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Ein trauriger Besuch

von AnnaM91
GeschichteDrama / P12
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald Newt Scamander OC (Own Character) Porpentina "Tina" Goldstein
11.05.2020
11.05.2020
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Hallo meine Lieben

Diese OS ist gestern relativ spontan entstanden. Auf den sozialen Medien sah ich viele Fanarts und dergleichen zum Muttertag und ich dachte dabei wie ist es, wenn man nach einem Krieg wie den gegen Grindelwald so einen Tag feiert. Gerade jetzt in Corona Zeiten merken wir selber wie wichtig eigentlich all die Menschen sowie die kleinen Dinge im Alltag sind.
Ursprünglich sollte die OS nicht so lange werden, ich wollte eigentlich nur etwas mit Newt und seiner Mutter schreiben sowie der Tatsache das Newt selbst bald Vater und Tina eine Mutter sein wird. Irgendwie kam dabei mehr raus. So all die Gedanken die ich zum weiteren FB Verlauf hatte, seit der zweite Film heraus kam.Daher hätte ich auch gerne Theseus, Jakob und Queeni als Protagonisten angegeben, aber es sind nur sechs erlaubt.
Trotzdem ist es vor allem eine OS rund um Newt,seiner Mutter und Tina!Ich habe extra den Geburtstag von Newts Mutter genommen, weil ich nicht so Fan von vorgefertigten Tagen bin und ich denke Newt ist es auch nicht!
Nun aber viel Spass beim Lesen und lasst ein Feedback da(Ich habe es mir zwar nochmals zwei Mal durchgelesen, aber es sind bestimmt noch einige Fehler drin)! Euch allen noch eine schöne Woche.

Gruss Anna


Ein trauriger Besuch








London Brompton Cemetery Friedhof, 9 Juni 1945






Der Sturz von Nazi Deutschland ist nun schon ein Monat her und der zweite Weltkrieg der Muggel scheint ein Ende zu haben. Doch so ganz freuen kann er sich darüber nicht, den der Krieg der Muggel hat bei dessen Bevölkerung tiefe Spuren hinterlassen! Er war selbst im zerstörten Berlin, wenige Tage vor Hitlers Selbstmord! Es war einfach schrecklich. Wieso ist das so vielen von ihnen so egal, sie leben ja mit den Muggeln zusammen und es hat auch Einfluss auf ihr Leben. Doch auch wenn ihm wichtig ist was immer die Muggel machen, so gab es in seiner Welt, der Welt der Zauberer und Hexen, ebenfalls einen Krieg unter Magiern, ganz im Verborgenen dem der Muggel. Wenige Tage vor Hitlers Selbstmord ist nämlich Gellert Grindelwald gefallen, ein Zauberer, der teilweise mit den Ansichten der Nazis zu vergleichen war, auch wenn ihm Gellert etwas menschlicher vorkam als der Reichskanzler! Gellert Grindelwald wurde in einem direkten Duell mit dem großen Zauberer Albus Dumbledore besiegt und er war dabei gewesen. Er hat gesehen wie sich sein Freund und einstiger Lehrer Albus Dumbledore dem großen Grindelwald stellte! Er wusste wie schwer dieser Schritt für seinen Freund war. Er kannte die wahre Geschichte von Gellert Grindelwald und Albus Dumbledore, er wusste um ihre dramatische Vergangenheit im Jahre 1899! Daher hatte er auch lange Verständnis für seinen ehemaligen Lehrer, aber im Laufe der Jahre viel ihm das immer schwerer. Zu viel Schmerz steckte in den letzten grauenvollen Jahren, welche allerdings auch paradoxerweise seine Schönsten waren, denn er hat die wahre Liebe kennen gelernt! Wahrscheinlich war sie der einzige Grund dafür, dass er all die Jahre voller Angst und Hass aushalten konnte. Seine Liebe zu Tina Goldstein hat ihn stark gemacht, hat ihn stets daran erinnert wie wichtig es ist für das zu kämpfen wo von Bedeutung ist!



