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Kick it like Wolfsburg Teil 3

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Die deutsche Nationalmannschaft FC Bayern München OC (Own Character) Olympique Lyon VFL Wolfsburg
13.05.2020
27.04.2021
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13.05.2020 3.506
 
Hallo an alle,

es tut mir wirklich leid, dass es mich ein halbes Jahr gekostet hat. Ich hatte die Gesichte schon lange angefangen, aber irgendwie kam dann die Schreibblockade. Wie das nun mal leider manchmal so ist. Ich werde diese Geschichte jeden Mittwoch aktualisieren, versprochen.
Ganz Wichtig. Bitte zuerst Teil 1 und Teil 2 lesen!!!!

Viel Spaß :)

Franzi


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Kapitel 1

Franzi

Die Feier zu unserem Triple war jetzt schon 5 Tage her und mittlerweile haben auch Lena, Kessi, Josi, Lulle, Almuth, Verena und ich den Anruf der Bundestrainerin bekommen, zur Einladung für die EM Vorbereitung in die Schweiz. Ich bin zurzeit in München und dort hatte ich neben dem Umzug, gestern meinen Medizincheck und meine offizielle Vorstellung beim FC Bayern. War es noch etwas komisch, das rote Trikot in der Hand zu halten und den Reportern entgegen zuhalten. Die Pressekonferenz verlief ganz gut und es wurden keine unhöflichen Fragen gestellt. In der nächsten Saison würde ich bei Bayern erneut die Nummer 31 tragen und im Mittelfeld spielen. Neben mir wurden auch Melanie Leupolz, Leonie Maier und Sara Däbritz als Neuzugänge vorgestellt. So gab es natürlich etwas Unruhe in der Liga. Hat Bayern so ja 4 Nationalspieler auf einmal eingekauft. Nach der Vorstellung stand ich mit den vier draußen und wartete auf unseren Tourguide LeLo. Die würde uns nämlich den FC Bayern Campus zeigen, unser neues Trainingsgelände. „Und was sagt ihr zu dem Ganzen.“ „Ich finde es ist etwas zu groß.“ Jeder nickte bei meinen Worten. „Man kann auf jedenfall viel hier machen.“ „Stimmt, aber braucht man das auch alles.“ „Richtig, wir werden es früh genug feststellen.“ „Was macht ihr noch bevor wir uns alle in Aarberg treffen.“ „Ich verbringe die Woche noch bei meinen Eltern.“ Auch Melanie und Leo nickten. Alle drei schauten fragend zu mir. „Ähm, ich fahre am Mittwoch nach Landstuhl zu Kessi und von da aus fahren wir noch ein paar Tage nach Paris. Das war mein Weihnachtsgeschenk an sie und das Lösen wir jetzt ein.“ „Oh Romantisch.“ Alle drei grinsten mich an. „Mhm, auch wenn wir beide gar nicht so darauf stehen.“ „Machst du dann Kessi auf dem Eifelturm den Antrag.“ Sara sah mich neugierig an. Ich wurde etwas rot. „Naja, ich weiß noch nicht. Seit dem wir wieder zusammen sind, haben wir nicht noch einmal über das Thema geredet.“ „Na dann wird es Zeit. Wie habt ihr euch das Vorgestellt, du hier und Kessi in Wolfsburg.“ „Naja zuerst hat sie ja ihre OP hier und dann die Reha und dann müssen wir sehen. Ich hoffe natürlich ich kann sie oft Besuchen, aber mit unserem Zeitplan und auch ihren wird das bestimmt nicht einfach.“ „Ja, besonders da du hier auch noch ein Hotel leiten musste.“ „Stimmt, auch wenn ich mir darüber am wenigsten Gedanken mache.“ „Hey Leute.“ Wir drehten uns um und sahen LeLo grinsend da stehen. „Echt cool, dass ihr jetzt bei uns spielt.“ Wir umarmten sie alle kurz bevor wir eine Runde liefen. Sie zeigte uns den Trainingsplatz, den Speisesaal, die Fitnessräume, den Freizeitraum und die Kabine. Diese war auch sehr groß und hatte einiges an Luxus. „Wow, hier hätte man auch zwei Kabinen draus machen können.“ „Ja, am Grünwalder Stadion ist die Kabine kleiner.“ LeLo nickte uns zu. Den ganzen Nachmittag waren wir unterwegs, bevor ich nachhause fuhr.

