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Blacklist

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Dembe Zuma Donald Restler Elizabeth Keen Harold Cooper Raymond "Red" Reddington
16.05.2020
03.09.2020
64
209.209
5
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10.06.2020 5.682
 
Als Elizabeth aus der Dusche trat und direkt ihre Haare anfing zu Föhnen, dachte sie an die letzten Minuten nach. Als sie ihre Haare gebändigt hatte zog sie sich langsam an und beschloss sich heute etwas zu Schminken. Sie trug ihr Mascara auf und etwas Eyeliner, damit sie wacher aussah und musste lächeln. Red powerte sie vollkommen aus, aber ihr gefiel das. Sie war wohl Hormonell wegen der Schwangerschaft unheimlich erregt und sie fragte sich was sie ohne Red gemacht hätte. Sie wäre wohl vor Frust eingegangen. Als ihr Magen knurrte, band sie noch ihre Haare zu einem Knoten und steckte diesen fest. Zuletzt trug sie etwas Lipp-Glos auf und verließ dann das Bad. Schon im Flur konnte sie Red und Agnes reden hören und nährte sich beiden direkt. Agnes saß auf Reddington Schoß und fütterte ihn mit Erdbeeren und Sahne… Moment. Sofort kam Elizabeth näher und schaute auf den Frühstückstisch. Es gab Waffeln, Obst, Orangensaft und ihre Erdbeertörtchen… Noch beim Einschlafen hatte sie Red gesagt wie sehr sie die zum Frühstück essen wollte… Und heute Früh hatte sie ihm gesagt das nicht zu wollen. „Tut mir Leid Lizzy, auf die schnelle konnte ich die Donuts nicht mit den Erdbeertörtchen austauschen lassen.“
Elizabeth war gerührt von seiner Mühe und beugte sich runter damit sie seine Schläfe küssen konnte. Lange verlieb sie dort und lehnte dann ihre Wange an diese. „Die Erdbeertörtchen sind Perfekt. Danke“, murmelte sie und küsste seine Wange, ehe sie sich neben ihm hinsetzte und ihre Tochter ansah. „Guten Morgen mein Liebling.“
„Guten Morgen Mami! Hier probiere mal!“ Agnes hielt ihrer Mutter auch eine Erdbeere hin die Elizabeth sofort annahm. „Hm… Das ist wirklich lecker.“ Sie griff sich nun selbst einen Teller mit dem Törtchen und fing an diesen zu Naschen. „Red du verwöhnst mich und Agnes viel zu sehr. Ich kann mich nicht mal erinnern dass sie hier bis jetzt nur einmal nach Cheerios gefragt hat“, sagte Liz und beobachtete ihre Tochter dabei wie sie wieder anfing Reddington zu füttern. Wie viele Jahre hatte sich Agnes von ihrem Vater beraubt? Wie sollte sie ihrer Tochter erklären, warum ihr Vater erst in ihr Leben getreten war als sie Sechs gewesen ist. Wie konnte sie es Red gegenüber wieder gut machen? Er hatte alles aufgeopfert, alles für sie hinter sich gelassen und saß nun endlich dort wo er sein sollte und dafür hatte er alles ertragen müssen. Red war ein Monster. Ein Mörder. Und doch war es nur das was er sein musste um sein Imperium halten zu können. Er war verrückt und hatte ganz bestimmt ein Psychisches Problem aber. Wer hatte das nicht? War sie selbst nicht genauso? Und außerdem hatte sie an ihm eine Seite kennengelernt die so keiner kannte. Naja Außer Dembe vielleicht. Elizabeth aß ihr Törtchen weiter und legte ihre freie Hand auf seine Schulter. Was bedeutete es jemanden bedingungslos zu lieben? Sie hatte sich das oft gefragt und hatte die Antwort gefunden als sie Agnes geboren hatte. Das war die Liebe… Die Liebe die ihr niemand nehmen konnte und doch… Jemand anderes hatte ihr ebenso gezeigt was bedingungslose Liebe wirklich bedeuteten konnte. Elizabeth wusste nun endlich was er für sie war. Sie hatte es damals schon wesentlich schneller gemerkt. Sie hatte herausgefunden wie Wichtig er ihr war und dann hatte man es sie vergessen lassen. Und jetzt hatte sie es wieder gefunden. Agnes kichern riss sie aus ihren Gedanken „Mami du hast uns gar nicht mehr zugehört!“
„Habt ihr beiden etwas gesagt?“ fragte sie entschuldigend und schenkte sich etwas Orangensaft ein.
„Wir wollten dich fragen warum du dich heute so hübsch gemacht hast“, sagte Red und brachte sie damit zum lächeln.
