Geschichte: Fanfiction / Anime & Manga / Digimon / FFs / Sorry

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Sorry

GeschichteLiebesgeschichte / P16
Mimi Tachikawa und Palmon Taichi "Tai" Yagami und Agumon
13.05.2020
14.05.2020
5
2.710
 
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14.05.2020 487
 
- Tai –

Ich liebe Samstage. Besonders wenn man so ein wundervolles Wetter hat wie heute. Der gestrige Abend wurde nicht sehr lang. Doch immer wieder musste ich an meinen Tanz mit Mimi denken. Ich konnte nicht anders. Ich musste mit ihr tanzen. Ich musste sie einfach berühren, sie riechen. Und ich wusste, sie genoss es genauso sehr wie ich.

„Hier mein Guter.“ Matt kam aus der Küche und brachte mir meinen Kaffee.

„Danke.“ Genüsslich nahm ich meinen ersten Schluck Kaffee des Tages. „Wo ist Sora?“

„Sie muss noch etwas im Laden erledigen und will später noch zu Mimi.“

„Ach, was will sie denn bei Mimi?“ Nonchalant nahm ich noch einen Schluck, in der Hoffnung, Matt würde meine Neugier nicht bemerken.

„Warum willst du das denn wissen?“ Natürlich bemerkt er es.

„Nur so. Ich hatte sie gestern das erste Mal seit 2 Jahren wieder gesehen.“

„Genau. Sag mal, was war da gestern zwischen euch? Ich habe euch tanzen gesehen. Und diesen Blick von dir habe ich bislang auch nur ein Mal gesehen. Und zwar bei nur einem Menschen. Und komischerweise ist dieser Mensch immer Mimi gewesen. Was führst du im Schilde Yagami?“

„Nichts führe ich im Schilde!“

„So sah das aber nicht aus. Tai, sie hat vor einem Jahr ihren Ehemann verloren! Wenn du wüsstest, durch welche Hölle sie gegangen ist. Es war nicht nur ein Autounfall. Es war ein Autounfall mit Fahrerflucht. Der Mensch, der Yuki damals umgebracht hat, ist immer noch auf freiem Fuß.“

Erschrocken sah ich meinen besten Freund an. „Fahrerflucht?“ Ich hatte nur die Kraft zu flüstern. Ich wusste nicht, was passiert ist. Und ich konnte mir nicht im Traum vorstellen, welche Qualen Mimi durchlitten hatte.

„Ja, richtig üble Geschichte. Sora hat einen ganzen Monat bei Mimi gewohnt und sich um sie gekümmert. Ich glaube wenn Sora nicht da wäre, wäre Mimi noch dünner als jetzt. Sie hat kaum was gegessen, ist nicht arbeiten gegangen und hat nur im Bett gelegen.“

„Kann man ihr nicht verübeln. Wir würdest du reagieren, wenn dir das passieren würde?“

„Ich würde diesen Mistkerl suchen und finden. Und dann würde ich ihm jede Knochen brechen.“

„Ja…. Doch auch das würde deinen geliebten Menschen nicht zurückbringen.“

„Da hast du Recht.“ Eine Stille breitete sich aus. „Aber jetzt mal im Ernst: Was hast du vor mit Mimi?“

„Nichts habe ich vor. Ich habe sie gestern das erste Mal seit 2 Jahren gesehen. Und was soll ich sagen? Sie ist noch schöner als früher. Ja, sie ist viel zu dünn und ihr Lächeln erreicht ihre Augen nicht, aber als ich sie gesehen habe…. Ich sage dir: Du hättest in Flammen stehen können und es wäre mir egal. Ich hatte nur Augen für sie.“

„Danke, ich werde es mir merken: Niemals in Flammen aufgehen, wenn Mimi im Raum ist. Dann kann ich zumindest mit deiner Hilfe nicht rechnen.“

„Du weißt wie ich das meine.“

„Ja weiß ich: Du liebst sie noch immer.“
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