so verwirrt war.
,,Ach Harry, ich will dich doch nicht auf ein Date entführen, wobei ich finde, du könntest es schlechter treffen und so einen großen Unterschied zu Ginny würde ich auch nicht machen“ lachte der Rothaarige laut auf.
,,Eigentlich wollte ich es gar nicht so genau wissen, wie groß der Unterschied ist, aber danke für die Information, dass er nur klein ist“ stimmte auch Harry in das Lachen ein.
,,So war das gar nicht gemeint“ grummelte der Rothaarige und bedeutete den Schwarzhaarigen ihm weiter zu folgen.
Harry konnte es nicht fassen, vor welchem Geschäft sie schlussendlich zum Stehen kamen.
Er wusste, er müsste etwas tun, um seinen Freund aufzuhalten.
,,Na was sagst du, Mann? Da wird sie doch Augen machen, hab ich Recht?“ meinte Ron Stolz.
,,Also Ron, ich weiß ja nicht...“ doch der Rothaarige unterbrach sein Gegenüber schnell.
,,Keine sorge Harry ich habe ein bisschen was angespart, Geld sollte kein Problem sein“ zwinkerte Ron ihm zu.
,,Das war eigentlich nicht....“ doch der Rothaarige öffnete, ohne zuzuhören, die Türe und forderte den Schwarzhaarigen auf : ,,Na komm schon, die haben den Laden nicht ewig geöffnet!“.
Für einen kurzen Augenblick vergrub Harry sein Gesicht in den Händen, das war doch jetzt nicht sein Ernst. Konnten die Beiden denn nicht mal ansatzweise so kommunizieren, dass der andere verstand, was los war?
Und warum wurde ER nur immer wieder in so etwas mit hineingezogen?
Damit er den Weasley nicht zu lange warten ließ, eilte er ihm schleunigst hinterher.

Nachdem Ron seine Erledigung gemacht hatte und Harry keine Sekunde lang zugehört hatte, verließen sie das Geschäft und entschlossen sich dazu, gemeinsam noch in den tropfenden Kessel zu gehen.
,,Hey Tom“ begrüßten die beiden Zauberer den Wirt.
,,Oh welch Freude Mister Potter und Mister Weasley. Darf ich den Herren eine Erbsensuppe anbieten?“ die beiden Freunde, die bereits von der Fragwürdigen Erbsensuppe gehört hatten, lehnten zügig und zeitgleich ab ,,Nein, nein, danke Tom. Aber wir nehmen gern zwei Butterbier“.
,,Wie die Herren wünschen. Ich bringe es gleich an den Platz“ zügig eilte Tom hinter den Tresen, um die Getränke vorzubereiten.
Die beiden Zauberer suchten sich eine kleine Nische, die etwas abgelegener war und in der sie ihre Ruhe hatten. Als sie sich endlich gesetzt hatten, begann Harry das Gespräch :
,,Nun Ron... Meinst du es war eine gute Idee, ich meine momentan läuft es....“ bevor der Schwarzhaarige seinen Satz beenden konnte, eilte der gehetzte Wirt an den Tisch, stellte die beiden bestellten Butterbier ab und sagte : ,,So hier die beiden Butterbier, dürfte ich denn sonst noch etwas kredenzen?“ um ihn wieder abzuwimmeln, gab Harry ein kurzes, aber höfliches ,,Nein danke. Das reicht“ von sich.
,,Vielleicht frische Kübispasteten?“.
,,Nein wirklich nicht“ antwortete der Schwarzhaarige abermals.
,,Oder vielleicht eine leckere Drachenzungensuppe?“
Mit leicht angewidertem Blick, lehnte Harry nochmals ab.
,,Ich hätte auch ganz frische Fasanen, heute Morgen erst gefangen. Die könnte ich kurzerhand zubereiten“ bot der Wirt den Beiden aufdringlich an.
,,Nein Tom, wirklich nicht. Uns reichen die Butterbier. Wir geben Bescheid, wenn wir es uns anders überlegen“ sagte der Auserwählte nun etwas bestimmter.
,,Na gut, wie die Herren meinen, aber sie verpassen etwas“ zwinkerte der kahlköpfige Wirt ihnen zu.
Kopfschüttelnd und genervt nahm Harry erstmals einen großen Schluck von seinem Butterbier.
