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Patchwork

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Het
16.05.2020
25.10.2021
9
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16.05.2020 2.631
 
,,Was machst du hier?", hörte ich ganz plötzlich eine Stimme hinter mir zischen. Verwirrt drehte ich mich um und starrte direkt in das wunderschöne Gesicht eines Mädchens mit, langen dunkelblonden Haaren, leuchtend blauen Augen und einem wirklich wütenden Ausdruck auf dem Gesicht.

Verwirrt zog ich eine Augenbraue hoch. ,,Was meinst du? Das hier ist die Cafeteria. Ich hab genauso das Recht hier zu sein, wie jeder andere auch."

Meine Aussage schien sie nur wütender zu machen, denn ihre Augen verengten sich langsam zu Schlitzen. Sie sah sich im, zum größten Teil, leeren Raum um, stellte sicher, dass keiner uns beobachtete und setzte sich auf den Stuhl neben meinem. ,,Hör zu, meine Freunde werden jeden Moment hier eintreffen. Wenn du auch nur irgendwie andeutest, dass wir uns kennen..."

,,Und warum genau sollte ich das tun?", unterbrach ich sie schnell. ,,Glaub mir, Becca, dass wir beide nun verwandt sind, ist mir genauso peinlich, wie dir auch. Von mir werden deine komischen Freunde nichts erfahren."

Für einen kurzen Moment blickte sie mich eingehend an. Sie schien zu prüfen, ob ich tatsächlich die Wahrheit sagte. Als sie schließlich sicherstellen konnte, dass ich meine Aussage auch wirklich meinte, veränderte sich ihr Ausdruck von wütend zu abschätzend. ,,Das hoffe ich auch für dich." Damit stand sie wieder auf und ließ mich alleine an dem Tisch zurück.

Kopfschüttelnd sah ich ihr nach, während sie davon stöckelte. Ich hatte versucht sie zu mögen. Wirklich. Leider machte sie es einem nicht gerade einfach. Als ich sie das erste Mal traf, hatte ich ihr selbstgebackene Brownies mitgebracht, die hatte Becca direkt weggeschmissen. Zu ihrem letzten Geburtstag hatte ich sie zum Essen eingeladen, sie war einfach nicht aufgetaucht. Und als ich mit ihr Shoppen war, ließ sie mich einfach in einer Boutique stehen und fuhr weg, sodass ich schließlich mit dem Bus nachhause fahren musste. Mittlerweile hatte ich es aufgegeben, mich mit ihr anzufreunden. Es hatte einfach keinen Sinn.

,,Lynn!", hörte ich eine weibliche Stimme plötzlich rufen und wurde somit aus meinen Gedanken gerissen. Ein Mädchen mit langen, glatten, mittelbraunen Haaren, hübschen hellblauen Augen und vollen Lippen, kam langsam auf mich zu gestöckelt. Wie immer trug sie ein T-Shirt mit einem tiefen Ausschnitt, sehr engen Skinny Jeans und High Heels, die perfekt zu ihrem Oberteil passten.

Genervt schloss ich die Augen. Das konnte doch nicht wahr sein! Sobald sie an meinem Tisch angekommen und sich hingesetzt hatte, versuchte ich ein nettes Lächeln aufzusetzen. ,,Hey Kelly."

,,Ich hab vor deinem Klassenraum auf dich gewartet, aber da warst du nicht", teilte sie mir mit.

,,Ja, ich hatte Bärenhunger und bin gleich nach dem Klingeln runter gerannt." Das war nur die halbe Wahrheit. Ich war vor allem aus dem Klassenraum geflitzt, weil ich ihr nicht begegnen wollte. Kelly schien ja ein ganz nettes Mädchen zu sein, aber wenn sie einem drei Tage lang kaum von der Seite wich, fing sie leider an etwas nervig zu werden.

