Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

My Australian Ex-Boyfriend

von Carolin-K
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
15.05.2020
21.03.2021
22
29.901
8
Alle Kapitel
43 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.02.2021 1.641
 
Nach dem ausgiebigen Frühstück wurde mir der restliche Ablauf bis zum Start der Tour morgen früh erklärt. Gegen 11 Uhr am heutige Vormittag würden wir abgeholt werden. Der letzte Soundcheck stand bevor. Dort würde noch einmal die ganze Technik überprüft, bevor sie sicher eingepackt wurde.

Ich nutzte die Zeit, um meine Kamera sowie genügend Akku, in eine kleine Tasche zu packen. Anschließend suchte ich mir aus meinen Klamotten ein passendes Outfit. Meine Wahl fiel auf eine schwarze Jeans, die Risse an beiden Knien aufwies, sodass etwas gebräunte Haut von mir hervorblitzen würde. Dazu kombinierte ich ein einfaches weißes Top und schwarze weiße Vans. Meine Haare band ich zu einem hohen Zopf zusammen. Einigermaßen mit meinem Outfit zufrieden verließ ich mein Zimmer. Ich wollte die restliche Zeit noch nutzen und die Sonne genießen. Also ließ ich mich im Garten auf eine der freien Liegen fallen, die um den Pool herum standen.
Mit einem Lächeln auf den Lippen schrieb ich Anne und Lauren eine Nachricht, dass ich gut angekommen war. Sierra kam als Erste zu mir, im Schlepptau Petunia, Lukes Hündin. Ich rückte ein Stück zur Seite, sodass sie sich neben mich setzen konnte.
“Kommst du eigentlich auch die ganze Zeit mit auf Tour?” Neugierig wandte ich mich an die hübsche Dunkelhaarige. “Ne, leider nicht!” Sie schüttelte betrübt den Kopf. “Aber ich komme euch auf jeden Fall besuchen!” Jetzt sah sie mich schmunzelnd an. “Ich kann dich doch nicht mit den Chaoten alleine lassen!”
“Welche Chaoten?” Sierra und ich sahen uns an, bevor wir in ein lautes Lachen ausbrachen. Wenn man vom Teufel spricht. Luke, Calum, Ashton, KayKay, Crys und Michael traten zu uns. Diesmal alle ordentlich angezogen. “Ihr Chaoten!” Erneut fiel ich in ein Lachflash, der Sierra ansteckte. “Das nehmt ihr zurück!” Luke sah zuerst seine Freundin und anschließend mich entrüstet an. “Warum sollten wir?”, nahm ich all meinen Mut zusammen. “Ist doch nur die Wahrheit!”
“Na warte, wir geben euch gleich, die Wahrheit!” Calum machte einen Satz auf uns zu. Quietschend sprangen Sierra und ich von der Liege auf und versuchten das Weite zu suchen. Klappt nur nicht so gut, wenn plötzlich vier Kerle hinter zwei Mädels her sind. Während Calum und Luke versuchten Sierra zu fangen, waren Michael und Ashton hinter mir her. Ein Kreischen entwich mir, als ich plötzlich zwei Arme spürte, die sich von hinten um mich schlangen. “Lasst mich los!” Ich versuchte mich mit aller Macht zu wehren, als ich jedoch sah, dass Luke Sierra auch gefangen hielt und sich zu ihr herunter beugte, um sie in einen Kuss zu verwickeln, da gab ich auf. Noch immer spürte ich Ashs Anwesenheit hinter mir. Seinen starken muskulösen Körper hinter mir, welcher mich wie eine Schale umhüllte.
Ich ließ meine Arme nach unten hängen. “Na, geht doch!” Ashs Stimme erklang ganz nah an meinem Ohr und ließ meine Haare im Nacken zu Berge stehen. Ich wollte nicht wissen, wie wir auf Außenstehende wirken. Wie wir auf KayKay wirken müssen. Bei dem Gedanken an Ashs Freundin zuckte ich zusammen. Für einen Moment hatte ich sie tatsächlich vergessen. “Ash, lass mich los!” Wie auf Kommando verschwanden seine Arme von meiner Hüfte und ich trat einen Schritt vor.
Peinlich berührt wandte ich mich von allen ab und verschwand schnellen Schrittes im Haus. KayKays Blick spürte ich wie heiße Sperrspitzen in meinem Rücken. Könnten Blicke töten, ich wäre wohl auf der Stelle tot umgefallen. Lautes Hupen erklang vom Hof und ich beeilte mich meine Tasche sowie mein iPhone zu ergreifen.
Im Hof traf ich auf die Anderen. Ohne ein Wort zu verlieren ergriff Crys meine Hand und zog mich mit sich. Wir stiegen in einen der beiden schwarzen Vans. Uns beiden folgten noch Sierra und Michael. Die Anderen stiegen dann wohl in den zweiten Van.
“Waass war das denn?” Crys schien vollkommen perplex zu sein.