Heute verbrachte ich den Vormittag im Hotel, das mittlerweile auch langsam schon so aussah. Von außen war alles gestrichen und auch die Hotelschrift war schon angebracht. Nur im inneren sieht man halt, das wir jetzt erst Ende April haben. In Thomas seinen Büro arbeitete ich an den Flyern und Angeboten. Bevor ich gegen 14 Uhr zu Henry seiner Schule fuhr. Dort hatte ich zuerst einen Termin bei dem Direktor, bezüglich eines Projektes was ich mit seiner Schule machen möchte, bevor ich zu Henry seinem Klassenzimmer lief. Sobald ich kurz davor war, klingelte es und die ersten Schüler liefen nach draußen. Ich lehnte mich an die Wand und beobachtete die Schüler, die begeistert schienen endlich Schulschluss zu haben. Das ließ mich zu meiner Kindheit zurückblicken. Ich war immer lernbegierig, aber mit den Jahren war die Schule eine Qual geworden und ich fieberte jeden Tag den Ende des Unterrichts herbei. Ein bekanntes Gesicht trat aus dem Klassenzimmer. Die Lehrerin mit der ich beim letzten Mal zusammen gestoßen bin. Sie trug ihre blonden Haare in einen Dutt zusammen und schob ihre Brille etwas nach oben. Ihr Blick traf meinen und ihre blauen Augen blitzten kurz auf, als wüsste sie wieder woher sie mich kannte. „Sie.“ „Ich.“ Grinsend stieß ich mich von der Wand ab und trat zu ihr. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie wiedersehe.“ Ihr Blick ging einmal über meinen Körper, was mir doch etwas unangenehm war. „Ist das so.“ „Ja, kenne ich nicht einmal ihren Namen.“ „Franzi Woods.“ Ich hielt ihr lächelnd die Hand hin. „Alina Lorenz.“ Sie schüttelte mir die Hand und ich spürte wie sie mir näher kam. Gekonnt wich ich ihrem Versuch aus und ließ eins ihrer Schüler an uns vorbei. „Franzi.“ Lächelnd drehte ich mich zur Tür und hob Henry glücklich hoch. „Hey, Großer na freust du dich mich zu sehen.“ „Ja, total. Weiß Mama das du hier bist.“ Ich nickte ihm zu. „Natürlich. Also bereit für ein Eis und unserem Termin.“ „Auf jedenfall.“ „Wunderbar.“ Ich drehte mich erneut zu Henry seiner Lehrerin um. „Frau Lorenz es hat mich gefreut sie erneut kennenzulernen.“ „Und ich erst?“ Ich bemerkte wie sie noch etwas fragen wollte, aber Henry würgte sie ab. „Tschüss Frau Lorenz. Bis morgen.“ Er winkte und zog mich Richtung Ausgang. „So wie war dein Schultag.“ „Langweilig, wir müssen als Hausaufgabe einen Brief schreiben, an Frau Lorenz. In diesem sollen wir ihr unsere Pläne für die Zukunft erläutern. Kannst du mir dabei helfen?“ Ich nickte ihm zu. „Super, aber jetzt erzähl mal. Wie ist es das Triple gewonnen zu haben.“ „Gut, ich fühle mich jetzt nicht wirklich anders.“ Wir wollten gerade über den Hof laufen als wir von einer Gruppe von Schülern aufgehalten wurden. „Franzi, können wir ein Autogramm bekommen.“ „Ähm, ja klar.“ Lächelnd schrieb ich jeden etwas auf ihre Blöcke, bevor es zu meinem Bus ging. „Voll komisch.“ „Was meinst du?“ „Naja, ich hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet die dich kennen.“ Ich zuckte die Schultern. „Das passiert auch nicht wirklich häufig.“ Ich setzte meine Sonnenbrille auf und reichte Henry eine. „So jetzt kann es losgehen.“ Er grinste und schob sich die Brille auf die Nase. „Wo wollen wir zuerst hin?“ „Naja, zuerst geht es zum Verlag, danach dann das Eis.“ Er nickte. „Klingt gut.