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My Australian Ex-Boyfriend

von Carolin-K
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
15.05.2020
21.03.2021
22
29.901
8
Alle Kapitel
43 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
31.01.2021 1.490
 
Großes Dankeschön geht an Shine4You und  Grace Summer für ihre lieben Reviews ❤️ habt ihr gesehen, dass ich meinen Namen geändert habe? :) Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

* * *

Einen 13 stündigen Flug später landete ich gegen 6 Uhr morgens in Los Angeles. Etwas aufgeregt ließ ich die Verabschiedung des Kapitäns über mich ergehen. Schließlich parkte der Airbus an der richtigen Stelle, die Brücke wurde angedockt und wir, die anderen Passagiere und ich durften endlich aussteigen.
Während einige hektisch versuchten, so schnell wie möglich den Flieger zu verlassen, ließ ich mir alle Zeit der Welt. Ich hatte ja jetzt Zeit. Warum also sollte ich mich hetzen? Ich schulterte meinen schwarzen Rucksack und lief gemütlich den anderen Passagieren hinterher.
Jetzt noch die Sicherheitskontrolle und die Gepäckausgabe über mich ergehen lassen, dann war ich endlich angekommen. Hoffentlich war Crystal schon da. Die Blondine wollte mich vom Airport abholen.
Sowohl Sicherheitskontrolle als auch Gepäckband waren kein Problem. Ohne zu Piepsen durfte ich den Sicherheitscheck hinter mir lassen. Mein Gepäck bestehend aus den drei Koffern kamen recht am Anfang. Ich war dem jungen blonden Mann neben mir dankbar, dass er mir half die schweren Koffer hinunter zu wuchten und auf den Gepäckwagen zu stellen. Dankbar schenkte ich ihm ein Lächeln, welches er mit einem frechen Grinsen erwiderte.
Zum Glück hatte ich mir kurz vorher ein Gepäckwagen organisiert. Ohne diesen wäre ich jetzt wohl aufgeschmissen. Langsam, um niemand anderes umzufahren, folgte ich der Beschilderung zur Ankunftshalle.
Crys sah ich schon weitem. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht hüpfte sie auf der Stelle auf und ab, um bei ihrer geringen Größe überhaupt etwas sehen zu können. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und erwiderte ihr vorfreudiges Winken, als sie mich im selben Moment entdeckte. Sie trug dunkle Hosen und eine helle Bluse, dessen Saum sie sich vorne in die Hose gesteckt hatte. Die blonden Haare fielen ihr in langen Strähnen über die Schultern. Eine modische Sonnenbrille verdeckte ihre blauen Augen und diente wohl gleichzeitig auch als Schutz vor Fans. Hinter ihr, in etwa drei Meter Entfernung, stand ein schwarz gekleideter Mann. Mir fiel auf, dass er die Umgebung sicher im Auge behielt. Anscheinend war er einer der vielen Bodyguards der Jungs.
Als Crystal und ich nur noch wenige Meter auseinander waren, ließ ich den Gepäckwagen Gepäckwagen sein und rannte ihr entgegen. Sie selber lief im selben Moment los. Etwa in der Mitte blieb ich abrupt stehen, sodass sie mir wenig später mit einem lauten Lachen um den Hals fiel. Ihr Lachen erwidernd schlang ich meine Arme um ihre schlanke Gestalt und drückte sie für einen Moment an mich.
Wie sehr hatte ich doch meine beste Freundin vermisst! “Es ist so schön, dass du endlich da bist!” Sie verstärkte den Druck der Umarmung für einen kurzen Moment. “Finde ich auch!” Langsam lösten wir uns voneinander.
“Du hast deine Haare gefärbt?” Bewundernd nahm Crystal eine rosa Haarsträhne in ihre Hand und musterte mich. “Sie steht dir wunderbar!”
“Ja, ich brauchte irgendwie etwas Neues in meinem Leben!” Ich lachte kurz auf.
“Crystal!”, mischte sich dann eine für mich fremde Männerstimme in unser Gespräch. “Wir sollten los, einige Fans und Paparazzi haben uns wohl entdeckt.”
Neugierig sah ich zu der Person, die zu der Stimme gehörte. Es war der dunkel gekleidete Mann gewesen. Jetzt stand er direkt neben uns, meinen Gepäckwagen stand sicher bei ihm. Anscheinend hatte er sich darum gekümmert, als ich sorgenlos auf Crys zugelaufen war und wir uns begrüßt hatten.
“Sicher, wir können los!”, erklärte Crys und ergriff meine Hand. “Jack, darf ich dir meine beste Freundin und die Tourfotografin Chrissy vorstellen!” Bei Jacks Musterung wurde mir etwas mulmig in der Magengegend. Als er mir dann aber mit einem freundlichen Lächeln die Hand reichte, war es wieder verschwunden. “ Chrissy, schön, Dich kennenzulernen. Ich bin Jack und für Eure Sicherheit zuständig.”
“Hey Jack, freut mich Dich kennen zu lernen.” So wie ich es sagte, war es auch gemeint. Ich freute mich wirklich ihn kennengelernt zu haben. Damals, als ich noch mit Ash zusammen war, hatte ich keinen eigenen Bodyguard besessen. Aber jetzt, ich spürte, wie ich merklich in seiner Anwesenheit ruhiger wurde.
“Von mir aus können wir los!” Daraufhin begann Jack nur zu nicken. Er begann den Gepäckwagen zu schieben. Währenddessen liefen Crys und ich, welche noch immer meine Hand in ihrer festhielt, daneben her.
