Verboten

OneshotRomanze / P16
Jafar Judar Sharrkan
11.05.2020
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»(D/N). Wir bekommen bald Besuch und daher solltet ihr euch langsam fertig machen.« Jafar zieht den Vorhang beiseite, woraufhin die Sonnenstrahlen der Sonne direkt auf deinen Gesicht scheinen.

Automatisch ziehst du deine Bettdecke über dem Kopf und murmelst etwas unverständliches, bevor du deine Augen für einen kurzen Moment schließt.

»Hör auf mich so förmlich anzureden. Ich bin nicht königlich und werde es auch nie sein. Sinbad ist der König von Sindria und er hat es sich erarbeitet. Also, lass das gefälligst bei mir«, beschwerst du dich bei Sinbads rechte Hand und öffnest gequält wieder deine (A/F) Augen.

Jafar antwortet dir nicht und kurze Hand später, hat dir Jafar einfach die Bettdecke weggezogen, damit du dich nicht mehr vor den Sonnenstrahlen schützen kannst.

»Zieht euch an. Wenn ich zurück bin, erwarte ich das und dann werden wir Prinzessin Kougyoko Willkommen heißen in Sindria«, erklärt dir Jafar, bevor er dein Zimmer verlässt und die Tür offen steht lässt.

Wütend setzt du dich auf und siehst zu der Tür, aus der soeben Jafar gegangen ist.

Dieser verdammte Idiot!

Was hast du denn damit zutun? Rein gar nicht, denn du bist nur hier, weil Sinbad dich hierher beordert hat.

Allerdings hat er dir noch nicht gesagt, warum er wollte, das du hierher kommst.

Widerwillig steigst du aus deinen Bett und hebst deine Bettdecke von Boden auf, die Jafar einfach fallen lassen hat.

Du wirst ganz sicher nicht irgendeine Prinzessin zusammen mit Jafar, weder noch mit Sinbad begrüßen.

Nein, darauf können die beiden Knalltüten lange warten! Grinsend läufst du auf deinen Kleiderschrank zu und öffnest ihn.

•••

Langsam läufst du den Flur entlang und bist glücklich darüber, dass du nicht Jafar über den Weg läufst, oder einen von den anderen, die dich mit ihrer nervigen Art zu Tode nerven.

»(N/N)! Jafar sucht schon überall nach dir«, hörst du Sharrkan hinter dir sagen und du stöhnst genervt auf.

Sharrkan hatte dir echt noch gefehlt. Er ist auch so eine Nervensäge, wie der gute Jafar und ein Lustmolch noch dazu.

Wenn man denkt, wo sich der gute das letzte mal mit Ali Baba befindet hat. Ohne etwas zu sagen, rennst du los. Hauptsache du kommst von Sharrkan weg. Denn du bist dir ziemlich sicher, dass er dich ganz sicher zu Jafar schleifen würde.

Während du vor Sharrkan wegrennst, bist du ziemlich erstaunt, dass er dich nicht verfolgt, sondern einfach gehen lässt.

Erleichtert bleibst du stehen, nachdem du das Gefühl hast, dass du dich weit genug von Sharrkan entfernt hast.

»Dieser verdammte Sinbad. Wo steckt er bloß?«, hörst du jemand sich über dein älteren Bruder beschweren.

Neugierig gehst du in die Richtung aus der die Stimme kam und stehst schon bald vor einer Tür, die bloß angelehnt ist.

Vorsichtig steckst du deinen Kopf hindurch und erblickte ein Schwarzhaarigen jungen Mann. Nicht irgendein Mann.

Es ist Judar, den du schon mal getroffen hast, als du in Balbadd warst. Abrupt dreht sich der Schwarzhaarige um und funkelt dich böse an.

»Du! Dieses Gesicht kenne ich doch! Ich habe dich in Balbadd gesehen, aber was tust du hier im Königreich von seiner Dämlichkeit?«, hakt Judar nach und kommt langsam auf dich zu.

Solltest du flüchten und jemand Bescheid sagen, dass der Magi von Königreich Kou hier ist? Er ist immerhin ein Feind von Sinbad und will deinen Bruder töten, nachdem er festgestellt hat, dass das viel aufregender ist, als sich mit Sinbad zu verbünden.

Du schluckst schwer und in diesem Moment nimmt dir Judar deine Entscheidung ab, indem er dich am Oberarm packt und in das Zimmer zieht.

Die Tür fällt ins Schloss und deine (A/F) weiten sich, als du bemerkst, wie nah ihr euch eigentlich seid.

»Sag mir, was du mit Sinbad und Sindria zutun hast. Warum bist du hier, Mädchen?«, will der Magi wissen und fixiert dich mit seinen roten Augen.

»Siehst du es denn wirklich nicht? Obwohl du so von ihm besessen bist?«, meinst  du und fängst an zu lachen, bevor du dich von Judar losreißst.

Schnell drehst du dich um und willst nach der Türklinke greifen, aber du musst feststellen, dass sie verschwunden ist.

»Wann hast du sie verschwinden lassen?«, fragst du den Schwarzhaarigen und drehst dich langsam um.