„Ach ihr findet ich hab mich hübsch gemacht? Vielen Dank.“
„Mami du bist immer hübsch!“ sagte Agnes und stand von ihrem Platz auf, damit sie ihrer Mutter einen Kuss geben konnte. „Danke mein Schatz.“ Elizabeth konnte kaum glauben wie Groß Agnes schon geworden war. Ihr langes Haar war zu einem Zopf zusammen gebunden und sie strahlte bis über beide Ohren. „Wann kommst du und Daddy wieder?“
„Bis zum Mittag sind wir wieder da“, sagte Elizabeth ihr. „Und bis dahin spielst du mit Dembe und Rosa.“
Agnes lächelte warm und nickte. Als sie zurück zu ihrem Vater sah musterte sie ihn lange und eingehend. „Und du passt auf Mami auf? Okay Daddy?“ Agnes beugte sich hoch und küsste dann auch seine Wange. „Ich verspreche es.“ Reddington beobachtete wie Agnes zurück in ihr Zimmer lief, ehe er Elizabeth ansah und sich dann auch noch etwas von den Waffeln nahm. „Ihr schmeckt mein Törtchen einfach besser als ihrer.“
Liz musste leise lachen und schüttelte ihren Kopf. „Ihr beiden seit euch unheimlich ähnlich. Ich frage mich jeden Tag wie Blind ich darüber sein konnte.“ Seufzend aß sie wieder ein Stück von ihrem Törtchen und musste lächeln. „Und Danke nochmal… Das du dich so darum bemühst mir meinen Heißhunger zu stillen.“
„Ich warte noch, das du mich mitten in der Nacht los schickst um Eis einzukaufen und mich auf dem Weg noch zwei Mal anrufst um deine Eissorten Meinung zu ändern“, sagte er und nahm einen bissen von seiner Waffel. „Ich erinnere mich noch als meine Frau Schwanger war. Sie hatte die verrücktesten Ideen und sie wollte immer Lachs essen, obwohl sie Lachs davor nicht leiden konnte.“ Red musste etwas für sich lachen und schüttelte seinen Kopf. „Ich meine Lachs? Sie hat alles Mögliche darauf geschmiert. Das schlimmste war Brot, Butter, Senf, Marmelade und Lachs mit Zwiebeln belegt.“ Er schüttelte sich fast bei dem Gedanken. „Und kurz nach der Geburt unserer Tochter hat sie es nicht mehr sehen können. Dafür fuhr meine Kleine total auf Lachs ab.“
„Wie war sie?“ Elizabeth wollte es nutzen dass er so von seiner Familie sprach. Zuletzt hatte er es getan als sie im Flugzeug zusammen gesessen waren, aber da hatte sie so getan als würde sie schlafen. Liz hatte ihn nie wieder darauf angesprochen… Sie wusste wie schwer das für ihn war und das war etwas, das zu seiner Vergangenheit gehörte und es da nichts gab um es zu lüften damit sie selbst Seelenfrieden fand.
„Meine Frau?“ Red schüttelte seinen Kopf und stocherte kurz in seiner Waffel rum. „Sie war der wundervollste Mensch den ich kannte, neben meiner Mutter. Sie beide hatten diese Gabe, dass Herz eines anderen Menschen sehen zu können und das auf den ersten Blick. Und sie war eine tolle Mutter. Und unser Kind war ein Wirbelwind. Immer Aktiv und immer Glücklich. Sie war meine Sonne.“ Red schob seinen Teller bei Seite und schaute Elizabeth an. „Die beiden gehören zu einem Teil von meinem Leben, das ich lange abgeschlossen habe Lizzy. Der Mann der ich damals gewesen bin, den gibt es so nicht mehr.“
„Wer hat sie getötet?“
„Was?“
„Ich Flugzeug nach der Party als du betrunken gewesen bist… Da hast du von ihnen gesprochen. Von ihrem Tod. Wer hat sie getötet? Der Cabal?“
„Hm.“ Red trank einen schluck Saft und lehnte sich etwas im Stuhl zurück. „Das ist lange her“, sagte er ausweichend und stand langsam auf, wobei er auf seine Uhr blickte. „Unser Arzttermin wartet Lizzy. Komm, lass uns losgehen. Auf dem Weg holen wir noch die Donuts.“
Elizabeth stand auf und musterte ihn einen Momentlang. Er sagte zwar, dass dieses Thema abgeschlossen wäre, aber… Sie wusste dass er darunter schrecklich litt. Und die Nähe zu Agnes holten bestimmt viele Erinnerungen in ihm hoch. „Unser Termin?“ hakte sie nach und legte ihre Hand auf seine Schulter. „Es ist lieb das du mitkommst. Danke.“ Er musste das schließlich nicht tun und trotzdem… Sie beugte sich hoch und küsste ihn einmal kurz, aber sanft. „Dann gehen wir.“ Liz griff sich noch ihre Handtasche, ehe sie vor lief.
Reddington leckte seine Lippen und schmeckte noch die Erdbeeren von denen Elizabeth genascht hatte und folgte ihr dann.