Er hasst es hier zu sein auf dem Friedhof. Er liebt zwar die Stille sowie die schöne Natur wo die Gräber umfasst. Doch alles hier erinnert ihn daran, wie viele Menschen und auch manche seiner Tierwesen in den letzten Jahren ihr Leben verloren hatten. Fasst zwanzig Jahre Krieg, zwanzig Jahre Gellert Grindelwalds Herrschaft hat er hinter sich. Als sie begann war er noch auf der Welt unterwegs und studierte Tierwesen für sein Buch.


Vor einem halben Jahr schien es so, dass er fasst alles verloren hatte was ihm stets wichtig war. Dieser schreckliche Tag vor Silvester, an dem die Familie zusammenkam, um gemeinsam dem kommenden Jahreswechsel entgegen zu fiebern, der 30 Dezember 1944. Er war gerade mit seinem Vater, seiner Verlobten sowie seinem Bruder Thes und dessen Frau, auf dem Weg zu Dumbledore. Seine Schwägerin Queeni sowie sein Schwager und bester Freund der Muggel Jakob und ihre Zwillinge waren noch in ihrem Heim außerhalb von London und seine Tante Brianne und ihre Töchter waren ebenfalls noch unterwegs, als das Haus seiner Eltern mit all seinen Verwandten von Grindelwalds Anhänger angegriffen wurde. Trotz sämtlichen Schutzzaubern konnten die Feinde eindringen, da sie in Überzahl waren und dem Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten, ging es nicht lange bis alle ausgelöscht wurden! Alle waren tot bis auf seinem Vater Artemis, seinem Bruder Theseus und dessen Frau, seiner Tante Brianne, seinen beiden Cousinen und der Tochter seiner jüngeren Cousine sowie er, seine Tina, dessen Schwester Queeni, ihrem Geliebten Jakob und dessen beiden Kinder. Niemand hat den Angriff überlebt! Seine Großeltern nicht, seine Großtante, sein Onkel nicht sowie viele weitere Verwandte. Doch der größte Verlust war das Ableben seiner Mutter Anastasia. Es war grauenvoll als er an den Ort des Geschehens zurückkehrte und dort wo einst das Haus stand, im welchen  er und sein Bruder Thes aufgewachsen sind, war jetzt nur noch ein Trümmerfeld sowie eine Menge von Leichen. Natürlich hatte er zuerst geglaubt und gehofft das seine Familie oder zumindest ein Teil noch lebt. Er ist zu seiner Mutter hin und wollte sie ins St. Mungo bringen, aber egal was auch immer er sich vorgemacht hat, ihr Puls schlug nicht mehr, sie war definitiv tot und kein Krankenhaus der Welt hätte sie zurück holen können. Der Moment bis ihm die entsetzliche Wahrheit endgültig klar wurde, kam ihn wie eine Ewigkeit vor. Was danach war? Er kann sich nur noch verschleiert daran erinnern. Er weiß das er unter Tränen zusammengebrochen ist. Sein Vater und sein Bruder waren die Einzigen wo wohl einen ähnlichen großen Schmerz empfanden wie er, immerhin haben sie beide eine Mutter und Artemis seine Frau verloren. Natürlich trösten sie sich gegenseitig, aber auch das nahm er nur halb wahr. Er weiß noch wie Tina zu ihm kam, sie hatte ihre beiden Eltern bereits als Teenagerin verloren, ihn in Arm nahm und mit ihm sprach, doch selbst für sie war er in dem Moment nicht empfänglich. Er fühlte neben seiner Trauer vor allem eines und zwar Selbsthass sowie Schuld. Wäre er nicht gewesen, dann würde seine Mutter heute ihren Geburtstag mit ihm  feiern!

