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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.03.2021 1.066
 
Jo Leute, heute geht’s wie versprochen mit dem ersten Tag der Bemily-Woche los:) Ich hoffe euch gefällt dieser erste Oneshot;)
Viel Spaß beim Lesen;)


Sich ein lautes Gähnen verkneifend fuhr Beca sich durch‘s Haar, bevor sie mit schon ganz tauben Fingern, ihren Aufsatz weiter tippte. Sie musste sich echt abgewöhnen das Schreiben der schwersten Aufgaben, bis zum letzen Tag vor sich her zu schieben, dann säße sie auch jetzt nicht hier und müsse sich mit aller Willenskraft zusammenreißen, um nicht mit dem Kopf auf der Laptop-Tastatur einzuschlafen.
Plötzlich sah Beca aus dem Augenwinkel, wie jemand einen dampfenden Kaffeebecher neben sie stellte und kurz darauf spürte sie ein vertrautes Paar Hände auf ihren Schultern. Trotz all der Müdigkeit und dem Stress, konnte sie sich das Lächeln nicht verkneifen, als sie spürte wie ihre Freundin sie von hinten umarmte. ,,Dachte, Ich bring meiner Lieblingskundin ein wenig Verstärkung.“, murmelte Emily und Beca lachte leise, ,,Danke...wie würde ich bloß ohne dich zu recht kommen?“. ,,Ganz einfach-Garnicht.“, antwortete Emily, worauf Beca schnaubend lachte und grinsend zu ihrer Freundin hoch sah, ,,Das stimmt wohl.“.  
,,So, dann lass ich dich mal weiter arbeiten.“, Emily presste einen kurzen Kuss gegen Becas Kopf und machte sich jetzt daran, die restlichen Tische im Laden abzuwischen. ,,Muss ich den Kaffee den du mir gerade gebracht hast, eigentlich bezahlen?“, rief Beca  ihr jetzt hinterher und drehte sich in ihrem Stuhl um. ,,Ne, lass mal...“, antwortete Emily schulterzuckend, aber Beca gefiel die Antwort überhaupt nicht, ,,Emily...“, ,,Keine Wiederrede, Becs!“, ,,Aber du weißt doch ganz genau, das ich nicht will das du mir kostenlos Kaffee spendierst...“. Emily arbeitete jetzt schon fast seit 8 Monaten als Nebenjob bei ,,Bella‘s Coffee Paradise“ und fast jedes Mal, wenn Beca hier her kam, um an einem der Tische Sachen für‘s College zu machen, schmuggelte Emily unbemerkt einen Kaffee zu ihr auf den Tisch, ohne das sie Beca was bezahlen ließ. Beca wusste ja, das ihre Freundin es nur gut meinte, aber damit übertrieb sie es in ihren Augen etwas. ,,Ach komm, Beca wir verkaufen hier zig Becher Kaffee am Tag, da ist es doch nicht schlimm wenn ich dir ab und zu einen spendiere.“. Es stimmte, normalerweise war hier wirklich die Hölle los und das hier gerade niemand außer Beca noch da war, war lediglich dem Fakt geschuldet, das es bereits kurz vor halb sieben war. Dennoch protestierte Beca weiter, ,,Es ist aber immer noch nicht okay, wenn ich nicht bezahle.“. ,,Und ist es etwa auch nicht okay, wenn ich meiner Freundin einen Gefallen tue?“, fragte Emily jetzt herausfordernd, während sie jetzt wieder zu Becas Tisch heran trat. Beca machte den Mund auf, um etwas erwidern, doch Emily gab nur ihr nur einen schnellen Kuss auf die Wange, bevor sie zum nächsten Tisch ging.
,,Hey Emily, kein Geflirtet mit den Kunden!“, meinte Stacie, die auch hier arbeitete, grinsend von ihrer auf der Theke sitzenden Position. Emily sah Stacie nur aus schmalen Augen an und konterte  ,,Wir sollen ja auch eigentlich nicht mit Kollegen flirten, egal ob wir mit demjenigen zusammen sind, oder?“. ,,Ich und Stacie dürfen das.“, kam es jetzt von Stacie‘s Freundin Chloe, die plötzlich hinter der Theke auftauchte , ,,Wir arbeiten hier ja immerhin schon ein ganzes Jahr.“. ,,Ach, und wenn ihr dann anderthalb Jahre hier arbeitet, dürft ihr Sex in der Abstellkammer haben, oder wie?“, meinte Emily sarkastisch, doch Stacie schien der Gedanke zu gefallen ,,DAS ist eine sehr gute Idee, Em. Das sollten wir echt mal machen, oder Schatz?“. Chloe nickte breit grinsend und schlang ihre Arme von hinten um Stacie, ,,Ja, das sollten wir.“. ,,Ihr zwei seit einfach so...“, Emily schüttelte einfach nur den Kopf und Stacie und Chloe lachten beide, während sich Beca längst wieder ihrem Aufsatz zu gewandt hatte.

Nach zwei Stunden, die sich wie Jahre anfühlten, klappte Beca endlich den Laptop zu und rieb sich mit beiden Händen die schmerzenden Augen. ,,Bist du fertig?“, ertönte jetzt hinter ihr Emilys Stimme. Beca stöhnte nur, ,,Ja, und mit meinen Nerven auch...“. ,,Oh je, dann sollten wir dich lieber mal ins Bett befördern.“, meinte Emily mitleidig lachend. Beca gab nur irgendeinen undefinierbaren Laut von sich, bevor sie ihren Laptop wegpackte  und sich ächzend und mit vom langen Sitzen ganz steifen Körper erhob. Stacie und Chloe waren schon längst gegangen und draußen war es finster und kalt, als Emily die Tür zum Laden abschloss.
Fröstelnd zog Beca ihre viel zu dünne Jacke fester um sich und maulte, ,,Warum muss es denn auch so scheiß kalt sein...“. ,,Hast du etwas schlechte Laune; Becs?“, fragte Emily mitfühlend und zog Beca ganz nah an sich heran. ,,Der ganze Tag ist halt einfach nur kacke...“, grummelte Beca, gegen Emily gelehnt und Emily presste fürsorglich einen Kuss gegen ihre Stirn, bevor sie fragte ,,Gibt’s was was dich aufheitern kann?“. ,,Nicht das ich wüsste.“, seufzte Beca, als sie sich etwas von Emily löste und anfingen sie Hand in Hand die Straße entlang zu laufen. ,,Wirklich gar nichts?“, ,,Ne...“. Plötzlich ließ Emily ihre Hand los und Beca hörte wie sie stehen blieb. ,,Hab ich was falsches gesag-“, fing sie an, schnappte jedoch überrascht nach Luft, als sie spürte wie plötzlich Emilys Hände von hinten unter den Saum ihres T-Shirts glitten. ,,Nicht mal etwas Spaß mit deiner Freundin?“. Das Gefühl von Emilys Atem an ihrem Ohr, jagte einen Schauer Becas Rücken hinab und sie zischte warnend , ,,Emily!“. ,,Nicht die Antwort auf meine Frage.“, murmelte Emily, während sie Küsse gegen Becas Nacken verteilte. Eigentlich war ja Beca viel zu müde, aber andererseits spürte sie wie ein anderer und immer stärker werdender Teil von ihr Emilys physische Zuneigung begehrte. ,,Du musst dich aber ganz schön ins Zeug legen, damit meine Laune wieder angehoben wird.“, warnte Beca, doch Emily meinte nur selbstbewusst, ,,Das krieg ich hin“ und knabberte noch einmal kurz an Becas Ohr, bevor sie sich wieder von ihr löste. Mit einem Mal, konnte es Beca noch viel weniger erwarten, das sie endlich ihr Zimmer erreichten, also beschleunigte sie ihre Schritte.
,,Na los komm.“, rief Beca Emily grinsend zu, ,,Nicht das ich noch müde werde...“. ,,Oh nein...du wirst ganz sicher erst mal nicht mal mehr an Müdigkeit denken können...“, meinte Emily in einem vielversprechenden Tonfall. ,,Das glaub ich sofort...“, dachte Beca grinsend und voller Vorfreude.

So, das wars mit dem ersten Tag. Wir sehen uns dann gleich morgen wieder beim nächsten Oneshot;)
LG Lion 2000
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