Reddington war ungern in öffentlichen Häusern. Vor allem in Krankenhäusern oder ähnliches. Es gab einfach zu viele Kameras. Diese Arztpraxis befand sich in einem Krankenhaus und er hoffte Elizabeth noch umstimmen zu können und einen seiner Ärzte in ihren Dienst einstellen konnte. Aber jetzt wollte er nicht Diskutieren. Wie vollkommen gewöhnliche Leute, saßen sie in dem Vorraum. Liz saß neben ihm und füllte ein Formular aus. Während sie das tat warf er einen  Blick in die Runde. Es war ganz schön Voll hier. Er hatte schon gehört dass dieser Arzt unheimlich gut sein sollte und er konnte verstehen, das Lizzy hier eben auch hin wollte. Drei der Frauen waren Hochschwanger und nur wenige hatten ihren Partner oder eine Begleitung dabei. „Ich bringe das geschwind zurück“, sagte Lizzy zu ihm und hielt ihr Formular leicht an. „Bin gleich zurück.“ Erst da bemerkte er, dass er seine Hand auf ihrem Bein gelegt hatte und nahm dieses dann weg. „Ist gut Lizzy.“ Als Liz aufstand und ging, sah er ihr nach und musste lächeln. Als er zurück in die Runde schaute, bemerkte er die Blicke ein paar der Frauen und lächelte nur Charmant. „Miss Stuart?“ eine Frau kam zu ihnen und rief die nächste Patientin auf. Red beobachtete wie eine Frau aufstand und ihr dabei ihre Wasserflasche aus der Hand fiel. Reddington stand sofort auf und griff sich die Flasche, ehe er ihr diese zurückgab. „Oh vielen Dank! Mit dem Bauch wäre es mir schwer gefallen, die wieder aufzuheben“, lächelte die Frau.
„Das habe ich mir schon gedacht. Wann ist es denn soweit?“
„In zwei Wochen“, sagte die Frau und rieb sich ihren Bauch.
„Meinen Glückwunsch!“ sagte er lächelnd und wollte sich wieder setzten, als Liz näherkam. „Ist das Ihre Frau?“ fragte Miss Stuart ihn und schaute Elizabeth an, als sie neben ihm zum stehen kam. Red legte sofort seinen Arm um Liz Taille und nickte. „Bei uns dauert es noch etwas“, sagte er dazu.
„Meinen Glückwunsch auch an Sie beide“, die Frau lächelte beide an, ehe sie in Ärztezimmer ging.
Elizabeth zog Red zurück zu ihrem Platz und setzte sich mit ihm. „Kaum bin ich nicht da wird mit dir geflirtet“, flüsterte sie ihm zu und brachte ihn dazu lautlos zu lachen. „Ah Lizzy Eifersüchtig? Ich denke das nächste Mal komme ich gerne wieder mit hier her.“
Elizabeth musterte ihn aufmerksam und schaute dann selbst einmal in die Runde. „Ich weiß was du vor hast“, sagte sie. „Du willst dass ich hier nicht mehr hinkommen möchte, weil es mir nicht gefällt wie die anderen Frauen auf dich reagieren“, sagte sie ihm. „Du möchtest dass ich einen Arzt nehme, der mich im Safe House untersucht. Aber das kannst du vergessen. Dieses bisschen Normalität will ich genießen.“
Red seufzte leicht und betrachtete sie von der Seite. „Das passiert wenn man eine FBI Profilerin mit Abschluss als Kriminal Psychologin zur Partnerin macht. Der ganze Spaß bleibt auf der Strecke“, neckte er sie und spürte wie sie sich an seine Seite lehnte. Er legte seinen Arm um sie, damit sie es bequemer hatte. So viel zum Thema Eifersucht. Liz wollte ganz klar zeigen, dass sie zu ihm gehörte. Als sie fast eine Stunde später reingerufen wurden und Elizabeth ausführlich untersucht wurde, beobachtete Red alles aufmerksam. Zum Schluss musste Lizzy sich hinlegen und ihren Bauch frei machen. Red begab sich nun an ihre Seite und hörte dem Arzt auch zu. „Wir schauen jetzt einmal nach den Herztönen und gucken uns an was das Kind so da drinnen triebt“, sagte der ältere Arzt lächelnd und schloss ein paar Kabel an Liz Bauch an. „Ich bin aufgeregt“, sagte Elizabeth leise und schaute Red an. Er erwiderte ihren Blick und kurz darauf waren die Herztöne zu hören. Allerdings überlappten sich die schnellen Töne unregelmäßig. Reddington riss seine Augen auf und schaute ruckartig zu dem Arzt, der ihn dann ebenso ansah. „Wow!“ sagte Liz indessen und musste lachen. „Ich hatte ganz vergessen wie das ist!“
Red wollte etwas sagen, aber er wusste nicht was. Darum griff er sich Lizzys Hand und musterte sie.
„Also…“ sagte der Arzt. „Die Töne klingen ungewöhnlich“, fing er an und schmierte dann ein Gel auf ihren Bauch.
