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My Australian Ex-Boyfriend

von Carolin-K
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
15.05.2020
21.03.2021
22
29.901
8
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.08.2020 1.355
 
Auch hier keine Rückmeldungen? Ich bin enttäuscht!!!

~  ~ ~

Als es endlich so weit war und der Kuchen goldgelb den Backofen verlassen konnte, war ich unglaublich glücklich. Dank Ashs und meiner Mehl- und Eierschlacht sahen sowohl er als auch ich aus, als würden wir eine Dusche gut gebrauchen können.

“Kannst du mir vielleicht Handtücher geben, damit ich duschen kann?” Ash grinste mich unter einer weißen Mehlschicht im Gesicht an. “Klar, Moment.” Mit diesen Worten ließ ich ihn alleine, um im Waschraum, der neben Waschmaschine und Trockner auch die frischen Handtücher beherbergte, zu verschwinden. Wenig später überreichte ich ihm sowohl ein kleines als auch ein großes Duschtuch. Ash bedankte sich und verschwand im Badezimmer für die Gäste. Zum Glück besaß ich zwei Badezimmer mit Duschen, sodass ich mich selber nicht hetzen musste.

Ich verschwand in meinem eigenen Badezimmer, welches dieselben grauen Fliesen aufwies, wie die restliche Wohnung. Die einzige Änderung, es gab eine Fußbodenheizung. Eine Wohltat! Ich liebte es. vor allem direkt nach dem Aufstehen!

Glücklich stöhnend ließ ich das Wasser aus der Regendusche direkt auf mein Gesicht plätschern, welches ich in den Nacken gelegt hatte. Dank der Wärme des Wassers beschlug das Glas der Dusche. Vereinzelte Wassertropfen liefen hinunter.

Ich entschied mich für ein Duschgel, welches nach grünem Tee roch und verteilte es auf meinem Körper. Anschließend massierte ich mein Shampoo mit pflegendem Honig in die Haare. Nach kurzer Wartezeit stellte ich mich erneut unter den Wasserstrahl, um es vom Körper und aus den Haaren zu waschen.

Erst als ich ein großes Handtuch um meinen Körper und ein weiteres, etwas kleineres um meine Haare geschlungen hatte, fiel mir ein was ich vergessen hatte. Frische Klamotten.
Also schlich ich mich spärlich bedeckt, nur in ein Handtuch gewickelt, über den Flur in mein Schlafzimmer.

Aus einer Schublade in meinem Kleiderschrank kramte ich frische Unterwäsche, in welche ich hektisch schlüpfte. Für  Laurens Geburtstags wollte ich ein Kleid tragen. Gerade in dem Moment, als ich es nur in schwarzer Unterwäsche bekleidet, aus dem Kleiderschrank holen wollte, klopfte es an meine Zimmertür und Ash trat ein.

“Entschuldige.” Ash bekam große Augen, als er mich halbnackt entdeckte. Er ließ kurz seinen Blick auf mir ruhen, bevor er peinlich berührt die Tür hinter sich schloss. Leicht entsetzt, weil ich nicht wusste, was ich sagen sollte, starrte ich ihm für einen Moment hinterher. Oh mein Gott, war das peinlich! Ich spürte, wie Röte meine Wangen überzog.

Ich entschied mich für ein bordeauxfarbenes Kleid mit einem tiefen V-Ausschnitt, dennoch war es nicht sehr offenherzig. Bis zur Taille war es eng geschnitten, bevor es mir flatternd zum Knie reichte. Dazu kombinierte ich schwarze Chelsea Boots. Meine Haare föhnte ich trocken. Zwei vordere Strähnen steckte ich mit mehreren Nadeln am Hinterkopf zusammen. Ich ergriff meinen Schminkbeutel und kramte nach etwas Concealer, um meine dunklen Augenringe zu verdecken. Mit einem Eyeliner zog ich zwei fast perfekte Lidstriche und tuschte mir meine Wimpern mehrfach hintereinander.  
Zufrieden mit meinem Outfit packte ich meine kleine Schultertasche, indem ich Lippenstift, iPhone und Portemonnaie hineinsteckte.

Im Wohnzimmer traf ich auf Ashton, welcher etwas nervös auf dem Ledersessel saß. Als er mich erblickte, sprang er rasch auf. “Es tut mir leid, das ich eben einfach so in dein Zimmer geplatzt bin”, entschuldigte er sich mit hochrotem Kopf.

Grinsend winkte ich ab. “Alles gut. Ist ja nicht so, als hättest du mich noch nie nackt gesehen.” Ich blickte zu Ash und merkte, dass meine letzte Aussage nicht wirklich gut angekommen war. Ash hatte seine Lippen zu einer strengen Linie zusammen gekniffen.

“Ash, es tut mir Leid. So war das nicht gemeint.” Ich trat zu ihm und legte entschuldigend eine Hand auf seinen Unterarm. Sofort durchströmte mich eine eigenartige Wärme und mein Magen begann zu kribbeln. “Ich weiß!” Ich hob meinen Kopf und starrte ihn an.

