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Blacklist

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Dembe Zuma Donald Restler Elizabeth Keen Harold Cooper Raymond "Red" Reddington
16.05.2020
03.09.2020
64
209.209
5
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14.06.2020 2.642
 
Es war knapp acht Uhr am frühen Morgen. Dembe hatte sich noch einmal schlafen gelegt, aber Red wusste, dass sein Gespräch mit ihm noch nicht beendet war. Er wollte auch noch etwas schlafen, aber das würde er erst machen, wenn er mit Liz gesprochen hatte. Er wusste das sie ihn bald anrufen würde. Seit fast einer Stunde befand er sich in der Luft. Elizabeth würde demnächst aufstehen und sich für den Tag fertigmachen. Das Telefon hielt er bereits in der Hand und wartete geduldig. Nun war es kurz nach acht. Tief Luftholend blickte er aus dem Fenster und spürte sein Herz schneller schlagen, als das Telefon klingelte. Sofort nahm er ab und konnte sich entspannen. „Guten Morgen Lizzy.“
„Hey… Morgen“, hörte er sie verschlafen sagen. Sie war wohl erst seit kurzem wach. „Ich habe dich heute Früh verpasst“, murmelte sie. „Ich war so müde.“
„Ich weiß. Nimm dir den Schlaf den du brauchst.“
„Danke, dass du in der Nacht zu uns gekommen bist Red…“ Elizabeth saß in ihrem Bett und rieb sich ihre Augen. Sie hätte sich gerne anständig von ihm verabschiedet, aber sie hatte seinen Aufbruch nicht einmal mitbekommen. Jetzt saß sie in ihrem leeren Bett und hielt einen Zettel in der einen und das Telefon in der anderen Hand. „Und danke für deine Nachricht“, lächelte sie und las die Zeilen noch einmal durch.
Red musste auch lächeln und tippte mit einem Finger auf die Sitzlehne. „Ich habe mir Gedanken gemacht Lizzy. Ich befürchte das es mir schwerfallen wird, nicht jede Nacht bei dir zu sein.“
Es würde ihm schwerfallen? Elizabeth musste lachen und spürte diese wärme in sich wieder aufsteigen. „Ich weiß wie es dir geht, mir wäre es auch lieber du bist immer bei uns, aber… Ich verstehe deine Lage besser als sonst jemand. Und ich werde es dir damit nicht schwerer machen.“
„Lizzy“, murmelte er und schloss seine Augen. „Ich werde mir trotzdem etwas überlegen. Du gehst heute zum Post Office oder?“
„Ja ich werde gegen zehn dort sein. Rosa ist erst um neun hier“, erzählte Liz. „Red?“
„Hmm?“
„Passiert das wirklich? Ich meine, dass mit uns?“
Reddington wusste nicht, wie oft Liz ihn das in den letzten Wochen schon gefragt hatte. Aber es ging ihm ja nicht anders. Für ihn war das manchmal noch unbegreiflich. Manchmal wenn er sie ansprach oder anrief, dachte er noch an die Zeit davor zurück. Als es nur im Fälle ging und Streitgespräche. Jetzt telefonierte und sprach er auch mit ihr, aber aus anderen Gründen und er hatte sich noch nie besser gefühlt. Was wenn man ihm das wieder wegnahm? Er würde es zwar nie so weit kommen lassen, aber eine Restangst blieb. Warum sollte ihm etwas Gutes passieren? „Warum liebst du…“ fing Red nachdenklich an, aber stoppte dann plötzlich, als ihm klar wurde, dass er laut gesprochen hatte.
