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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
25.05.2020 1.983
 
So, hier ist nun Teil 2 des Supergirl Crossovers.
Viel Spaß;)

Zwei Wochen, waren seit dem Abendessen bei Kara vergangen und Emily konnte einfach nicht aufhören an Beca zu denken. Emily hatte zwar schon vorher Girl-Chrushes gehabt, aber noch nie so, dass sie bereits nach der ersten Begegnung die Person nicht mehr aus dem Kopf kriegte. Emily schüttelte den Kopf um die hübsche Agentin aus ihren Gedanken zu vertreiben, während sie auf das CatCo Hauptgebäude zulief. Plötzlich gab es einen lauten Knall, der Emily herumfahren ließ.
Keine drei Meter von ihr entfernt kämpfte Supergirl gegen ein großes gehörntes Alien. Es war mindestens drei Meter hoch, aus seinen Armen ragten gigantische Stacheln hervor und ein betäubender Gestank ging von ihm aus. Seine gelben Augen erfassten sie und Emily und sie wusste dass sie jetzt eigentlich wegrennen sollte, aber sie war wie erstarrt.
Als das Wesen auf sie zu preschte, tauchte Supergirl plötzlich vor ihr auf und hielt das Ungetüm mit bloßen Händen davon ab, zu ihr zu gelangen. ,,Lauf!“, rief die Heldin ihr zu und endlich setzte Emily sich in Bewegung.
Kaum, das sie zwei Meter gelaufen war, sah sie aus dem Augenwinkel, wie Supergirl in das Hauptgebäude von CatCo krachte und das nächste was sie wahrnahm, wie etwas spitzes sich in ihren Arm bohrte und sie von dem Füßen gehoben wurde. Hart knallte sie auf dem Bürgersteig auf und nur Sekunden später spürte sie etwas heißes und klebriges an ihrer Wange. Ihr Kopf dröhnte und sie versuchte den Kopf zu heben, während vor ihren Augen verschwamm und das letzte was sie sah war Supergirl die ihren Hitzeblick gegen das Alien schoss, welches daraufhin zu Boden ging, dann wurde alles schwarz.

Als Emily wieder zu sich kam war das erste was sie wahrnahm einen Hand die sich sanft über ihre eigene gelegt hatte. Als sie jedoch die Augen öffnete sah sie nur verschwommen. Jemand flüsterte ihr beruhigende Worte zu und irgendwie kam Emily diese Stimme so bekannt vor... Emily versuchte ebenfalls etwas zu sagen, aber sie bekam keinen Ton hervor, dann versank wieder alles in der Dunkelheit.

