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Augen die für lange Zeit aufhörten zu Strahlen

GeschichteDrama, Humor / P16
Gajeel Redfox Lucy Heartfilia Pantherlily
16.05.2020
08.10.2020
15
17.364
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10.07.2020 1.512
 
„ Hat dir Lilly gesagt das ich es liebe.“ „ Nein hat er nicht, du hast dich mit deinem Blick verraten, denn jedes mal wenn ich deine Kette umhabe strahlen deine Augen. Als ich sie mir genauer angeschaut habe, habe ich gesehen das du sie für mich gemacht hast. Erst dann habe ich Lilly gefragt. Jetzt geh rein, es ist alles drin was du brauchst, und wenn was fehlt dann sag mir Bescheid. Ein Geschenk liegt noch auf der Werkbank.“ Er ging langsam rein und schaute sich genauer um. Er schüttelte immer wieder den Kopf. Er blickte zur Werkbank dort lag eine Schale voller Schrauben das beste Metall das ich finden konnte.

Er nahm es und knabberte an den Schrauben rum. „ Das schmeckt gut.“ „ Das hatte ich gehofft, wir lassen dich jetzt erst einmal in Ruhe wenn du uns suchen solltest wir sind im Garten und genießen die Sonne.“ „ Ich danke euch beiden das ihr das für mich gemacht habt.“ „ Wir sind eine Familie wir werden immer für dich da sein, vergesse bitte das nicht. Gingen aus der Werkstatt und machten die Türe zu und gingen in den Garten legten uns auf die Liege und genossen die Ruhe. Als ich Gajeel weinen hörte, mal Lauter und dann wieder Leiser. Ich wollte am liebsten sofort zu ihm aber er brauchte jetzt seine Ruhe. „ Glaubst du das er unbeschadet da raus kommt.“ „ Das weiß ich nicht denn wir stehen erst am Anfang. Er kann sich jetzt 1 Woche ausruhen. Dann beginnt die Chemo da wird er sehr viel Kraft brauchen ob er sie hat das weiß ich nicht. Ich hoffe es, denn ich will diesen Mann nicht mehr hergeben. Ich musste solange auf Ihn warten und jetzt endlich habe ich ihn. Aber das Schicksal kann Ihn mir jederzeit nehmen. Und das zu wissen macht mich mürbe. Ich will mit ihm und dir in meine Welt zurück kehren. Er soll an meiner Seite regieren.

Als es Abend wurde hörte ich ihn leise wimmern. Ich konnte es mir nicht mehr länger anhören. Ging in die Werkstatt er saß weinen am Boden. Setzte mich neben ihn und nahm ihn fest in meine Arme strich im sanft über den Rücken. „ Mein Herz ich konnte es mir nicht mehr länger mit anhören. Bitte halte durch, ich will dich nicht verlieren du bist mein Leben geworden.“ Nahm ihn in meine Arme und brachte ihn ins Schlafzimmer und legte ihn ins Bett deckte ihn zu. Murmelte etwas und er glitt in einen ruhigen Schlaf. „ Was hast du gemacht.“ „ Ich habe ihm etwas ruhe verschafft. Er wird jetzt eine ganze Weile schlafen. Sein Körper und sein Geist braucht es jetzt. So verging die Zeit die Chemo war sehr Anstrengend die erste zeit übergab er sich Regelmäßig.

Er hatte gute Tage und dann wieder Tage in denen er sich in seiner Werkstatt verkroch und keinen von uns sehen wollte. Erst Abends wenn er ins Bett kam, seine Augen waren dabei gerötet. Aber er sagte kein Wort legte sich hin und schlief ein. Diese tage waren die schwersten für uns wir mussten mit ansehen wie er sich immer weiter von uns entfernte. Aber wir wussten das es so kommen würde. Wir waren für ihn da wenn er uns brauchte. Er lag auch oft in meinen Armen und weinte sich die Seele aus dem Körper. Bettelte das ich ihn erlösen solle weil er so nicht weiter leben möchte.

Diesen Wünsch würde ich nur erfüllen wenn es keinen Hoffnung mehr für ihn gab. Denn wenn ich das machte, würde ich mich gleich mit töten. Ich wäre nie wieder die gleiche. Obwohl ich das jetzt schon nicht mehr war, Wir 3 hatten uns verändert. Gajeel am meisten er hatte stark abgenommen seine wundervollen Haare fielen aus. Lilly weinte oft und wusste nicht mehr weiter er wollte seinen Freund und Partner wieder haben. Aber den gab es im Moment nicht mehr, es war nur noch ein Häufchen übrig. Ich war die starke und versuchte alles das keiner von uns zerbrach.

