500 Jahre später

von Merlot
GeschichteAllgemein / P18
OC (Own Character)
11.05.2020
27.09.2020
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11.05.2020 2.272
 
Eine eher spontane Idee zu einer FF, als ich mir den Manga noch einmal durchgelesen habe, da ich den Anime dazu nur doof finde. Und die deutsche Synchro erst. Einfach schrecklich.






Seit dem Kampf gegen Alucard sind mittlerweile 500 Jahre vergangen. An der Yokai Akademie blickte die aktuelle Schulleiterin derzeit zum Fenster raus. Dort versammelten sich derzeit die Schüler. Yokai. Alle in Menschengestalt. Dies war hier Vorschrift. Die Rothaarige frau im freizügigen Kimono lächelte dazu. Dabei blickte sie besonders einen Schüler an. Daher weiteten sich ihre Augen, ehe sie zu lächeln begann, „Er ist tatsächlich gekommen.“

Der besagte Schüler trug neben seiner Tasche ein Objekt bei sich, welches er in einer Stoffhülle trug. Trotz der Entfernung, erkannte die Frau das Objekt genau. „Die Kristallklinge, hm… meinetwegen. Immerhin ist jetzt wieder ein Mensch hier. Aber bitte stell nicht den gleichen Unsinn an, wie deine Schwester.“ Dabei drehte sich die Frau nun um und blickte auf ihren Computer. Dort war die Akte des Jungen aufgeführt.

Akio Hakurai
Alter: 16 Jahre
Geschlecht: Männlich
Haarfarbe: Nachtblau
Augenfarbe: Nachtblau
Größe: 165 cm
Spezies: Mensch
Wohnheim: Penthouse
Besonderheit: Aura-Energie

Dann jedoch, veränderten sich die Daten.

Akio Seirai
Top Secret

Daher lächelte die Frau nun, „Damit dürfte er seine Ruhe haben.“ Hierbei hob sie ihren Blick und sah die frau vor sich an. Eine Frau mit Rosa Haaren, die ihr bis zu den Schultern reichten, grünen Augen und einer großen Oberweite, welche durch ihr Trägerloses Kleid gut betont wurde. „Akina kleiner Bruder. Hoffentlich benimmt er sich besser als unsere einstige Problemschülerin.“
„Hoffen wir es Ryoko. Sowohl seine Mutter als auch seine Großmutter gingen hier zur Schule und machten ihren Abschluss. Soweit ich aber von Satsuki, Sakuya und Mea erfahren habe, ist Akio nicht gerade der leichteste Fall. Hab daher ein Auge auf ihn. Nur wenige sind sich darüber im Klaren, dass auch Regelmäßig Menschen hier zur Schule gehen, trotz der alten Regeln.“
Ryoko nickte dazu, „Ich weiß. Wir wollen mit den Menschen zusammenleben. Wenn ein Mensch hier unerkannt zur Schule gehen und seinen Abschluss machen kann, bedeutet das nur, dass die Yokai sich das genauso wünschen.“ Auf diese Weise, blicken beide Frauen nun wieder heraus zum Fenster.


Akio, der derzeit einzige Mensch hier, blickte sich derzeit um. Dabei fühlte er sich nicht wohl. Er wusste auch wieso. Der einzige Mensch, umgeben von lauter Yokai. Dies war keine Menschenfreundliche Umgebung.

>>Wenn dich auch nur ein Yokai angreift, sag mir Bescheid<< Das waren die Worte, die ihm seine Schwester sagte >>Dann schlachte ich sie und hole dich nach Hause<<

„Kann ich nicht gleich wieder nach Hause?“ fragte er sich leise, während er auf der Suche nach dem neuen Wohnheim war. Ja, das neue Wohnheim, dass vor etwa 100 Jahren gebaut wurde. Das alte wurde während einem Kampf zwischen ein paar Yokai der Klasse S extrem in Mittleidenschaft gezogen. Außerdem war das Wohnheim ohnehin extrem heruntergekommen, was an seinem hohen alten von 600 Jahren lag.

Akio war dabei derart in Gedanken versunken, dass er nicht einmal bemerkte, wie er mit einem Mädchen zusammenstieß. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit, mit der das Mädchen unterwegs war, wurde Akio dabei nach hinten gedrückt und landete unsanft auf dem Boden. Das Mädchen mit der er zusammengestoßen war, landete dabei direkt auf ihm. Akios Gesicht fand sich dabei direkt zwischen ihren Brüsten wieder.