Wir hielten erst vor einem dunklen Van. Solche waren mir noch von damals gut in Erinnerung. Rasch war mein Gepäck im Kofferraum verschwunden und Crys und ich konnten es uns im Inneren des Autos bequem machen.
Während Jack sich in den morgendlichen Verkehr einfädelte, konnte man sehen, wie die Stadt langsam erwachte. Die aufgehende Sonne ließ alles und jeden in einem goldenen Schimmer erstrahlen. Ich lehnte mich in meinem Sitz zurück, meinen Blick nach draußen gewandt. Als Crys sich eng neben mich auf die Sitzbank kuschelte, hob ich einen Arm hoch, sodass sie ihren Kopf an meine Schulter lehnen konnte.
So saßen wir einige Minuten still zusammen, bevor sie auf eine Idee kam. “Na, los, lasst uns erste Selfies machen!” Von ihrer Idee angetan holte ich mein Handy aus der Hosentasche und öffnete die Kamera App. Zuerst entstanden Fotos, bei denen wir glücklich in die Kamera strahlten. Danach folgten einige, bei denen wir nur Quatsch im Kopf hatten. Kussmundbilder, Bilder, auf denen wir schielten, lauthals lachende und welche, bei denen wir uns gegenseitig ein Kuss auf die Wange drückten und noch viele mehr.
“Mädels?”, holte uns Jacks laute Stimme aus unserer Blase. “Wir sind da, wie lange wollt ihr noch das Auto blockieren?” Er sah grinsend über seine Schulter zu uns. Crys streckte ihm die Zunge heraus und hielt mir die Hand hin. Gemeinsam sprangen wir aus dem Wagen geradewegs auf den gekiesten Hof der 5SOS Villa.
Kaum ließ ich meinen Blick einmal um mich selber wandern, fühlte ich mich um Wochen zurück versetzt. Als ich hier zum ersten Mal war. Doch diesmal war etwas anders. Denn nicht nur Michael stand am oberen Treppenabsatz. Dort standen heute am frühen Morgen auch Luke, Calum, Sierra, KayKay und Ashton. Dabei war es gerade mal kurz vor sieben am Morgen. Zwar trugen sie alle etwas das nach Schlafsachen oder Gemütlichkeit aussah, aber sie trugen alle bis auf KayKay ein breites Lächeln auf den Lippen. Sie schien wirklich kein Fan von mir zu sein. Sierra hatte ihre Haare unordentlich zu einem Knoten gebunden, während die Haare der Jungs wirr vom Kopf abstanden.
Wie von selbst schlich sich beim Anblick meiner Freunde ein Lächeln auf meine Lippen. Sierra war die Erste, die die Treppe hinunter rannte und mir um den Hals fiel. Gerade noch rechtzeitig öffnete ich ihr meine Arme, damit ich sie auffangen konnte.
“Endlich!” Mit diesen Worten drückte sie mir einen Kuss auf die Wange. Nach und nach kamen nun auch die anderen auf den Hof hinunter. Erst traten Calum, dann Luke, Michael und schließlich Ash auf mich zu. Von allen wurde ich in eine liebevolle Umarmung gezogen. KayKay nickte mir nur mit schmaler Miene zu. Ich glaube, wir würden nie Freunde werden!
Mit den Worten “Wir holen euch später ab!”, verabschiedete sich Jack von uns, nachdem er mein Gepäck aus dem Kofferraum geholt hatte. Ich schulterte erneut meinen Rucksack und wollte gerade nach meinem kleinsten Koffer greifen, als mir leicht raue Fingerkuppen dazwischen kamen. Mich durchzuckte es wie bei einem Stromschlag und ich hob meinen Kopf. Meine Augen trafen auf Ashs grüne, die mich sanft musterten. “Lass uns das Gepäck nehmen!” Seine leicht raue Morgenstimme verursachte Schauer auf meinem Rücken. Er nahm noch den zweiten Koffer und trug beide als wären sie leicht wie Federn nach oben.
Calum nahm den letzten Koffer hoch und trat den Rückweg ins Haus an. Wir anderen folgten ihm. “Willst du einen Kaffee?” Luke schlug den Weg in die Küche ein. “Kaffee klingt gut!” Ich erwiderte sein Lächeln dankbar. “Dann können wir auch gemeinsam frühstücken, wenn wir alle wach sind!” Crys griff ohne eine Erklärung der anderen abwartend zu Besteck und Teller, die sie nach draußen auf die Terrasse brachte.
“Ich hoffe es ist okay, wenn du wieder in deinem alten Gästezimmer schläfst!” Mit diesen Worten trat Ash aus dem Gästezimmer, welches direkt neben der Küche lag und welches ich auch letztes Mal bewohnt hatte. “Mehr als in Ordnung. Danke!”, bedankte ich mich bei meinem Ex Freund, der einen Arm um KayKay legte. Schnell war der Tisch fürs Frühstück gedeckt. Luke reichte mir meinen Kaffee, bevor er sich daran machte, die restlichen Tassen zu füllen.
“Wie war der Flug?” Mikey lehnte sich mir gegenüber an die Kochinsel. “Lang, aber aushaltbar. Zum Glück hatte ich keine nervigen Nachbarn!” Ich begann zu grinsen. “Bei meinem Rückflug aus New York saß neben mir ein etwas älterer Herr, welcher kaum als das Flugzeug gestartet war, angefangen hatte laut zu schnarchen. Die Stewardessen hatten so Mitleid mit mir, dass sie mir einen anderen Platz zugewiesen hatten!” Nach meiner Erklärung begannen alle laut an zu lachen. Selbst auf KayKays Gesicht lag ein leichtes Lächeln.
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