Das Piepen von Monitoren drang an Emily’s Ohren, als sie das nächste Mal aufwachte. Langsam öffnete sie die Augen und staunte nicht schlecht als niemand anderes als Beca Mitchell sich mit einem leicht besorgten Blick über sie beugte.
,,Beca...?“, flüsterte sie. Als die Brünette sah, dass Emily wach war huschte ein Ausdruck der Erleichterung über ihr Gesicht. ,,Du bist wach.“.
,,Wo-Wo sind wir?“, fragte Emily verwirrt und versuchte sich aufzusetzen. ,,Woah, langsam!“, wies die Agentin sie an, ,,Du wurdest gerade fast von nem Alien kalt gemacht, du hast Glück das du noch lebst!“. ,,Was?...Woher weißt du...?“, Emily wurde immer verwirrter, ,,Sind wir hier beim FBI?“. ,,Nicht ganz...“, fing Beca an, doch sie wurde von einer polternder Stimme unterbrochen, ,,Agent Mitchell!“. Beca zuckte leicht zusammen, drehte sich aber ruhig zum Besitzer der Stimme um.
Im Eingang stand ein muskulöser, dunkelhäutiger Mann der Beca wütend abdunkelte. ,,Ich hab ihnen doch ausdrücklich befohlen für den Tag Feierabend machen sollten, damit Ms. Junk sie nicht sieht!“, knurrte er mit klarer Missbilligung in der Stimme. Emily fürchtete sich ein wenig vor dem Mann, doch Beca blieb cool. ,,Ihr ging‘s schlecht.“, sagte sie trotzig zu ihrem Gegenüber, ,,Jemand musste sich um sie kümmern!“. ,,Das war aber eigentlich Agent Beales Aufgabe und das wissen sie auch!“, antwortete er mit unverhohlenen Zorn.
Beca zuckte nur mit den Schultern, ,,Ich hab ihr gesagt, dass ich das übernehmen kann. Ich hab gedacht, das es besser für sie wäre, wenn sie in Anwesenheit von jemanden aufwacht den sie kennt aufwacht.“.
Der Mann sah aus als würde er gleich explodieren, ,,Das Ziel war eigentlich, das sie hier niemanden über den Weg läuft den sie kennt!“. Beca rollte genervt die Auge, ,,Irgendwann hätte sie es sowieso rausgefunden! Wann hat Kara es James und Winn gesagt? Nach ner Woche?“.
Emily hatte überhaupt keine Ahnung mehr was hier vorging. Jetzt drehte Beca sich entschieden zu ihr um und fragte, ,,Kannst du was für dich behalten?“, fragte sie Emily. Als diese nickte fing Beca an. ,,Also ich und Alex-J‘onn unterbrech mich jetzt nicht! Jemand muss es ihr sagen!- Ich und Alex sind gar nicht beim FBI, sondern bei einer geheimen Organisation, die außerirdische Bedrohungen bekämfpt, dem D.E.O.“. Emily klappte die Kinnlade herunter und bekam nur ein leises, ,,W-Was?“, hervor. Beca lächelte sie leicht amüsiert an. ,,Wir arbeiten oft mit Supergirl zusammen und als du von diesem Alien verletzt wurdest, hat sie dich einfach zu uns gebracht.“ Emily nickte langsam und versuchte zu verarbeiten was sie gerade erfahren hatte. J‘onn seufzte und verließ die Krankenstation, wobei er etwas davon murmelte, das diese Geheimorganisation bald gar nicht mehr geheim war.
Einen Moment lang herrschte Stille zwischen den beiden, dann wies Beca auf Emily’s bandagierten Arm, ,,Also die Ärzte haben gemeint, das du zwar Nachhause darfst, aber erst mal langsam machen sollst. Vielleicht solltest du deine nächsten Artikel lieber Zuhause schreiben.“. Emily lächelte ein wenig und sah Beca direkt in die Augen. Als sich ihre Blicke trafen, spürte Emily wie ihr Herz schneller schlug und irgendwann musste sie weg sehen, um ihre glühenden Wangen zu verstecken.
Beca war auch etwas rot geworden und räusperte sich nervös. ,,Komm, ich…ich bring dich Nachhause.“, sagte sie verlegen und half Emily, die noch etwas wacklig auf den Beinen war, dabei aufzustehen.
Als sie durch die Gänge nach draußen gingen, spähte Emily immer wieder neugierig durch die Glaswände in die verschiedenen Räume und erblickte Labore, Waffenlager, Trainingsräume und etwas das ziemlich verdächtig nach einer Gefängniszelle aussah. ,,Haltet ihr hier nur Aliens gefangen?“, fragte Emily Beca. ,,Im Normalfall schon, aber wenn wir zum Beispiel jemanden wie Lex Luthor in die Finger bekommen würden, dann würden wir den auch erst mal bei uns in eine der Zellen werfen. Du weißt wer Lex Luthor ist, oder?“. ,,Natürlich!“.
Lex Luthor war einer der erbittertsten Erzfeinde von Superman und konnte vor einigen Jahren dingfest gemacht werden und saß seit dem in einem Hochsicherheitsgefängnis. Vor einigen Monaten war seine Adoptivschwester Lena Luthor nach National City gekommen und auch wenn ihr Nachname es anders vermuten lassen ließ, versuchte sie mit aller Kraft zu beweisen, dass auch jemand aus dem Hause Luthor gute Taten vollbringen konnte. Außerdem war Kara zieeeemmmlich in Lena verknallt und Emily hatte Kara schon mehrmals dazu gedrängt sie einfach zu fragen, ob sie mit ihr ausgehen würde, woraufhin Kara aber immer davon geeilt war, um ,,was zu erledigen“ und hatte sich somit der Unterhaltung entzogen.
Plötzlich kam ihnen ein junger Mann entgegen und Emily konnte nicht fassen als sie erkannte wer es war, ,,Mike?!“. Mike entdeckte sie jetzt ebenfalls und stammelte leicht überrumpelt, ,,Oh…hi Emily…Also die Sache ist die…“. ,,Sag’s ihr einfach, Mon-El“, sagte Beca. Warte, Mon-El? Emily verstand nur Bahnhof.
Mike, oder besser gesagt Mon-El, sah verunsichert von Emily zu Beca und dann wieder zurück. ,,Wie sag ich’s am besten…“, fing er an, ,,Ich bin ein Alien.“. ,,WAS?!“, Emily starrte ihn fassungslos an. ,,Ja, ich bin vom Planeten Daxam…von dem…aber nichts mehr ausser Ödland übrig ist, also…Naja, wie gesagt seit ein paar Monaten, leb ich hier-auf der Erde!“. Er breitete dramatisch die Arme aus und grinste die beiden an. Beca verdrehte die Augen, ,,Geh aus dem Weg du Spinner, Emily muss jetzt dringend Nachhause und sich von ihrer Kriegsverletzung erholen.“ Und mit diesen Worten packte sie Emily am Arm und zog sie an Mon-El vorbei.
,,Ist zufällig noch irgendwer den ich kenne ein Alien?“, fragte Emily immer noch leicht verstört. ,,Das sollten dir die entsprechenden Person, eher selber sagen.“, meinte Beca und zwinkerte ihr zu.
Jetzt waren sie in einen Raum, in dessen Mitte sich ein großer runder Tisch befand und dessen Wänden sich lauter Bildschirme befanden. Emily nahm an dass das hier die Kommandozentrale, oder so was war. Als sie sich der Mitte des Raums näherten erkannte Emily ebenfalls ein nur all zu vertrautes Gesicht ,,Winn?!“. Winn blickte von seinem Bildschirm auf und winkte ihr zu, ,,Oh, hi Emily. Geht’s dir wieder besser.“. Doch Emily starrte ihn einfach nur fassungslos an. Was machte Winn hier? Plötzlich kam ihr ein Gedanke und sie riss die Augen auf, ,,Sag jetzt bitte nicht, dass du auch ein Alien bist???“. Neben ihr schnaubte Beca vor Lachen und Winn sah sie stirnrunzelnd an, ,,Was? Nein? Ich arbeite hier als...Agent.“. ,,Seit wann?“, fragte Emily verwirrt. ,,Naja, als ich vor ein paar Wochen CatCo verlassen hab...Ich hab das halt nur gemacht, weil...nun ja...ich gefragt wurde Teil des D.E.O‘s zu werden.“.
,,Wer alles, den ich kenne, arbeitet hier denn noch?“, fragte Emily Beca. Die Agentin öffnete den Mund als ob sie etwas sagen, überlegte es sich dann aber anscheinend doch anders und sagte nur, ,,Niemand...“. Emily entging jedoch nicht der Blick den Beca und Winn sich zuwarfen, doch bevor Emily nachfragen konnte, flog jemand in die Kommandozentrale herein und sie erkannte Supergirl. Als die Frau aus Stahl sie erblickte schien sie erleichtert, ,,Ich sehen ihnen geht’s schon wieder besser.“. Warte, diese Stimme kannte sie doch irgendwoher! Emily legte den Kopf leicht schräg und betrachtete die Superheldin etwas genauer. Die blonden Haare, die blauen Augen, dieses unverkennbare Lächeln.... ,,KARA?!“, platzte es schließlich aus Emily heraus. ,,W-Was?“, stammelte die Blondine, ,,W-Wie hast...Äh ich meine nein....das bin nicht-“. ,,Ich sag ja immer, das die Brille nichts bringt.“, sagte Beca lachend.
,,Deswegen bist du letztens zu spät gekommen,“, rief Emily, der jetzt plötzlich alles klar wurde, ,,und deshalb hast du auch immer über Supergirls Heldentaten Bescheid gewusst!“.
Kara wurde rot und stammelte, ,,Ja...also das...jaa...das stimmt schon...“. Emily grinste, ,,Cool.“. ,,Du bist nicht irgendwie sauer weil ich‘s dir nicht gesagt hab?“, fragte Kara und Emily schüttelte nur den Kopf, ,,Nö. Ich versteh schon warum du deine Geheimidentität nicht einfach jedem erzählen kannst.“.
Mit einem Grinsen fügte Emily dann noch hinzu: ,,Lena Luthor solltest du aber lieber noch bevor du mit ihr ins Bett gehst sagen.“. Kara wurde wieder knallrot und Beca schien sich mit aller Mühe ein Lachen zu verkneifen. Emily warf einen Seitenblick auf die Agentin und spürte wie sich ihr Herzschlag wieder beschleunigte. Beca sah ihren Blick und lächelte ihr ebenfalls zu, wenn auch etwas zögerlich.

,,So da wär‘n wir.“, sagte Beca als sie etwa eine halbe Stunde später vor Emily’s Wohnungstür ankamen. ,,Ja...ähm...danke für‘s hinbringen.“. ,,Kein Ding.“. Nervös rieb sich Beca den Nacken und Emily starrte verlegen auf ihre Füße. Keiner von beiden wusste so recht was sie sagen sollte. ,,Ich geh dann mal besser wieder.“, murmelte Beca schließlich und ging den Flur zum Fahrstuhl entlang.
Schließlich nahm Emily all ihren Mut zusammen und rief ,,Beca?“. Die Brünette drehte sich neugierig zu ihr um. ,,Ähm...hättest du...“, stammelte sie ziemlich nervös, ,,Hättest du los mit mir...ähm...auszugehen?“.
Ein Lächeln huschte über Becas Gesicht, ,,Ja...darauf hätte ich schon Lust.“. Emily’s Herz machte einen Hüpfer, ,,Morgen Abend? Ich kann dir-warte kurz-“, Emily kramte ihr Notizbuch aus ihrer Jackentasche, riss eine leere Seite heraus und schrieb schnell ihre Nummer darauf. ,,Hier“, sagte sie und reichte Beca den Zettel, ,,Schreib mir einfach. Wir können die Einzelheiten dann so klären.“. Beca nahm den Zettel und lächelte sie an, ,,Okay, dann bis morgen.“.
Emily blickte Beca so lange hinterher bis diese den Fahrstuhl erreicht hatte. Als die Fahrstuhltüren aufgingen drehte sich Beca noch einmal um und winkte Emily ein letztes Mal zu und Emily’s Herz überschlug sich dabei fast.
Emily ging in ihre Wohnung, zog die Tür hinter sich zu und ließ sich mit einem breiten Grinsen auf den Boden sinken. Oh, man, dachte sie, sie hatte es echt total erwischt....
ENDE




So, Ich hoffe euch hat das kleine Crossover gefallen. Ihr könnt mir gerne wieder Ideen für weitere Oneshots schreiben.
Bis zum nächsten Mal,
Lion 2000
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