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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.03.2021 2.219
 
Hey guys, willkommen bei Tag 3:) Bei diesem Thema, hab ich wirklich ewig gebraucht bis mir ein Konzept eingefallen ist und im Endeffekt kommt das Thema des Tages auch nur ganz, ganz kurz vor. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem;)
So aber jetzt viel Spaß beim Lesen:)  


Becas Finger zitterten vor Wut und Schmerz, als sie sie fest in ihr Haar krallte, während sie sich an der Wand des Eingangsflurs des Bella-Hauses auf den Boden sinken lies. ,,Ich hätte es wissen müssen“, schoss es ihr unwillkürlich durch den Kopf und Beca verfluchte sich innerlich für ihre Naivität. Wieso hatte sie auch nur im geringsten geglaubt, das Emily sie tatsächlich und aufrichtig lieben könne?
Beca war ohnehin anfangs etwas unsicher darüber gewesen, mit einer noch so jungen und unerfahrenen Person, die ihre Sexualität noch gerade erst entdeckte eine Beziehung einzugehen, da in ihr unterbewusst die Angst geherrscht hatte, da sich irgendwann herausstellen würde, das es für Emily doch nichts weiter als ein Experiment war. Aber Emily war immer so liebevoll und offen in der Beziehung gewesen, das Beca den Gedanken, das Emily sie nicht wirklich liebte, komplett verdrängt hatte-bis jetzt. So viel Emotionen, die gerade durch Beca wirbelten: Verrat, Enttäuschung, Verwirrung...Es war einfach alles zu viel und Beca spürte wie der Kloß in ihrem Hals immer größer wurde.
Dann ertönte plötzlich das Geräusch der geöffnet werden Haustür und eine ihr nur all zu bekannte Stimme drang an Becas Ohren, ,,Beca?“. Sie machte sich erst gar nicht die Mühe, zu Emily aufzublicken, sondern stand einfach nur auf, drehte ihrer Freundin(falls man es überhaupt noch so nennen konnte) den Rücken zu und murmelte ,,Es gibt nichts worüber wir noch reden müssen.“, während sie anfing davon zu gehen. ,,Beca, warte!“, rief Emily ihr atemlos hinterher und tatsächlich blieb  Beca sogar stehen, drehte sich aber nicht um. ,,Es ist nicht das gewesen, wo nach es ausgesehen hat.“. Beca schnaubte leise und ungläubig, ,,Ach Ja? Ich weiß nicht wie es dir geht Em, aber..für mich hat es schon sehr eindeutig ausgesehen, als du mit diesem Typen rumgemacht hast, wissend das ich ganz in der Nähe bin!“. Bei den letzten Worten drehte sich Beca endlich um. Ihre Schultern bebten vor Zorn und aus ihren Augen sprühten förmlich Funken, was Emily sogar einen Schritt zurück weichen ließ. ,,D-Du...du hast nicht alles gesehen Beca...Ich kannte diesen Kerl nicht mal und er hat mich einfach geküsst ohne zu fragen, nachdem er mich schon die ganze Zeit belästigt hat...ich hab ihn auch direkt wieder von mir gestoßen, ehrlich!“.
Beca schnaubte nur und aus irgendeinem Grund konnte sie einfach nicht glauben, das Emily grad die Wahrheit sagte, auch wenn sie das gerne wollte. , ,,Beca, bitte...du musst mir glauben...“, flüsterte Emily, schon fast flehend, ,,Du kannst auch gerne Stacie, oder Chloe fragen...die beiden haben alles gesehen...“.
Für einen Moment lang herrschte daraufhin eiserne Stille und keiner von beiden wagte es ein Wort zu sagen, bis Beca irgendwann seufzend die Stille brach, ,,Vielleicht...vielleicht sollten wir das mit uns beiden..lieber lassen...“. ,,Beca...“, in Emilys Stimme war der erste Anflug von aufsteigenden Schluchzern zu hören, ,,Glaub mir bitte...ich hab dich nicht betrogen...“. ,,Heute vielleicht nicht, aber sei mal ganz ehrlich Em...eines Tages wirst du mich sowieso fallen lassen, wenn du merkst das eine Beziehung mit einer Frau, doch nichts für dich ist...“. Beca wusste das es gemein und absolut nicht fair war, das jetzt zu Emily zu sagen, doch all ihre unterbewussten Ängste und Zweifel über ihre Beziehung, kamen jetzt wieder blitzartig hoch und brachen mit voller Kraft aus ihr heraus.
,,Was? Beca...nein, so ist das doch gar nicht...“, stammelte Emily völlig fassungslos, doch Beca ließ sich davon nicht besänftigen, ,,Ach, Erzähl doch keinen Blödsinn...früher oder später wird es darauf hinaus laufen, ich mein... du bist gerade mal volljährig und dabei deine Sexualität überhaupt erst zu entdecken, warum sollte ich da allen Ernstes glauben, das du eine wirklich ernsthafte Beziehung mit mir zu führen und-“. ,,Das ist es also, was du denkst, das das zwischen uns beiden für mich ist,“, flüsterte Emily und in ihre Stimme zeichnete sich urplötzlich Wut ab, ,,Nichts weiter als ein Experiment...um zu sehen, ob ich mir auch wirklich sicher bin das ich  auf Frauen stehe...das...das kann einfach nicht dein scheiß Ernst sein, Beca!“. Beca hatte Emily noch nie so wütend gesehen...um ehrlich zu sein konnte sie sich nicht erinnern Emily jemals sauer gesehen zuhaben, doch aus irgendeinem Grund wurde Becas Wut dadurch noch mehr angekurbelt und so schoss sie zurück, ,,Ja! Das glaub ich...“. ,,Ach, also ,denkst du allen Ernstes, das ich alles was ich für dich getan habe, nichts weiter als reines Ausprobieren für mich gewesen ist?“, fragte Emily und schüttelte voller Unglauben leicht den Kopf, ,,Denn das entspricht nicht mal ansatzweise der Wahrheit. All die Ehrlichkeit, all die Zuneigung, einfach alles was ich dir in unserer Beziehung gegeben habe, ist aus meiner Liebe zu dir entstanden.“. Bei den letzten Worten war Emily immer näher an Beca heran getreten, bis sie fast direkt vor ihr stand.
,,Hör auf damit...“, flüsterte Beca, mit dumpfer Stimme und wich Emilys glühendem Blick aus. ,,Hör auf mit was?“, fragte Emily mit gerunzelter Stirn. Beca sah mit funkelnden Augen zu Emily auf und antwortete mit wieder etwas festere Stimme, ,,Hör auf mich anzulügen und mir zu sagen das du mich liebst...“. ,,Aber das ist was ich für dich empfinde.“, verteidigte sich Emily und ihre Stimme war mittlerweile wieder etwas ruhiger geworden. ,,Nein, ist es nicht“, fauchte Beca, sie spürte jedoch wie sich allmählich wieder ein Kloß in ihrem Hals bildete, ,,Das g-glaube ich einfach..einfach nicht.“. Sie versuchte weg zu gehen, aber Emily hielt sie fest, indem sie ihre Hand sanft, aber bestimmt um Becas rechtes Handgelenk schloss.
,,Emily...lass mich gehen...“, murmelte Beca mit zusammengebissenen Zähnen. ,,Nicht bevor Du mir zuhörst“, widersprach Emily entschlossen und nach einmal kurz durchatmen fuhr sie fort, ,,ich...Ich hab mich schon seit...seit Jahren gefragt warum ich in keiner Beziehung die ich je mit einem meiner Ex-Freunde hatte glücklich gewesen bin, aber..als ich dich das erste mal gesehen habe...da wusste ich plötzlich wieso...ich begriff das kein Junge auf der Welt, mich jemals glücklich machen würde können...“. Emilys Stimme war auf einmal so unglaublich liebevoll und  zärtlich geworden und ganz sanft drückte sie Becas Kinn leicht nach oben, so dass sie sich in die Augen sehen konnten. ,,aber du Beca...“, fuhr Emily jetzt fort, ,,Du machst mich glücklich...so sehr, das ich es selbst kaum fassen kann..du gibst mir Licht und Wärme, die mir niemand sonst in dieser Menge verschaffen könnte..durch dich fühlt sich meine Welt so viel besser an, ich...Ich kann es gar nicht mal wirklich in Worte fassen, wie glücklich du mich eigentlich  machst, Becs...“. Bei den letzten Worten, strich Emily zärtlich eine Haarsträhne aus Becas Gesicht weg, doch Beca schüttelte dennoch ungläubig den Kopf. Emily konnte das was sie gerade gesagt hatte nicht ernst gemeint haben, so ehrlich es auch geklungen haben mochte. Beca weigerte sich schlichtweg einfach zu glauben, das sie tatsächlich jemanden so viel bedeuten konnte und das sie allen ernstens diese von Emily gerade beschrieben Gefühle bei jemanden hervorrufen konnte, das konnte einfach nicht wahr sein.
Emily schien ihren Zweifel zu merken, also nahm sie Becas Gesicht in beide Hände und blickte ihr fest in die Augen, ,,Beca...Ich liebe dich mehr als du dir vorstellen k-“. ,,Hör auf zu lügen!“! brach es schlussendlich schreiend aus Beca heraus und aus lauter Frust schubste sie Emily von sich weg, so das sie mit dem Rücken gegen die Wand stieß, ,,Du kannst mich nicht lieben, das kannst du einfach nicht...I-Ich bin e-einfach eine zu beschissene Person, a-als das mich wirklich einer wahrhaftig lieben k-könnte.“. Beca‘s gesamter Körper zitterte vor Wut, Frust und Zweifel an sich selbst, das sie kaum noch stehen konnte und Emily blickte sie einfach nur stumm in einer Mischung aus Schock und Unglauben an. Mit bebenden Lippen und zugeschnürter Kehle flüsterte Beca ,,Na los...sag schon...sag einfach, das du mich gar nicht liebst...d-das macht e-es...es einfacher für uns beide...“. ,,Das kann ich nicht...“, antwortete Emily einfach nur tonlos und ging langsam wieder auf Beca zu, bis sie so weit von ihr entfernt war, das sie ihre Hand ausstrecken und sanft über Becas Wange streicheln konnte, ,,Weil es nicht der Wahrheit entsprechen würde...“. Wieso zeigst du mir immer noch so viel Zuneigung, dachte Beca völlig verständnislos, ich verdiene deine Liebe nicht mal, Em...
Und der Moment wo dieser Gedanke durch sie hindurch schoss, war der Augenblick der Becas Damm brechen ließ und sie den Schluchzer ausstieß den sie die ganze Zeit zurück gehalten hatte. Fast augenblicklich spürte sie  jedoch, wie sich ein Paar Arme um ihren Körper schlangen und wie sie gegen Emilys warmen Körper gezogen wurde. ,,Du verdienst mich nicht, Em.“, schluchzte Beca gegen Emilys Schulter, ,,Du verdienst so viel besseres als mich...“. ,,Schh...red kein Unsinn...“, flüsterte Emily sanft und presste einen Kuss gegen Becas Kopf, ,,Du bist alles was ich brauch.“ Beca schüttelte leicht den Kopf, doch Emily legte einfach nur sanft einen Hand gegen Becas Hinterkopf und strich ihr einfach nur beruhigend über’s Haar.
Nach dem sie einige Augenblicke lang in dieser Position verharrt hatten fing Emily plötzlich ganz langsam und leise an zu singen:
I remember how we felt sitting by the water

And everytime I look at you it‘s like the first time.
I fell in love with a careless man‘s  careful daughter.
She is the best thing that‘s ever been mine.