„Auweiha…“ sprach das Mädchen dann, die im Moment ihre Augen geschlossen hatte. einige Sekunden vergingen, ehe sie diese wieder öffnete und aus ihre saphirblauen Augen zum Vorschein kamen. „Da war ich wohl ein wenig zu eilig…“ sprach die Rothaarige zu sich selbst, ehe sie sich wieder aufrichtete. Ihre bis zu ihren großen Brüsten reichenden Haare, hatte sie sich rechts an ihrem Hinterkopf mit einem gelben Band zusammengebunden.

Erst einige Augenblicke später, realisierte sie, dass sie nicht alleine war. Daher erkannte sie den Jungen, der unter ihr lag. Ihr Blick lag dabei sofort in seinen Nachtblauen Augen, in denen sie sich verlor. „Süß…“ entwich es dabei ihren Lippen.

Akio wiederum war panisch, was das Mädchen auch bemerkte. Diese legte daraufhin ihren Kopf schief. „Stimmt was nicht?“ fragte sie direkt. Akio wiederum, griff nach dem Objekt, welches in der Stoffhülle war und hielt dieses vor sich, genau zwischen sich um dem Mädchen. Diese war nun verwirrt. Was wird das. Doch dann begann das Objekt in der Stoffhülle hellbläulich zu leuchten, ehe die Rothaarige Yokai weggeschleudert wurde. Akio amtete daraufhin erleichtert aus. „Das ist mir zu viel…“ sprach er, während er sich aufrichten wollte. Dabei reichte ihm jemand nun die Hand, sehr zu seiner Überraschung. Als Akio entdeckte, wer ihm da plötzlich die Hand reichte, erschrak er. Es war das Mädchen, welches er gerade weggeschleudert hatte. Diese ergriff ihn nun an der Hand und zog ihn nach oben. „Ähm…“ sprach Akio dann unsicher, „Danke.“ Dabei trat er geschwind ein wenig zurück. Dass das Mädchen hier war, bedeutete, dass sie ein Yokai war und diesen begegnete er grundsätzlich mit Vorsicht und großem Misstrauen.

„Tut mir leid, dass ich in dich reingerann bin.“ Sprach die Rothaarige einige Augenblicke später, „Ich heiße Sakura und du?“ Akio betrachtete das Mädchen dabei ganz genau. Ein eigentlich sehr schönes Mädchen, die auch nett zu seien schien. Doch war sie immer noch ein Yokai und Yokai waren nicht gerade als freundliche wesen bekannt.

„Mein Name…“ begann Akio daher nervös und zögerlich zu antworten, „Ist Akio.“ Dabei hielt er das Objekt in der Stoffhülle immer noch vor sich. Sakuras Kleidung wiederum, war durch den Stoß von Akios mysteriösem Objekt, ein wenig beschäftigt worden, sodass man derzeit durch einen Riss ihren weißen BH sehen konnte. Dies ignorierte Akio aber gekonnt.

„Akio also…“ damit trat Sakura näher, wobei sie Akios Hand, mit der er das Objekt zwischen sich um dem Mädchen hielt, einfach zur Seite drückte. „Ein schöner Name.“ Dabei blickte sie kurz auf das mysteriöse Objekt in Akios Hand. (Was ist das nur?) fragte sie sich dabei. Doch widmete sie ihre Aufmerksamkeit dann wieder Akio.

„Ich habe dich bei der Führung nicht gesehen.“ Sprach Sakura dann, die Akio gefährlich nah kam. Zu nah, für seinen Geschmack. Dieser wich daher etwas zurück. „Ich… bin erst angekommen.“ sprach Akio nervös. Hierbei entdeckte das Mädchen seine Sachen. „Warst du noch nicht im Wohnheim?“ hierzu schüttelte Akio den Kopf. „Nein. Das suche ich gerade.“ Daraufhin lächelte das Mädchen, „Komm, ich zeige es dir.“ Damit nahm sie ihm schon seine Tasche ab, ehe sie ihn am Handgelenk packte und mit sich zog. Akio musste die nun wohl oder übel über sich ergehen lassen. Wenn er sie wieder wegschleudert, besteht die Gefahr, dass er sich selbst auch gleich mit wegschleudert. Das wollte er nicht riskieren. Vor allem, hoffte er, dass er dieses Mädchen bald wieder loswird. Sollte sie ehrausfinden, dass er ein Mensch ist, wird sie ihn mit Sicherheit umbringen.

