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My Australian Ex-Boyfriend

von Carolin-K
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
15.05.2020
21.03.2021
22
29.901
8
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14.02.2021 1.052
 
Der nächste Morgen bescherte mir höllische Kopfschmerzen und einen pelzigen Belag vom gestrigen Alkoholkonsums auf meiner Zunge. Es war gestern nicht nur bei einem Glas Whiskey geblieben. Erst nach zwei weiteren hatte ich mich von Ash verabschiedet und war wieder Schlafen gegangen. Angewidert von mir selber fiel ich rücklings wieder zurück auf die Matratze. Tollpatschig wie ich war, fiel mir mein iPhone aus der Hand und direkt auf den Nasenrücken. Autsch! Der Morgen schien mich wirklich zu hassen.
Erneut gab mein Handywecker ein gleichmäßiges Vibrieren von sich. Jaaaa! Doch! Ich stehe doch schon auf! Innerlich mit mir sprechend, warf ich die kuschelige Bettdecke ans Fußende. Erschrocken zuckte ich zurück, als meine Füße auf den kalten Parkettboden trafen. Suchend ließ ich meinen Blick über den Boden gleiten. Ich hatte doch gestern Abend meine Kuschelsocken vor dem zu Bett gehen ausgezogen und sie neben das Bett fallen lassen. Ahhh, da waren sie! Erleichtert lehnte ich mich zu dem dunkelblauen Paar, um sie mir wenig später über die Füße zu ziehen. Ich brauchte jetzt erst einmal eine Dusche und anschließend eine Tasse frischen Kaffee. Und vielleicht  noch eine Kopfschmerztablette. Ich hätte auf den nächtlichen Whiskey verzichten sollen. Das war jetzt meine Quittung. Ein voll ausgewachsener Kater.
Stöhnend bahnte ich mir den Weg zur und unter die Dusche. Ein erleichtertes Seufzen entkam mir, als das lauwarme Wasser an mir herunter perlte. Ich ließ mir Zeit, erst nach einigen Minuten griff ich nach meinem Duschgel, um es auf meinem Körper zu verteilen. Anschließend massierte ich mir das Shampoo in die Haare, welches ich nach kurzer Einwirkzeit wieder auswusch. Ich stellte die Dusche ab und griff nach einem der beiden Handtücher. Das kleinere band ich mir wie ein Turban um den Kopf, das andere wickelte ich um meinen Körper.
Ich entschied mich für eine meiner vielen schwarzen Jeans, die an den Knien offen war. Dazu kombinierte ich eine ausgewaschene, ehemals weiße Oversize Bluse, deren Ärmel ich bis zu den Ellenbogen hoch krempelte sowie meine schwarz-weißen Chucks. An sich ein ziemlich lässiges Outfit. Um meinen rosa gefärbten Haare nicht noch mehr Strapazen auszusetzen, ließ ich sie immer noch feucht an der Luft trocknen.
Ich cremte mein Gesicht mit der Creme ein, die ich jeden Tag benutzte, tuschte meine Wimpern und zog meine Augenbrauen mit einem passendem Stift nach. Zufrieden mit meinem Aussehen streckte ich meinem Spiegelbild die Zunge heraus, bevor ich das Badezimmer verließ. Ich packte meine Sachen, die ich gestern gebraucht hatte, wieder ordentlich ein. Mittlerweile waren meine Kopfschmerzen etwas weniger geworden, dennoch pochten sie fleißig hinter meiner Stirn. Da war es kein Wunder, dass ich entnervt aufstöhnte, als der Reißverschluss meines Koffers nicht zu gehen wollte.