,,Ach so", sagte Kelly erstaunt. ,,Aber Gott sei Dank habe ich dich gefunden. Ich muss dir nämlich unbedingt was erzählen!"

,,Schieß los", murrte ich, obwohl es mich wirklich nicht interessierte.

,,Hast du schon von der Party am Samstag gehört?"

Und ob ich das hatte. Becca redete seit Wochen über nichts anderes. Trotzdem schüttelte ich zur Antwort den Kopf.

,,Na ja, jedenfalls schmeißt Marcel Barnes, ein Typ aus der zwölften, diesen Samstag eine Party. Und rate mal, wer ihren Bruder dazu gezwungen hat uns beide mitzunehmen!"

,,Nicht etwa du..."

,,Doch, genau ich!", rief sie aufgeregt. ,,Also, was denkst du? Wirst du mitkommen?"

,,Nein, danke."

Mit offenem Mund starrte sie mich an. ,,Hast du gerade...nein gesagt?!"

,,Yep, das habe ich."

,,Aber...aber warum?"

,,Weil ich keine Ahnung habe, was ich bei der Party eines Zwölftklässlers soll."

,,Aber es ist nicht irgendeine Party eines zwölftklässlers!", rief sie. ,,Das ist Marcel Barnes Party. Die kann man nicht einfach so verpassen!"

,,Oh doch, kann man. Und genau das werde ich auch tun."

,,Ich verstehe dich nicht, Lynn. Wer schlägt denn bitte aus, auf die Party eines zwölftklässlers zu gehen?! Vor allem, wenn es Marcel Barnes ist."

,,Ja, Kelly, ich hab verstanden, dass Marcel die Party schmeißt, aber das wird nichts daran ändern, dass ich nicht gehen will."

,,Wie...wie kann man denn bitte nicht gehen wollen?!"

,,Du musst das mal so sehen, das hier ist meine erste Woche in dieser Stadt. Ich habe wirklich andere Dinge zu tun, als mich am Wochenende zu betrinken."

,,Zum Beispiel?"

,,Kartons auspacken."

Ihre Augenbrauen wanderten in die Höhe. ,,Du willst wirklich nicht auf diese Party, um Kartons auszupacken?!"

,,Ganz genau, du hast es erfasst."

,,Na gut, wenn du es nicht für dich tun willst, tu es wenigstens für mich. Ich kann wirklich nicht alleine auf dieser Party aufkreuzen."

Ich neigte den Kopf zur Seite. ,,Warum willst du überhaupt hin? Du wirst doch sowieso keinen, außer deinen Bruder, kennen."

Kelly wurde plötzlich verdammt verlegen und ich hätte schwören können, dass sie sogar rot wurde. ,,Kann ich...kann ich dir etwas anvertrauen?"

,,Klar."

,,Ich...stehe vielleicht ein klitzekleines Bisschen auf Marcel..."

Ich musste mich wirklich sehr zusammenreißen, um nicht laut loszulachen. Natürlich stand Kelly auf ihn! Jeder an dieser Schule schien ihn, auf die eine oder andere Weise, anzuhimmeln. Ich meine, ich konnte es ihnen kaum verdenken. Marcel war verdammt charismatisch, verdammt sportlich und verdammt gut aussehend. Ich war erst seit drei Tagen hier, aber sogar mir war das schon aufgefallen.

,,Ist er nicht mit Becca zusammen?", fragte ich, obwohl ich die Antwort schon wusste. Gestern hatten die beiden Stunden in Beccas Zimmer verbracht. Ihr Lachen hörte ich sogar bis in mein Zimmer.

,,Ja, aber das wird wohl kaum für immer halten. Und wenn es dann endlich vorbei ist, will ich sicher sein, dass Marcel weiß, dass ich eine Option bin."

Kelly hatte recht, früher oder später würden Becca und Marcel sich wahrscheinlich wirklich trennen, aber ich glaubte nicht, dass Kelly Beccas Ersatz werden konnte. Ja, sie war wirklich hübsch, aber wie Marcels Typ wirkte sie trotzdem nicht.

