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Eine Woche Urlaub von Reborn

von SchoKeks
GeschichteHumor, Freundschaft / P12 / MaleSlash
Hayato Gokudera Takeshi Yamamoto Tsunayoshi Sawada
16.05.2020
02.02.2021
22
27.483
2
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16.05.2020 1.136
 
Nachdem ich den Anfang meiner anderen Reborn-Geschichte hier mal wieder gelesen habe, hatte ich mal wieder Lust etwas mehr zu der Serie zu schreiben. Während den Vorbereitungen für meine Fortsetzung folgt hier also erst einmal eine andere Reborn-Geschichte, die zusammen mit MarcMil entstanden ist.
Ich freue mich über jeden Kommentar und wünsche viel Spaß bei Lesen ^^

~ ~ ~

Beschwingt lief Tsuna zur Ecke, an der er sich immer mit Yamamoto und Gokudera traf. Heute früh hatte Reborn erklärt, dass er für eine Woche zurück nach Italien musste und für den Jungen bedeutete das, dass er endlich mal wieder das tun konnte, auf das er Lust hatte. Insbesondere freute sich Tsuna, dass ihn der Kleine somit erstmal nicht mehr mit brutalem Training quälen konnte.
Während er so darüber nachdachte, kam er früher an seinem Zielort an als erwartet.
"Juudaime!", rief Gokudera glücklich, als er den Braunhaarigen sah.
Grinsend und beide Arme hinter dem Kopf verschränkt, blieb Yamamoto an der Kreuzung zurück, während Gokudera freudestrahlend auf den Jüngsten der Gruppe zu rannte. Wie aus Gewohnheit wich Tsuna zunächst einen kleinen Schritt vor dem stürmischen Wächter zurück.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Schule. Währenddessen erzählte Gokudera begeistert von seinem Training, wo er eine neue Attacke übte, die er allerdings noch nicht komplett enthüllen wollte. Tsuna gähnte. Er machte sich gar nicht so viel aus Kämpfen und war froh, wenn das Leben normal weiterging.
"Hahaha, das hört sich nach Spaß an!", lachte Yamamoto, woraufhin Gokudera ihn nur böse anfunkelte.
"Ach ja? Dann spuck mal aus, was du so Neues draufhast.", forderte der Italiener sein Gegenüber heraus.
Der Baseballer zog die Augenbrauen hoch, ließ sich aber wie gewohnt nicht aus der Fassung bringen.
"Also ich kann jetzt Fleisch in der Luft zerteilen, das habe ich in der letzten Woche fleißig geübt.", erzählte er.
"Na, das ist aber nichts neues. Das kann ich doch schon lange!", giftete der Weißhaarige den armen Yamamoto an.
"Aber wie soll man das, was bei deiner Attacke rauskommt, denn essen?", meinte Yamamoto verdattert und ehrlich verwirrt.