Kurz herrschte Stille, bis der Rothaarige diese unterbrach : ,,Du wolltest gerade irgendetwas sagen, bevor Tom uns die halbe Wirtschaft andrehen wollte“ grinste dieser mit einem ansehnlichen Schaumbart.
Harry versuchte bei dem Anblick ernst zu bleiben und begann auf ein neues :
,,Was ich eigentlich sagen wollte war, ob du dir sicher bist, dass es eine gute Idee ist, so wie es momentan zwischen euch...“ erneut wurde der Schwarzhaarige vor Beendigung seines Satzes unterbrochen.
Dieses mal war es ein aufgeregtes Rufen von dem die beiden Zauberer erschrocken aufblickten.
,,Oh mein Gott...Das sind Harry Potter und Ron Weasley. Die Kriegshelden. Die Beiden haben du weißt schon wen fast im Alleingang besiegt“ zwei aufgedrehte Zauberer kamen nun vor ihrem Tisch zum Stehen.
,,Hallo könnten wir vielleicht.... Ähm... Ein... Äh... Autogramm haben“ stammelte einer der Beiden.
Bevor Harry irgendetwas erwidern konnte, antwortete bereits Ron mit vor Stolz geschwellter Brust.
,,Aber natürlich. Wollt ihr vielleicht noch ein Bild mit den Helden der Zaubererwelt“ gab dieser großkotzig von sich, was Harry nun noch die Augen rollen ließ.
Als sie diese Beiden endlich wieder los hatten, nachdem sie Ron noch dazu brachten eine gefühlte Ewigkeit irgendwelche halb erfundenen Geschichten zu erzählen, setzte der Schwarzhaarige nochmals an : ,,Wie ich bereits zweimal versuchte zu sagen, bist du dir bei dem, was du tun willst...“
,,Heeeeeey Harryyyy Roooooon“ rief eine vertraute Stimme so laut, dass ihre beiden Butterbier zu wackeln begannen.
Plötzlich war der halbe Raum von nur einer Person gefüllt, denn der Halbriese Hagrid hatte diesen betreten.
,,Was macht ihr denn hier?“ fragte der Wildhüter und fügte an : ,,Tom mach uns nochmal eine Runde und mir nen Doppelten“.
,,Wir haben gerade ein paar Erledigungen gemacht, dann wollten wir noch kurz hier etwas trinken gehen. Aber schön dich zu sehen, Hagrid, wie läufts denn bei dir so? Mal wieder irgendwelche illegalen Tierwesen bei dir in der Hütte?“ grinste der Rothaarige.
,,Mir geht es eigentlich gerade ganz gut, leider habe ich momentan nichts bei mir, außer Fang natürlich. Kannst Charlie ja mal sagen, er kann mir ruhig mal ein Drachenei vorbeibringen, streng geheim natürlich hehehe“ erwiderte der großgewachsenen Mann mit lautem Lachen.
Bevor die Unterhaltung weitergehen konnte, eilte Tom mit der nächsten Runde an den Tisch.
Er stellte zwei Krüge vor Harry und Ron ab und Hagrid bekam üblicherweise ein ganzes Fass, welches in den riesigen Händen aussah als wäre es kleiner, als die Krüge vor den Zauberern.
,,Mal schauen, wie lange das halten wird Tom“ lachte der Halbriese erneut.
Mit dem Erscheinen von Hagrid war nun wohl auch Harrys Chance vorbei, dem Rothaarigen ins Gewissen zu reden.
,,Also ihr Beiden zu so nem leckeren Tropfen, muss man doch auch n bisschen was zum knabbern haben, glücklicherweise habe ich immer was dabei“ aus einer seiner vielen Jackentaschen zog der Wildhüter eine riesige Packung seiner berüchtigten Felsenkekse hervor.
Harry bekam schon allein vom Anblick Zahnschmerzen, doch Ron schien das nicht zu kümmern und griff beherzigt in die Tüte.

Nachdem die Drei noch einige Stunden zusammen saßen, wobei es nicht beim Butterbier blieb, sondern auch schnell und viel Feuerwiskey geflossen war, hatten sich die Zauberer von ihrem alten Freund verabschiedet und waren gemeinsam zu Harry gegangen.
Als sie dort ankamen, fragte Ron : ,,Sag mal, wo isn eigendlch meine Scchw´ster?“.
Der Schwarhaarige, der sich beim Feuerwiskey etwas mehr zurückgehalten hatte, wobei er dies bei dem 10 Minütigen Duett vom Rothaarigen und Hagrid, deutlich bereut hatte, antwortete :
,,Die ist bei euren Eltern“ lallte dieser leicht.
