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ROLLENTAUSCH

von BIG FG
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Het
Alexis Castle Jim Beckett Johanna Beckett Kate Beckett Martha Rodgers Richard Castle
13.05.2020
03.10.2020
20
22.468
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.05.2020 1.000
 
„Er war es. Da besteht kein Zweifel.“ - Sie konnte, vor allem sie konnte es einfach nicht glauben – Vor ihr stand er – Einen Mann, den sie geglaubt gekannt zuhaben. Er stand da, wie eine Statur. Keinen Ton gab er von sich – Sie wollte zu ihm, sie durfte es aber nicht – Alex versperrte ihr den Weg. Sie musste stehen bleiben.

„Wir haben die Mordwaffe gefunden – Sie war in Ihrer Wohnung“ Sie realisierte erst einige Momente später, was der Ermittler zu ihr gesagt hatte. „In meiner Wohnung?“, fragte sie total ungläubig. Deswegen hat mich der Anwalt versucht anzurufen… - Alex fuhr mit seiner Erklärung weiter fort: „Wir hatten einen Durchsuchungsbeschluss – Er war noch unter Ihrer Adresse aufgeführt, weswegen wir davon ausgegangen sind, er würde noch immer bei Ihnen wohnen.“

Was der Detective zu ihr sprach, kam ihr zu einem Ohr herein und zum anderen wieder heraus. Sie blendete erneut alles um sich herum aus, sie nahm wieder ihren Ex-Freund wieder in Augenschein – Was sie nicht wusste, er konnte sie nicht sehen – Das erklärte ihr auch dann schließlich ihr allergrößte Fan: „Er kann Sie nicht sehen. Das liegt an der Scheibe“ - Noch immer reagierte sie nicht – Zu sehr war sie auf Josh fokussiert.

So erschrak sie total, als die Türen zum Verhörraum Nummer sechs aufgingen: „Mister Davidson, richtig?“ Der Angesprochene nickte total nervös - „Ja, der bin ich“ - Man konnte ihm die Panik regelrecht ins Gesicht geschrieben sehen - „Sie wissen, warum Sie hier sind?“ - Vehement schüttelte der Verdächtige mit dem Kopf - „Ich habe mir nichts zu Schulde kommenlassen“

„Komisch..“ Der Latino blätterte durch seine Notizen - „Sie hatten nicht zufällig Kontakt mit einer gewissen Miss Tisdale?“ „Nicht das ich wüsste.“ - Er log, das sah sie sofort. Sie kannte ihn einfach schon zu lange - „Komisch..“, mischte sich auch der andere Mordermittler mit ein, „Ihre Kontaktnachweise sagen uns etwas anderes.“

Josh schluckte kräftig - „Ich weiß nicht was Sie meinen“ „Und ob Sie das wissen, Mister Davidson!“ - Esposito, so hieß der etwas stämmigere Polizist war aufgesprungen - „Ihre Freundin ist tot! Und Sie haben Sie umgebracht!“ - Seine was? Seine Freundin? - „Wie bitte? Warum sollte ich Alison ermorden?“ - Da war es also. Er kannte sie doch – Jetzt mischte auch Ryan wieder mit: „Ich hätte gedacht Sie kennen Miss Tisdale nicht?“

Kate zog die Luft ein – Man könnte fast meinen, sie stehe kurz vor einem Zusammenbruch. Leicht zitterte sie - „Alles in Ordnung bei Ihnen?“ - Ihn hatte sie ja total vergessen – Zwar stand er neben ihr, dennoch war sie so in ihrer eigenen Welt versunken, dass sie das schlicht und einfach nicht mitbekam - „Äh, was? Ja, mir geht's gut. Ist nur alles ein bisschen viel im Moment.“ - Auch wenn er ihr das nicht glaubte, beließ er es dabei.

Ihm war schon aufgefallen, seitdem sie hier waren, dass sie anders war – Anders als er sie auf der Buchparty erlebt hatte – Sie war nervös, zitterte stets und war auch sehr gestresst – Ein paar Augenblicke später ging die Türe zum Beobachtungsraum auf: „Und was meinst du?“ - Esposito war derjenige der seinen Kopf hereinstreckte.