“Was?” Ich verstand kein Wort.
“Na Ash und du?”, versuchte mir Michael auf die Sprünge zu helfen. “Was soll gewesen sein?” Ich verstand noch immer Bahnhof, was man mir wohl auch ansah.
“Er hat dich angesehen, als wärst du das Beste, was ihm passiert bist!” Sierra sah mich stirnrunzelnd an. “Hast du das nicht bemerkt?” Ich schüttelte den Kopf.
“Ash hat dich so angeschaut, wie damals!” Michael schien fassungslos zu sein. “Ich dachte immer er wäre über dich hinweg. Aber jetzt!” Er war sprachlos. Während sich die Drei die restliche Fahrt über Ash und mich unterhielten, schaltete ich ab. Ich hatte gerade keinen Nerv dafür. Ich konnte froh sein, dass Ash noch mit mir sprach.
Im Studio angekommen, wurden Luke und Michael in die Maske gerufen. Sie mussten noch einige Outfits probetragen, um zu schauen ob noch etwas geändert werden musste. Währenddessen mussten Ash und Calum zu ihren Instrumenten.
Crystal, Sierra und ich ließen uns auf der Couch gegenüber fallen. KayKay nahm auf einer der großen Metallboxen Platz, in der später die ganze Technik verstaut wurde. Neugierig sah ich zu, wie Ash seine Drumsticks durch die Luft wirbelte und schließlich auf sein Drumkit eindrosch. Es schien ein anderes als früher zu sein. Mir gefiel es. Ich holte meine Kamera hervor und hielt einige Momente fest. In der Sekunde, in welcher Ash verbissen auf sein Schlagzeug einschlug, Calum konzentriert seinen Bass stimmte, drückte ich ab.
Schließlich entschied ich mich, die Maske aufzusuchen. Ich wollte doch auch noch Bilder von Michael und Luke knipsen. Die beiden saßen quatschend im Dressingroom und ließen sich von einer jungen Frau die Haare machen.
“Chrissy!” Michael hatte mich als Erster durch den Spiegel entdeckt und winkte mich freudig zu sich. “Lara, das ist Chrissy, unsere beste  Freundin und die Fotografin auf der Tour”, stellte Luke mich der jungen Frau vor. Diese unterbrach kurz ihre Arbeit, um mich in eine kurze Umarmung zu ziehen. “Freut mich! Endlich nicht nur die einzige Frau!” Sie grinste mich verschwörerisch an. Ich erwiderte ihre Geste und ließ mich auf einen weiteren Stuhl fallen.
“Stört es euch, wenn ich Fotos machen?”
“Quatsch, nein. Ist doch deine Aufgabe!” Lara winkte unbekümmert ab, sodass ich einige Fotos mehr auf der Speicherkarte besaß.
“Unsere Social Media Abteilung kommt gleich bestimmt noch zu dir. Du bekommst ja jetzt auch die Verantwortung für unseren Bandaccount auf Twitter und Instagram”, erklärte mir Michael.
“So Jungs, fertig! Schickt ihr mir Ash und Calum?” Mit diesen Worten entließ Lara die beiden und ich beschloss sie zu begleiten. Ash und Calum verschwanden zu Lara. Wenig später folgte ihnen KayKay. Sie schien es mit mir nicht in einem Raum aushalten zu können! Aber es war mir auch egal. Sollte sie doch!
Ich quetschte mich wieder zu Sierra und Crys, die nur kurz ihr Gespräch unterbrachen und sah mir den Soundcheck von Luke und Michael an. Zwischendurch änderte ich meine Position, um das ein oder andere Foto zu schießen.
Doch schließlich tauchten auch Ash, Calum und KayKay auf. Ash und Calum trugen wie ihre Bandkollegen eines der Showoutfits. Bei Calum bestand es aus einer weiten Jeans, Vans und einem einfachen T-Shirt, wohingegen Ash einen Overall trug. Aber auch KayKay schien sich umgezogen zu haben. Sie trug einen ähnlichen Overall.
“Oh mann, sie tut aber auch alles, um Aufmerksamkeit zu erhaschen!”, murrte Crys leise neben mir, sodass nur Sierra und ich es zu hören bekamen. Auch wenn Crys mich dafür hassen würde, trat ich zu Ash und KayKay. “Darf ich euch beide fotografieren, um es später auf Instagram zu veröffentlichen?”
“Sicher!” Ash stellte sich leicht schräg hin und hielt seine Arme locker vor seinem Körper zusammen. “Klar!” KayKay begann plötzlich zu strahlen und stellte sich Ash gegensätzlich schräg hin. Sie verschränkte die Arme vor ihrer Brust und streckte mir frech die Zunge entgegen.
Zufrieden mit dem Motiv nickte ich und trat einige Schritte zurück. Mehrmals begann ich beide zu fotografieren. “Okay, danke!” Ich versuchte ein Lächeln, was mir etwas verrutschte.