Doch er hatte diese Verbindung zu Dumbledore und Grindelwald wusste es. Er wusste das ihm Albus Dumbledore all seine Geheimnisse anvertraut hat und schließlich standen sich auch Gellert Grindelwald und er oft genug gegenüber. In New York damals wo er Tina kennen lernte, hatte er herausgefunden, dass hinter dem Auror Graves in Wahrheit Grindelwald steckte und das der echte Graves irgendwo war. Er half zusammen mit Tina dem MACUSA Grindelwald fest zu nehmen. Schon damals schaut ihn Grindelwald an und meinte nur: “Sterben wir nicht alle ein wenig?” Doch er spürte bereits da, dass Grindelwald nicht vergessen würde welcher Magier ihn als erstes mit Hilfe seiner komischen Tierwesen festnahm. Grindelwald wusste auch, dass er vor allem wegen Albus Dumbledore in New York war. Darum hat er sich ja erst als Graves ausgegeben, um ihn zu erledigen, weil Grindewlad fürchtete Dumbledore. Nicht einmal ein Jahr später sah er Grindelwald wieder in Paris und mit dem Satz ”Scamander glauben Sie das Dumbledore um sie trauern wird?” griff er ihn direkt mit einem Zuaber an. Ohne seinen Bruder und vor allem ohne dessen damalige Verlobte Leta Lestrange, wäre er wahrscheinlich an diesem Abend verstorben. Doch die Verlobte seines Bruders Theseus, welche an Schultagen in Hogwarts selbst seine Jugendliebe war, opferte sich, um ihn und seinen Bruder zu retten. Die Schuldgefühle ließen ihn bis heute nicht los. Sein Bruder brauchte lange bis er sich neu verlieben sowie heiraten konnte.



Drei Jahre später stand er Grindelwald in Rio als Feind gegenüber sowie Queeni, welche bereits in Paris auf die Seite von Grindelwald wechselte. Erst in den späten 30-er schaffte er es sie zurück zu holen und das musste er einfach tun, denn sie hat doch eigentlich nur die Seiten gewechselt, weil sie sich alleine und von allen verlassen fühlte. Tina und er kämpften in Paris mit ihren eigenen Problemen und Jakob liebte sie, aber er wollte sie nicht heiraten, solange es in Amerika verboten war Muggel zu heiraten. Er wollte es erst, wenn nicht nur in Europa, sondern es auch bei Ihnen in Amerika erlaubt war Muggel wie er einer ist zu heiraten! Hätten sie nur damals mehr mit Queeni gesprochen, dann wäre bestimmt alles anders gekommen. Doch 11 Jahre nach ihrer Trennung in Paris konnte er Queeni zurückholen und auch da stand er kurz Grindelwald gegenüber. Bis heute ist er der Einzige wo lebend aus Grindelwalds Festung Normengad in Österreich raus kam. Natürlich hatte er sich wieder einmal einige Narben zugezogen, aber er konnte Queeni sowie einige unschuldige Tierwesen retten und das war es wert. Zudem hatte er einiges herausgefunden, was er Dumbledore erzählen konnte und Narben hatte eh schon bei seinen Forschungsreisen bekommen.



Queeni konnte er also retten. Etwas was ihm mit seiner alten Freundin Bunty nicht gelungen ist. Wie Leta opferte auch sie sich, um ihn zu retten! Nur dank ihr konnten er und Tina überleben als sie von Grindelwalds Anhängern angegriffen wurden! Bunty war verliebt in ihn und eifersüchtig auf Tina, aber am Ende wollte sie nur das er glücklich ist und dass Tina und er, sie beiden sowie ihre gemeinsame Tochter überleben. Leider schaffte es das kleine Baby, ihre Tochter, in Tinas Armen nicht. Sie war zu schwach und kränklich für den Krieg und starb nur wenige Wochen nach ihrer Geburt. Wären sie nicht dauernd auf der Flucht vor Grindelwald gewesen, vielleicht hätten sie die Kleine Lisa retten können.


