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Die schwarze Legion

von Wiviwal
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
OC (Own Character)
14.05.2020
22.03.2021
10
12.496
3
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22.03.2021 1.013
 
Ramona stolperte über  Ruinen wieder auf die Wiese, welche die Stadt umgab. Amio schritt hinter ihr her. "Und wie willst du das anstellen?" Ramona ging unbeirrt weiter. "Das ist mir egal. Hauptsache, die Schwarze Legion bekommt, was sie verdient!". "Aber wir wissen doch nichtmal, wo ihre Basis ist! Von wo sie ihre Angriffe aus befehligen!". Ramona drehte sich um und blickte Amio in die Augen. "Ich werde durch die Welt durchqueren und jeden Winkel nach ihnen absuchen. Ich werde nicht aufhören, nach ihen zu suchen!". Sie drehte sich um und lief auf den Wald zu, aus dem sie gekommen waren. Amio folgte ihr schulterzuckend. Nach einer Weile fand er wieder Worte. "Wir sollten schauen, ob wir Spuren von ihnen finden können. Wenn wir denen Folgen kommen wir sicher zu ihrem Lager." "Guter Vorschlag. Ich werde dort nachsehen, wo ich dem Späher begegnet bin.", entgegnete Ramona und drehte nach Westen ab. "HE, und was ist mit mir?", rief Amio, während er zu ihr rannte. "Du bist ein Geist, du kannst mir wohl kaum helfen." "Na und?", meinte er. "Du willst doch nicht komplett alleine auf die Reise gehen. Ich kann als Späher für dich dienen. Schließlich kannst anscheinend nur du mich sehen." Ramona blieb stehen und blickte Amio an. Sie war nicht sicher, ob er wirklich nützlich sein könnte. Nach längerem überlegen nickte sie kurz und drehte sich wieder um, um weiterzugen. Jubelnd ging Amio neben ihr her.
Nach einiger Zeit kamen sie an die Stelle, an dem Ramona den Späher erledigt hatte. Die Steinaxt ragte immernoch aus dem Kopf des Kadavers heraus, welcher halb verwest und angenagt am Boden lag. Bei dem Anblick wurde Ramona schlecht. Sie zog die Axt aus dem Körper und übergab sich ein wenig weiter entfern hinter einem Baum. Amio blickte den Kadaver nur kurz an, schenkte ihm dann aber keine weitere Beachtung. Noch ein paar Minuten stand Ramona schwankend hinter dem Baum. Erst als sie sich beruhigt hatte, kletterten sie langsam den Hang hinauf, hinter dem das Lager der Schwarzen Legion gelegen hatte. Heute war die Lichtung leer. "Ich schau, ob dort alles sicher ist!", meinte Amio kanpp und bevor Ramona etwas erwidern konnte, war er auch verschwunden. Von dem Hügel aus beobachtete sie die Lichtung. In der Ferne konnte sie zwei leuchtend orangene Augen sehen, welche sich über die Lichtung bewegten. Nach einiger Zeit erschien Amio wieder neben Ramona. "Da Unten ist nichts, aber es gibt einen Pfad mit zertrampelten Gras, der aus dem Süden kommt." Mit leuchtenden Augen blickte Ramona ihn an. "Unser Anhaltspunkt!", flüsterte sie und erhob sich. Gemeinsam mit Amio gingen sie zu der Stelle, welche er eben genannt hatte. Ein Pfad mit zertrampelten Gras schlängelte sich durch die Bäume. Im Schutz des Dickichts gingen Amio und Ramona an der Seite des Pfades entlang. Sie waren nicht weit gekommen, als sie aus der Ferne Pferde hören konnten. Schnell verschwand Ramona hinter einem Baum. Bald darauf ritten einige Legionäre an ihnen vorbei, auf Ethersien zu. Sie alle trugen die mysteriösen schwarzen Waffen mit sich. Lange nachdem sie vorbeiwaren, kam Ramoa hinter dem Baum wieder hervor. Sie und Amio tauschten kurz einen Blick aus, und sie gigen weiter Richtung Süden. Bald darauf wurde Ramona müde. Sie beschlossen, etwas weiter Abseits des Pfades zu rasten. Ramona lehnte sich an einem Baum, während Amio verschwand und die Gegend bewache. Keine Minute, nachdem sie sich angelehnt hatte, fielen ihr die Augen zu.
Gehe noch ein Stück nach Süden. Dort findest du die große Eiche. Ab dort sollst du dich nach Osten wenden, nach einigen Tagen des Marsches wirst du dort Hilfe finden. Eine raue Stimme sprach zu Ramona. Sie befand sich in einem dunklen Raum. Aufeinmal begann der Boden zu beben und ein Schrei durchfuhr die Dunkelheit. Sie schreckte aus ihrem Schlaf.
Vor ihr stand Amio, welcher sie anschrie. Völlig verschlafen verstand sie nicht, was er rief, als sie aber hinter ihn schaute, konnte sie sehen, wie  sich Zombies näherten. So schnell wie nur möglich rappelte sich Ramona auf und zückte ihre Steinaxt. Dem ersten Zombie konnte sie die Axt in den Leib rammen, doch der zweite verpasste ihr einen Schlag vor die Rippen. Stöhnend streckte Ramona auch den zweiten nieder. Alssie in der Ferne aber immer mehr Zombies auf sie zukommen sah, drehte sie sich um stolperte um die Zombies herum zu dem Pfad, an welches sie weiter nach Süden lief. Amio rannte ihr hinterher. Es dauerte nicht lange, als die Sonne aufging. Keuchend lehnte sich Ramona an einen Baum. Ihre Rippen schmerzten und ihr Bein meldete sich auch wider zu Wort. Hungrig verschlang sie das letzte Brot, welches sie mithatte und stand dann langsam wieder auf. Humpelnd setzte sie ihren Weg fort, doch es dauerte nicht lange, bis sie wieder zusammensackte. "Amio, ich kann nicht mehr. Wir müssen wieder eine Pause machen.", beklagte sie ich, während sie mit letzten Kräften von dem Pfad wegging und an einem umgefallen Baumstamm Rast machte. "Ich brauche was zu essen, Amio", fuhr sie fort. Dieser nickte nur stumm und stand auf. Kurz darauf war er wieder verschwunden und Ramona war allein. Ihr Bein schmerzte fürchterlich und ihr Brustkorb schien bei jedem Atemzug zu explodieren. Sie blickte sich die Umgebung genauer an. Der Wald war mittlerweile dichter geworden und das Sonnenlicht drang nurnoch an wenigen Stellen durch die Blätter. Der Boden war mit Pilzen übersäht, viele davon rot-weiß. Ramona war sich nicht sicher, ob diese essbar waren doch gemeinsam mit ein paar braunen Pilzen pflückte sie ein paar in ihrer Nähe. Ohne weiter darüber nachzudenken, begann sie, die Pilze zu verschlingen. Es war zwar nicht das beset Gericht, dass sie sich vorstellen konnte, doch es tat seinen Dienst. Langsam ging´es ihr wieder besser und nun musste sie sich um ein anderes Problem kümmern. Die Sauerei zu entfernen, welche die Pilze hinterlassen hatten.

(Hallöle, es ist zwar nicht so ein langes Kapitel, hoffe aber, dass es euch trotzdem gefällt :)
)
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