Es dauerte auch nicht lange, bis sie das Wohnheim erreichten. Akio staunte hierbei nicht schlecht über die Größe. Aber vor allem das Design erstaunte ihn. Das Wohnheim hatte die Gestalt eines riesigen Baumes. „Das ist das Wohnheim. Kein Wunder, dass ich es nicht gefunden habe.“ Sakuras lächelte dazu, „Schön, nicht wahr.“ Dabei blickten beide empor. Das Gebäude hatte Akios Einschätzung nach zu urteilen mindestens 20, wenn nicht sogar 30 Stockwerke. Außerdem war das Gebäude ziemlich breit. Auf einer Etage befanden sich bestimmt mindestens 15 bis 20 Apartments.

Äußerlich gliche das Gebäude wirklich einem Baum. Selbst die Wurzeln hatte sie gebaut. Auf diese weise wirkte es täuschend echt. Der Eingang stach aber definitiv heraus. Diesen steuerten beide nun an. Die Eingangshalle ignorierten beide und steuerte direkt die Aufzüge an, wovon es hier mehrere gab. In einen, der gerade offenstand, gingen beide Teenager nun hinein. Dort stellte sich Sakura sofort vor aus Auswahlpult mit den Knöpfen. Auf diesen standen nicht nur die Stockwerke, sondern auch die Nummern der einzelnen Apartments. „In welchem Apartment lebst du?“

Akio zögerte kurz, doch antwortete er dann, „Im Penthouse.“ Dies überraschte Sakura, die den Jungen nun ansah, „Was? Im Penthouse.“ Damit blickte sie wieder zum Auswahlpult. Das Penthouse also.“ Damit drückte sie den Knopf. Daraufhin schloss sich die Tür des Aufzugs und dieser fuhr los. Sakura war dabei sehr gespannt.

Nach dem Aufzug, gab es nicht weiter, als eine Leere Etage. Es gab eine schöne Aussicht. Ein paar Tische mit einigen Sitzmöglichkeiten. Alles in allem eine Etage, auf der man die Aussicht genießen kann. Doch von einer weiteren Türe oder einer Treppe gab es keine Spur.

Dies bemerkten auch Akio und Sakura, als sie den Aufzug verließen. „Seltsam.“ Sprach die Rothaarige dann, während sie sich umsah. „Das hier ist die höchste Ebene, die man mit dem Aufzug erreicht. Doch vom Apartment keine Spur.“

Akio sah sich ebenfalls um, „Hier muss doch irgendwo...“ damit lief er ein wenig herum und suchte nach etwas. Im Gegensatz zu Sakura wusste er auch, wonach er suchen muss. Und er hatte auch gefunden wonach er suchte. Eine Steuerkonsole. Dort befand sich ein Sensor. Als Akio diesen berührt, tat sich etwas auf der Etage. Sakura bemerkte dies auch, „Was zum… Ein Geheimgang?!“ bemerkte sie was los war.

Tatsächlich erschien ein weiter Aufzug, der weiter nach oben führte. Daher lächelte Akio, „Gefunden.“ Damit wandte er sich an Sakura, „Danke für die Hilfe. Aber ab hier…“ doch bemerkte er dann, dass Sakura bereits im Aufzug war. Diese zog ihn kurz darauf auch schon herein. Dann ging es bereits ins Penthouse. Dabei war der Aufzug nun wieder unsichtbar.

Im Penthouse staunte die rothaarige nicht schlecht, „Wahnsinn…“ dabei sah sie sich um, „Und hier lebst du ganz alleine?“ Akio wusste nicht, was er von dem Mädchen halten sollte. „Naja… das Penthouse wurde, soweit ich weiß… das letzte Mal vor 3 Jahren benutzt.“ Sakura verwunderte dies, „Vor 3 Jahren?“ dabei blickte sie zu Akio. Jetzt war sie neugierig, „Ja. Die Schülerin ist am gleichen Tag aber wieder abgereist.“ Dabei versuchte Akio zu verheimlichen, dass die Schülerin seine Schwester war.


Diese befand sich derzeit in der Menschenwelt. Vor ihr, ein Grab. Auf diesem war ein Name eingemeißelt. Ryota Hakurai. Derzeit legte sie einen Straus Blumen dort ab. Dabei erhob sich die Blauhaarige dann wieder, wobei der Wind mit ihren langen Haaren spielt. Die 19-jährige sah dabei mit ihren Blauen Augen auf das Grab ihres Vaters. Sie erinnerte sich noch genau, wie Akio einst sagte, dass ihr Vater von einem Monster getötet wurde. „Das zusammenleben mit den Yokai… ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist.“ Sprach sie dabei ihre Bedenken aus.

Dabei hörte sie nun Schritte, weshalb sie zur Seite blickte. Dort kam ein Mädchen im Alter von ebenfalls 19, die genau wie sie, blaue Augen hatten, allerdings rot Haare. „Misaki.“ Erkannte die Blauhaarige ihre Freundin. „Hör auf dir solche Gedanken zu machen, Akina.“ Sprach die Rothaarige dabei. „Natürlich ist es eine gute Idee. Du und auch Akio, müsst das langsam einmal begreifen. Ein solches Chaos wie du es vor 3 Jahren an der Yokai Akademie angerichtet hast, darf sich auf keinen Fall wiederholen. Die große Kluft zwischen Menschen und Yokai hat sich dadurch extrem vergrößert.“

Die Blauhaarige verzog nun ihr Gesicht, „Ich darf den Yokai also nichts tun!?  Aber das Papa von Yokai umgebracht wurde und diese mich angegriffen haben und auffressen wollten ist aber ok!?“ dabei hörte man an ihrer Stimme, dass ihr Misakis Worte nicht gefiel. Diese war langsam mit ihrem Latein am Ende, „Natürlich nicht, Akina. Aber deine Reaktion darauf war einfach zu extrem. Du hast in deinem Versuch dich zu verteidigen und deinem Hass zahllose Yokai abgeschlachtet. Wir konnten nicht einmal mehr herausfinden, wieso du angegriffen wurdest.“

„Wieso!“ Akina konnte es nicht fassen, „Liegt das nicht klar auf der Hand, Misaki? Weil ich ein Mensch bin, natürlich! Ihr Yokai seid nun einmal eine aggressive Spezies. Und Menschen einfach schutzlos auf eine Schule voller Yokai zu schicken, ist sowas von verantwortungslos. So, als würde man ein Kind in eine Grub mit hungernden Wölfen schmeißen. Zumal die Regeln nicht Menschenfreundlich sind. Wenn Akio dort auch nur ein Haar gekrümmt wird oder mein Kontakt zu ihm abreisen sollte…“ hiermit verfinsterte sich ihr Gesichtsausdruck, „Schlachte ich euch alle ab!“ dabei spürte man eindeutig ihre Mordlust. Die Rothaarige selbst, war nun überfordert, „Der Spitzname >Problemkind der Yokai Akademie< passt wirklich zu dir. Hoffen wir, dass Akio sich besser benimmt als du. Der kontakt zwischen euch sollte sich ab jetzt wirklich in Grenzen halten.“

„Hättest du wohl gern.“ Dies erschrak Misaki, „Ich werde natürlich jeden Tag mit ihm Telefonieren.“ Misaki wusste, dies verheißt nichts Gutes. (Hoffentlich hat Mama einen Plan.) betete sie in Gedanken.

Derweil hatte Akio das Problem, dass er nicht wusste, was er mit Sakura anfangen sollte. Derzeit standen sie in seinem Zimmer, wo die Rothaarige seine Sachen einräumte. Ihre Begründung. >Als kleine Entschädigung dafür, dass ich dich umgerannt habe<

Dabei betrachte er das Mädchen einmal eingehend. Sie war ungefähr so groß wie er und war an sich ein wirklich schönes Mädchen. Das Problem. Sie war ein Yokai. Dies war für Akio das große Problem. Noch immer erinnerte er sich daran, was mit seinem Vater geschah. Was er damals gesehen hatte. selbst nach all den Jahren verfolgten ihn diese Bilder noch. (Warum muss ausgerechnet ich an diese Schule voller Monster? Hätte man nicht einen anderen Menschen nehmen können?) das waren die Fragen, die er sich gerade stellte.




Das war es auch schon. Hoffe doch, es hat euch gefallen. Über eure Meinungen zu diesem ersten Kapitel meiner Spontanen FF, würde ich mich sehr freuen. Ich kann nicht sagen ob es Regelmäßige Kapitel geben wird, da diese FF nur eine Spontane Idee war und ich eigentlich eine andere Harem-FF plane, bei der ich gerade im ersten Kapitel an einem Punkt festhänge. Bis zum nächsten Kapitel.
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