„Was?!“ Elizabeth spürte ihr Herz schneller schlagen. Nervös holte sie tief Luft. „Was ist?! Stimmt etwas nicht mit dem Baby?“
„Nein! Nein das denke ich nicht aber…“ murmelte der Arzt und legte dann das kleine Gerät an ihren Bauch, damit sie ein Bild bekamen. Reddington schluckte und schaute Elizabeth einfach weiter an. „Es sind zwei Herztöne Lizzy. Du hörst da zwei Töne.“
„Zwei aber… Was bedeutet das?“ fragte sie verwirrt und sie war verwirrt wieso er so etwas schon wieder erkennen konnte. Sie schaute nun auf das Bild und der Arzt bestätigte Reddington Aussage kurz darauf. „Ihr Ehemann hat Recht. Sehen sie hier? Genau hier.“ Er machte ein Bild von dem Bereich und lächelte. „Sie haben Zwillinge.“ Elizabeth starrte den Arzt an und dann wieder den Bildschirm. Zwillinge? Sie bekam Zwillinge? Der Schock war gewaltig. Sie hörte dem Arzt lange nicht mehr zu. Erst als dieser sie ansah und ein paar Mal ansprach reagierte sie abwesend. „J-Ja?“
„Soll ich ihnen die Bilder Ausdrucken lassen?“
„Ja…“
„Die beiden sind Jetzt ungefähr so Groß wie Erdbeeren“, sagte der Arzt ihr. „Und es geht beiden gut. Das ist das wichtigste. Fühlen Sie sich denn gut? Haben Sie bestimmte Beschwerden? Übelkeit? Schmerzen?“
„Manchmal habe ich Übelkeit, aber es ist nicht so schlimm wie bei meiner ersten Schwangerschaft.“
„Verstehe. Ich werde ihnen Tabletten aufschreiben die Sie ab jetzt jeden Abend einnehmen. Es sind Vitamine die gut für Sie und ihre Babys sind.“
„Okay.“ Elizabeth nahm das Tuch an sich, welches der Arzt ihr reichte, damit sie ihren Bauch sauber machen konnte. Als das erledigt war stand sie langsam auf und schaute dann Reddington an, der sie beruhigend ansah. Er griff sich ihre Hand und sprach noch mit dem Arzt, ehe dieser ihnen ihren Mutterpass und die Bilder reichte.
Liz schaffte aber nichts zusagen. Erst als sie im freien waren und er sie direkt zum Auto führte fand sie ihre Sprache wieder. „Ich bin geschockt“, gab sie zu und setzte sich in den Wagen. Red hörte ihr zu und schloss die Autotür, ehe er sich auf die andere Seite setzte und wieder ihre Hand ergriff. „Das war ich auch“, gestand er ihr. „Das heißt du wirst dich doppelt so viel ausruhen Lizzy. Eine Mehrlingsschwangerschaft kann für den Körper belastend sein“, und er fürchtete sich davor, das Lizzy Gesundheitlich Probleme kriegen könnte. Er erinnerte sich noch zu Lebhaft an Anges Geburt und daran, wie sie ihren Tod vorgetäuscht hatte. Er hatte Angst das es dieses Mal kein Spaß werden würde sondern bittere Realität. Sein Herz schlug schneller und er wollte ihr seine Nervosität nicht zeigen. „Ich bringe dich zurück zum Safe House.“
„Nein ich wollte dich auf das Treffen begleiten! Ich habe die letzten Wochen selbst mit deinen Partnern gesprochen. Es ist Wichtig das ich dabei bin.“
Red wusste das, aber er machte sich sorgen. „Elizabeth du musst an dich denken“, fand er.
„Ja und deshalb entscheide ich, was ich tun möchte. Also. Ich begleite dich.“
Reddington seufzte fast und überlegte ob sich ein Streit lohnen würde, aber am Ende würde sie eh mitkommen. Also beließ er es und schaute sie wieder an. „Dann treffen wir Agnes später im Park.“
„Das klingt gut.“ Elizabeth drückte seine Hand und schaute aus dem Fenster. Sie wusste dass es ihm nicht gefiel, aber sie hätte da auch nicht nachgegeben. Er hatte sie selbst in diese Geschäfte einführen wollen und nun war sie es. „Es wird schon gut gehen Red.“
„Ich hoffe es.“ Zumindest waren es keine zu gefährlichen Gespräche. Es ging um alte Routen die von der Polizei in letzter Zeit zu oft kontrolliert wurden. Es blieb offen ob es einen Maulwurf gab und ob man die Route ändern müsste. „Ich habe mit Sanchez gesprochen“, sagte Elizabeth. „Ich finde dass er sich seltsam verhält.“
„Sanchez wird wieder Vater“, sagte Reddington. „Er ist Nervös weil seine Ehefrau das noch nicht weiß.“
„Oh…“  
„Er steckt zwar in der Klemme aber nicht auf so eine Weise. Wir sollten unser Augenmerk auf seine rechte Hand legen. Sanchez ist abgelenkt. Er hätte damit die beste Möglichkeit um sein eigenes Ding zu machen. Aber fühlen wir den beiden einfach auf den Zahn“, lächelte Red und überprüfte seine Waffe. Elizabeth beobachtete ihn dabei und sah dann wieder hinaus aus dem Fenster. Zwillinge. Das waren wirklich Neuigkeiten. Wieder sah sie zu Red und zu seiner Waffe. Es waren leichte Verhandlungen und Gespräche die kommen würden. Leicht war damit gemeint, den Übeltäter schneller finden und ersetzten zu können. Heute würde einer sterben. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch. „Ich frage mich ob ich das will“, sagte sie leise und bekam seine Aufmerksamkeit. „Ich bringe diese Kinder an einen Ort der von Tod und Dunkelheit umgeben sein wird und das obwohl sie noch nicht einmal geboren sind.“