“ Ich lachte und fuhr vom Parkplatz. Der Verlag Tulipan wurde mir von Lukas empfohlen und denen habe ich mein fertiges Manuskript schon vor 2 Wochen zu geschickt. Kessi weiß bis heute nichts davon, da ich es als eine Überraschung geplant hatte. Heute ging es um einen möglichen Entwurf des Buches. Henry der mein Buch schon gelesen hatte und einige Änderungsvorschläge hatte, wurde zu meinem Co-Schreiber. Zwei ganze Kapitel waren allein von ihm, die wir zusammen erarbeitet haben. „Und ihnen gefällt dein Buch.“ „Unser. Immerhin hast du mir geholfen.“ Er strahlte mich an. „Ok unser.“ „Ja, sie sind begeistert und hatten zwar einige Änderungen, aber diese sind wirklich sehr minimal. Heute ging es um den Aufbau des Buches und wir brauchen ja auch noch Grafiken, damit das Buch zum Leben erweckt wird.“ „Super, ich freue mich so.“ „Und ich erst. Du allein hast mich auf die Geschichte gebracht.“ „Ja und Theo, der hat dir die Idee gegeben ein Kindebuch zu schreiben.“ Ich nickte und konzentrierte mich auf den Verkehr. Beim Verlag angekommen, stiegen wir beide aus und schoben unsere Sonnenbrillen nach oben. „Gut, dann wollen wir mal.“ Mit meiner Tasche und Henry liefen ich in das Gebäude. Es war nicht sehr groß, aber in 4 Etagen unterteilt. An der Rezeption wurden wir freundlich begrüßt. „Hallo, wie kann ich ihnen helfen.“ Ich lächelte sie freundlich an. „Guten Tag, wir haben einen Termin mit Frau Schwarz.“ Sie schaute mich überrascht an. „Oh, einen Moment bitte. Wie ist ihr Name.“ „Franzi Woods und Henry Greinert.“ Henry strahlte neben mir zu der netten Dame. Sie lächelte ihn an und hob den Hörer an. Sie wartete kurz, bevor sich jemand meldete. „Guten Tag Frau Schwarz, vor mir stehen Frau Woods und Herr Greinert.“ „…“ Sie nickte und legte auf. Nervös schaute sie zu mir. „Frau Schwarz wird sie gleich Persönlich begrüßen. Nehmen sie noch einen Moment Platz.“ Sie zeigte auf die Sitzecke hinter uns. „Danke.“ Henry und ich setzten uns und ich gab ihm das veränderte Manuskript. Er fing sofort an mit Blättern. „Was denkst du, kürzt du deinen Namen auch so ab wie J.K. Rowling.“ Ich lachte auf. „Ich denke schon. Klingt doch gut. F. Woods und H. Greinert.“ „Warte ich stehe auch mit drauf.“ Er sah mich erstaunt an. „Natürlich, wir haben das Buch zusammen geschrieben.“ Er stand auf und umarmte mich. „Wie cool.“ „Ja.“ Ein räuspern holte uns wieder in die Gegenwart und wir standen beide auf. „Frau Schwarz, schön sie persönlich kennenzulernen.“ Ich lächelte die ältere Dame an. „Frau Woods und Henry richtig.“ Er nicke lächelnd und gab ihr ebenfalls die Hand. „Ja, genau.“ „Es ist schön sie hier zu haben. Kommen sie mit in mein Büro. Dort haben wir schon alles vorbereitet.“ Wir nickten und folgten ihr. „Eva, bitte keinerlei Störung.“ „Ja, Frau Schwarz.“ Eva an der Rezeption schaute uns neugierig hinterher. Im Aufzug fuhren wir in die 4. Etage und liefen zu einem großen Büro. „Wow, das ist aber groß.“ Frau Schwarz lachte auf. „Stimmt, manchmal kann man sich hier drinnen schon verlaufen.“ Mein Blick ging zu den Regalen, die überfüllt waren mit Büchern. „Sind das alle Büche, die sie je rausgebracht haben.“ „Nicht alle, aber ein großer Teil.“ Sie lächelte mich an und zeigte auf den großen Tisch in der Mitte des Raumes. Wir traten heran und ich sah die ersten Seiten des Buches. „Gut, wie schon am Telefon besprochen habe ich hier schon einmal drei Entwürfe gemacht, für die Gestaltung des Buches. Die Grafiken haben sie ja dazu gesteuert und ich muss gestehen, diese sind sehr gut.“ Henry sah fragend zu mir. „Das war eine Überraschung für dich. Josi und ich haben schon einmal ein paar Entwürfe gezeichnet.