Wie auf Kommando mussten wir beiden grinsen. Das Eis, welches kurz ausgebrochen war, war wie vom Erdboden verschwunden. Ich musterte ihn. Durch unsere Mehlschlacht trug er jetzt eine weitere schwarze enge Jeans. Jedoch war diese am linken Knie kaputt, sodass dort etwas gebräunte Haut hervor lugte. Kombiniert hatte er die Jeans mit einem Hemd aus hellem Denim, dessen Ärmel er bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt trug. Er sah heiß aus, ich musste aufpassen, ihn nicht an zu sabbern. Um mich abzulenken, bat ich ihn den Kuchen zum Auto zu tragen.
Mit dem Aufzug ging es in die Tiefgarage, wo wir in meinen Geländewagen stiegen. Den Kuchen parkte Ash auf seinem Schoss, damit er im Kofferraum nicht umher rutschte.

Ich fuhr auf die Straße. Leise untermalte das Radio unsere Fahrt. “Warum ist KayKay eigentlich nicht mitgekommen?” Diese Frage stellte ich mir schon, seitdem ich Ash vom Flughafen abgeholt hatte. Nur hatte ich mich nicht getraut, sie meinem Ex Freund zu stellen.
“Sie und Lauren verstehen sich nicht so richtig. Ich glaube auch, dass sie Sydney nicht mag.” Ash klang so niedergeschlagen, dass ich in Versuchung kam, seine Hand zu ergreifen. Ich tat es aber nicht. Viel lieber hörte ich ihm einfach zu. “Sie hat heute auch Geburtstag.”, ergänzte er. “Wir haben uns vorgestern gestritten, weil sie nicht wollte, dass ich zu Lauren fliege.”

“Oh!” Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte und blieb für einen Moment stumm. “Habt ihr das öfter, dass ihr so im Twist seid?”

“Manchmal”, gab Ash mit leiser Stimme zu.

“Vielleicht müsstet ihr mal in Ruhe miteinander reden?”, schlug ich ihm vor. “Vor allem, wenn bald die Tour beginnt.” Ich war im Moment echt überfordert mit der Situation, was sich wiederum auch an meinem Vorschlag bemerkbar machte. Die restliche Fahrt versuchte ich ihn so gut wie es ging abzulenken. Ich bat ihn, mir von den letzten Jahren zu erzählen. Ash nahm dieses Angebot dankbar an, sodass die Fahrt wie im Flug verging.
Ich hielt vor seinem Elternhaus und beobachtete wie Ash sich neugierig umsah. “Wie lang warst du nicht mehr hier?” Meine Stimme war leise und sanft. “Mindestens ein Jahr.” Ash klang bedrückt. Ich konnte ihn verstehen.

“Na, los. Da warten drei Personen auf dich.” Ich schenkte Ash einen aufmunternden Blick, bevor ich ausstieg. Er tat es mir gleich, sodass wir kurz darauf vor der Haustür standen. Da Ash den Kuchen trug, drückte ich auf das Klingelschild.

Leise Schritte waren zu hören, dann öffnete sich die Tür. Anne stand vor uns. Ihr Gesicht zierte ein breites Lächeln. “Hey ihr beiden.” Sie zog mich in eine liebevolle Umarmung. “Danke, dass du ihn abgeholt hast.” Wir lösten uns voneinander. “Kein Problem.” Ich trat einen Schritt zurück, nahm Ash den Kuchen ab und sah zu wie Anne ihren ältesten Sohn mit Tränen in den Augen begrüßte.

“Hey Mum.” Auch seine Stimme klang etwas belegt, als er seine Mutter in eine feste Umarmung zog. “Schön dich zu sehen, Großer. Kommt rein!” Anne trat zur Seite, sodass wir eintreten konnte.
Ich ging direkt in die Küche, um den Kuchen abzustellen, währenddessen rief Anne “Harry! Lauren! Besuch!” ins obere Stockwerk. Keine fünf Minuten später ertönten Schritte auf der Treppe und Harrys Stimme war zu hören.

“Ash!” Ich trat noch rechtzeitig in den Flur, um zu sehen, wie Harry seinem großen Bruder um den Hals fiel. Beide trugen dasselbe Lächeln im Gesicht, an dem man erkannte, dass es Geschwister sind. “Hey Großer!” Er fuhr Harry über das Haar, bevor er ihn auf dem Boden absetzte. “Ash!” Lauren rannte wie ein Wirbelwind die Treppe hinunter und ergänzte das Geschwister Trio. Es war ein schönes Bild, die drei Geschwister auf einem Fleck zu haben. Ich ärgerte mich, dass ich meine Kamera nicht mitgenommen hatte.

Ich begann zu schmunzeln, da hatte die Überraschung wohl geklappt. Während Lauren noch immer in den Armen ihres Bruders lag, kam Harry zu mir. Er ließ sich in eine kurze Umarmung von mir ziehen, bevor er der Küche einen Besuch abstattet.

“Oh wow, du hast deinen Apfelkuchen gebacken”, ertönte vorfreudig seine Stimme aus der Küche. “Waaas?” Lauren entzog sich Ashs Begrüßung um ihrem kleinen Bruder in die Küche zu folgen. Ein lauter Jubelschrei war zu hören, dann stürmte Lauren zurück in den Flur, um mir um den Hals zu fallen.

“Happy Birthday.” Ich umschlang sie mit beiden Armen und drückte sie sanft an mich.
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