Red steckte seine Waffe ein und legte seine Hand auf ihre Schulter. „Du musst nicht mit kommen.“
„Ich weiß“, sagte Liz zurück und schaute ihm in die Augen. „Ich habe mich dazu entschieden mitzugehen und es ist richtig so. Alleine lasse ich dich da nicht hin auch wenn Edward dabei ist. Aber… Ich frage mich was für eine Mutter ich bin, das ich meine Kinder bewusst in diese Lage bringe. Ich frage mich wie sehr die Dunkelheit mich eingenommen hat, das ich nicht an erster Stelle an die beiden Denke.“ Reddington zog Elizabeth zu sich und legte seine beiden Hände an ihr Gesicht, ehe er sie fest und leidenschaftlich küsste. Sie lockerte sich und erwiderte seinen Kuss mit gleicher Liebe und Sehnsucht. Erst als sie Luft holend mussten lehnte Red seine Stirn an ihre und lächelte leicht. „Niemand sagt dass du die Kinder hinten anstellst Lizzy. Du brauchst das auch nicht denken. Du bewegst dich nun mal in einer Welt, n welcher du Dinge tun musst, die andere als Verantwortungslos ansehen. Aber um zu überleben und die Zukunft der Kinder abzusichern und derjenigen die du liebst, musst du Dinge tun die Gefährlich sein können. Das heißt nicht dass du deine Kinder nicht liebst. Oder hinten anstellst. Das heißt nur das du für eine Sicherer Zukunft alles tun würdest und das ist nicht Falsch.“ Er löste sich etwas von ihr, damit er in ihre Augen schauen konnte. Elizabeth holte tief Luft und nickte schwach. Sie verstand was er ihr sagte und es ergab auch Sinn für sie und trotzdem… „Ich fühle mich schlecht, weil es mich reizt dort hinzugehen Red.“
„Diese Dunkelheit von der du gesprochen hast. Sie umgibt jeden einzelnen Menschen. Und das du einen Kick von alldem bekommst, ist kein Grund sich schlecht zu fühlen. Das ist ein Teil von dir und du solltest es nicht verschließen“, fand er und musterte sie.
„Du hilft mir schon dabei“, sagte Elizabeth leise und legte ihre Hand an seine Wange. Sie biss sich auf Ihre Lippe und musterte ihn genau. „Die Dinge die wir zusammen machen… Das du mich berührst, während ich mit meiner Mutter telefoniere so wie letzte Nacht… Niemand Normales macht so etwas… Diese Dunkle Seite in mir… Dieses Verlangen nach Dingen die nicht richtig sind… Du hilfst mir sie auf eine Weise zu kanalisieren die dieses Loch befriedigen und das ohne schreckliche Dinge passieren müssen. Ich kann mich von diesem Teil in mir nicht mehr verstecken und ich will es auch nicht. Du hilfst mir mein Gleichgewicht zu finden. Danke…“
Reddington hörte Elizabeth sehr aufmerksam zu und verzog keine Miene als sie das sagte. Er wusste davon… Von dieser Dunkelheit und das Elizabeth diesen Teil in sich füttern musste und er wollte ihr schon lange damit helfen, dieses Verlangen zu Ordnen. Dieses Leben das er führte und das sie dabei war mit ihm zu führen, war genau das was sie brauchte. Menschen wie sie zog es dahin. Das bedeutete nicht das sie eine schlechte Mutter war oder ein schlechter Mensch.
„Wir sind da“, sagte Edward und hielt den Wagen an. Reddington ignorierte ihn noch und schaute Elizabeth einfach weiter in die Augen. „Ich werde immer für dich da sein, Elizabeth. Auf jede Weise die du mich brauchst. Lass uns jetzt reingehen und das hinter uns bringen.“

Und sie hatten das Gespräch hinter sich gebracht. Elizabeth beobachtete wie Reddington den Mann verhör der für dieses Problem verantwortlich gewesen war. Sanchez hatte er weggeschickt genauso wie Edward. Nur Diego saß nun vor ihnen auf einen Stuhl und zitterte. Liz konnte seine Angst sehen und er plapperte alles wie ein Wasserfall aus. Er hatte vorgehabt Ware und Geld abzuzwacken und hatte dafür mit einer anderen Kriminellen Bande einen Packt geschlossen. Elizabeth wusste was kommen würde. Reddington spielte sein Spiel mit ihm und würde am Ende eine Kugel durch seinen Kopf jagen. Aber er tat es nicht. Stattdessen sah er zu Elizabeth und reichte ihr seine Hand. „Lizzy kennst du ja bereits“, sagte er zu Diego und drückte ihre Hand, als sie diese angenommen hatte. „Meine Lizzy ist gerade noch dabei zu lernen wie das in meinen Geschäft läuft. Und Elizabeth? Was denkst du? Was sollte jetzt mit einem Verräter wie ihm passieren?“
Elizabeth war überrascht als er ihr die Wahl überließ und schaute Diego an. „Bitte… Bitte verzeiht mir… ich gebe euch Namen von den Personen mit denen ich gearbeitet habe! Ich werde alles tun!“ bat er sie und brach wieder in Schweiß aus. „Sag die Namen“, sagte Elizabeth und schaute ihm in die Augen. „Und dann schaue ich ob ich Raymond umstimmen kann.“
