Monsters

GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
OC (Own Character) SC Magdeburg
12.05.2020
23.05.2020
4
8.259
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23.05.2020 1.705
 
Devina Pov

Wir diskutierten noch einige Zeit weiter über Game of Thrones, bis die beiden kleinen hinunter kamen und ins Wohnzimmer schlichen.
„Wir haben wieder Ordnung gemacht“, sagte Amy bedrückt.
„Sehr gut“, meinte Chris und stand auf.
„Habt ihr euch auch schon fürs Bett fertig gemacht?“, fragte er die beiden dann. Sie nickten eifrig.
„Sehr gut. Dann lasst uns jetzt hoch gehen und ihr bekommt noch eine Geschichte und dann schlaft ihr“, erwiderte er darauf und nahm die beiden an den Händen, eine links, die andere rechts, und dann ging er mit den beiden hinauf. Ich folgte ihnen so lautlos wie möglich. Er machte das schon ziemlich gut.
Die beiden Mädchen legten sich freiwillig in ihre Betten und Chris begann ihnen etwas vorzulesen. Seine Stimme klang viel ruhiger und melodischer, als er ihnen aus seinem Buch vorlas. Als er geendet hatte, waren die beiden Mädchen eingeschlafen.
Ich ging leise wieder aus dem Zimmer und hinunter. Ich war gerade unten an der Treppe angelangt, als ich hinter mir Schritte hörte.
„Hat es dir gefallen?“, fragte er mich schelmisch. Ich verdrehte nur die Augen und ging wieder zurück ins Wohnzimmer.
„Ach komm schon. Das war nur ein harmloser Witz. Jetzt wo wir uns gerade so gut verstanden haben“, erwiderte er grinsend.
„Vergiss es“, entgegnete ich nur.
„Was denn? Wir haben uns wirklich gut verstanden. Wir finden beide Game of Thrones sehr gut und das war ein ziemlich langes Gespräch“, meinte er dann.
Ich seufzte.
„Das war wirklich ganz okay“, gab ich dann zu.
„Auch du musst eben mal meinem Charme verfallen“, sagte er dann.
„Und jetzt hast du es gerade wieder verkackt“, erwiderte ich dann und schaute auf mein Handy. Ich hatte eine neue Nachricht von Emily.
> Und wie läuft es mit den beiden? Sie sind wirklich Engel oder? <, wollte sie wissen.
> Naja, es hält sich in Grenzen <, lautete meine knappe Antwort.
„Ach komm schon, ich bin echt nett und normalerweise auch nicht so ein Arschloch. Zugegeben es war echt nicht so cool von mir, dich komischen zu nennen, aber ich spreche halt auch manchmal bevor ich überhaupt denke. Aber du bist auch echt stur, dass du mir das immer noch vorhältst“, meinte er ernst, „Ich bin echt kein so ein schlechter Typ. Es wäre also sehr freundlich, wenn du mir verzeihen könntest, dass ich dich komisch genannt habe“
Ich seufzte und nickte dann schließlich. Ich musste zugeben, er war echt ganz okay. Der Abend war sogar echt lustig gewesen, auch wenn ich das niemals laut zugeben würde.
„War das ein ja, du verzeihst mir, dass ich dich komisch genannt habe?“, fragte er dann freudig.
Ich verdrehte die Augen, „Ja, ist okay, vielleicht habe ich auch ein bisschen überreagiert“, gab ich dann zu.
„Wow, sehr vorbildlich ihr beiden“, meinte dann jemand von der anderen Seite des Raumes. Wir schraken auf und sahen Fabian dort stehen.
„Ihr seid schon zurück?“, fragte Chris überrascht.
„Was heißt schon? Es ist schon fast zehn“, antwortete Fabian grinsend.
„Alles klar, ich sollte mich dann mal auf den Weg machen“, meinte ich und stand dann auf.
„Klar, sollen wir dich noch nach Hause fahren oder bekommst du noch einen Bus oder so?“, fragte Steffi mich.
„Nicht nötig. Ich laufe, es ist nicht so besonders weit“, antwortete ich schulterzuckend.
„Alles klar“, erwiderte sie lächelnd.
„Wie lief es mit den Kleinen?“, wollte sie dann noch wissen.