Taylor Swift-Mine

Beca konnte nicht anders als in sich hinein zulächeln, da sie wusste, das Emily immer gesagt hatte, das dieser Song sie an ihre und Becas Beziehung erinnerte. ,,Weißt du eigentlich warum ich immer gemeint hab das der Song mich an uns erinnert?“, flüsterte Emily und als Beca sich leicht aus der Umarmung löste und neugierig zu ihrer Freundin aufblickte, legte Emily sanft eine Hand an ihre immer noch tränennasse Wange, ,,Weil das was in dem Text beschrieben wird, genau das ist was ich für dich empfinde...Du, bist das beste...was ich jemals mein nennen durfte...“. Und mit diesen Worten beugte sich Emily zu ihr herunter und presste ihre Lippen auf eine so unfassbar sanfte Weise gegen Becas. Und als Emily sie mit so einer Zärtlichkeit küsste, erkannte Beca, das es absolut bescheuert gewesen war Emilys aufrichtige Liebe ihr gegenüber auch nur im geringsten anzuzweifeln und sie konnte einfach nicht anders als in den Kuss hinein zulächeln. Nachdem sich ihre Lippen für einige Zeit lang sanft und gefühlvoll gegeneinander bewegt hatten, spürte Beca  plötzlich wie ihr Rücken die Wand berührte und ehe sie sich‘s versah spürte sie auch schon wie Emily zärtliche Küsse ihren Nacken hinab verteilte. Lächelnd schloss Beca die Augen, als sie spürte wie Emilys Lippen ihre Haut berührten und ließ ihre Hände jetzt langsam und vorsichtig unter den Saum von Emilys Shirt wandern.
,,Ich glaube es ist besser...,“, meinte Emily jetzt, nachdem sie ihre Lippen für einen Moment, von Beca gelöst hatte, ,,Wenn wir uns langsam mal in eins unserer Zimmer begeben, meinst du nicht auch.“. Beca lachte, ,,Ja, das wär glaub ich keine so schlechte Idee...“. Daraufhin grinste Emily leicht und presste noch einen letzten sanften Kuss gegen Becas Hals, bevor sie sie an der Hand nahm und mit sich die Treppen hoch zog.

Und so kam es das Beca wenige Minuten später, von Emily sanft auf das Bett geschubst wurde kaum das die Zimmertür hinter ihnen ins Schloss gefallen war. Gerade als Becas Rücken auf die Matratze traf, kletterte Emily auch schon auf sie drauf und küsste sie innig. Beca krallte ihre Hand fest in das Shirt der Jüngeren und stöhnte leise, als sie spürte wie Emilys Zunge kurz über ihre Unterlippe fuhr.  Emily löste sich schlussendlich aus dem Kuss und blickte liebevoll auf Beca, während sie ihr mit dem Daumen über die Wange streichelte.
,,Ich liebe dich, Beca Mitchell...“, flüsterte Emily und presste einen zärtlichen Kuss gegen Becas Stirn, ,,Und ich werde dich niemals im Stich lassen...“. ,,Versprichst du‘s?“, fragte Beca leise, während sie mit einer Haarsträhne von Emily spielte. Daraufhin beugte sich Emily nach unten, küsste Beca sanft und kurz, bevor sie ihre Stirn gegen Becas lehnte und murmelte mit fester Stimme, ,,Ich verspreche es!“
Und dieses Versprechen, war erst der Anfang einer Nacht, in der Beca sich so geliebt fühlte wie noch nie in ihrem Leben. Es schien so, als würde Emily versuchen all die Liebe die sie gerade verspürte Beca fühlen lassen. Beca konnte sich an keine Nacht erinnern, in der Emily mit jedem sanften Kuss und jeder einzelnen gefühlvollen Berührung
so viel Liebe und Zuneigung ausgedrückt hatte, wie jetzt. Sex zwischen ihnen war ja sowieso noch nie besonders wild oder leidenschaftlich gewesen, doch noch nie war es so zärtlich, so liebevoll und einfach so...schön gewesen.
Beca hatte keine Ahnung wieviel Zeit verstrich, alles was sie wahrnehmen konnte waren Emily’s gefühlvolle Finger und Lippen, die über Becas sich nach ihnen lechzenden Körper wanderten und das Versprechen, welches Emily immer und immer wieder flüsternd wiederholte...




So, das war‘s für heute, bis morgen;)
LG Lion 2000
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