Nach all diesen schweren Jahren schien es etwas besser zu werden. Er und Dumbledore waren im ständigen Kontakt, Grindelwald sah er auch nicht mehr, sein Bruder und Queeni heirateten, Queeni und Jakob wurden Eltern, alles schien besser und dann dieser Schock im Dezember letzten Jahres. Fasst seine ganze Familie wurde ausgelöscht und das nur wegen ihm, weil er stets zu Dumbledore stand. Wäre er nicht gewesen, dann hätte seine Mutter nicht sterben müssen. Ihr eigener Sohn ist schuld an ihrem Tot. Warum nur musste er überhaupt auf die Welt kommen, wäre sie ohne ihn nicht besser dran gewesen?

Seine Tante Brianne schien auch so zu denken!Als sie an diesem Dezembertag zur Wohnung seiner Eltern kam und sich auf den Jahreswechsel im Kreise der Familie freute, brach sie fasst beim Anblick der Verstorbenen zusammen. Der Schock hielt jedoch nicht lange, den während ihr Neffe noch so ganz in Trance da saß, griff sie seine Gurgel und wollte ihn würgen. Aber seine Verlobte Tina, sein Bruder und sein Vater stoppten Brianne. Ein Streit zwischen den Vieren entstand, aber er bekam nicht mehr mit was sie sagten. Es wäre ihn auch egal gewesen, wenn seine Tante ihn erwürgt hätte. Ihm war alles egal in diesen Stunden.


Einige Zeit später nach dem sich alle etwas beruhigt hatten und er wieder klarer denken konnte, da wusste er das sich Dumbledore jetzt endlich seiner größten Angst stellen musste! Er wusste wie schlimm das für den großen Zauberer war, denn er hat mit ihm oft genug darüber gesprochen, er wollte immer das er eingreift, aber er hatte stets Verständnis für seinen ehemaligen Professor. Doch an diesem kalten Dezembertag war ihm bewusst geworden, dass ein direktes Duell zwischen Grindelwald und Dumbledore die einzige Lösung ist. So machte er sich noch in derselben Nacht auf den Weg nach Hogwarts. Auf zu seinem Freund, den Mann, der von Grindelwald einst geliebt wurde und welchen er nie aufhören konnte zu lieben. Der Mann wo bereits mit 17 alles bis auf seinen Bruder Aberforth verloren hat. Der Tot seiner Schwester Ariana war doch eigentlich nur sein Verschulden, egal wer sie damals im Duell zwischen ihm, Gellert und Aberforth traf, die Tatsache das er sie ganz und gar vergaß, nur Gellert und ihre gemeinsamen Pläne im Kopf hatte, machte Albus Dumbledore schuldig. Zumindest fühlte er sich so. Für all das hatte er Newt Scamander Verständnis gehabt, hatte nur deswegen weiter hin für Dumbledore gearbeitet, ohne zu sagen wieso. Er sagte nie Jemanden die Wahrheit, nicht einmal Tina. Trotz der Tatsache das alle meinten, er solle Dumbledore vergessen, ein Freund nutzt einen nicht so aus. Er blieb standhaft, er hielt ihm die Treue. Wie ein richtiger Huffelpuff. Doch das sollte an diesem Silvestertag ein Ende haben.



Gemeinsam mit Tina, Thes und dessen Frau, Brianne, seiner Cousine und dessen Tochter, seine andere Cousine sowie Queeni, Jakob und ihre Zwillinge wo später dazu kamen, machte er sich auf zu Albus Dumbledore. Angekommen in Hogwarts sah Newt diesen Jungen wieder, diesen Tom. Er war ihm schon einmal begegnet, schon damals war er ihm ganz und gar unsympathisch. Newt lebte nach der Philosophie, wenn Tiere nervös, aggressiv oder ängstlich auf einen Menschen reagierten, dann sollte man diesem misstrauen. Genauso hatten sein Niffler und Pickett bei Tom reagiert. Er wusste auch, dass Tom den jungen Hagrid als Mörder beschuldigte bzw seine Acromantuala und Hagrid flog von der Schule. Die Spinne hatte Newt Hagrid, während einem seiner Besuche bei Dumbledores, geschenkt. Hagrid war damals ganz aufgelöst, da er gerade seinen Vater verloren hatte. Newt wollte ihn trösten und er hatte dieses Ei noch von seiner letzten Forschungsreise bei sich. Er wusste das Hagrid unschuldig war, den Acromantula versteinern keine Menschen. Das machen Baselisken. Eigentlich sollten das alle wissen, er hat es immerhin in seinem Buch über Tierwesen geschrieben und dieses Buch ist inzwischen Pflichtlektüre an Hogwarts. Doch jetzt gerade ist das alles nicht wichtig. Jetzt zählt nur das der Krieg gegen Grindelwald bald ein Ende hat.