„Ganz gut, aber Christian hat auch wirklich geholfen“, gab ich zu.
„Ja, er kommt wirklich gut mit den kleinen zurecht. Aber du darfst dich davon nicht täuschen lassen. Er ist ein ziemlicher Herzensbrecher. Also pass besser auf, wenn er irgendwas bei dir versuchen sollte, er meint es ziemlich wahrscheinlich nicht ernst“, warnte sie mich dann leise.
„Mach dir keine Sorgen, ich hab ihn soweit schon durchschaut. Er hat gar keine Chance“, beruhigte ich sie.
„Gut“, erwiderte sie erleichtert und lächelte mich.
„Sicher, dass ich dich nicht nachhause fahren soll?“, fragte sie mich dann.
„Ja, ich komme schon klar“, versicherte ich ihr.
„Alles klar“, erwiderte sie und begleitete mich noch zur Haustür. Dort steckte sie mir noch die fünfzig Euro zu. Sie bestand darauf, dass ich es nahm, ob ich ihr erklären zu versuchte, dass Christian die Pizza übernommen hatte. Ich gab mich schließlich geschlagen, da ich auch nur Studentin war und Steffi das Geld niemals zurückgenommen hätte.
„Ich würde noch mal auf dich zurückkommen, wenn Emily wieder nicht kann, wenn das für dich in Ordnung wäre“, meinte sie dann.
„Ja, kann du gerne machen“, erwiderte ich schulterzuckend.
„Sehr gut. Also dann komm noch gut heim“, verabschiedete sie sich.
„Tschau“, sagte ich und verließ dann das Haus.
Ich war bereits auf dem Weg Richtung Straßenbahn, um nach Hause zu fahren, da ich keine Lust hatte noch fast eine halbe Stunde zu laufen, als ein Auto neben mir hielt.
„Kann ich dich mitnehmen?“, hörte ich jemanden neben mir sagen. Ich drehte mich zur Seite und erkannte Christian im Auto sitzen.
„Du gibst auch wirklich nie auf oder?“, fragte ich ihn und schüttelte den Kopf.
„Eigentlich wollte ich ja nur nett sein und dich wirklich nur nach Hause bringen, aber wenn du mir jetzt Hoffnungen machst, ändere ich vielleicht doch noch meine Meinung“, antwortete er und grinste.
„Keine Sorge, ich mache dir keine Hoffnungen“, entgegnete ich und schnaubte.
„Ja, das habe ich mir gedacht und jetzt steig ein. Ich bring dich nachhause. Im Dunkeln könnte ich dich ja noch jemand klauen“, meinte er und lehnte sich vor um die Tür zu öffnen.
Ich verdrehte die Augen.
„Mich würde niemand klauen“, sagte ich und stieg aber trotzdem ein.
„Nein wahrscheinlich nicht, zumindest würden sie dich ziemlich schnell wieder zurückbringen“, erwiderte er und lachte. Ich verdrehte die Augen und schnallte mich an.
„Ach komm schon. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du sie zu Tode nerven würdest und mit ihnen anfangen würdest du diskutieren sobald sie dir das Tape über dem Mund abmachen würden“, meinte er von sich überzeugt.
„Keine Sorge, dich würde auch niemand entführen, so bald du nämlich anfangen würdest dich an den Entführer ranzumachen, würde der dich direkt im nächsten Wald wieder aussetzen und hoffen, dass du von dort aus nicht mehr zurückkommen würdest“, entgegnete ich dann.
„Wow, findest du meine Anmachsprüche echt so schlecht?“, fragte er dann etwas überrascht.
„Das und sie sind echt niveaulos“, antwortete ich ehrlich.
„Ich frage mich echt wieso dann doch so viele Mädels darauf anspringen“, versuchte er zu kontern.
„Es kommt immer darauf an, was für Mädels du abschleppst, aber anscheinend hast du noch keine gehabt, die dein sonstiges Niveau trifft, denn ansonsten hätte das nämlich nicht geklappt“, belehrte ich ihn.
„Aber ich habe dich getroffen. Und anscheinend willst du mir jetzt damit sagen, dass du etwa mein Niveau hast, aber ich keine Chance bei dir habe, weil meine Anmachsprüche für dich zu niveaulos sind?“, harkte er dann nach und blickte mich von der Seite an.