“ Wir gingen diese durch und Henry strich ehrfürchtig über die Bilder. „Die sehen super aus. So hab ich sie mir Vorgestellt.“ „Ja ich auch.“ Wir gingen die Einzelheiten durch und entschieden uns für jedes einzelne Detail. Von Schriftgröße zu Bildergröße und Abständen. Mit allem zusammen hat das Buch 169 Seiten. „Ich muss sagen, als sie uns ihr Buch zugeschickt hatten, da war ich skeptisch. Aber die Geschichte und besonders die Geschichte dahinter ist so ergreifend, das ich nicht nein sagen konnte.“ „Ja, wir haben unser beider Erfahrung in dieses Buch gesteckt.“ Sie nickte. „Mit der Veröffentlichung des Buches kommen natürlich auch PR Auftritte dazu. Dafür müssen wir dann natürlich zu allererst auch mit Henry seiner Mutter sprechen.“ „Natürlich.“ „Wunderbar, dann werde ich einen ersten Entwurf in Auftrag geben, dieser würde etwa zwei Wochen dauern.“ Wir nickten. „Wunderbar, dann würde ich sagen kommen wir dann wieder zu ihnen.“ Sie nickte und wir machten dem Termin für den 6. Mai aus. Zu dem Zeitpunkt werde ich eh hier in München sein, da wir ab den 7. nach Aarberg, in die Schweiz fliegen. Dort würden wir zwei Wochen Trainingsvorbereitung haben, bevor es zu unseren zwei letzten Vorbereitungsspielen zurück nach Deutschland geht. Henry und ich verabschiedeten uns und verließen das Verlagsgebäude. In der Innenstadt gingen wir noch eine Runde spazieren und aßen ein Eis. „So und was hältst du von dem Entwurf“, fragend schaute ich zu ihm. „Wenn das wirklich so wird, wie wir das eben beredet haben, dann wird es super. Was sagt Kessi eigentlich dazu.“ „Sie weiß es noch nicht.“ „Warte echt.“ Er schaute mich überrascht an. „Jep, ich möchte ihr das Buch vorstellen, wenn es fertig ist.“ „Gute Idee. Wie hast du Mama eigentlich dazu gebracht, das ich mit auf dem Buch stehe.“ „Du wirst es nicht glauben, aber das war gar nicht so schwer. Immerhin geht das Geld, was wir für das Buch einnehmen auf ein extra Konto. Das ist dann für später Mal für dich vorgesehen.“ Er schaute mich strahlend an. „Super. Dann kann ich mir endlich eine Playstation kaufen.“ Ich lachte auf. „So einfach wird es auch nicht. Du kannst erst mit 16 auf das Geld zugreifen. Bis dahin musst du noch für dein Taschengeld arbeiten.“ Sofort schmollte er. „Och Menno, jetzt dachte ich, ich kann mir auch mal etwas kaufen.“ „Geld ausgeben, das kann jeder Henry. Es für etwas Gutes und richtiges Auszugeben, das ist etwas ganz anderes. Ist es nicht auch ein besseres Gefühl zu wissen, dass man das Geld zwar hat aber nicht braucht, anstatt es zu brauchen, es aber nicht hat.“ Ich sah ihn lächelnd an. Er schaute nachdenklich nach unten. „Was meinst du?“ „Ich meine, überlege dir immer gut,
ob du solche Sachen wie eine Play Station wirklich benötigst. Denn um das Geld für so eine Play Station zu verdienen, bedeutet in deinem Fall 74 Bücher zu verkaufen. Was erfüllt dich da mehr. Zu wissen das du gerade 74 Kinder glücklich gemacht hast oder dir etwas gekauft hast, was dann in deinem Zimmer liegt und dreimal im Jahr verwendet wird.“ Er lächelte mich an. „Du hast Recht.“ Ich lächelte ihn an. „Denk dran, Geld lässt sich immer schneller ausgeben, als es sich verdienen lässt.“ Er nickte nachdenklich. „So ich denke deine Mutter wird uns langsam daheim erwarten.“ „Schade, können wir das öfters machen, wenn du dann hier Lebst.“ „Mal sehen, wie ich es mit dem Training und der Arbeit verbinden kann.“


