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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
28.05.2020 2.228
 
Hi, Leute;)
Willkommen zum neuen Oneshot. Diesmal habe ich  ein Batman AU draus gemacht. Inspirieren lassen habe ich mich dabei vom Film ,,Batman Begins“, man muss ihn aber nicht gesehen haben, um den Oneshot verstehen zu können.
So, aber jetzt viel Spaß beim Lesen;)

Kalter Wind blies Beca ins Gesicht und sie zog den Schal um ihren Hals noch etwas fester. Laub lag überall auf dem Rasen verstreut und die Bäume die am Rand standen waren fast komplett kahl. Doch die kalte Novemberluft machte ihr nichts aus, denn sie war in den letzten Jahren an Orten gewesen an denen es wesentlich kälter war.
Becas Erinnerungen schweiften zwei Jahre in die Vergangenheit, als sie in einem chinesischen Gefängnis in ihrer Zelle von einem geheimnisvollen Mann namens Ducard aufgesucht worden war, Durcard hatte ihr von einer geheimen Organisation, der ,,Gesellschaft der Schatten“, erzählt, welche Verbrechen bekämpfte und unter Führung eines gewissen Ra’s Al Ghul stand.
Am nächsten Morgen, hatte Beca es geschafft aus dem Gefängnis zu entkommen und kletterte das Himalajagebirge hinauf, bis sie nach drei Tagen endlich einen alten Palast erreichte, in der sich die Gesellschaft der Schatten befand. Von da an trainierte Beca bei ihnen und lernte nicht nur zu kämpfen, sondern auch wie man sich lautlos bewegt und für einen Moment lang hatte sie tatsächlich geglaubt ihr Ziel erreicht zu haben. Doch leider hatte Beca feststellen müssen, das die Gesellschaft der Schatten vielleicht doch nicht der richtige Platz für sie war. An ihrer Abschlussprüfung hatte man ihr befohlen einen Kriminellen zu töten und sie hatte sich geweigert, da sie sich einst geschworen hatte keinen Menschen jemals zu töten. Zudem hatte ihr Ra’s Al Ghul ihr auch noch enthüllt, das es das Ziel der Organisation war ihre Heimatstadt Gotham City dem Erdboden gleich zumachen. Daraufhin hatte Beca eine Fackel in eines der Fässer mit Schwarzpulver geworfen und das gesamte Gebäude fiel daraufhin in sich zusammen. Ra’s Al Ghul war dabei getötet worden, doch Durcard hatte Beca noch retten können. Danach war sie so schnell wie möglich nach Gotham zurück gekehrt um es von der Kriminalität zu befreien, jedoch nicht so wie die Gesellschaft der Schatten es vor gehabt hatte.
Jetzt stand Beca, eine Blumenstrauß in der Hand, vor einem Grab, dem Grab ihrer Eltern. Sie waren auf ihrem eigenen Anwesen beerdigt worden , genau wie alle anderen Mitglieder der Wayne Familie. Es war das Anwesen in dem Beca groß geworden war und das ihr jetzt gehörte: Wayne Manor.
Beca legte den Blumenstrauß vor dem Grabstein ab und blickte stumm auf die beiden Namen herab: Thomas und Martha Wayne, beide gestorben am 12. November 1998. Das war jetzt genau 20 Jahre her. Beca schloss die Augen, als die  Erinnerungen, dieser verhängnisvollen Nacht, wieder auf sie einprasselten.
Sie war damals acht gewesen und war mit ihren Eltern ins Theater gegangen. In dem Stück gab es eine Szene in der Fledermäuse vorkamen und da Beca furchtbare Angst vor Fledermäusen hatte, seitdem sie beim spielen in einen stillgelegten Brunnen gefallen und dort ein Schwarm Fledermäuse über sie hinweg geflogen war, hatte sie ihre Eltern gebeten die Vorstellung zu verlassen. Als sie aus dem Theater hinaus auf die verlassene Straße hinaus getreten war, tauchte plötzlich ein Gangster auf und bedrohte sie. Becas Vater hatte sich schützend vor sie gestellt, als schon der erste Schuss fiel. Beca konnte sich noch daran erinnern wie ihr Vater auf dem Gehweg zusammen gebrochen war und sich ihre Mutter voller Wut auf den Schützen stürzte bevor auch sie eine Kugel in den Körper gejagt bekam.