,,Wozu genau brauchst du mich da? Ich bin mir sicher, dass du das ohne meine Hilfe erledigen kannst."

Ich brauche dich da, damit ich nicht so alleine und verloren aussehe."

,,Du hast doch deinen Bruder."

Sie verzog angeekelt das Gesicht. ,,Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich die ganze Nacht mit meinem Loser-Bruder verbringen will."

Langsam nickte ich. ,,Ja, das macht wohl Sinn."

,,Also? Wirst du mitkommen?"

,,Nope."

Wieder einmal klappte ihr Mund auf. ,,Aber warum nicht!"

,,Weil ich immer noch keine Lust auf eine Party habe."

,,Bitte, bitte, bitte, Lynn!", fing sie an zu betteln. ,,Tu mir das nicht an! Bitte!"

Ich seufzte. ,,Na gut. Ich verspreche dir, dass ich darüber nachdenken werde, okay?"

,,Deal!", rief Kelly glücklich und klatschte aufgeregt in die Hände, so als ob ich schon gesagt hätte, dass ich mitkomme.

Ich hatte Kelly nur gesagt, dass ich darüber nachdenken wollte, damit sie aufhörte zu betteln, doch eigentlich gab es nichts, worüber ich nachdenken musste. Unter keinen Umständen würde ich auf diese Party gehen. Ich hatte wirklich keine Lust einen ganzen Abend dabei zuzusehen, wie Kelly, Marcel nachgeierte. Außerdem war da ja noch Becca, die mich umbringen würde, wenn ich auch nur in die Nähe des Hauses ihres Freundes kam.




~~~






Meine Mom und Joey, Beccas Dad, waren nun schon seit über fünf Jahren zusammen. Vor ein paar Monaten haben sie beschlossen sich zu verloben. Um zu gucken, wie das Zusammenleben von uns vieren so aussieht, haben die beiden beschlossen, jetzt schon zusammenzuziehen. Und genau deswegen wohnten, Mom, Joey, Becca und ich nun unter einem Dach.

Mich persönlich störte dieser Umzug nicht wirklich. Ja, natürlich hatte ich all meine Freunde in der alten Stadt zurücklassen müssen, doch ich konnte ganz einfach neue hier finden. Außerdem mochte ich Joey wirklich gerne. Schon seit dem erstmal, als Mom ihn mir vorstellte, hatte ich ihn ins Herz geschlossen. Und er machte meine Mutter wirklich glücklich, das war das Wichtigste.

Mein einziges Problem war Becca, die einem das Leben nicht gerade einfach machte. Aber auch da war meine Situation nicht aussichtslos. Wenn es wirklich schlimm mit Becca wurde, hatte Mom mir versichert, dass ich bei Dad wohnen konnte. Bei Dad zu leben wäre nicht schlimm, aber ich blieb doch lieber bei Mom. Das lag vor allem an meiner Stiefmutter die ich, im Gegensatz zu Joey nicht so gerne mochte. Ich hasste sie nicht, aber sie war keine Person, mit der ich freiwillig Zeit verbringen wollte. Ich war mir sicher, dass das Zusammenleben mit Becca funktionieren würde. Solange ich sie ignorierte und sie das gleiche mit mir tat, würde das schon werden.

,,Und wie war dein Tag heute, Lynn?" Die plötzliche Frage von Joey holte mich wieder aus meinen Gedanken heraus. Ich sah hoch und merkte erst jetzt, dass ich von allen, außer Becca, erwartungsvoll angesehen wurde.

,,Ganz normal", antwortete ich schließlich.

Mom seufzte. ,,Diese Antwort hast du uns auch schon die letzten zwei Tage gegeben. Du bist umgezogen und bist nun auf einer neuen Schule! Es kann doch nicht sein, dass deine Tage einfach nur normal sind."