„Selbst wenn du Niveau hättest, hättest du keine Chance“, meinte ich nur.
„Also stehst du auf Frauen?“, sagte er und grinste.
„Nein, wieso sollte ich?“, fragte ich etwas verwirrt.
„Naja, du sagtest, selbst wenn ich Niveau hätte, würdest du mir nicht verfallen? Also musst du vom anderen Ufer sein. Ich sehe gut aus und bin eigentlich schon ganz nett. Jede verfällt mir“, meinte er.
„Wer hat dir das denn erzählt? Aber ich muss leider passen. Ich stehe einfach nicht auf so Milchbubies wie dich. Du siehst so aus als würdest du direkt zu deiner Mum heulen gehen, wenn du auf die Fresse fliegst und das mag ich einfach nicht“, entgegnete ich schulterzuckend, „Ich steh auf richtige Männer“
„Wow, du bist wirklich eiskalt“, meinte er aber grinste.
„Ich weiß, du musst da vorne rechts“, erwiderte ich ohne mit der Wimper zu zucken.
„Eiskalt“, hörte ich ihn neben mir murmeln, doch er folgte meinen Anweisungen.
„Weißt du, auch wenn du nicht auf mich stehst und keinen Bock hast mit mir zu schlafen, ich kann mir vorstellen mich öfters mit dir zu treffen, du scheinst cool zu sein. Und Fabian hat auch schon gemeint, dass ich wieder normalen Kontakt zu Frauen haben sollte. Ich glaube du wärst da eine gute Person um damit anzufangen. Also möchtest du meine Platonische Freundin sein?“, fragte er mich dann, als er vor meiner Wohnung hielt. Ich schaute ihn an, er sah tatsächlich ziemlich ernst aus. Ich begann zu lachen.
„Ist das dein Ernst?“, fragte ich ihn dann und versuchte das Lachen wieder unter zu schlucken.
„Ja, ich finde es ist eine gute Idee, du scheinst meinem Charme zu wiederstehen und deswegen können wir großartige Freunde sein“, meinte er grinsend. Ich verdrehte die Augen.
„Sorry, aber ich glaube nicht, dass das funktionieren würde“, erwiderte ich und öffnete die Tür.
„Ach komm schon, ich bin ein echt netter Kerl und man kann sich mit mir gut über Game of Thrones unterhalten“, widersprach er mir.
„Wir reden weiter, wenn du endlich bei den neusten Folgen angekommen bist“, meinte ich und schüttelte den Kopf.
„Also heißt, dass ich bekomme deine Handynummer?“, harkte er nach.
„Nein, wieso solltest du die bekommen?“, fragte ich verwirrt.
„Na damit ich dir schreiben kann, wenn ich die sechste Staffel fertig habe“, antwortete er grinsend.
„Vergiss es“, meinte ich nur und stieg aus dem Auto aus.
„Aber wie soll ich dir sonst bescheid sagen?“, wollte er wissen.
„Gar nicht. Wir lassen einfach das Schicksal entscheiden, ob wir uns wieder sehen“, erwiderte ich und lachte.
„Du bist gemein, du glaubst nicht mal an so was wie das Schicksal und ich auch nicht“, rief er.
„Tja, vielleicht solltest du damit anfangen“, entgegnete ich und schlug die Tür hinter mir zu.
Ich öffnete die Tür und ging dann hinein. Als ich die Tür hinter mir schloss, ertönte auch das Geräusch eines wegfahrenden Pkws. Ich wartete noch kurz und ging dann wieder aus dem Haus. Als würde ich ihm tatsächlich sagen wo ich wohnte. Ich ging in das Haus neben an und öffnete dann die Tür mit meinem eigenen Schlüssel. Den Schlüssel zu dem anderen Haus hatte ich, weil Yodas Besitzerin dort wohnte und ich immer noch mit ihm Gassi gehen sollte. Sie hatte mir einen Schlüssel gegeben, weil sie nicht immer aufstehen wollte, wenn ich ihn abholte, bzw wieder brachte.

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Hey,

und hier Kapitel 4, ich hoffe es gefällt euch .

Bis nächste Woche
bleibt gesund
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