Newt sprach Albus direkt an und konnte dabei nur schwer seine Tränen zurückhalten. Ein Blick Albus auf Newts Familie reichten und er wusste, dass er nicht mehr vor seinen Gefühlen flüchten konnte. Er räusperte sich und meinte: “Ich hätte mich schon längst meinen Ängsten stellen sollen. Schon vor Jahren, statt immer Sie in die Verantwortung zu nehmen Newt. Wahrscheinlich wären dann weniger Magier gestorben. Wer weiß das schon, den der Weltkrieg der Muggel geht auch nicht ganz an uns vorbei! Waren Sie nicht im Krieg Jakob?“ Albus schaute den Muggel direkt an. „Nur kurz, nach dem Queeni unsere Kinder auf die Welt brachte versuchte ich zu ihr zu kommen und irgendwann konnte ich in den Unterschlupf von Euch Zauberern. Auch wenn ich die ganze magische Welt eine Zeit verabscheut habe, nach dem sich Queeni ihm anschloss, so fühle ich mich heute mehr denn je als Teil ihrer Welt und darum bleibe ich hier und stelle mich diesem Krieg. Im Grunde ist es auch egal wo ich bin, solange wir Menschen uns gegenseitig zerstören macht es kein Unterschied ob wir magisch sind oder nicht. Es ist einfach immer nur dumm und erbärmlich!“, antwortete ihm Jakob sehr weise! Dumbledore klärte sich bereit und würde sich sofort auf machen, aber nur unter einer Bedingung! „Ich schaffe das nicht ohne Jemanden an meiner Seite zu haben, dem ich vertrauen kann Newt. Ich brauche Sie. Ihr müsst keine Angst haben, ihm wird nichts passieren, ich werde mit Gellert kämpfen und ich werde Sie mit meinem Leben schützen Newt, dass bin ich ihn allen schuldig,“ meinte er!



Newt willigte ein, er könnte gar nicht anders und so verabschiedete er sich von allen. Sein Bruder hielt ihn vor, dass er sich nicht ausnutzen lassen sollte. Sein Vater fing an zu weinen, vor nicht einmal 24 Stunden hatte er seine Frau verloren und jetzt vielleicht noch seinen Sohn. Doch Artemis glaubt an seinen Jungen, er denkt das er es schaffen wird und sie sich wiedersehen. Seine Tante sagt nicht viel, seine beiden Cousinen wünschen ihm Glück. Die kleine Tochter seiner jüngeren Cousine sagte ihm, dass er der Stolz der Familie sei. Queeni weinte und wünschte ihm nur das Beste, Jakob klopfte ihm auf die Schulter und meinte nur, stirb mir nicht mein Freund. Die beiden Zwillingskinder waren noch zu klein, um die Tragweite zu verstehen. Tina wollte nicht das er geht. Sie wollte es ihm verbieten, aber sie wusste auch das dies zwecklos war. Sie kannte ihn dafür zu gut.