Beca schluckte als die erste Träne ihre Wange hinab rollte und sie ballte die Hände zu Fäusten, so das sich ihre Nägel in die Handinnenflächen gruben. Zitternd lies sich auf die Knie fallen, als die Erinnerung an das Ereignis, das sie 20 Jahre lang versucht hatte zu vergessen, mit voller Wucht traf.
Der Mörder ihrer Eltern, sein Name war Joe Chill, war noch am selben Abend geschnappt worden. Nach 14 Jahren im Gefängnis sollte Chill jedoch frei gelassen. Als Beca davon erfuhr, war sie ausser sich gewesen. In ihren Augen hatte er es nicht verdient frei zu sein, ja nicht mal verdient zu leben. Noch nie war ihr Wunsch nach Rache so groß gewesen wie damals, als so hatte Beca am Tag der finalen Gerichtsverhandlung einen Revolver in ihrer Manteltasche versteckt und hatte vor dem Gerichtsgebäude darauf gewartet, das Chill herausgebracht wurde, um ihn dann zu erschießen. Doch es kam nie dazu. Chill wurde erschossen, jedoch nicht von ihr, jemand anderes war ihr zu vor gekommen und hatte ihn aus der Ferne erledigt. Später an dem Tag hatte Beca der Staatsanwältin und Kindheitsfreundin Chloe Beale von ihrem Plan erzählt. Chloe war entsetzt gewesen und hatte Beca gesagt dass ihr Vater sich für sie schämen würde. Diese Worte hatten Beca wachgerüttelt und noch am selben Tag hatte sie den Revolver in den Fluss der durch Gotham lief geworfen. Von diesem Tag an, war Beca allein durch die Welt gereist um die Welt der Kriminellen zu sehen und sie somit besser verstehen zu können. Diese Reise hatte sie dann auch zu der Gesellschaft der Schatten geführt.    
Fast sechs Jahre lang war Beca verschwunden gewesen und mittlerweile für tot erklärt worden. Von ihrer Rückkehr wussten bisher nur ihr Butler Alfred und sonst niemand.
Langsam erhob sich Beca und blickte noch einmal auf das Grab hinunter. Sie würde Gotham retten und dafür sorgen, das nicht noch mehr Kinder dasselbe Schicksal wie sie erleiden mussten. Mit neuer Entschlossenheit drehte sie sich um ging zurück zum Wayne Manor.

Später am Abend lief Beca die nächtlichen Straßen Gothams entlang und hatte die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, da sie nicht wollte das sie irgendwer sah. Beca war noch sie noch nicht bereit der Öffentlichkeit ihre Rückkehr zu offenbaren, vor allem weil sie keine Lust auf den Wirbel den die Presse veranstalten würde, wenn heraus kommen würde, dass die tot geglaubte Beca Wayne nach Gotham City zurück gekehrt war, hatte. Alfred hatte zwar gemeint, das es nicht die beste Idee aus dem Haus zu gehen, bevor bekannt war das sie zurück war, aber Beca wollte einfach sehen wie es nachts in Gotham zu ging, ob sich die Lage verschlimmert hatte und außerdem hatte sie in den letzten sechs Jahren keine wirkliche Gelegenheit gehabt in irgendwelche Clubs zu gehen, was ihr tatsächlich ein wenig gefehlt hatte.
Beca hielt kurz inne, als sie an einem Club vorbeilief und nach kurzem Zögern trat sie ein. Als sie sich an den Tresen setzte und sich einen Drink bestellte fiel ihr Blick auf die kleine Bühne, wo gerade ein Mann, der ungefähr in ihrem Alter war Keyboard spielte und eine junge Frau dazu sang.  
Beca wusste nicht wieso, aber irgendwie zog sie die junge Sängerin in den Bann. Sie war hoch gewachsen und bestimmt einen Kopf größer als Beca, wenn nicht sogar mehr, dazu hatte sie noch langes braunes Haar, das im Licht der Scheinwerfer leicht glänzte. Während dem Singen leuchteten die Augen der Sängerin vor Energie und ihre Stimme war sehr schön und melodisch.