Bei Isabelle angekommen, schloss Henry die Tür auf und wir traten in die Wohnung. „Sind wieder da, wer noch.“ Henry rief laut in die Wohnung. Zu meiner Überraschung trat nicht nur Izzy, sondern auch LeLo zu uns. „Hey ihr, schon zurück.“ Ich umarmte beide. Henry drückte auch kurz seine Mutter, winkte kurz zu LeLo und verschwand in sein Zimmer. „Ok, ich sehe ihr hattet Spaß.“ „Auch und ihr beide?“ Ich grinste beide an. „LeLo kam auch gerade erst. Willst du auch mit zu Abendessen.“ „Nein ist schon ok.“ Ich winkte ab. „Nix da.“ Izzy zog mich mit ins Wohnzimmer. Lachend ergab ich mich. „Ok, gut Essen klingt gut. Ich soll Henry sowieso noch bei seinem Brief helfen.“ „Welchen Brief?“ Izzy sah mich fragend an. „Oh, eine Hausaufgabe von Frau Lorenz. Die Kinder sollen ihr schreiben, wie sie sich selbst in der Zukunft sehen.“ „Interessant. Du hast Frau Lorenz kennengelernt.“ Izzy grinste mich an. „Jep, schon beim letzten Mal als ich Henry in die Schule gebracht habe.“ „Ah, das erklärt warum sie mich letztens nach dir befragt hat.“ Ich schaute sie verwirrt an, was sogar LeLo zum Lachen brachte. „Naja, scheinbar bist du genau ihr Typ.“ „Gut, dass ich vergeben bin.“ „Jep, ich glaube Kessi würde das nicht toll finden.“ LeLo legte einen Arm um Izzy, was ich mit einem Lächeln beobachtete. Die beiden schienen sich schon näher gekommen zu sein. „So wie war die gestrige Vorstellung.“ „Komisch, ich meine Bayern hat sich nicht viele Freunde gemacht, da sie jetzt 4 Nationalspielerinnen auf einmal eingekauft haben.“ „Vielleicht, aber so steigen unsere Chancen den Titel zu holen.“ „Die hattet ihr auch dieses Jahr ohne uns.“ „Stimmt, wer war noch einmal daran schuld.“ Sie schaute mich böse an. „Was, noch war ich bei Wolfsburg unter Vertrag. Das bin ich auch immer noch jetzt, auch wenn ich das rote Trikot trage.“ „Hast du mit Wolfsburg schon darüber geredet, wegen einem möglichen Wechsel, nach der Saison.“ Ich schüttelte den Kopf, bei Izzy ihrer Frage. LeLo sah mich verwirrt an. „Wechsel. Du gehst doch zu Wolfsburg zurück.“ „Das ist noch nicht ganz klar.“ „Aber?“ „Wie gesagt, es ist noch nichts entschieden. Vielleicht gehe ich auch wieder zurück. Das entscheide ich aber erst im Januar.“ „Was sagt Kessi?“ Izzy sah mich lächelnd an. „Sie würde sogar mitkommen.“ „Warte echt jetzt.“ LeLo sah mich geschockt an. „LeLo jetzt raste mal nicht aus. Noch habe ich nichts entschieden.“ Ich hob beruhigend die Arme. „Mhm.“ „Franzi.“ Ich drehte mich um und sah Henry fragend an der Tür stehen. „Ja, soll ich wegen dem Brief kommen.“ Er nickte. „Ok.“ Ich stand auf und ging in sein Zimmer. Dort hing sein Umhang und der Zauberstab an der Wand. Fawkes lag auf seinem Bett. „Hey wie steht es mit dir und LeLo, kommt ihr klar.“ Ich setzte mich auf sein Bett. „Es geht. Wir haben noch nicht wirklich viel Zeit zusammen verbracht. Sie und Mum sind näher.“ Ich nickte. „Wie fühlst du dich dabei?“ Er zuckte die Schultern. „Sie bringt Mama zum Lächeln und hat einen guten Filmgeschmack.“ „Aber?“ Ich schaute ihn abschätzend an. Henry seufzte auf. „Es ist komisch, dass sie hier ist. Ma und ich verbringen nur noch sehr wenig Zeit zusammen. Ich meine ich freue mich ja für sie, aber es fühlt sich ebenso an als will sie keine Zeit mehr mit mir verbringen.“ „Mhm, das glaube ich nicht. Deine Mum liebt dich und vielleicht ist sie sich unsicher was du für LeLo empfindest und dich so zurückziehst. Ich kann dich verstehen, dass es komisch ist, aber LeLo ist cool und sie liest auch gerne. Vielleicht kannst du mit ihr über Bücher reden. Ein Versuch Schadet ja nicht.“ Er nickte. „Danke Franzi.“ Ich lächelte ihn an. „Immer doch.