,,Haste noch was zu trink´n“ fragte der Rothaarige.
,,Lieber nicht Ron. Ich denke, du hattest genug für heute“ bestimmte dieser.
,,Was hast du gesagt?“ nuschelte Ron.
,,Wir haben nichts mehr, habe ich gesagt. Ginny hat alles weg getrunken“ log der Auserwählte.
,,Jaja... Das sieht ihr mal wieder ähnlich“ schüttelte der Rothaarige den Kopf.
,,Du Harry, was ich dir noch sagen wollte, der Schnauzer steht dir einfach subber“ nickte dieser ihm anerkennend zu.
,,Äh... Danke, schätze ich“ erwiderte dieser leicht aus dem Konzept gebracht.
,,Meinst du ich sollte mir auch, einen wachsen lass´n?“ überlegte dieser mit ernster Miene.
,,Meinst du ein roter Schnauzer, sieht gut aus?“ ging Harry darauf ein.
,,Vermutlich nicht, hast recht“ grübelte Ron.
,,Aber Ron was ich vorhin schon die ganze zeit versucht habe, dich zu fragen, meinst du wirklich es war eine gute Idee, so wie es momentan zwischen euch aussieht?“ fragte der Schwarzhaarige, auch wenn er dies nicht für den geeignetsten Moment hielt.
,,Ja... ich weiß, wir hab´n uns lang nicht geseh´n, aber es hat sich einfach richtig angefühlt“ entgegnete Ron,
,,Wie ihr habt euch lang nicht gesehen, ihr wohnt doch zusammen?“ erwiderte Harry verdutzt.
,,Ich wohn mit Hagrid zusamm´n?“ schaute der Rothaarige verwirrt drein.
,,Wovon zum Teufel sprichst du?“ der Schwarzhaarige hatte nun völlig den Faden verloren.
,,Naja, ich weiß wir haben nicht die besten Stimm´n, aber das Duett hat sich einfach richtig angefühlt“.
,,Ich meine doch nicht das Ronald. Ich rede davon, was du heute für Hermione gekauft hast“ erläuterte dieser ihm.
,,Harryy, Potter, jetzt hör mir mal ganz genau zu... Egal, was du denkst, wie es bei uns läuft, ich bin mir absolut sich´r, dass ich damit uns´re Beziehung retten werde. Also misch dich da nich ein und lass das alles mal meine Sorge sein“ stellte der Zauberer klar und ließ eine weitere Diskussion nicht zu.
Harry, der seinen besten Freund vor einem Rückschlag schützen wollte, hoffte nur, dass es vielleicht doch alles anders kommen würde, als er befürchtete.
Leider wusste er auch, dass Ron schon immer ein Riesen Dickschädel war und egal was Harry auch sagen würde, er würde ihm eh nicht richtig zuhören.

Als die unangenehme Stille, die nach ihrem Gesprächsversuch eingetreten war, endlich wieder verschwand, verbrachten die beiden Zauberer noch einen heiteren Abend, der darin mündete, dass Ron doch noch eine verschlossene Flasche Feuerwiskey fand, die die Beiden gemeinsam leerten.
Erst als Ginny heim kehrte, wurde der Abend beendet und sie brachte ihren Bruder sicher Nachhause, da es dieser alleine nicht mehr geschafft hätte.
Ron, der eine gefühlte Ewigkeit gebraucht hatte, die Türe aufzuschließen, betrat die Wohnung, doch nach drei Metern übermannte ihn der Alkohol und er fiel rittlings zu Boden.
Hermione, die durch den Schlag aus dem Schlaf schreckte, eilte ins Wohnzimmer, um den Rothaarigen am Boden vorzufinden.
Zuerst machte sie sich Sorgen, bis das übliche Schnarchen eintrat und ihr klar wurde, dass er einfach eingeschlafen war.
Da sie wusste, dass es in diesem Zustand zwecklos gewesen wäre, zu versuchen, ihn zu wecken, ließ sie ihn einfach mit einem kurzen Zauber auf das Sofa schweben, deckte ihn zu und begab sich selbst ins Schlafzimmer...

Guten Abend,
dass heutige Kapitel trägt ein bisschen mehr Humor in sich, als die vorangegangenen.
Ich hoffe die Abwechslung hat euch gefallen :)
Liebe Grüße und noch ein schönen restlichen Sonntag noch!
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