Weil er den Rest des Verhörs nicht mehr mitbekommen hatte, meinte er nur: „Ich weiß nicht. Auch wenn die Waffe ihm gehört, können wir ihm nichts nachweisen“ „Also laufen lassen?“ „Uns bleibt wohl nichts anderes übrig“ - Nickend verließ Espo wieder den Raum – Alex und Kate waren wieder alleine - „Ich dachte, Sie glauben er sei schuldig.“

„Auch wenn ich das tue, so muss ich gehen lassen.“ „Aber Sie sagten doch, die Tatwaffe wäre die seine?“ - Jetzt wurde Kate so langsam stutzig - „Sie wollen ihm diesen Mord anhängen!“ - Alex war jetzt doch ziemlich überrascht – Lanie hatte ihm gesagt, die Autorin sei eine ruhige Persönlichkeit.
Anscheinend lag die Gerichtsmedizinerin da falsch - „Er ist und bleibt der Hauptverdächtige“ - Alex hatte das schon erlebt – Die Personen, welchem dem Verdächtigen nahe stehen, können und wollen es einfach nicht war haben – Aber in diesem Falle war das etwas komisch – Soweit der Ermittler durch die Medien mitbekommen hatte, hatten sich die Bestsellerin und ihr langjähriger Freund getrennt.

Kate war außer sich vor Wut - „Sie werden meinen Fr..“ - Sie brach ab – Verdammt! - Sie hatten sich getrennt gehabt - „Ihren was?“ - Alex holte sie zurück in die Gegenwart: „Ihren Freund? Ich dachte, Sie beiden hätten sich bei Ihrer letzten Buchpräsentation getrennt?“ - Er hatte Tags darauf den Artikel in der Zeitung gelesen.

Sie knirschte mit ihren Zähnen – Ihr war es peinlich darüber zureden - „Und wenn schon, es geht Sie nichts an!“ - Sie machte eine kleine Pause und schob ihre Haare hinter ihre Ohren – Alex beobachtete sie – Sie faszinierte ihn - „Wissen Sie eigentlich, dass Sie schöne Augen haben?“ - Etwas überrascht von diesem, nun ja, sagen wir einfach Mal Kompliment, erwiderte: „Sie wissen schon das Ich Kate Beckett bin?“

Sie gab ihm Kontra – Eine Tatsache die ihm wirklich gut gefiel - „Und ich habe eine Waffe“ - Damit hatte sie nicht gerechnet, dennoch schaffte sie sich zu wehren: „Soll ich jetzt etwa Angst haben?“ - Mit einer solchen tiefen, aber vor allem sexy Stimme sprach sie gerade, das ihm das Herz in die Hose rutschte.

Ein Klopfen riss sie beide wieder zurück in die Gegenwart – Es war Josh - „Kate?“ - Auch wenn es sich Alex nicht erklären konnte, so hatte er ein komisches Gefühl im Bauch - „Was machst du denn hier?“ - Total verunsichert blickte sie in die Augen ihres Ex - „Nichts. Ich bin nur einen alten Freund besuchen.“

Sie versuchte sie herauszureden – Anscheinend bedeutete er ihr doch noch etwa - „Du kennst ihn?“- „Natürlich kenne ich ihn. Wir waren zusammen auf der Uni, stimmt's Alex?“ - Auch wenn sie sich nur wenige Stunden kannten, so hoffte die Autorin, dass Alex mitspielte - „Ja, bis du dich dazu entschieden hast lieber Bücher zuschreiben, als armen Menschen zu helfen“

Etwas ungläubig blickte der Doktor die beiden vor ihm stehenden Personen an – Widersprechen konnte er nicht mehr – Espo war zurückgekommen: „Was machen Sie hier? Sie dürfen hier nicht herein!“ - Sie waren wieder alleine - Es entstand eine unangenehme Stille – Kate war diejenige, die sie beendete: „Ich sollte jetzt besser gehen – Er bemerkte dies erst, als sie bereits das Revier verlassen hatte.
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