Doch bevor er geht will sie ein letztes Mal mit ihm schlafen, den egal was Albus Dumbledore sagte, sie wissen nicht ob sie sich wiedersehen. Als Newt im Hause Huffelpuff in Hogwarts studierte, entdeckte er einst mit Leta den Raum der Wünsche. Ein Raum, der sich immer deinen Wünschen anpasst und während du in deinem gewünschten Raum bist, kann Niemand anderes rein. Newt wusste das er für sie beide ideal war. Perfekt sollte sie werden diese Nacht, sie musste es einfach. Es war ein wunderschönes Gefühl als sie sich liebten, es war auch eine Erholung von den letzten Stunden sowie die Furcht auf das Kommende. Als er sie auf den nackten Bussen küsste, weinte Tina und schluchzte dabei. „Bitte komme wieder zurück, ich kann ohne dich nicht mehr sein und du weißt das es so ist Sie griff nach seiner Hand und mit der Anderen fuhr sie über seinen vernarbten Rücken runter bis zu seinem Po. „Natürlich habe keine Angst“, verspricht er ihr. Sie küssten sich leidenschaftlich, verschmolzen ineinander und verloren beide dabei ein paar Tränen.





Fasst fünf Monate zogen Albus und Newt umher, immer auf der Suche nach Grindelwlad. Newt fand auf den Weg viele Tierwesen, die er in seine Obhut nahm, magische sowie solche die keine Magie besaßen. Er konnte sie einfach nicht zurücklassen und so sammelte er alle auf und nahm sie in seinen magischen Koffer, um sie zu verarzten. Schließlich war er ja Zoologe.



Der Koffer diente ihm und Dumbledore auch als Unterschlupf. Hier sprachen sie viele Abende über den aktuellen Stand und wo sie als nächstes hinsollten. Hier in diesem Koffer dachte Newt oft an Tina, aber auch an die Menschen wo er verloren hatte. Ganz besonders an seine Mutter, sie erschien ihm ständig in seinen Träumen und jedes Mal entschuldigte er sich bei ihr. Großherzig und vor allem klug wie sie als echte Ravenclaw war, sagte sie immer, dass ihm keine Schuld trifft. Im Grunde wusste Newt das sie recht hatte, aber trotzdem verging das Schuldgefühl nie.



Im zerstörten Berlin trafen sie ihn dann. Gellert Grindelwald wusste das sie kommen und vielleicht hatte er deswegen diese kaputte Stadt gewählt, es war egal, wenn noch mehr zerstört werden würde. Die Muggel würden denken, dass es Anschläge waren, aber eigentlich wollte Grindelwald sich nie verstecken vor den Muggeln, er wollte ja Freiheit für die Magier sowie die Unterwerfung der Muggel. Sie appretierten schlussendlich etwas abseits von den letzten Zivilisten und zwar mitten im Grunewald. Hier also wollten sich die beiden größten Magier ihrer Zeit gegenübertreten! Newts Freund Albus hatte anfangs noch Hemmungen, er wollte immer noch nicht den Menschen töten, welchen er über alles liebte, er wollte nicht wissen wer damals seine Schwester Ariane im Duell aus Versehen traf. Doch er wusste auch dass es kein Zurück mehr gab.


Nach dem Newt seinen Patronus auf Grindelwald schickte, um Zeit zu gewinnen, zögerte Albus immer noch. Der Patronus hielt Grindelwald eine Weile auf. Doch nicht allzu lang. Ein Zauber Grindelwalds traf Newt. Der Fluch zog eine lange, große Narbe über Newts Handfläche. Grindelwald schickte weitere Flüche auf Newt und dieser verlor das Bewusstsein. Doch er merkte gerade noch wie Albus sich nun seinem einstigen Geliebten stellte. Er sah noch ein paar Funken, die von ihren Zauberstäben kamen. Als Newt wiedererwachte, hatte Albus Dumbledore das Duell gewonnen! Gemeinsam hatten die beiden Männer nach dem Duell wohl zusammen alles versucht, um Newt am Leben zu erhalten. Er war erstaunt, dass Gellert Grindelwald, der ihn immer nur töten wollte, plötzlich rettete. Was war nur alles während des Duells passiert?