„Umstimmen? A-Aber…“
„Ich würde an deiner Stelle nicht weiter zögern. Wie hieß die Gruppe? Wie sind die Namen?“
„E-Es ist ein Drogenkartell! D-Das Sinalo Kartell! Ich habe mit einem Handlanger von Ismael gesprochen…“
„Ismael? Ich denke du solltest deinen neuen Freunden eine Botschaft schicken“, sagte Red und bemerkte wie erleichtert Diego ausatmete. „Aber du darfst keine Schwäche zeigen. Schicken wir ihn doch in teile zurück zum Kartell“ sagte Elizabeth. „Und lass uns endlich gehen, wir haben noch was vor.“
„Aber natürlich“, Red schauen Diego an und zuckte mit seinen Schultern. „Frauen! Nicht wahr?“ fragte Red und zog seine Waffe, ehe er Diego zwei Mal in die Brust schoss. Er hatte nicht einmal mehr protestieren können. Elizabeth biss sich auf ihre Lippe und sah Red wieder an. „Das wird eine Botschaft schicken.“
„Das wird es. Jetzt komm. Wir wollten doch Agnes im Park treffen.“ Noch immer hielt er ihre Hand und führte sie dann aus der Lagerhalle. Zumindest wollte er das… vor den geschlossenen Türen blieb er stehen und zückte sein Telefon. Er schrieb eine Nachricht an Edward und wartete dann. „Was machen wir?“
„Warte es ab.“ Elizabeth hob eine Augenbraue und schaute zu wie Edward und Sanchez wieder kamen um die Leiche da raus zu holen. Als beide gingen schloss Reddington selbst die Lagerhalle und drehte sich zu Elizabeth um. „Und jetzt? Kommt noch jemand der dich verraten hat?“
„Genaugenommen ist diese Person bereits hier“, sagte er und musterte sie mit einer gewissen Entfernung.
Elizabeth zog ihre Augenbrauen zusammen und musterte ihn unruhig. Was wollte er damit sagen?
„Du hast mich verführt als wir auf der Flucht gewesen sind“, fing er an. „Nun gut ich gebe zu ich habe nicht wirklich gezögert also… Sehen wir davon ab. Aber dann hast du mich für Tom verlassen und hast eine kleine Glückliche Familie mit ihm und meiner Tochter aufbauen wollen. Auch da habe ich darüber hinweg gesehen.“ Er zückte seine Waffe und betrachtete diese. „Ich wollt ihm eine ganze Ladung Blei in den Kopf schießen. Dazu stehe ich. Und als du dann deinen Tod vorgetäuscht hast… Und mich von dir und damit auch von deiner Tochter getrennt hast… ich dachte ich würde sterben. Ich wollte sterben“, Red musste lachen. „Ich habe es sogar zwei Mal versucht! Einmal mit Opium und dann in Cape May.“ Kopfschüttelnd leckte er sich über seine Lippen und kam etwas auf Elizabeth zu. Er sah wie Vorsichtig sie wurde… Er sah Besorgnis in ihren Augen die sehr wohl gerechtfertigt waren. „Und hätte Tod sein können Lizzy. Aber dann habe ich weiter gemacht für Agnes. Für das was von dir übrig geblieben ist. Und als ich erfuhr das du Lebst… Ich war so Glücklich und so… Verletzt. Du hast dich ‚Umbringen’ müssen um aus meinem Leben zu scheiden. Du hättest es mir nur sagen müssen Lizzy. Wenn du es mir sagst gehe ich und komme nie wieder in dein Leben zurück. Nie wieder. Du wusstest das. Ich hatte es dir schon einmal angeboten aber du hast dich für diesen Weg entschieden und mir Sprichwörtlich das Herz rausgerissen!“ seine Stimme wurde lauter, wütender und wesentlich verlorener… Er hörte Elizabeth zitternd Luft holen und blieb erst wieder stehen als er direkt vor ihr stand. Er sah ihr lange in die Augen und fing dann an wie ein Tiger um seine Beute zu laufen. „Dann hast du mich in die Todeszelle gebracht, aus Selbstsüchtigen Gründen. Ich gebe zu es war raffiniert aber… Du hast mich verraten. Du hast mich auf eine Weise Verraten wie es selten einer getan hat. So… Heimtückisch.“ Red blieb hinter ihr stehen und hörte ihren schweren Atem. Sie hatte Angst. Sie wusste nicht was jetzt käme. Er steckte seine Waffe ein und legte diese auf ihre Schultern, ehe er sich vor zu ihrem Ohrbeugte und damit praktisch mit seiner Vorderseite an ihren Rücken drückte. „Und soll ich dir was gestehen Lizzy?“ fragte er flüsternd und konnte sehen wie sie eine Gänsehaut bekam. „In dem Moment als ich erfuhr dass du mich verraten hast, war ich so wütend! So wütend und so… Erregt und ich wusste, dass ich dich nicht Bestrafen konnte und glaub mir… Ich wollte dich bestrafen.“
Elizabeth verstand in dem Moment, das er mit ihr spielte, als er mit seinem Körper gegen ihren lehnte und sie etwas Hartes an ihrem Po fühlte und sie wusste, das es nicht seine Waffe war. Sein Flüstern bereitete ihr eine Gänsehaut und sie wollte etwas sagen, aber ihr Hals war so trocken. „Wie wolltest du… Mich bestrafen?“ fragte Elizabeth zurück und schaute weiter auf den Eingang der abgelegenen Lagerhalle.
Eine Hand wanderte von ihrer Schulter zu ihrem Hals und umfasste sie dort fast schon zärtlich. Danach küsste er die Kuhle unter ihrem Ohr und biss dann in ihr Ohrläppchen. „Ich wollte dich ficken“, sagte er Vulgär. „Ich wollte dich über mein Knie legen… ich wollte das du mich anbettelst und um Verzeihung flehst… Und es hat mich verrückt gemacht weil du dich nicht an uns erinnert hast.“
Elizabeth schluckte als sie das hörte. „Du hast… Fast drei Jahre Lang… Diese Gedanken und Gefühle gehabt?“
„Nein“, sagte Red grob und fuhr mit seiner Hand wieder zurück an ihre Schulter. „Ich habe meine Fantasie ausgelebt mit Frauen die dir Ähnlich wären und es hat verdammt gut getan.“
Woher die plötzliche Eifersucht kam, wusste Elizabeth nicht. Aber sie drehte sich um und gab ihm eine schallende Ohrfeige. Schweigen erfüllte die Luft und ihr schneller Atem war das einzige das noch zu hören war. Red rieb sich seine Wange und senkte seine Hand wieder, ohne sie aus den Augen zu lassen. Elizabeth senkte zitternd ihre Hand und wusste nicht was sie sagen sollte. Warum hatte sie das getan? Wieso? „Elizabeth…“ sagte Red in einem Ton das ihr Blut gefrieren ließ. „Jetzt muss ich dir doch eine Lektion erteilen.“ Er packte sie grob an den Oberarmen und drückte sie an das nächste vollstehende Hochregal. Es packelte nicht einmal bei dem leichten Aufprall, weil es komplett Voll war. „Niemals wirst du das wieder tun“, sagte er ihr nur kurz vor ihren Lippen und hielt ihre Arme seitlich zu ihrem Kopf fest an die Pakete gedrückt. „Nicht…“ Elizabeth wollte sich wehren, weil sie nicht ganz verstand, ob das hier echt war oder nicht. „Romeo“, sagte Red plötzlich und küsste sie mit einer Sanftheit die nicht zu seinem Auftreten passte. „Unser Codewort. Wenn es dir zu viel wird.“
„Zuviel wobei?“ fragte Elizabeth verwirrt und hörte ihn lachen. Red löste ihre Hände und legte seine nun an ihre Taille, ehe er sein Gesicht in ihrer Halsbeuge vergrub. „Bei diesem Spiel… Oder sag Lizzy… Macht es dich nicht an hier rumzumachen?“
Ihr Blick fiel auf den Stuhl und das Blut auf dem Boden. „Du hast einen Verräter entlarvt Lizzy… Die Geschäfte laufen wieder. Ich stehe in deiner Schuld…“
„Ja…“ gab sie zu und holte tief Luft. Ja… Es machte sie an. Verdammt. „Also… Romeo“, wiederholte sie und legte ihre Hände auf seine Schultern. „Aber nicht so… Zieh dich aus“, sagte sie und trat von ihm weg.
Reddington betrachtete sie genauer und fing dann schon an seine Jacke auszuziehen und seine Weste zu öffnen. „Und leg dich hin.“ Red zögerte kurz und fragte sich was Elizabeth plante, ehe er sein Jackett einfach auf den Boden legte und tat was sie wollte. „Behalte deine Hose an“, sagte sie ihm. „Leg dich jetzt hin.“ Sie spürte dieses verlangen zwischen ihren Beinen wachsen und drücken. Sie wollte ihn spüren! So dringend… Als er mit freiem Oberkörper da lag zog sie sich ihre Hose aus und behielt ihre Unterwäsche an. Anschließend zog sie auch ihr Oberteil aus und auch ihren BH. Red starrte sofort ihre durch die Schwangerschaft angeschwollene Brust und sie sah wie die Beule in seiner Hose größer wurde. Sie griff in ihre Tasche und holte Handschellen heraus, ehe sie ihm sagte die Hände über den Kopf zulegen. Er hatte sie schneller Oben wie sie zu Ende hatte sprechen können und als das erledigt war setzte sie sich auf seinen Schoß. „Ich war Böse zu dir gewesen Red. Aber du warst auch Böse zu mir gewesen. Ich denke ich bin es, die dich bestrafen muss. Für all deine Geheimnisse…“ sie übte Druck gegen sein Glied aus und hörte ihn keuchen. „Dafür das du mir vorenthalten hast wie gut unser Sex war…“ sie drückte wieder gegen ihn.