,,Es tut mir leid, aber mein Leben ist nun mal langweilig, auch nach einem Umzug."

Ist nicht einmal etwas annähernd interessantes passiert?"

,,Na ja, dieses Mädchen, Kelly, hat mich gebeten mit ihr auf eine Party am Samstag zu gehen...", sagte ich, nachdem ich kurz über meinen Tag nachdachte. Ich bereute es den Mund überhaupt aufgemacht zu haben, nachdem ich ihre Gesichter sah. Mom wirkte begeistert von der Idee, Joey sah ziemlich skeptisch aus und Becca war einfach nur wütend.

,,Eine Party? Diesen Samstag? Deine Freundin meint doch nicht die Party von Marcel, oder?"

,,Doch, genau die meint sie."

,,Das klingt ja spannend!", rief Mom aufgeregt. ,,Du solltest definitiv hin!"

,,Oh nein, nein, nein!", fuhr Becca sofort dazwischen. ,,Du wirst ganz bestimmt nicht auf der Party meines Freundes auftauchen!"

,,Ich halte es auch nicht für eine gute Idee", bekräftigte Joey. ,,Irgendwie kann ich diesen Marcel-Jungen nicht richtig leiden. Es ist schon schlimm genug, dass eine Tochter ihm verfallen ist."

Wie Joey das sagte, klang es so, als erwartete er, dass Marcel auch mich bei dieser Party verführen würde, bis ich ihm verfallen war. Wenn er nur wüsste, dass Marcel mir nicht einmal einen zweiten Blick zuwerfen würde. Wie auch bei Kelly, glaubte ich wirklich nicht, dass ich in sein Beuteschema passte.

,,Dad, du kennst ihn doch auch kaum. Wie oft hast du mit ihm geredet? Ein halbes Mal?" Becca verdrehte die Augen.

,,Aber Becca, warum willst du denn nicht, dass Lynn mit auf die Party geht?" Es war schon irgendwie traurig, wie sehr Mom sich über ein potenzielles Sozialleben für mich freute. Gleichzeitig war es aber auch irgendwie süß.

,,Weil ich nicht will, dass das da mich vollkommen blamiert!" Wahrscheinlich sollte mich diese Aussage verletzen, aber mittlerweile war ich es so gewohnt, dass es mich nicht mehr kümmerte.

,,Becca!", tadelte Joey. Doch es war schon zu spät. Sie war vollkommen in Rage.

,,Ich werde ganz bestimmt nicht zulassen, dass sie auch nur in die Nähe meiner Freunde kommt. Sie hat mir doch schon alles weggenommen! Mein Haus, mein Badezimmer, meine Schule. Du wirst nicht auch noch meine Freunde bekommen!"

,,Becca!", sagte Joey nun warnend.

,,Leute", meldete ich mich wieder zu Wort. ,,Wir brauchen gar nicht erst darüber zu streiten, ich werde nicht auf diese Party gehen. Schließlich bin ich erst seid drei Tagen in dieser Stadt. Ich sollte mich erstmal darauf konzentrieren in der Schule ein bisschen aufzuholen. Denkst du nicht auch, Mom?" Auffordernd blickte ich sie an, bis sie schließlich den Kopf hängen ließ. ,, Außerdem hat Becca recht, es gibt keinen guten Grund, weswegen ich mich unter ihren Freunden mischen müsste."

Und damit war das Thema gegessen. Mom sah enttäuscht aus, Joey schien erleichtert zu sein und Becca wirkte um einiges weniger wütend.





~~~






Sobald das Abendessen vorbei war, begab ich mich nach oben in mein Zimmer. Ich musste noch ein paar Hausaufgaben erledigen, außerdem konnte ich Ruhe nach diesem etwas stressigen Essen gut gebrauchen.

Als ich das Zimmer betrat, erwartete ich wirklich nicht Becca auf dem Bett sitzen zu sehen. Recht schockiert blieb ich in der Tür stehen.