Gellert Grindelwald kam in seine eigene Festung nach Normengard und Albus Dumbledore wurde gefeiert als der Mann wo die magische Bevölkerung vor ihn befreit hat. Albus wollte das auch Newt etwas von seinem Ruhm abbekommt, denn ohne ihn würde er wohl immer noch in Hogwarts sitzen. Aber Newt wollte nicht. Er wollte nie Ruhm, er hasste ihn geradezu. Nur Ruhe wollte Newt an diesem Tag und seine Tina. Sie und den Rest der Menschen, die er liebte und ihm geblieben sind! Sie kamen dann auch und Tina hatte eine wunderschöne Nachricht. In ihrer letzten gemeinsamen Nacht musste Newt sie erneut geschwängert haben, sie werden wieder Eltern und es würde im Frieden auf die Welt kommen. Frieden in der Welt der Magier sowie der Muggel und dass das so bleibt, dafür werden sie kämpfen!


Newt Scamander seufzt, das ist schon mehr als ein Monat her. Nun steht er am Grab seiner Mutter. Denn trotz dem Sieg Dumbledores über Grindelwald und trotz der Tatsache, dass er wieder Vater wird, bleibt der Schmerz zurück. Heute an ihrem 81 Geburtstag ist es besonders schwer. Er weiß sie hätte Freude gehabt an ihrem zukünftigen Enkel. Sie wäre an seine Hochzeit gegangen, welche im Juli noch vor der Geburt des Kindes sein soll und alles wäre endlich gut. Doch er steht hier an ihrem Grab fühle nichts als Trauer und Selbsthass, sowie damals an diesem grässlichen Dezembertag. Newt ist zum großen Teil nur der wo er heute ist, wegen ihr.



„Durch dich habe ich meine Liebe zu Tierwesen entdeckt! Schon als Kleinkind haben mich deine Hippogreife faszinierend! Später haben du und Vater meine Leidenschaft für Tierwesen und der Natur vor allen anderen verteidigt! Immer wieder sagten alle dein Sohn sei ein komischer Typ, der viel zu schüchtern ist, der einem nicht einmal richtig in die Augen schauen kann und der immer nur seine Forschung rund um Tierwesen und Biologie im Kopf hat! Jetzt bin ich ein anerkannter Magizoologe, berühmter Sachbuchautor und ich konnte Dumbledore helfen Gellert Grindelwald zu bezwingen. Doch das verdanken ich alles nur dir Mama. Mama ich habe es früher viel zu selten gesagt, aber ich danke dir für alles. Danke Anastasia Scamander“, ruft Newt stolz, aber mit einem traurigen Unterton.

„Newt mein Liebling ich denke deine Mutter hätte nicht gewollt, dass du an ihrem Geburtstag so traurig bist!“ Tina sie war die ganze Zeit hinter ihm und er hat es gar nicht gemerkt! Sie redet weiter, während er mit gesenktem Blick auf den Grabstein starrt! „Komm Newt nimm meine Hand, stehe auf und fühle wie dein zukünftiges Kind strampelt. Komm schon Newt, deine Mutter weiß das ich auf dich aufpasse, weil ich ihr das versprochen habe, kurz bevor sie und all...du weißt schon! Komm Schatz!“ Newt nimmt Tinas Hand, mit der anderen Hand streichelt er über Ihren Bauch und er spürt das Leben wo darin ist. Tina trocknet seine Tränen und gibt ihm einen Kuss! Er muss tatsächlich lächeln und ist dabei dankbar nicht nur so eine tolle Mutter gehabt zu haben, sondern auch diese wunderbare Frau, welche bestimmt auch eine super Mutter sein wird. Egal was geschehen ist und was noch passieren wird, all die harten Jahre haben ihre Liebe gefestigt und gemeinsam sind sie nun für alles bereit. Auch dafür Mutter und Vater zu werden und vor allem es zu bleiben.Ein schönes Gefühl, dass mit nichts auf der Welt zu vergleichen ist!



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