Elizabeth ahnte was er hatte sagen wollen. Sie erinnerte sich an einen Fall, als Red entführt worden war und sie ihn am Ende gerettet hatte. Er war so wütend auf sie gewesen deswegen. Als wäre er es nicht wert gewesen gerettet zu werden und ihre Sicherheit und wohlergehen wichtiger wäre. „Red wird hatten das Thema doch schon. Hör auf zu denken, dass du kein Anrecht darauf hättest glücklich zu sein. Weißt du nicht mehr? Weder ich weiß wie man sich etwas Neues aufbaut und du weißt es auch nicht“, sprach sie das Gespräch an, welches sie mit ihm auf Agnes Ballettaufführung hatte. „Also versuchen wir es beide zusammen. Und ich finde bisher läuft es gut. Mehr als gut“, merkte sie an und lächelte. „Ich liebe dich. Agnes liebt dich. Und… Komm bald wieder zu uns nach Hause.“
Nach Hause. Red holte tief Luft und nickte mehr zu sich selbst. Ja. Elizabeth war sein Heim. „Ich liebe euch beide auch Lizzy. Mehr als du dir vorstellen kannst.“
„Raymond… Manchmal frage ich mich, ob ich deiner Liebe gerecht werde. Du hast so viel auf dich genommen und…“
„Und jetzt sind wir zusammen. Also waren es alle Anstrengungen wert“, endete er ihren Satz und wurde wieder nachdenklich. „Wie fühlst du dich?“
„Hmm…“ sagte Elizabeth nun und streckte sich einmal. „Recht gut, außer dass ich noch bestimmt zehn Stunden schlafen könnte“, scherzte sie und stand langsam auf. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch und musste lächeln. „Und den beiden Erdnüsschen geht es auch gut.“
„Wir müssen aufhören sie Erdnüsschen zu nennen“, hörte Liz ihn lachend sagen. „Inzwischen sind es doch mindestens Orangen?“
„Ich find Erdnüsschen süß“, sagte sie lachend.
„Das ist auch wahr. Ich kann Jerry dich zur Arbeit fahren lassen?“
„Red wir hatten das. Ich komme schon klar.“
„Hmm… Ich habe mit Donald gesprochen.“
„Du hast was? Wann?“
„Heute früh. Ich bat ihn ein Auge auf dich zu haben, ich halte es für besser, wenn er die Woche über bei dir bleibt Lizzy. Er passt auf dich auf.“
„Ich kann auf mich alleine aufpassen. Außerdem hast du Edward und Jerry für meine Sicherheit abgestellt. Und das FBI steht immer vor der Türe.“
Red spürte das Lizzy dabei war sich aufzuregen. Deshalb sprach er sofort weiter. „Ich weiß das Elizabeth. Du hast oft genug bewiesen, dass du alleine klarkommst. Dir ist wegen der Schwangerschaft oft Schwindelig Lizzy. Ich mache mir nur sorgen das dir etwas passiert und es wieder keiner mitbekommt.“ Außer Agnes. Außerdem wollte er verhindern das Katharina sich ihren Weg zu ihr Bahnen könnte. Als Elizabeth ihm keine Antwort gab sprach er langsam weiter. „Ich will dich nicht bevormunden. Oder etwas in dieser Art. Ich will nur das es dir gut geht und Donald kann ich vertrauen.“
Elizabeth seufzte leicht. „Nein das… Mir geht es darum, dass es dann schwierig wird zu Telefonieren.“
„Ruf mich einfach an, wann immer dir danach ist Lizzy. Lass dich wegen Donald nicht aufhalten“, fand er. „Außerdem wird es deinem Team gegenüber schwierig, das mit uns lange geheim zu halten.“
„Hast du Don etwas gesagt?“, fragte Liz sofort nach.
„Nein, vielleicht etwas angedeutet wie wichtig du mir bist, aber das ist ja auch nichts Neues. Ich weiß das er dir Wichtig ist. Sprich mit ihm, wenn du das Gefühl hast, das es das richtige ist. Aber… Lass Agnes raus. Erst einmal.“
Elizabeth musste lächeln und dachte darüber nach. „Für dich wäre es kein Problem, wenn Don es weiß?“
„Absolut nicht Lizzy. An sich habe ich kein Problem damit öffentlich mit dir anzugeben.“
„Red…“
Reddington beugte sich etwas vor und wurde wieder ernst. „Aber Katharina wird das nicht gefallen. Ich will nicht das dir etwas passiert.“
„Ich bin ihre Tochter, sie würde mir nichts tun“, warf Elizabeth ein.