* * *

Am Abend lag ich schließlich auf meinem Bett und sortierte die Fotos. Gelungene Bilder, die besondere Momente einfingen, kamen in einen Ordner sowohl auf meinem Laptop als auch auf dem Tablet, schlechte wurden sofort gelöscht. Ich öffnete die Instagram App und wechselte erst einmal die Konten. Schließlich hatte ich jetzt nicht nur die Verantwortung für meinen sondern auch die über den Bandaccount. Bei diesem postete ich schließlich auch das Foto von Ash und KayKay.
Mitten in der Nacht wachte ich auf. Lautes Knallen von Türen und das Kreischen einer Frau waren zu hören. Schläfrig setzte ich mich auf. Was war passiert? Dann zersprang in der Küche etwas auf dem Boden. Lautes Fluchen war zu hören. Neugierig was passiert war, stand ich auf und öffnete die Zimmertür.
Ash hockte fluchend auf dem Boden und pickte Glasscherben vom dunkel gefliesten Boden. “Ash?” Meine Stimme war leise.
“Nicht!” Er hob abwehrend beide Hände in meine Richtung. “Hier sind überall Scherben. Ich will nicht, dass du dich verletzt!” Trotz seiner Worte kam ich näher, bis ich mich schließlich zu ihm auf den Boden hockte und ihm half die Scherben auf zu sammeln. “Ich hab doch gesagt, du sollst warten!” Grimmig sahen mich seine grünen Augen an. Aber ich erkannte auch, dass er nicht auf mich wütend war. “Was ist passiert?” Sanft legte ich meine Hand auf seinen Unterarm und stoppte ihn im Vorhaben weiter die Scherben auf zu sammeln.
“Kay und ich haben einen riesen Streit! Sie will nicht verstehen, dass ich dir verziehen habe und dass wir Freunde sind!” Müde blinzelten mich seine Augen an. Oh! Meine Lippen öffneten sich überrascht! “Sie hat mich vor die Wahl gestellt. Entweder Sie oder Du! Ich habe gesagt, dass ich euch beide nicht verlieren will. Dazu seid ihr beide mir viel zu wichtig!” Seine Augen begannen zu schimmern. Am liebsten hätte ich meinen Ex Freund in eine Umarmung gezogen. Aber mein Kopf dachte mit. Ich holte zwei neue Gläser aus dem Schrank und goß den Whiskey ein, welcher vor uns auf der Kücheninsel stand. Eines reichte ich Ash, das zweite nahm ich in meine Hand.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast