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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.03.2021 2.708
 
Hey guys,
Hier ist Oneshot zum zweiten Tag der Bemily Woche, viel Spaß;)

,,Emily, wo bleibst du...“, murmelte Beca mit zusammen gebissenen Zähnen, während sie nervös mit den Fingern gegen ihr Schienbein trommelte und mit angespanntem Kiefer zu dem gegenüber liegenden Hochhaus spähte, aus dessen Ausgang Emily eigentlich bereits seit fünf Minuten hätte kommen sollen. Seufzend schaltete sie ihr Headset ein und zischte mit ungehaltener Stimme, ,,Em, was dauert das denn so lange?“. Zeitverzögerungen bei einer Mission, konnten sehr schnell sie gleich komplett zum Scheitern bringen und das wusste Emily eigentlich auch, weshalb in Beca langsam auch die Befürchtung aufkeimte, das irgendetwas nicht nach Plan gelaufen war.
,,Schlechte Nachrichten, Becs.“, meldete sich auf einmal Stacie von der Kommandozentrale aus zu Wort, ,,Sieht so aus als wäre Emilys Tarnung aufgeflogen.“. Beca unterdrückte ein Stöhnen und zischte leise ,,Na großartig“, bevor sie Stacie antwortete, ,,Verstanden. Hat sie aber ihren Sender noch bei sich?“. ,,Ja, ich kann ihn orten, Warte aber lieber bis wir jemanden als Verstärkung schick-“. ,,Nein, ich geh jetzt sofort rein.“, meinte Beca bestimmt und richtete sich von ihrer kauernden Position auf dem Dach auf. ,,Beca...“, warnte Stacie, doch Beca blieb entschlossen, ,,Bis Verstärkung eingetroffen ist, können die schon was weiß ich mit Emily gemacht haben!“ Beca wusste zwar dass das Gelingen der Mission immer über das Wohlergehen der agierenden Agenten ging, aber sie durfte nicht riskieren, den einzigen Menschen zu verlieren der ihr wirklich etwas bedeutete. Sie und Emily hatten ihr Agententraining zeitgleich angefangen und es hatte eigentlich schon von der ersten Sekunde an Klick  zwischen ihnen gemacht. Eigentlich war Beca ja nie wirklich der Typ, um großartig zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen, aber irgendwie hatte Emily es geschafft sich einen Weg durch ihre steinharten Wände zu bahnen. Sie beide waren über die Jahre zu mehr als einfach nur guten Partnern geworden-Sie verbannt mittlerweile ein Band, das jede gewöhnliche Freundschaft übertraf und um Emily‘s Leben zu retten, würde Beca sich immer über irgendwelche Vorschriften hinweg setzen.
,,Stace, wirst du mir jetzt helfen, oder nicht?“, fragte Beca jetzt, die langsam ungeduldig wurde. ,,Wir zwei werden, deshalb so doll in Schwierigkeiten geraten...“, murmelte Stacie nervös, doch Beca feuerte einfach nur zurück ,,Das ist jetzt nicht wichtig, ein Menschenleben steht auf dem Spiel, verdammt nochmal!“. Darauf herrschte für einen Moment am anderen Ende der Leitung Stille, dann ertönte wieder  Stacies zögerndere Stimme, ,,Emilys Signal kommt aus dem 9. Stock.“. ,,Okay, danke Stace, over.“. machte Beca nur und schaltete ihr Kommunikationsgerät aus.


,,Das ist alles deine Schuld...“, grummelte Beca. ,,Meine Schuld?“, Emily drehte sich mit verständnislosen Blick zu ihr um, das Haar klebte nass an ihrem verdreckten Gesicht und ein tiefer langer Schnitt, aus dem stetig Blut tropfte zierte ihre rechte Wange. Beca vermutete das sie selbst auch nicht viel besser aussah. Die Rettungsaktion von Emily war mal so gehörig schief gelaufen-Schießereien und Verfolgungsjagd inklusive-und sie beide hatten es noch gerade so lebend aus der Sache rausgeschafft. Direktor Posen, war natürlich alles andere als begeistert darüber gewesen, das zwei ihrer besten Agentinnen es geschafft hatten, eine so wichtige Mission, bei der sie immerhin einen der größten Mafia-Bosse der Welt ausspionieren sollten, so zu versauen. Als Konsequenz aus diesem Debakel, durften sie und Emily für’s Erste einmal nicht mehr an derartig großen Mission teilnehmen und Beca war darüber so frustriert, das sie sich nicht anders zu helfen wusste, als es an Emily auszulassen.
,,Du hättest dich nicht erwischen lassen sollen.“, zischte Beca jetzt aufgebracht, ,,Warum konntest du denn nicht unauffällig genug sein?“. ,,Ich war unauffällig,“, verteidigte sich Emily, ,,Was kann ich denn dafür, wenn dieser Idiot mir meinen Fake-Namen nicht abgekauft hat...“. ,,Sorry...aber mich überrascht das nicht...“, meinte Beca, mit einem leicht spöttischen Tonfall, ,,Weil ,Kate Bishop‘ klingt wirklich wie ne Comicfigur.“. Emily biss sich wütend auf die Unterlippe und wandte schnaubend und mit geballten Fäusten den Blick ab. Beca wusste, das sie gerade etwas sehr fies zu ihr gewesen war,  doch sie war einfach noch zu sehr auf hundertachtzigster und enttäuscht über sich selbst,  als das sie gerade freundlich sein könnte. ,,Du hättest ja auch drauf warten können bis Verstärkung eintrifft,“, konterte Emily plötzlich, ,,und nicht einfach kopflos darein laufen, um mich zu retten! Du kennst doch die Vorschriften, also war-“. ,,Vielleicht waren mir die Vorschriften in dem Moment, einfach egal.“, murmelte Beca. ,,Aber wieso?“. ,,Weil Ich dich nicht verlieren will!“, rief Beca so laut, das die Worte in dem langen Flur widerhallten. Daraufhin verstummte Emily und sie blickte einfach nur erstaunt auf Beca hinab. ,,Du bist der einzige Mensch auf diesem gottverdammten Planeten, der mir wichtig ist,“, fuhr Beca jetzt mit leicht zittriger Stimme fort, ,,und ich...k-konnte einfach nicht... riskieren dich..dich sterben z-zu lassen...“. ,,Becs...“, flüsterte Emily mitfühlend, doch bevor sie weitersprechen konnte, schoss plötzlich ein pochender Schmerz durch Becas linke Hand und leise fluchend blickte sie hinab.
In der Hitze des Gefechts, hatte eine Kugel Becas Hand getroffen und die Wunde hatte immer noch nicht aufgehört zu bluten. ,,Das sieht übel aus, wir sollten damit zu Chloe gehen.“, meinte Emily leicht besorgt klingend und der Streit von gerade eben schien mit einem Schlag vergessen.

,,Ihr zwei könnt auch echt auf keine Mission gehen, ohne euch zu verletzen“, seufzte Chloe, während sie kritisch an Beca und Emily runter blickte. ,,Soo oft verletzen tun wir uns doch gar nicht“, protestierte Beca, als sie ihre blutende Hand Chloe hin hielt. ,,Wie bitte?“, Chloe sah sie leicht belustigt an, ,,Letzte Woche, kamst du erst mit ner Kugel in deiner Schulter hier her, Becs.“. Chloe leitete die Krankenstation, der Basis und war neben Emily, eine weitere Person mit der Beca sich über die Jahre hinweg stark angefreundet hatte, obwohl ihre Bindung zu ihr noch längst nicht so stark war, wie zu Emily.
Während Chloe die Kugel, aus Becas Hand entfernte und die Wunde zunähte, sah Emily die ganze Zeit fürsorglich zu. ,,Wenn du willst das deine Wunden versorgt werden, kannst du auch zu Jessica rüber gehen, die hat gerade keinen Patienten.“, bot Chloe an und nickte zu der blonden Krankenschwester, die am anderen Ende des Raumes war rüber, doch Emily schüttelte nur den Kopf, ,,Ne alles gut, geht schon.“. Beca entging allerdings nicht, das Emily die ganze Zeit sich die Seite hielt und immer wieder kurz schmerzlich das Gesicht verzog.
Als Becas Hand und sämtlichen sonstigen kleinen Verletzungen behandelt waren, kam Emily an die Reihe und als Chloe fragte welche Verletzung am schwersten sei, deutete Emily einfach nur auf ihre Seite, woraufhin die Rothaarige langsam und vorsichtig Emilys Shirt nach oben krempelte. Beca stockte Atem, als sie Emilys rechte Seite sah, die ganz verdächtig danach aussah, als hätte die Haut dort starke Verbrennungen erlitten. ,,Was haben die mit dir gemacht?“, stieß Beca mit unverhohlen Entsetzen in der Stimme aus. ,,Naja, kurz bevor du gekommen bist, haben die versucht Informationen rauszubekommen,“, erklärte Emily zwischen zusammengebissenen Zähnen, ,,und da haben die gute alte Brenneisen-Methode angewendet...“. Als Beca das hörte wallte plötzlich in ihrem Inneren, ihr Beschützer-Instinkt den sie gegenüber Emily entwickelt hatte auf und in dem Moment wünschte sie sich nichts sehnlicheres als den Schweinen die ihrer besten Freundin das angetan hatten ihre gerechte Strafe zukommen zu lassen. Emily schien Becas Anspannung und ihre geballten Fäuste bemerkt zu haben, denn sie streckte ihre eine Hand, von ihrer Position der Pritsche aus und berührte Beca besänftigend an ihrem Oberarm.
,,Das sieht aber echt übel aus, Em. Ich glaub das könnte eine etwas längere Behandlung werden...“, meinte Chloe jetzt mit kritischem Blick, doch Emily zuckte nur mit den Schultern, ,,Wenn‘s mir danach besser geht, nehme ich das gern in Kauf.“. Als Chloe kurz weg ging, um die benötigten Utensilien zu holen, setzte Beca sich neben Emily auf die Pritsche und murmelte schuldbewusst, ,,Ich hätte früher da sein sollen...Dann hätten sie das nicht mit dir anstellen können...“. Doch Emily meinte nur beschwichtigend, ,,Ach, mach dir keine Vorwürfe Beca...Außerdem hat es mich schon deutlich heftiger erwischt...“. Beca nickte, wenn auch etwas zittrig und nach kurzer Stille flüsterte sie eindringlich, ,,Du musst mir was versprechen, Em.“. Emily sagte nicht, sah Beca aber in einer Mischung aus Neugier und Erwartung an, also fuhr Beca fort, ,,Versprich mir...das du mich niemals verlässt...Okay?“. Eigentlich wusste sie ja, das es eigentlich albern war, sich solch ein Versprechen zu geben, wenn man bedachte in was für einem Milieu sei beide arbeiteten. ,,Ach, Beca...“, Emily lächelte sie sanft an und legte ihre Hand  auf Becas unverletzte, ,,Du wirst mich nicht verlieren...niemals.“. ,,Versprichst du‘s?“, fragte Beca, als sie ihre Finger miteinander verschränkte und ihr fiel erst jetzt auf, wie gut ihre beiden Hände ineinander passten. ,,Ich verspreche es...“, antwortete Emily und drückte kurz und fest Becas Hand.
Daraufhin lächelte Beca zaghaft und ließ ihren Kopf, erschöpft von all dem Stress und den Strapazen der heutigen Mission, gegen Emilys Schulter fallen. ,,Danke das du mich heute gerettet hast...“, murmelte Emily in ihr Haar. ,,Für dich doch alles, Em...“, flüsterte Beca als Antwort und wie sie beide jetzt so nah aneinander geschmiegt da saßen, wirkte die so katastrophal schief gelaufene Mission schon längst wie Schnee von gestern.

3 Monate später...
,,Wach auf...“, flüsterte Beca und sie hatte keinen blassen Schimmer mehr, wie oft diese zwei Worte in den letzten Minuten über ihre Lippen geglitten waren, ,,Bitte, Em...wach auf....“ Sie hätte da sein müssen, sie hätte bei der Mission dabei sein müssen, schoss es ihr immer wieder durch den Kopf. Beca war von vornherein nicht begeistert davon gewesen, das sie diesmal nicht mit Emily zusammen in diese Mission eingeteilt worden war, doch sie hatte sich bei einer anderen Mission schwer am Bein verletzt  und war immer noch nicht  wieder hundertprozentig fit, weshalb sie für‘s erste von der Teilnahme an sämtlichen Missionen befreit worden war. Es hatte Beca wahnsinnig nervös gemacht, das sie zum ersten Mal seit Jahren Emily nicht bei einer  Mission begleiten konnte und irgendwas sagte ihr, das wenn sie dabei gewesen wäre, sie hätte verhindern können, das Emily von diesen drei Kugeln getroffen wurde. Jetzt hing Emilys Leben an einem seidenen Faden und es war unklar, ob Emily jemals wieder aufwachen würde.
,,Du darfst nicht gehen...“, flüsterte Beca mit bebenden Lippen, auf denen noch ganz frischer salziger Tränengeschmack war, ,,D-Du darfst nicht g-gehen, Em...d-du hast e-es versprochen....du h-hast...versprochen das ich d-dich niemals v-verlieren w-würde, weißt du noch?...A-also h-halt dich a-auch.... gefälligst d-dran...“. Die Tränen fingen jetzt an wieder stetig Becas Wangen hinab zu rinnen und mit zitternden Fingern strich sie zärtlich mit der Hand über Emilys Stirn, während sie mit der anderen Emilys Hand umklammerte.
Beca hatte schon immer gewusst, das ihre Bindung zu Emily, weit über die einer normalen Freundschaft hinaus ging, doch erst jetzt wo sich die andere so nah an der Schwelle zum Tod befand, begriff Beca endgültig dass ihre Empfindungen gegenüber Emily, auf viel tiefer liegende Gefühle, die sie die ganze Zeit unter Verschluss gehalten zurück zu führen war. Gefühle die Beca ihr unbedingt noch mitteilen wollte und es jetzt eventuell nicht mehr konnte. ,,K-Komm schon E-Emily...komm z-zurück...k-komm zurück zu m-mir...“, flüsterte sie zwischen halb zurück gehaltenen Schluchzern, ,,I-Ich b-brauche dich....m-mehr als d-du dir eigentlich vorstellen k-kannst....Jeder A-Atemzug, j-jeden Schritt d-den ich...i-ich tue, mache ich wegen d-dir...B-Bitte, bitte Em, v-verlass m-mich n-nicht....“. Die Tränen hatten ihr mittlerweile die komplette Sicht versperrt und Beca ließ einfach nur mit bebenden Schultern den Kopf hängen, komplett versunken in ihrer Misere.
,,Ich werd dich niemals verlassen...“, ertönte eine zwar etwas kratzende, aber dennoch für Beca unverkennbare Stimme. ,,Em-?“, sofort wischte sich Beca die Tränen weg und blickte voller Unglauben auf die sie schief anlächelnde Emily. ,,H-Hey, Becs...“, krächzte Emily jetzt und Beca gab irgendeinen Laut von sich, der irgendeine Mischung aus Schock und Freude verkörpern sollte. Jetzt streckte Emily wenn auch etwa zittrig ihre Hand aus und berührte sie sanft an der Wange, ein Gefühl, das Beca mit solch einer wunderschönen Wärme erfüllte, das es schon fast zu viel war. ,,Becs, ich...ich muss dir was sagen...“, fing Emily an, doch genau in diesem Moment schwang die Tür zum Zimmer auf und ein Haufen Pfleger, darunter auch Chloe, kamen in den Raum geeilt, um Emily näher zu untersuchen.

Einige Wochen später, schlenderte Beca auf der Suche nach Emily, durch die Flure der Basis. Emily war erst vor ein paar Tagen, aus der Krankenstation entlassen worden und sie beide hatten es irgendwie nie geschafft Zeit für sich alleine zu finden. Beca wusste, das sie ihre Gefühle gegenüber der anderen, einfach nicht mehr lange verheimlichen konnte, jetzt wo sie sie realisiert, weshalb sie sich heute Morgen dazu entschlossen Emily in ihren Quartieren auf zu suchen, jedoch ohne Erfolg und jetzt war sie dabei, zu schauen ob sie in irgendwelchen anderen Orten, der Basis zu finden war. Als Beca in den Trainingsraum trat, fand sie sie schlussendlich und musste etwas Lächeln, als sie sah, das Emily gerade mit ihrer liebsten Waffe trainierte.
Modifizierte Pfeile und Bogen, kamen meist eher selten bei Missionen zum Einsatz, dennoch hatte Emily schon immer so ein Talent und Geschicklichkeit mit diesen Waffen bewiesen, das sie viele schon spaßeshalber die weibliche Version von Hawkeye aus ,,Avengers“ nannten. Für ein paar Augenblicke sah Beca einfach nur schmunzelnd dabei zu, wie Emily sämtliche Ziele um sich herum mit absoluter Treffsicherheit abschoss und ihr fiel erst jetzt irgendwie auf, wie gut dieser Trainingsanzug an Emily aussah.
,,Na, Katniss Everdeen üben wir schon für die nächsten Hungerspiele?“, rief Beca irgendwann und als Emily sich umdrehte, trat fast augenblicklich ein Lächeln auf ihr Gesicht, sobald sie Beca erblickte. Beca lief jetzt weiter in den Trainingsraum hinein und auf Emily zu, die ihre Trainingsutensilien jetzt bei Seite legte. ,,Ich muss mit dir reden...“, fingen sie beide gleichzeitig an und mussten daraufhin beide etwas in sich hinein lachen. ,,Mach ruhig du zu erst.“, gluckste Beca mit leicht geröteten Wangen. ,,Okay...“, seufzte Emily und sie schien noch einmal über ihre Worte nachzudenken bevor sie weitersprach, ,,Ich...Ich bin vor ein paar Wochen... fast gestorben...und, wie soll ich‘s am besten sagen...“. Emily fuhr sich kurz mit vor Nervosität zitternden Fingern durch ihr langes braunes Haar, ,,Ich hab realisiert das...das es Dinge gibt, mir vorher nicht bewusst gewesen sind...und die ich...Ich einfach nicht länger verheimlichen kann...“. Bei den letzten Worten, war Emily immer näher an Beca herangetreten, so das sie beide jetzt nur  noch Zentimeter von einander entfernt waren. Leicht zitternd blickte Beca nach oben und flüsterte, ,,Und was für Dinge sind das?“. Daraufhin lachte Emily leicht ungläubig auf, ,,Hast du das denn nicht schon längst erraten?“ und mit diesen Worten, presste Emily ihre Lippen gegen Becas. Fast augenblicklich erwiderte Beca den Kuss und schlang ihre Arme, um den Hals der Größeren. Sie konnte spüren wie Emilys Mundwinkel nach oben wanderten und auch Beca selbst konnte nicht anders als in den Kuss hinein zu grinsen. Nach einer Weile, wanderten Emilys Hände, die zu vor zu beiden Seiten von Becas Gesicht geruht hatte, hinab bis zur ihrer Taille und zogen die kleine Brünette noch näher zu Emily heran, was zur Folge hatte, das jetzt fast jeder Zentimeter ihrer beiden Körper sich gegenseitig berührten.
Nach was sich wie eine Ewigkeit und gleichzeitig wie nur eine Sekunde angefühlt hatte, lösten sie sich wieder voneinander und blickten sich für ein paar Sekunden einfach nur lächelnd an. ,,Ich glaub...“, sagte Beca noch leicht atemlos klingend, ,,...das wollte ich schon die ganze Zeit tun...aber irgendwie hab ich es selbst nie bemerkt, das ich...das ich dich auf diese Weise...gern habe...“. Emily nickte sanft lächelnd, ,,Geht mir genauso...“. Mit vor Freude klopfendem Herzen stellte sich Beca jetzt auf die Zehenspitzen um ihre Lippen erneut mit einander zu versiegeln- ,,Sucht euch nen Raum, ihr zwei.“, ertönte auf einmal lachend eine ihnen nur allzu bekannte Stimme und mit den Augen rollend löste sich Beca wieder von Emily und rief, ,,Ach halt die Klappe, Stacie!“.



So, ich hoffe natürlich wie immer das es euch gefallen hat. Wir sehen uns dann morgen wieder bei Tag 3;)
LG Lion 2000
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