Genau heute war es 1 Jahr her das er die Op hatte. Heute war auch die letzte Chemo, wir waren alle dankbar. Gingen mit Gajeel zusammen ins Krankenhaus. Setzen uns ins Zimmer und warteten bis der Arzt kam. „ Hallo zusammen wie ich aus den Akten lese wird es heute ihre letzte Chemo sein.“ „ Ja Herr Doktor und ich bin froh das es endlich vorbei ist. Kein Übergeben mehr und meine haare wachsen dann auch endlich wieder.“ „ Das kann ich mir vorstellen dann lassen wir es mal durch laufen das sie wieder heim können.“ „ Nach 4 Std. hatte er es geschafft. Etwas wackelig auf den Beinen verließen wir das Krankenhaus. Jetzt endlich konnte er heilen. Das war sehr wichtig. „ Wir haben es geschafft meine Sonne.“ Nahm Lilly in seine Arme und drückte ihn an sich da er anfing zu weinen.

„ Ja wir haben es geschafft und jetzt heißt es Gesund zu werden.“ Schweigsam liefen wir Richtung Haus. Die erste Zeit war es hart. Ich machte meine Übungen wieder um selber wieder fit zu werden. Das Jahr hatte auch bei mir Spuren hinter lassen. Nur ich versuchte es vor den Beiden zu verbergen. Ich weinte erst wenn ich spazieren ging. Keiner von ihnen durfte sehen wie zerbrechlich ich geworden war. Als ich nach dem Spaziergang heim kehrte und Gajeel an der Hauswand angelehnt sah baute ich meine Mauer auf das er nichts sah, Was mich verraten konnte. Als ich bei  ihm ankam schaute er mich ganz genau an.

Lächelte ihn an. „ Wann zeigst du mir endlich wieder ein echtes Lächeln das auch an deine Augen ankommt.“ Blickte ihn an aber lächelte weiter.“ „ Was meinst du denn es kommt doch an.“ „ Nein Lucy es kommt schon sehr lange nicht mehr an, auch wenn ich am Boden bin. Sehe ich jeden Tag immer weniger von dir. Du hast dich in dich selber zurück gezogen. Nur du zeigst es nicht das es dir nicht gut geht. Du willst das ich oder Lilly nicht komplett zusammen brechen. Aber selber bist du es, ich konnte nicht mehr zu schauen. Du gehst seid Wochen jeden Abend spazieren, und kommst verändert zurück. Ich rieche auch deine Tränen die du jede Nacht vergießt.

Aber du lächelst und gibst uns die Kraft.“ „ So schlimm ist es auch nicht wie du denkst.“ „ Hast du dich mal im Spiegel angeschaut nachdem du wieder gekommen bist vom Laufen.“ „ Nein warum sollte ich.“ „ Ich habe jedes mal Angst das du wieder ein Stück von dir verloren hast, wenn ich in deine Augen sehe und dann in meine schaue sehe ich das gleiche. Aber meine werden wieder klarer aber deine werden immer leerer. Sprich endlich mit mir oder Lilly, du hast in dem Jahr alles für uns beide getan. Und nie etwas dafür verlangt kein anderer hätte das solange durch gehalten, wie du es getan hast.

Du gibst uns Mut und die Kraft um weiter voran zu gehen. Aber wir haben dich in dieser Zeit verloren.“ „ Mache dir keine Gedanken ich werde schon wieder lass uns rein gehen. Ich bin müde und möchte mich hin liegen.“ Ich musste weg von ihm, denn er hatte mit allem Recht aber ich konnte es mir selber nicht eingestehen. „ Du wirst nirgends hin gehen haben wir uns verstanden. Wir bleiben solange hier draußen bis du deinen Mund endlich aufmachst.“ „ Was soll ich denn sagen, außer das es nicht so schlimm ist und es alles wieder gut wird. Mir ist nur wichtig das du wieder Gesund wirst, mehr will ich gar nicht.“

Er schaute mich an und legte sanft seine Hand an meine Wange und wischte eine Träne weg, die ich nicht bemerkte.“ „ Ich weiß das du für mich und auch für Lilly alles machen würdest, ich weiß auch das ich in dem Jahr nicht einfach war. Ich habe das gleiche gemacht wie du es jetzt machst. Du willst uns nicht an dich ran lassen. Ich weiß jetzt das es Falsch war, ihr hättet mir eine kleine Last abnehmen können. Aber ich war zu stolz dafür. Bei dir ist es kein Stolz sondern du willst uns keine Last sein, du willst dich für uns beiden Opfern. Das werde ich nicht zu lassen. Ich würde es mir nie verzeihen, also lass endlich deinen Schmerz raus.“ Er schüttelte mich solange bis ich es nicht mehr zurück halten konnte.

Brach weinend vor ihm zusammen ließ mich auf den Boden fallen und weinte den ganzen Schmerz raus. Er setzte sich neben mich hin  nahm mich in seine Arme und drückte mich fest an sich.“ „ Du musst nicht immer Stark sein meine Sonne eine Königin darf auch einmal schwach sein. Das hast du mir im letzten Jahr beigebracht. Dafür bin ich dir dankbar und das du immer zu mir gehalten hast. Egal wie schlimm ich war bist du nie von meiner Seite gewichen und ich werde nie von deiner Seite weichen. Also kämpfe wie ich und Lilly wieder zurück ins Leben zusammen werden wir alles schaffen. Du musst wieder die Starke werden denn du wirst bald wieder ein Volk regieren.“ „ Nicht nur ich werde regieren.“ Schniefte ich. „ Wie meinst du das denn.“ „
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