"Oi! Macht bei meinem Kampfsportturnier am Wochenende mit!", wurden die drei Jungen von einer wohlbekannten, überdurchschnittlich lauten Stimme begrüßt. Ryohei stand im Schulhof und verschreckte Schüler aller Klassenstufen, die vorsichtshalber einen großen Bogen um ihn machten. Leider blieb diese Option Tsuna und seinen beiden Freunden jedoch verwehrt.
Gerade als sich Gokudera die perfekte Erwiderung überlegt hatte, stürzte sich der Boxer auf die Neuankömmlinge und zerquetschte Tsuna beinahe mit einem seiner Arme, die er um die Schultern der beiden Nicht-Sportler legte. Als Tsuna aufgrund des hohen Gewichts des Sportlers anfing, um Luft zu ringen, zerrte Gokudera den Boxer von seinem Schützling weg.
"Was fällt dir ein, Grasbirne?! Natürlich haben wir besseres zu tun, als so ein komisches Sportfest zu besuchen!", kommentierte der Grauhaarrige bestimmt. Ryohei ließ das aber natürlich nicht auf sich sitzen, und so entbrannte eine hitzige Diskussion zwischen den beiden, die erst Tsuna stoppen konnte, indem er seine Hände auf die Schultern der beiden legte.
"Na, na. Jetzt streitet euch doch nicht direkt. Um was für ein Turnier geht es denn, Ryohei?", versuchte er die Lage zu beruhigen.
"Das extrem coole Boxkampfturnier von meinem Club natürlich!", begann der Sonnenwächter vor Begeisterung strahlend. Es dauerte nicht sehr lange, bis Tsuna seine Frage auch schon wieder bereute. Kyokos Bruder konnte reden wie ein Wasserfall. Hier und da ein "Das hört sich ja toll an." und das gequälte Lächeln auf Tsunas Lippen fiel überhaupt nicht mehr auf. Nur seine beiden Begleiter konnten wohl nicht so ganz verstehen wie der Braunhaarige plötzlich so sportbegeistert geworden war.
Als Tsunas Gedanken abschweiften, dachte er plötzlich an Kyoko. Kyoko! Sie würde vermutlich auch dort sein! Als er das realisierte, formte sein Mund auch schon eine Zusage: "Wir kommen hin!" Das überraschte fast alle Anwesenden und man konnte Gokudera merklich ansehen, wie er fieberhaft überlegte, ob er dem Zehnten zustimmen sollte, denn es war ja immerhin der Zehnte, dem er keinen Wunsch abschlagen konnte! Auf der anderen Seite fragte er sich, ob Tsuna verrückt geworden war, freiwillig an so einem Turnier teilzunehmen.
Doch bevor er reagieren konnte, wurden sie schon wieder von Ryohei erdrückt, der sich freute, dass seine Begeisterung fürs Boxen abzufärben schien. "Und vergesst nicht, eure Fahnen mitzunehmen", ermahnte er sie.
Fahnen? Hatte er irgendwas verpasst? Fragend drehte sich Tsuna zu seinen beiden Begleitern um.
"Du willst das echt durchziehen?", hakte Yamamoto besorgt nochmal nach, "Boxen ist nicht wirklich deine Sportart, oder? Du musst dich als Anfänger nicht gleich in dem Ring stellen." Doch aus unerfindlichen Gründen fühlte sich Gokudera durch diese Aussage direkt dazu verpflichtet den Angesprochenen zu verteidigen.
"Jetzt erzähl mal nicht solchen Schwachsinn, Baseball-Idiot! Der Juudaime wird sie bei dem Turnier nur mit dem kleinen Finger besiegen!", donnerte er. Tsuna schluckte den Kloß in seinem Hals hinunter. Er hatte eben nicht wirklich freiwillig für ein Kampfturnier zugesagt und das, obwohl er sich noch vor weniger als einer Stunde so sehr darüber gefreut hatte den ganzen Kämpfen zumindest für diese eine Woche entfliehen zu können, oder?

Tsuna wusste, dass Yamamoto recht hatte; wie sollte er denn ohne Erfahrung an einem Turnier teilnehmen, wo Halbprofis wie Ryohei versuchen, den ersten Platz mit allen Mitteln zu erringen? Gokudera dachte sich das immer so einfach, aber in Wirklichkeit hatte der Braunhaarige keine Ahnung, wie er das hinbekommen könnte. Und dann würde auch noch Kyoko zuschauen, weshalb er sich auf keinen Fall lächerlich machen durfte!
"Außerdem bin ich deine rechte Hand", munterte ihn Gokudera auf, "Zur Not unterstütze ich dich und schmeiß ein paar Bomben in die Mitte!" Nun hatte Tsuna wirklich einen Grund, Angst zu haben.
"Ich ähm ...", stotterte Tsuna, bevor die Schulglocke ertönte und die Freunde bemerkten, dass sie lieber schleunigst ins Klassenzimmer gehen sollten, bevor sie es mit der Schulaufsicht zu tun bekamen. Da wäre Ryoheis Turnier nun wirklich ihr kleineres Problem. Spätestens als sie Hibari sahen, gingen sie etwas schneller. Mit ihm sollte man sich nun wirklich nicht anlegen.
Als sie den Klassenraum erreichten, atmete Tsuna erst einmal kurz durch. Aber seine Erleichterung hielt nicht lange, denn das Fach, das er am wenigsten konnte, stand direkt an: Mathematik. Er seufzte. Manchmal wünschte er, er hätte auch die Fähigkeiten von Gokudera, der ein wahres Mathematikgenie war im Vergleich zu ihm.
Die Minuten tröpfelten nur so dahin, während Tsuna versuchte sich möglichst klein und unauffällig zu machen, doch irgendwie bemerkte der Lehrer ihn doch und scheinbar nur um ihn zu quälen rief er den Schüler an die Tafel. Immerhin versuchte Gokudera wie eigentlich immer ihm ein paar Antworten vorzusagen, sodass dem Braunhaarigen zumindest eine größere Blamage erspart blieb.
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