Beca musste zugeben, das sie sie extrem hübsch fand, obwohl man denken könnte, das eine lesbische Milliardärstochter an anderen Frauen, als einer jungen, unscheinbaren Sängerin interessiert, aber Beca war sowieso nie wie die meisten Kinder reicher Eltern gewesen. Beca war nie stolz auf das Geld ihrer Familie gewesen, da sie wusste das andere in Gotham dieses Geld viel dringender benötigten als sie.
Die hübsche Sängerin bedankte sich gerade bei den Zuschauern für’s zu hören und ging dann von der Bühne, direkt zur Bar-und setzte sich direkt neben Beca. Beca merkte wie sie leicht nervös wurde. Ernsthaft, Wayne? Du willst Verbrecher bekämpfen, aber kriegst Panik bei einem hübschen Mädchen?
,,Das war wieder echt coole Show, Emily!“, meinte die Barkeeperin. Emily lächelte verlegen, ,,Danke, Stacie.“. Beca wusste nicht was in sie gefahren war, aber bevor sie es sich verkneifen konnte sagte sie ,,Ja, es war wirklich gut.“. Emily drehte sich neugierig zu ihr um, ,,Danke,…?“. Plötzlich kam sich Beca unglaublich unhöflich vor, mit der der Kapuze auf, also warf sie die Kapuze zurück. ,,Beca.“,antwortete sie. ,,Du bist heute das erste Mal hier,“, fiel es Stacie auf, ,,Bist du neu in Gotham?“. ;,Nicht wirklich…“, murmelte Beca.
,,Machst du das hier, irgendwie beruflich?“, fragte sie Emily, doch diese schüttelte den Kopf. ,,Nein, ich arbeite eigentlich als Reporterin bei der Gotham City Post, aber am Wochenende kommen ich und mein Kumpel Jesse, her und machen Musik, nur so zum Spaß und Was machst du so breuflich?“. ,,Äh...“, doch Beca weiterreden konnte, ertönte hinter ihr eine all zu vertraute Stimme, ,,Beca?“.
,,Na super!“, dachte Beca im Stillen, drehte sich zur Urheberin der Stimme um und sah niemand anderes als Chloe Beale, die sie ungläubig anstarrte. Bevor Beca irgendwas sagen konnte, fiel ihr ihre beste Freundin auch schon um den Hals und erdrückte sie dabei fast. ,,Oh, Gott, Beca.“, kam es von der Rothaarigen und man konnte raushören das sie weinte, ,,Ich d-dachte du w-wärst tot.“. ,,Ja..Ja ich weiß hab schon gehört dass das alle denken.“, murmelte Beca und befreite sich aus der Umarmung, ,,Ich finde das ja eher übertrieben, aber-“. ,,Übertrieben?!“, Chloe sah sie verständnislos an, ,,Du warst 6 Jahre lang wie vom Erdboden verschluckt! Wo- Wo hast du gesteckt?“. ,,Ich...“, begann Beca, doch da fiel ihr auf das Stacie und Emily mit offenen Mündern anstarrten. ,,Du- Du bist Beca Wayne?!“, platzte Emily schließlich hervor. ,,Kannst du das bitte nicht so laut sagen!“, zischte Beca, aus Angst man könne sie hören. ,,Jetzt weiß ich, warum du mir so bekannt vor kamst!“, kam es jetzt von Stacie. ,,Ja, ok. Es stimmt, ich bin Beca Wayne, aber das muss jetzt nicht der ganze Club wissen, okay?“, knurrte Beca mit gesenkter Stimme, ,,Falls hier irgendwer von der Presse ist, dann-“. Dann fiel Beca ja ein, das gerade genau vor ihr jemand von der Presse saß. ,,Du wirst jetzt keinen Artikel, darüber schreiben, oder?“, fragte Beca Emily, die den Kopf schüttelte. ,,Nein, wieso? Ich arbeitete bei einer Nachrichtenzeitung, nicht irgendeinem Klatschmagazin, das nichts besseres zu tun haben als irgendwelche Prominente zu stalken.“. Da musste Beca sogar etwas lächeln.