»Wer sagt, dass sie überhaupt da war? Immerhin bist du ja von draußen gekommen und da hat sich eine befunden. Von innen konntest du es ja nicht wissen, aber es wird auch keiner mehr von draußen hier einfach so herein kommen können«, erklärt dir der rotäugige und grinst dich breit an.

»Ich bin Sinbads jüngere Schwester und naja, er wollte, dass ich hierher komme, warum auch immer.« Du beobachtest Judar ganz genau, der seine Augen zu Schlitzen formt.

»Sinbads kleine Schwester. Also, ja? Das ist wirklich interessant. Vor allem, dass ihr euch äußerlich nicht, sonderlich ähnlich zieht. Zumindest nicht von den Haaren, oder Augen«, gibt Judar von sich und packt dich erneut am Oberarm, woraufhin du deine freie Hand auf seine Brust ablegst.

»Was tust du eigentlich hier? Du dürftest eigentlich nicht doch das Schutzschild kommen, Judar!«, sagst du aufgebracht.

»Das ist mein Geheimnis. Wie stehst du zu Sinbad? Magst du ihn, oder hasst du ihn? Würdest du ihm gern eins auswischen, kleine?«, löchert dich Judar mit Fragen und beißt dir ins Ohrläppchen.

Erregt stöhnst du auf und schlägst dir erschrocken deine Hand vor den Mund. »Das gefällt dir anscheinend und ich würde dir gerne mehr davon geben, wenn du mir antwortest.«

»Dass wollte ich nicht und nur zu deiner Information, ich heiße (D/N) und nicht kleine. Merk dir das!«, fauchst du wütend, nachdem du deine Hand von deinen Mund weggenommen hast.

Judar lacht leise in dein Ohr und leckt dir frech über den Hals, was dich erschauern lässt. Seine linke Hand legt er auf deinen nackten Oberschenkel ab und streichelt diesen quälend langsam nach oben.

Du weißst, dass das falsch ist und du müsstest ihn aufhalten, aber warum fühlt sich so etwas verbotenes so verdammt gut an?

Vor deinen Höschen macht Judar halt und quält dich, indem er den Stoff gegen Scheide drückt, bevor seine Finger in eine kreisende Bewegung bewegt.

Du kannst ein aufstöhnen nicht verhindern und vergräbst deine Fingernägel in seinen Nacken.

»Autsch, du bist echt ein böses Mädchen, (D/N). Nicht nur, wegen den Krallen, sondern auch, weil du von Feind gevögelt werden willst. Du bist echt verdorben«, lacht der Magi rau auf und zieht seine Hand von deiner Intimen Zone weg.

»Hey!«, beschwerst du dich bei ihm und willst, dass er weiter macht, wo er aufgehört hat, aber er tut es nicht.

»Schon vergessen, dass ich Antworten will?«, fragt er dich grinsend und lässt gibt deinen Oberarm frei. Er streicht dir, stattdessen eine lose (H/F) Haarsträhne hinter das Ohr, die sich aus deinen Zopf gelöst hat.

Niemals würdest du Sinbad verraten. Du hast dein großen Bruder viel zu lieb dafür, aber ist es nicht schon verrat, dass du hier mit Sinbads Feind hier stehst und dich von ihm berühren lässt?

Nein.

Judar meint verrat im Sinne von Sindria zu hintergehen, Sinbad zu betrügen und sein Königreich wahrscheinlich zum Fall zu bringen.

»Geh, Judar.« Die Augen des Magi weiten sich, als er diese Worte aus deinem Mund hört.

»Das willst du nicht. Ich weiß es«, gibt der Schwarzhaarige von sich und umfasst dein Kinn, damit du nicht seinen Blick ausweichen kannst.

»Mag sein, aber ich werde nicht Sinbad hintergehen, indem ich dir helfe ihm, oder Sindria zu schaden.« Du siehst Judar ernst an und hoffst, dass er sieht, wie ernst du das meinst.

»Ich sehe, dass ich dich dazu wohl nicht verführen kann, aber definitiv hierzu.« Judar legt seine Lippen auf deine und küsst dich einfach, ohne jegliche Vorwarnung.

Perplexst lässt du es zu und erwiderst noch seinen Kuss, woraufhin der Schwarzhaarige in den Kuss hinein lächelt.

Judar löst sich von die und nimmt etwas Abstand zu dir, bevor er nach seinem Oberteil greift und es schon halb ausgezogen hat, wodurch du ein tollen auf seine Bauchmuskeln hast.

»(D/N)?«, hörst du jemand an der Tür fragen, gefolgt von einem Klopfen.

Du verdrehst deine Augen und verfluchst Jafar dafür, dass er euch ausgerechnet jetzt stören musste.

Judar zwinkert dir frech zu, bevor er sich in Luft auflöst und die Tür gewaltsam geöffnet wurde.

»(D/N)! Du kommst jetzt sofort mit und dann erklärst du uns, was hier vorgefallen ist«, verlangt die Nervensäge von dir und du drehst zu ihm um, bevor du ihn aus dem Zimmer lustlos folgst.