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Das Vermächtnis des maskierten Erpels

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P12
Alfred Wirrfuss Darkwing Duck / Eddie Erpel Fiesoduck Kiki Erpel Morgana Makaber Quack der Bruchpilot
17.05.2020
03.01.2021
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17.05.2020 821
 
Finstere Nacht lag über St. Erpelsburg. Bis auf die wenigen Automotoren war nichts zu hören. Oder etwa doch? Im Museum von St. Erpelsburg konnte man laute Stimmen vernehmen. „Gib auf Fiesoduck! Du hast keine Chance gegen Darkwing Duck!”, schrie der violett gekleidete Erpel seinem Gegner entgegen. „Ach komm schon Doofwing. Als ob es jemanden schert, wenn ich das Museum in die Luft jage!”, entgegnete Fiesoduck mit einem sarkastischen Unterton. Kaum hatte Fiesoduck ausgesprochen sprang Darkwing auf und stiess ihm mit voller Kraft seinen Fuss in das schwarz Maskierte Gesicht seines Gegners. Fiesoduck stiess mit einem lauten stöhnen an die Wand. Darkwing ging schnell auf ihn zu und hielt ihm seine Gaspistole dicht vor den Schnabel. „ Schnupper Gas Böse-ehh!” Darkwing wurde mitten im Satz unterbrochen als Fiesoduck ihn mit den Füssen in den Bauch trat. Nun lag Darkwing schwach auf dem Boden. Sein Gesicht drehte er nach links und schaute ihn Richtung der nächsten Vitrine.


In der Vitrine war die Gründungsurkunde der Stadt St. Erpelsburg die von starkem Panzerglas geschützt wurde. Doch dieses Glas brachte in Anbetracht der Sache die sich auf der Vitrine befand herzlich wenig. Die Zeitbombe würde stark genug sein, um das ganze Museum zu zerstören. Als Darkwing noch oben sah blickte er direkt in die boshaften Augen seines fiesen Doppelgängers. Darkwing wollte aufstehen, wurde aber sogleich wieder zu Boden geschlagen. Sein Kopf schmerzte. Fiesoduck grinste breit: „Sprich deine letzten Worte "Held"!” Fiesoduck griff hinter seinen Rücken und zog seine heiss geliebte Kettensäge hervor. Wieder probierte Darkwing aufzustehen, doch er war zu schwach. Schadenfroh über die Erkenntnis, dass Darkwing nicht mehr fähig ist sich zu wehren, zog Fiesoduck an der Schnur seiner Kettensäge wodurch der Motor in Gang gesetzt wurde. Gerade als er Darkwing angreifen wollte, wurde er von einem Pfeil mitgezogen der Schlussendlich mitsamt dem Schurken in der Wand neben einem Gemälde stecken blieb. Bevor Fiesoduck verstand was passiert war, flogen im weitere Pfeile entgegen die ihn komplett an der Wand fixierten. Er schnaubte Wütend und blickte in die Richtung von der die Pfeile abgeschossen wurden. Eine kleine Ente mit gelblichen Federn stand auf dem Sims eines Fensters. Sie hielt Pfeil und Bogen in der Hand und trug ein Kostüm, dass dem von Robin Hood sehr nahe kamm.


Auch Darkwing hatte mitbekommen was passiert war und schaute in dieselbe Richtung. Als er die junge Ente erkannte war er einerseits froh und andererseits auch Wütend. Denn diese Ente war niemand anderes als seine 10-Jährige Adoptiv-Tochter. „Keine Angst Darkwing Duck! Flitzbogen Quack eilt dir zur Hilfe!“, rief sie und rannte zu ihrem Vater. „ Kiki!“, schimpfte er sie an. „Ich habe dir doch gesagt du sollst zu Hause bleiben! Wie bist du überhaupt hier her gekommen?“ In diesem Moment kamm Quack zu ihnen. Darkwing funkelte seinen Sidekick wütend an. Doch bevor er etwas sagen konnte, riss Quack seinen Schnabel auf um sich zu verteidigen: „Ich kann nichts dafür DW! Kiki hat sich unter der Rückbank im Donnerquack versteckt. Als sie Fiesoducks Kettensäge hörte sprang sie aus ihrem Versteck um dir zu helfen. Ich wollte sie aufhalten, aber sie war zu schnell.“ Darkwing schaute seine Tochter wütend an sagte dann aber mit warmer Stimme: „Danke.“ Kiki lächelte zufrieden, als sie ein fieses Lachen hörte. Alle drei drehten ihre Köpfe zu der Wand an der Fiesoduck hing. Doch alles was sich dort befand waren einige Pfeile mit Stofffetzen dran. Der Schurke war entkommen.


Gerade als Darkwing zu toben beginnen wollte, fiel im siedend heiss die Zeitbombe ein. Er rannte zur Vitrine und schaute auf den Timer der Bombe. In einer Minute würde dieses Ding hochgehen. Darkwing schaute zu Quack und rief: „Schnell Quack bring Kiki in Sicherheit!“ Quack nickte und nahm Kiki auf denn Arm. Bevor Quack Richtung Ausgang rannte schrie Kiki ihrem Vater zu: „ Aber Paps! Was wird dann aus dir?“ Quack drehte sich um und sah Darkwing mit einem fragenden Blick an und erwiederte Kikis Frage: „ Genau! Was wird dann aus dir?“ „ Na, was wohl? Ich entschärfe die Bombe! Und jetzt geht!“ „Aber Paps!“ „GEHT!“ Quack befolgte seinen Befehl und rannte mit Kiki in den Armen nach draussen. Darkwing warf einen panischen Blick auf die Bombe. Noch 30 Sekunden. Draussen vor dem Museum setze Quack Kiki auf die Strasse. Sie sah angsterfüllt zu Quack hoch und fragte ihn mit zitternder Stimme: „Quack was, wenn er es nicht schafft? Was, wenn er-“, "BUMMM!" Kiki wurde von einer Explosion unterbrochen. „ NEIN!“ schrie sie und ihre grünen Augen füllten sich schlagartig mit Tränen. Sie riss sich von Quack los, der sie in den Armen hielt und rannte zu den Ruinen des Museums. Schluchzend und Tränenüberlaufen liess sie sich vor den Überresten des Museums auf den Boden nieder. Vor ihr lag der Hut ihres Vaters. Schluchzend nahm sie ihn in ihre zittrigen Händen und drückt es an ihre Brust, die immer wieder zuckte. Es war das einzige, was bei dieser Explosion von ihrem liebenswürdigen Vater übrig blieb.
 
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