“ Danach schrieben wir an seinem Brief. Schnell hatten wir Stichpunkte zusammengefasst und die in einen zwei Seitenlangen Brief geschrieben. „Sieht gut aus, wie wäre es du zeigst ihn LeLo und deiner Mum.“ Henry nickte und lief aus seinem Zimmer. Im Wohnzimmer setzte er sich auf die Lehne und reichte beiden den Brief. LeLo sah ihn überrascht an, als sie mitlesen durfte. Ich belächelte es nur. Da klingelte mein Telefon und ich trat in den Flur. Kessi. Ich lächelte auf und nahm den Anruf entgegen. „Hey.“ „Hi selbst, wie geht es dir?“ Ich konnte ihr lächeln heraushören. „Gut, ich hab Henry heute von der Schule abgeholt. Wir waren Eis essen, bevor ich ihm mit seinen Hausaufgaben geholfen habe. Izzy und LeLo sind auch hier.“ „Ach LeLo.“ „Jep, beide haben mich zum Abendessen eingeladen.“ „Klingt gut.“ „Jep und bei dir. Sind schon alle da.“ Kessi lachte. „Ja, die Rasselband ist heute angekommen. Theo ist schon ganz aufgeregt, dass du morgen kommst. Da ist er aber nicht der einzige.“ „Ich vermisse dich auch.“ „Wann denkst du kommst du morgen.“ „Gegen Mittag, sollte ich da sein.“ „Es war komisch die Bilder zusehen, als du das rote Trikot in der Hand hattest.“ Ich lachte leise auf. „Ja, es fühlte sich auch komisch an, aber es ist ja nur ein Jahr.“ „Mhm.“ „Kann ich dich später noch einmal anrufen.“ „Ja, wann immer du willst.“ Ich lächelte in den Spiegel. „Gut, dann bis später und sag Theo und den anderen einen lieben Gruß.“ „Mach ich. Er wird total traurig sein, das ich ohne ihn mit dir Telefoniert habe.“ „Wenn er will kannst du ja anrufen wenn er ins Bett geht.“ „Ok.“ „Bis später.“ „Ich lieb dich.“ „Ich dich auch.“ Wir legten auf und ich trat zurück ins Wohnzimmer. Henry saß zwischen den beiden. Ich machte heimlich ein Bild davon. „Und was sagt ihr zu Henry seinem Meisterstück.“ „Es ist wirklich gut.“ „Ja, ich wusste gar nicht dass er schon so präzise Träume hat.“ Izzy strich ihm durchs Haar. „Ja, sobald wir alles zusammen hatten, da war es dann auch schnell geschrieben.“ Alle drei nickten. „Schöne Grüße von Kessi. Theo und die Band sind heute angekommen.“ „Oh, schön da wird sich Moni aber freuen, alle wieder unter einem Dach zu haben.“ Ich lachte auf. „Ja, genau.“ „LeLo?“ Henry sah zu ihr auf. „Ja, Henry.“ „Kann ich dir was zeigen.“ Er zog sie in sein Zimmer. Izzy sah den beiden erstaunt nach. Ich setzte mich grinsend zu ihr. „Mach den Mund zu, es zieht.“ „Was war denn das?“ „Vielleicht nimmt er meinen Rat an.“ Izzy sah mich fragend an. „Naja, er ist noch sehr unsicher, was LeLo angeht. Er freut sich für dich, aber er denkt halt du willst nichts mehr mit ihm machen. Ich hab ihm gesagt, dass das nicht Stimmt und ihm gesagt, dass wenn er LeLo besser kennenlernt, du auch nicht mehr so zwischen euch Trennen musst.“ „Denkt er echt so?“ „Etwas, er liebt dich Iz. Es ist normal, aber ich denke er und LeLo werden schnell etwas finden, was sie verbindet.“ Izzy nahm mich in den Arm. „Danke.“ Ich lächelte sie an. „Hey, kein Problem. Wozu sind Freunde da. Was hältst du davon, wir beginnen schon Mal mit dem Abendessen.“ „Ja, warum nicht.“      

In der Küche arbeiteten wir zusammen und erst als LeLo und Henry lachend in die Küche traten, schauten wir auf. „Hey, können wir euch helfen.“ „Der Tisch müsste noch gedeckt werden.“ Beide nickten und machten sich an die Arbeit.
Nach einem lustigen Abendessen verabschiedete ich mich schnell und ließ die drei alleine. Daheim kam ich gerade an, als Theo anrief und ich ihm eine gute Nachtgeschichte erzählte. Kessi und ich redeten danach noch etwas, bevor ich meine Koffer packte und ins Bett ging.
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