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Zurück in die Parallelwelt ~ Dies Mal aber nicht Allein

von BIG FG
KurzgeschichteÜbernatürlich, Tragödie / P12 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
17.05.2020
17.05.2020
8
7.831
 
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17.05.2020 790
 
Willkommen zu meiner eigentlich allerersten Castle-FF. Eine FF, welche ich bereits vor über eineinhalb Jahren gefunden habe - Zu einer Zeit, in welcher ich meinen Schreibstil neu ausgerichtet habe - So kann es vorkommen, das sich dieser von Kapitel zu Kapitel unterscheidet - was euch hoffentlich nicht zu sehr verwirrt.

Ebenfalls gibt es kleinere Andeutungen zu anderen Serien, welche ich zu dieser Zeit geschaut habe - Ist aber dennoch kein Crossover - Hatte damals eine mehrteilige Reihe geplant gehabt.


Ein Jahr ist es nun her. Solange sind die Beiden ein Band für alle Zeiten eingegangen. Zumindest auf dem Blatt stand das sie verheiratet waren. In der Realität sah das etwas anders aus. Castle und Beckett waren offiziell getrennt. Es war der Wunsch der Ehegattin gewesen. Einen Schritt den der berühmte Autor noch nicht so ganz verstehen konnte, noch besser gesagt wollte.

„Sie tun das Richtige, Beckett! Wenn Sie ihren Ehemann einweihen, bringen Sie ihn sehr große Gefahr, seine Mutter und Tochter ebenfalls!“ Das hatte Vickram gesagt. Ein ehemaliger Mitarbeiter beim Innenministerium, der jetzt als Analytiker bei der Polizei des Big Apples arbeitete. „Ich hoffe Sie haben recht..“ Beckett hatte sich es zur Aufgabe gemacht, ihr ehemaliges Team beim FBI zu rächen und ihnen die verdiente Würde zurückzugeben. Jeder ihrer alten Kollegen war laut des Autopsie auf natürlicherweise Art und Weise verstorben. Eine Tatsache die einfach nicht stimmte.

Wir haben eine Spur!“ Solange hatte sie darauf gewartet, auf die Möglichkeit zurückzukehren, zu ihrer Familie, ihre Schwiegermutter Martha, ihrer Stieftochter Alexis, die für sie wie eigenes Kind war, zurück zu ihrem Ehemann, Richard Rodgers. „Auf was warten wir dann noch? Los geht‘s!“ Bevor ihr neuester Mitarbeiter ihr antworten konnte, klingelte ihr Telefon. Sie wusste sofort wer der Anrufer sein müsste. Es kann nur der Mann sein, den sie über alles liebte, um es in Worte ausdrücken zu können. „Ignorieren Sie ihn!“, versuchte der Analytiker Beckett davon zu überzeugen, das Gespräch abzulehnen. „Ich kann nicht!“, widersetzte sie sich ihm und presste mit ihren zitternden Händen auf die grüne Taste ihres Telefonapparats, wonach sie seine Stimme sofort erklingen hörte. „Beckett, du musst sofort herkommen! Es ist etwas passiert!“

So aufgeregt, so nervös hatte sie ihn noch nie gehört. Na ja, so ganz stimmte das nicht. Er war so nervös gewesen, als sie beide es mit einer Atombombe zu tun hatten, als die sie gegen den dreifach Mörder vorgegangen sind oder als sie zum ersten Mal mit LokSat in Verbindung traten. „Ich komme sofort!“ Sie beendete das Telefonat so schnell, wie es auch angefangen hatte. „Aber Beckett..Es tut mir Leid Vickram, aber in diesem Fall ist mir meine Familie wichtiger!

Sie schlängelte sich durch den New Yorker Feierabendverkehr, achtete aber kaum auf die Straße vor sich. „Was mag wohl passiert sein?“, schoss es ihr durch den Kopf, ‚Wurde jemand verletzt?‘ Erst als sie das Haus erreichte, indem sie in den letzten Jahren die meiste Zeit verbracht hatte, kehrte sie in die Realität zurück. Wie ein Roboter hatte sie den Weg zurückgelegt. Sie sortierte noch einmal ihre Gedanken, versuchte sich nochmals zu beruhigen: ‚Ist schon eine halbe Ewigkeit her, das ich hier gewesen bin..‘

Sie trat vor die Türen des mehrstöckigen Gebäudes, wollte gerade eintreten, bis ihr klar wurde, das sie ja keinen Schlüssel mehr besaß. So musste sie an die Tür klopfen, damit ihr der Portier Eduardo diese öffnet. Als dann den Fahrstuhl betreten hatte, schoss ihr die Szene durch den Kopf, die sie erlebt hatte, als sie Richard verlassen hatte. „Ich hoffe, es wird alles wieder in Ordnung kommen...“
Sie hörte ihr das wohlbekannte Pling, der Ton, der Aufzug von sich gab, wenn er das Ziel erreicht hatte, woraufhin sie diesen dann auch verließ.

„Nun kommt der Augenblick der Wahrheit..“ Sie schluckte den großen Kloß, der sich in ihrem Hals gebildet hatte, herunter und hob die Hand, mit der sie anfing anzuklopfen. Es dauerte keine dreißig Sekunden, da wurde die Türe aufgerissen und Richard Castle höchstselbst stand vor ihr. „Du bist also wirklich hier...“ sprach der Bestsellerautor und blieb regungslos vor ihr stehen. „Wo soll ich denn sonst sein? Du sagtest mir doch, es sei wichtig, oder nicht?“ Kate betrat das Loft, indem sie die letzten beiden Jahre mit ihm verbracht hatte. „Es sieht noch genauso aus wie früher..“ Sie hörte die Türe hinter sich zugehen, weswegen sie ihre Aufmerksamkeit auf ihren Ehemann legte „Was ist den so wichtig, dass es nicht warten konnte?“ Rick, der wie sie merkte noch immer etwas nervös war, gab ihr die Antwort „Das hier.. Folge mir..

Sie tat, wie ihr befohlen. Er lief in Richtung Küche. Dort stand jemand. Jemand den sie nur all zu gut kannte. Jemand, den es einfach nicht geben dürfte, sollte, müsste! „Das kann aber nicht sein..“

Vor ihr stand Katherine Houghton Beckett.
 
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