Red musste traurig lachen und schüttelte seinen Kopf. „Lizzy… Ich wünschte es wäre so. Dann würde ich mir um dich weniger Sorgen machen.“
„Du musst dir um mich keine Sorgen machen“, sagte Elizabeth aufmunternd. „Reden wir darüber, wenn du wieder hier bist. Ich muss Agnes wecken und mich dann auch fertigmachen“, sagte sie und öffnete bereits ihren Kleiderschrank. „Pass auf dich auf Red. Okay? Das letzte Mal als du unterwegs gewesen bist, habe ich dich fast Tod wiederbekommen.“
„Ich habe jetzt allen Grund Gesund zurückzukommen. Sag Agnes das ich sie heute Abend anrufe und ihr vor dem schlafen gehen noch eine Geschichte erzähle.“
„Das hat ihr Gestern gefehlt“, erzählte Elizabeth. „Sie war ganz zickig geworden, weil ihr es nicht mehr gefällt wie ich die Geschichten erzähle. Ich glaube du spannst mir meine Kleine aus.“
Red musste schmunzeln und holte tief Luft. „Ich versuche bald wieder da zu sein. Genieß deinen Tag Lizzy. Und melde dich wenn etwas ist.“
„Das mache ich. Und wenn du Zeit hast ruf mich ruhig an.“
„Das werde ich.“ Red bemerkte das weder er noch Elizabeth auflegen wollten, auch wenn sie versuchten das Gespräch zu beenden. Aber plötzlich hustete Elizabeth und seufzte leicht. „Oh mir wird jetzt doch schlecht… Ich melde mich wieder.“ Damit legte sie auf und Red fühlte sich schlecht, weil er nicht bei ihr sein konnte. Morgenübelkeit… Damit hatte sie bei Agnes auch nicht so zu kämpfen gehabt.

Als er das Telefon bei Seite legte und zu Dembe schaute, war dieser nur am Lächeln und hielt die Augen geschlossen. Es war fast schon ungewohnt für Raymond so vollkommen normale Gespräche mit Elizabeth zu führen, die so wenig mit der Arbeit zu tun hatten. Aber er genoss es. Noch immer fragte er sich ob Elizabeth nicht irgendwann aufwachen würde und das alles mit ihm einfach vergessen wollte. Auch wenn es ihm dann endgültig den Rest geben würde, er würde es sogar verstehen. Elizabeth war Wunderschön, Intelligent, voller Feuer und doch der liebenswerteste, sanfteste Mensch den er kennenlernen durfte. Ihre Facetten waren schöner wie jeder Regenbogen. Gewalt. Liebe. Wut. Fürsorge. Man fand alles bei ihr. Er schien wohl nachdenklich auszusehen, denn Dembe sah ihm nun in die Augen. „Mach dir keine Sorgen Raymond. Elizabeth wird es gut gehen.“
„Ich weiß.“ Er schaute von Dembe runter zu seinen Händen und holte tief Luft.