Später als sie aus dem Club gingen drehte sich Beca nochmal zu Chloe, ,,Tut mir Leid, das ich dir nicht sofort gesagt hab, das ich wieder da bin, ich wusste nur nicht wie ich…wieder in Kontakt treten sollte….“. ,,Ist schon okay“, besänftigte Chloe sie, ,,Ich bin nur froh, das du wieder da bist.“.
Beca bemerkte, das Emily sie lächelnd ansah. Als Chloe davon gefahren war, fragte sie, ,,Ihr zwei versteht euch gut, was?“. ,,Ja, wir kennen uns schon ewig.“, sagte Beca, als sie Chloe hinterher sah. ,,So, ich muss dann auch nach Hause…“, seufzte Emily und verkniff sich ein Gähnen, ,,Es war schön sie zu sehen…Miss Wayne.“. ,,Nenn mich bitte bei meinem Vornamen, sonst komme ich mir so alt vor.“, meinte Beca lachend. ,,Na, gut, Beca, wenn du meinst.“, ein Lächeln umspielte Emily Lippen und Beca fand, das sie schon irgendwie süß dabei aussah. Als sich Emily zum gehen wandte, fragte Beca noch schnell, ,,Ähm…Soll ich dir meine Nummer geben.“. Überrascht blickte Emily sie an, ,,Äh, Klar….wenn du w-willst.“. ,,Du hast nicht zufällig was zum Schreiben dabei, oder?“. ,,Äh, doch, warte…“, Emily fischte einen Stift aus ihrer Manteltasche, zusammen mit einem Notizbuch hervor. ,,Was man als Reporterin halt so braucht…“, murmelte sie nur während sie eine Seite heraus riss und Beca gemeinsam mit dem Stift reichte. Beca schrieb schnell ihre Telefonnummer auf und reichte Emily den Zettel und fügte noch hinzu, ,,Ruf mich einfach an!“. ,,Das werde ich“, meinte Emily strahlend.  Plötzlich verzog sie das Gesicht und stöhnte auf, ,,Dad, Ernsthaft?“. Beca drehte sich um und sah einen Streifenwagen auf sie zu fahren.“. ,,Arbeitet dein Vater bei der Polizei?“, fragte sie neugierig. ,,Ja, er ist Sergeant beim G.C.P.D. Er weiß eigentlich genau, das ich es hasse mit dem Streifenwagen abgeholt zu werden, aber Sergeant James Gordon, MUSS es ja trotzdem machen.“. Gordon… Bei dem Namen klingelte was bei Beca, aber sie wusste nicht genau wieso. ,,Ich gehe dann mal,“, seufzte Emily, als der Streifenwagen am Straßenrand parkte, ,,Wir seh‘n uns Beca.“. Beca winkte Emily noch zum Abschied zu und als sie weg war, begann sie nun selber ihren Weg Nachhause zu laufen.
Als sie an einer im Schatten liegenden Straße vorbei lief, hörte sie plötzlich Hilfeschreie. Sie konnte zwar nicht sehen, was genau passierte, aber die Schreie schienen nicht allzu weit entfernt zu sein.
Alles in Beca schrie danach hinzugehen, aber sie wusste das nichts ausrichten konnte, zumindest nicht als Beca Wayne. Wenn sie den Kriminellen in Gotham die Stirn bieten wollte, dann musste sie es als ein Symbol, etwas an das man sich erinnern wird, tun. Was für ein Symbol das genau sein sollte wusste Beca aber noch nicht so genau.
Erschrocken zuckte sie zusammen, als in der Dunkelheit etwas aufflatterte und wenig später konnte sie an einer der Hauswände die Silouhette einer Fledermaus sehen.
Plötzlich kam Beca eine Idee. Die Kriminellen sollten auch Angst vor ihr haben und was sollte sich dazu besser eignen, als etwas vor dem sie selber Angst hatte. Plötzlich wusste Beca ganz genau was für ein Symbol sie werden musste...
FORTSETZUNG FOLGT.....

So, im nächsten Teil gibt‘s dann auch ein bisschen Action;) Übrigens nochmal vielen Dank für die 400 Aufrufe!
LG Lion 2000
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