„Lizzy wenn du so weiter machst komme ich.“
„Du darfst nicht kommen. Noch nicht.“ Sie erhob sich und rutschte etwas runter, damit sie seinen Gürtel öffnen konnte und ihm dann mit einer langsamen Bewegung die Shorts und die Hose auszog, Als sie wieder zu ihm hoch rutschte, blieb sie gebeugt, damit ihre Brüste seine Beine und seinen Penis streifen konnten. Dann bei seinem Gesicht angekommen schaute sie ihm lange in die Augen. „Deine Hände bleiben wo sie sind. Du darfst mich nicht anfassen.“
„Fuck“, flüsterte er als er das hörte, weil er genau das so dringend wollte. Sein Penis streckte sich in die Höhe und brachte Elizabeth damit zum lächeln, ehe sie ihr Höschen auszog und sich dann wieder auf ihn setzte. Zunächst positionierte sie sein Glied so, damit sie sich an diesem Reiben konnte. Stöhnend schloss sie ihre Augen und bewegte sich rhythmisch. „Lizzy… Bitte…“ er würde sich nicht mehr lange kontrollieren können. Er wollte sie umdrehte und sich tief in ihr versenken und einfach in sie reinpumpen. Oh Gott was würde er genau jetzt dafür tun!
„Jetzt bist du es der bettelt. Du musst vorsichtig mit deinen Drohungen und Wünsche sein“, flüsterte sie und hob ihre Hüften an, damit sie an ihm runter rutschen konnte. Als er sie komplett ausfüllte stöhnte sie sofort auf und legte ihren Kopf in den Nacken. „Lizzy!“
„Raymond“; keuchte sie ebenso und bewegte sofort ihre Hüften auf seinen. Es brauchte nicht lange bis sie beide einen Rhythmus gefunden hatten und sie bemerkte nach wenigen Minuten, dass ihr etwas fehlte. Sie war so nah dran aber irgendwie… Er schien zu bemerken das etwas nicht Stimmte. Als er plötzlich saß und seine gefesselten Hände um sie legte und damit in seine Arme einschloss, war gleich alles anders. Seine Hände stützten ihren Po und seine Lippen verwickelten sie in einen leidenschaftlichen Kuss, während sie beide einen neuen Winkel hatten der ihnen Beiden wesentlich mehr Lust bereitete. Zumindest bei diesem Mal. Elizabeth Schlang ihre Arme um seinen Nacken und löste den Kuss damit sie ihre Stirn an seine Wange lehnen konnte, während sie beide immer schneller und härter in ihrem tun wurden. „Raymond!“ schrie sie fast auf, als er ihre G-Punkt auf eine Weise Stimulierte wie nur er es konnte. „Komm für mich“, sagte er. „Komm für mich Lizzy…“ und sie kam noch vor ihm. In Wellen überkam sie der Orgasmus und Molk nun an seinem Glied. Die Zuckungen um diesen brachten Red auch dazu über die Brücke zu springen. Mit einem Geräusch das einen Brüllen ähnelte ergoss er sich Mehrfach in ihr und letztlich blieben beide so, Arm in Arm, eng umschlungen sitzen. Das Nachbeben des Orgasmus hatte ihnen beide unheimlich viel Freude und ruhe gebracht. Liz fühlte wie wackelig ihre Beine waren, aber sie wollte sich noch nicht lösen. Sie legte ihre Hände an sein Gesicht und küsste ihn nun fest. „Du hast das für mich getan… Um meine Dunkelheit zu füttern…“
„Um sie zufrieden zu stellen… Und es war nicht nur deine… Sondern auch meine Finsternis. Es war für uns…“ Er küsste sie wieder und verblieb noch eine Weile so mit ihr. Erst als Reds Handy klingelte, östen sie sich und zogen sich wieder an. „Dembe ist mit Agnes schon im Park. Rosa musste gehen“, erzählte Red. Es war 16 Uhr. Also war noch alles okay. Sie hätten noch genug Zeit. Als sie beide angezogen waren und Lizzy ihre Haare wieder gerichtet hatte, verließ sie mit ihm die Lagerhalle und stieg in das Auto zu Edward. Er sagte absolut nichts, er fragte nicht was sie getan hatten, aber Liz ahnte, das man sie bestimmt gehört hatte. Im Auto rutschte sie dicht an Reddington Seite und wollte sich erst an seine Schulter lehnen, als er sich plötzlich etwas wegbewegte, damit er sich halb hinlegen konnte und seinen Kopf an ihre Schulter lehnte. Elizabeth musste lachen und hob ihren Arm damit er es bequemer hatte. Red verschränkte seine Arme vor der Brust und seufzte leicht. „Edward? Wann sind wir im Park bei Dembe?“
„In einer halben Stunde Sir…“
„Perfekt. Genug Zeit für ein kleines Schläfchen.“
Elizabeth war überrascht das Red so entspannt und locker wirkte. Er lag mit seinem Kopf teilweise auf ihrer Brust und Schulter. Es war nicht unangenehm. Absolut nicht. Es war nur so Vertraut… und angenehm. Ihre Finger fuhren über seinen Arm und sie selbst wollte ihn beim Schlafen beobachten. Der Sex hatte ihn wohl etwas ausgelaugt. Amüsiert schloss sie nun ihre Augen. Irgendwie hatte sie das Gefühl, das sie beide sich noch näher gekommen waren.
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