„Wieso hast du es mir erst in Chile erzählt?“ fragte Dembe weiter. „So viele Jahre später? Vielleicht hätte ich dich ermutigen können. Sie hätte sich viel eher für dich entschieden.“
„Es war ein Risiko und wieso hätte sie mir glauben sollen? Ich verstehe nicht wieso sie sich ohne hin jetzt auf einmal hatte erinnern können“, fing Reddington an. „Ich weiß das du es ihr gesagt hast und sie einen DNA Test gemacht hat. Aber sie erzählte mir, dass sie bereits davor seltsame Erinnerungen gehabt hatte. Träume, Dinge die auf dem Containerschiff passiert sind. Normalerweise hätte sie sich nie erinnern können. Nicht ohne das es getriggert wurde.“
Dembe musterte Red eine Zeitlang und holte selbst tief Luft. „Mir hat sie gesagt, dass sie diese seltsamen Erinnerungen nach der Party angefangen haben. Nach der Party hat sie sich auch dir gegenüber plötzlich geändert. Sie wollte das du Agnes kennenlernst. Ich glaube sie hat etwas innerlich gespürt und sich unbewusst an diese Sache erinnert“, sagte Dembe und schaute nun selbst zu Boden. „Raymond… Diese Party. Was ist dort geschehen? Ich habe dich das nie gefragt aber… Etwas muss dort passiert sein.“
„Da war nichts“, sagte Red sofort. „Sie wurde nach den ganzen Drogen anhänglich also habe ich sie zu jemand anderen geschickt.“
„Wie konntest du das tun?“ fragte Dembe nach. „Obwohl du sie liebst?“
„Sie hatte Glück verdient. Wenn auch nur für diese Nacht. Meine Bindung zu ihr, wollte ich nicht aufs Spielsetzten.“
„Und du bist dir sicher, dass du nicht mit ihr die Nacht verbracht hast?“
Ihr Geruch. Raymond schluckte hart und schloss für einen Moment seine Augen. „Ja absolut! …“
„Aber?“ hakte Dembe vorsichtig nach. „Etwas geht dir durch den Kopf. Sprich mit mir“, bat ihn sein Freund. Red sah Dembe nach einem Moment wieder in die Augen.
„Als wir Elizabeth im Bad gefunden haben und ich sie später gesprochen habe da… War es mir…“ Red zog seine Augenbrauen zusammen. „Ihr Geruch, er hat etwas in mir ausgelöst. Aber…“
„Ihr beide seit voll unter Drogen gewesen. Kannst du dich an nichts erinnern?“
„Nur als ich ging, hinterließ ich ihr eine Nachricht. Dass ich sie im nächsten Jahr wieder treffen wollte und sie am Eingang warten sollte. Wenn es Elizabeth wirklich war, dann müsste sie diese Nachricht haben, aber…“
„Denkst du sie würde dir sagen, dass sie eine Nachricht bekommen hatte?“
„Nein.“
„Raymond… Sie ist Schwanger.“
„Ich weiß.“ Und es beunruhigte ihn. Würde Elizabeth denken er hätte die Chance auf eine weitere Nacht mit ihr genutzt? Er konnte sie nicht einschätzen. Liz war einfach Unberechenbar.
„Es würde erklären warum ihre Erinnerungen an die Oberfläche gekommen sind. Wenn auch nur Bruchstückweise. Ist dir das bewusst? Ich frage mich, ob sie sich darüber Gedanken gemacht hat.“
Dembes Aussage stimmte ihn nachdenklich. Aber dennoch musste er fast lächeln.
„Würde es dich freuen?“
„Was?“ fragte Red und wurde aus seinen Gedanken gerissen.
„Dass du es gewesen sein könntest und du wieder Vater wirst.“
„Natürlich.“ Red lächelte und schüttelte seinen Kopf. Diese Möglichkeit… Er wollte sich nicht zu sehr freuen. Am Ende war er es nicht und dann wäre er nur… Enttäuscht? Vielleicht. Verloren hätte er dadurch nichts. Er würde nur gewinnen können. Noch mehr gewinnen als er es ohne hin schon hatte.
„Als sie Anhänglich wurde, warum hast du sie weggeschickt Raymond? Ich verstehe nicht…“
Raymond unterbrach seinen Freund sofort. „Weil sie es hätte bereuen können Dembe. Und noch einmal wollte ich das nicht fühlen müssen.“ Damals als Liz plötzlich so abweisend gewesen war, hatte er geglaubt sie habe es ignorieren wollen und das hatte Wehgetan. Noch einmal eine Abweisung zu bekommen wäre… Unerträglich. „Sie ist mein Leben“, murmelte Raymond leise. „Sie wird es immer sein.“
Dembe musterte seinen Freund und beschloss ihm erst einmal nichts mehr zu sagen. Sie hatten einen langen Flug vor sich und mussten sich noch etwas ausruhen. Es wäre für ihn eine Kleinigkeit rauszubekommen ob Elizabeth diesen Zettel hatte, den Raymond seiner Partnerin dieser Nacht hinterlassen hatte. Sollte er damit noch warten?