“Verdammt!”, murmelte ich leise in meinen nicht vorhandenen Bart und versuchte es erneut. “Brauchst du Hilfe?” Erschrocken drehte ich mich auf dem Absatz um und erkannte Calum, welcher grinsend im Türrahmen lehnte und meine mühsamen Versuche wohl verfolgt hatte. “Du bist meine Rettung!” Ich deutete auf den mittleren meiner drei Koffer. “Der will einfach nicht zugehen!” Calum kam näher und sah sich mein Koffer näher an. “Setz dich mal darauf!”, bat er mich und ich tat wie mir geheißen. Ohne Probleme zog Calum nun den Reißverschluss zu. “So, geht doch!” Er grinste mich vielsagend an. “Haha!” Ich streckte ihm die Zunge heraus, “Aber danke, ohne dich säße ich wohl noch morgen hier!”, bedankte ich mich bei ihm und rutschte vom geschlossenen Koffer. Mit Calums erneuter Hilfe schafften wir mein Gepäck aus dem Zimmer und stellten es zu den anderen Gepäckstücken in den großen Flur. Es würde gleich genauso wie die vier Jungs und ich abgeholt werden. “Wo ist der Rest?”, wandte ich mich fragend an Calum. “Die verabschieden sich von Hund und Freundin. Lassen wir ihnen die wenige Zeit noch.”
Wir ließen uns im Wohnzimmer auf die Couch fallen. Keine Minute später sprang Duke zu uns und legte sich auf Calums Brust. Sanft fuhr ich ihm immer wieder durch das Fell, währenddessen unterhielten wir uns. Kurz darauf kamen erst Luke und Sierra mit Petunia hinunter, wenig später folgten Michael, Crystal mit den beiden Hunden Southy und Moose. Jetzt fehlte nur noch Ash, aber auch der ließ nicht lange auf sich warten.
Er sah aus, wie ich mich fühlte. Das erinnerte mich wieder daran, dass ich noch einen Schmerztablette zu mir nehmen wollte. “Morgen!” Verkatert und mit kleinen Augen tapste Ash in die Küche, aus der er wenig später mit einer Blisterpackung und einer Flasche Wasser wiederkam. “Kannst du mir auch eine geben?”, bat ich meinen Exfreund.
Ash nickte, drückte sich eine Tablette heraus und schluckte sie mit etwas Wasser hinunter. Danach überreichte er mir beides. Dankbar schluckte ich die Tablette und trank danach einige Schlucke Wasser. “Was habt ihr beide gestern noch gemacht?” Calum ließ seinen Blick zwischen uns her gleiten. “Zu viel Alkohol!” Stöhnend legte ich den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. SO war der Schmerz aushaltbar. “KayKay und ich haben uns gestern Abend gestritten. Sie will, dass ich mich zwischen Chrissy und ihr entscheide”, hörte ich Ashtons Stimme sagen. “Wir haben beschlossen, die Tour als Pause zu nutzen, um zu schauen, wie es danach weitergehen soll!” Schlagartig war ich wieder wach und riss die Augen auf. Wegen mir geht schon wieder was kaputt! “Es ist nicht deine Schuld!” Ash sah mich entsetzt an. “Bitte, glaub das nicht!”
Langsam begann ich zu nicken. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Viel Zeit blieb uns nicht mehr. Es klingelte an der Haustür. Luke lief in den Flur und kam wenig später mit einem Bodyguard zurück.
“Es geht los!”, verkündete er und zog seine Freundin zu einer innigen Umarmung in seine Arme. Leises Schmatzen erklang und ich wandte mich ab. Ich musste meinen Freunden nicht beim Rummachen zu sehen, denn auch Crystal lag in Mikeys Armen und küsste ihn, als gäbe es keinen Morgen. Schließlich lösten sich die Paare voneinander, Luke und Mikey wandten sich ihren Hunden zu.
Crystal legte ihre Arme um mich.“Ich vermisse dich jetzt schon.” Ich erwiderte ihre Umarmung. “Wir werden uns ja bald wieder sehen. Ihr kommt in Detroit dazu?” Sie nickte an meiner Schulter. Sierra trat zu uns und legte jeweils einen Arm um uns beide. “Ich wünsche dir ganz viel Spaß. Genieße es.” Jetzt war ich Diejenige, die zu nicken begann. Genießen würde ich die Tour auf jeden Fall.
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