Warum ist es hier so...dunkel?", fragte sie, während sie sich etwas unbehaglich umsah.

In meinem Zimmer war es wirklich dunkel. Meine Wände waren in einer wunderschönen dunkelroten Farbe gestrichen. Meine dicken Gardinen, die in der gleichen Farbe waren, waren fast immer zugezogen und ließen keine Sonnenstrahlen in den Raum. Die einzige Beleuchtung war eine Lichterkette. Im Moment war die Farbe auf rot eingestellt. Ja, wahrscheinlich war es etwas eintönig fast alles in der gleichen Farbe zu haben, aber ich mochte rot nun mal. Außerdem änderte ich die Farbe der Lichterkette jeden Morgen, damit es heller aussah.

,,Keine Ahnung, ich finde es irgendwie gemütlich", antwortete ich achselzuckend und setzte mich auf meinen Schreibtischstuhl, der gegenüber vom Bett stand. ,,Sag mir nicht, dass du hier bist, um mir nochmal zu drohen, dass ich ja nicht zu dieser doofen Party kommen soll, denn glaub mir, das habe ich wirklich nicht vor."

Sie schüttelte den Kopf. ,,Nein, deswegen bin ich nicht hier. Ganz im Gegenteil, ich...wollte mich bei dir entschuldigen. Ich hätte dich nicht als das da bezeichnen sollen."

,,Kein Ding, ich bin es ja mittlerweile von dir gewohnt", winkte ich ab. ,,Außerdem kann ich gut nachvollziehen, warum du wütend bist. Es ist bestimmt nicht cool, wenn eine Fremde Person plötzlich daherkommt und sich in deinem Territorium breit macht."

,,Du hast es erfasst..."

,,Du weißt aber, dass ich es nicht extra mache, oder?" Ich neigte den Kopf zur Seite. ,,Ich will mich nicht einfach in dein Leben einmischen, aber Mom scheint wirklich glücklich mit Joey zu sein und ich will ihr Glück nicht ruinieren."

,,Hör zu, ich will wirklich nicht so fies sein, aber ich weiß noch nicht ganz, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Es war so lange nur Dad und ich und plötzlich kommt ihr beide daher..."

,,Das ist bestimmt nicht einfach. Nimm dir einfach die Zeit, die du brauchst, um dich an die neue Situation zu gewöhnen."

,,Auch wenn das bedeutet, dass ich weiterhin fies zu dir sein werde?" Sie zog eine Augenbraue hoch.

Ich zuckte die Achseln. ,,Du warst die letzten fünf Jahre fies zu mir. Ein paar mehr Monate werde ich schon überleben."

,,Da hast du wohl recht", lachte sie. ,,Wie ist diese ganze Situation eigentlich für dich? Ich meine, du musstest alles einfach zurücklassen und umziehen. Das kann nicht einfach gewesen sein."

,,Komischerweise schon. Ich war nie ein Mensch, der tiefe Verbindungen mit anderen eingegangen ist. Das bedeutet, natürlich nicht, dass ich meine alten Freunde nicht vermisse, aber es ist nicht so stark, wie man vielleicht erwarten würde. Außerdem ist dieses Haus viel cooler, als unser altes."

,,Weißt du was?", sagte Becca und betrachtete mich eingehend. ,,Du bist wirklich nicht so schlimm, wie ich gedacht habe."

,,Und du kannst tatsächlich nett sein."

,,Ja, manchmal kann ich das wirklich."

Für einen Moment wurde es still, während wir uns etwas schüchtern anlächelten. Schließlich stand sie auf und bewegte sich langsam in Richtung Tür. ,,Danke nochmal dafür, dass du mich verstehst. Ich hätte es nicht von dir erwartet, aber es ist trotzdem schön."

Sie schloß die Tür hinter sich und ich starrte ihr ungläubig hinterher. War das gerade wirklich passiert?
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