„Ich telefoniere mal“, sagte Raymond plötzlich und griff nach seinem Telefon. „Ich will rausbekommen mit wem Elizabeth zusammen war.“
„Das ginge einfacher Raymond“, warf Dembe ein und fragte sich wieso Red nicht selbst auf diese Idee gekommen war, vielleicht traute er sich auch einfach nicht? „Ruf Elizabeth an und frag sie nach diesem Zettel.“
Raymond hielt in seinem Tun inne und dachte darüber nach. Ja. Das wäre das einfachste. Nur wäre was, wenn sie wütend werden würde? „Ich rufe sie an, wenn wir angekommen sind.“

Als Elizabeth in ihr Büro trat und Ressler an seinem Computer sah, fiel ihr wieder ein, dass Red ihn darum gebeten hatte auf sie zu Achten. „Hey Don“, grüßte sie ihn und legte ihre Tasche neben ihrem Platz ab. Don sah zu ihr auf und musterte sie einmal. „Hey Elizabeth… Ist alles okay?“
„Ja mir geht es gut. Uns geht es gut“, sagte sie und setzte sich auf ihren Platz. „Hör mal… Ich weiß das Reddington dich angerufen hat. Aber… Du musst nicht wegen mir extra…“
„Nein ist schon okay“, sagte Ressler sofort. „Ich war zuerst überrascht, aber ich denke es ist nicht verkehrt das du nicht alleine bist. Für den Fall das es dir nicht gut geht.“ Er hatte sich lange Gedanken gemacht und er konnte die Sorge von Reddington verstehen. Elizabeth war ihm noch nie egal gewesen. „Außerdem, wenn ich nicht zu dir komme, und dir dann etwas passiert wird er mich umbringen“, warf er ein und versuchte zu lächeln. Elizabeth erwiderte seinen Blick und nickte. „Das stimmt… Aber du musst es wirklich nicht.“
„Ich weiß. Es ist okay. Wirklich.“
Tief Luftholend nickte Elizabeth und blickte dann auf ihren Bildschirm. „Wir haben also einen neuen Fall?“
„Ja Aram und Alina sind bereits Los um Infos einzusammeln. Ich habe Cooper darum gebeten hier mit dir arbeiten zu können. Hier ist die Akte.“ Don stand auf und trat zu ihrem Tisch, ehe er ihr die Akte reichte und kurz darauf briefte. „Aram hatte schnell eine Spur, aber wir wissen noch nicht was ihn antreibt. Vielleicht können wir so herausfinden wo er wieder zuschlägt.“
„Verstehe. Ich schaue mir das alles noch einmal genau an. Danke.“ Elizabeth freute sich schrecklich auf das hier. Es war ein Teil ihres Lebens und sie liebte ihre Arbeit. Irgendwo war es nach all den Wochen auch endlich ein Stückweit Normalität. Nachdenklich holte sie ihr Handy hervor und schaute nach ob sie vielleicht eine Nachricht von Red bekommen hatte. Sie konnte nicht aufhören an ihn zu denken. Endlich hatte sie Klarheit was ihre Bindung zu ihm anging. Endlich konnte sie benennen was sie beide füreinander waren. Sie fragte sich immer noch, ob sie Don etwas erzählen sollte und vor allem wann sie das tun sollte. Und wenn er nun erst einmal bei ihr bliebe, würde spätestens Agnes ihm verraten was los war. Liz biss sich auf ihre Lippe und sah Don verstohlen an. Er würde ausrasten. Es einfach schön reden würde er absolut nicht, aber… Sie wusste, dass sie sich auf eine Diskussion gefasst machen konnte.
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