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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
18.12.2020 1.460
 
Hey, Ich bin wieder da Leute;)
Heute gibt’s tatsächlich den DREISSIGSTEN Bemily-Oneshot. Hätte echt nicht gedacht dass es jemals so viele werden würden...
Der Oneshot ist ne ziemlich direkte Fortsetzung zum Supergirl Crossover (siehe Kapitel 7+8) und wahrscheinlich würde dieser Oneshot aus drei bis vier Teil bestehen*grins*.
So, aber jetzt viel Spaß beim Lesen;)

,,Ich kann das nicht Alex“, stöhnte Beca, mit dem Gesicht in den Händen. ,,Oh doch, du kannst.“, kommentierte Alex einfach nur, den Blick weiterhin auf die Straße geheftet.
Es war jetzt einen Tag her, das Beca von Emily ausgefragt worden war und Alex, die ebenfalls eine Verabredung mit ihrer Freundin hatte, hatte sich bereit erklärt Beca auf dem Weg bei dem Restaurant wo sie sich mit Emily verabredet hatte abzusetzen.
,,Du verstehst das nicht, Alex.“, seufzte Beca, während sie sich mit vor Nervosität zitternden Händen durchs Haar fuhr ,,Ich hatte seit Jahren schon kein Date mehr.“. ,,Ich verstehe das besser, als du denkst.“, gab Alex einfach nur ruhig zurück, ,,Ich habe bis vor kurzem noch nicht mal meine sexuelle Orientierung gewusst.“. ,,Stimmt auch wieder.“, brummte Beca. Alex hatte tatsächlich erst vor ein paar Monaten erkannt, das sie auf Frauen stand, als sie die lesbische Polizistin Maggie Sawyer kennen gelernt und sich in diese verliebt hatte. Beca war die zweite Person gewesen vor der sich Alex geoutet hatte, aber es hatte Beca um ehrlich zu sein nicht wirklich überrascht, da sie eigentlich von Anfang an den Verdacht gehabt hatte, das die Agentin alles andere als hetero war. Diese Vermutung hatte sie aber natürlich nie Alex mitgeteilt, da sie ihr nicht zu nahe treten wollte und sie hatte sich sehr für ihre beste Freundin gefreut, als diese endlich sich selbstgefunden hatte.
,,Beca, du machst dir eindeutig zu viele Sorgen.“, sagte Alex ernst als sie vor einer roten Ampel stehen blieb, ,,Du hast sie gern und sie hat dich gern, das sind doch die besten Voraussetzungen.“. Beca zuckte nur mit den Schultern, als die Ampel auf grün umsprang. ,,So und jetzt hör auf dir die ganze Zeit die Haare zu raufen, sonst siehst du noch aus wie ein Wookie, wenn wir ankommen.“, meinte Alex schmunzelnd, während sie auf das Gaspedal trat.

,,So, da wär’n wir.“, verkündete Alex in einem aufmunternden Tonfall, als sie vor dem Restaurant hielt. Beca schluckte kurz und spielte überflüssig lange mit dem Ärmel ihres Hosenanzug. ,,Du packst das schon, Beca.“, ermutigte sie Alex und legte sanft eine Hand auf Becas Schulter. Beca nickte zittrig, bevor sie die Beifahrertür öffnete und hinaus auf den Bürgersteig stieg. ,,Grüß Maggie von mir.“, sagte sie noch zu Alex, welche versprach, ,,Mach ich.“, dann ließ Beca die Tür wieder zufallen und Alex fuhr wieder davon.
Beca trat jetzt näher an das Restaurant heran und sah sich um. Keine Spur von Emily. Sollte sie vielleicht schon mal reingehen? ,,Hey, Beca“, ertönte es plötzlich hinter ihr und allein schon der Klang dieser Stimme, ließ Becas Herz höher schlagen. Mit leicht zitternden Knien, drehte sich Beca um- und ihr stockte der Atem, als sie Emily erblickte.
Das schwarze Kleid, das Emily trug, ließ sie einfach nur atemberaubend schön aussehen und ihr langes, braunes Haar fiel auf so eine anmutige Weise über ihre Schultern, dass es schon fast unmöglicher Perfektion glich. Natürlich hatte Beca auch schon zuvor Emily als extrem gutaussehend empfunden, doch ihr jetziges Aussehen, ließ die Knie der Agentin weich werden und ihr Herz einmal Achterbahn fahren. ,,H-Hey Em. D-Du siehst e-einfach n-nur…wow…“, Becas Lippen schafften es nicht irgendein klares Wort zu bilden, so überwältigt war sie.  
,,Ist der Aufzug zu viel?“, fragte Emily und sah sichtlich unentschlossen an sich herunter. ,,N-Nein, du siehst...“, ...wunderschön aus wäre es Beca beinahe entfahren, doch sie ruderte noch schnell zurück und sagte stattdessen, ,,Das...Das Kleid steht dir s-sehr...sehr gut.“. Daraufhin lächelte Emily sie auf eine Weise an, die dafür sorgte, dass Becas gesamter Körper von einem angenehmen Kribbeln durchflutet wurde. ,,Wollen wir...jetzt rein gehen?“, fragte Emily, während sie sich nervös eine Haarsträhne hinters Ohr strich. ,,Äh, na klar.“, sagte Beca und die beiden betraten das Innere des Restaurants.
Der restliche Abend verlief sehr geschmeidig und Beca stellte fest, dass ihre Nervosität vorher eigentlich unberechtigt gewesen war. Das Essen war gut, sie beide redeten viel miteinander und lernten sich so besser kennen. Beca spürte wie sie mehr und mehr Emily‘s Art  verfiel und ihre Zuneigung gegenüber der jungen Reporterin schien mit jeder weiteren Sekunde die verstrich zu wachsen. Beca hatte  die Erfahrung gemacht, dass sie sich insbesondere zu Menschen hinzugezogen fühlte, die von ihrer Persönlichkeit her das komplette Gegenteil waren-Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Doch von allen Personen die Beca gedated, oder an denen sie Interesse gezeigt hatte war Emily definitiv die gesprächigste und so erfuhr Beca an diesem Abned so einiges über die Reporterin. Sie erfuhr, dass Emily in L.A. aufgewachsen war und dort gelebt hatte, bis sie mit 20 nach National City gezogen war, um ihre Karriere als Reporterin zu beginnen. Emily erzählte, wie sie die ersten drei Jahre in National City für ein unbedeutendes Klatschmagazin mit schlechter Bezahlung und unfreundlichen Kollegen gearbeitet hatte, bis sie schließlich diesen Sommer einen Job bei CatCo ergattert hatte. Emily erzählte aber auch viel über ihre persönlichen Angewohnheiten und irgendwann hatte Beca einfach das Gefühl Emily richtig zu kennen. Sie wusste, dass sie Hunde süßer fand als Katzen und  wenn sie mehr Zeit hätte sich am liebsten einen Welpen holen würde. Beca wusste jetzt, dass Emily keinen Kaffee trank, sondern nur Tee, dass sie eine Schwäche für Liebesfilme hatte und jedesmal bei einem Happy End weinte und dass sie am liebsten Musik von selbstbewussten Sängerinnen, oder von Boygroup Bands hörte.
Doch auch Beca gab einiges von sich preis und es überraschte sie wie leicht es ihr viel Emily Dinge über sich zu erzählen. Sie erzählte ihr, wie sie nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrem Vater  von Maine nach Atlanta gezogen war, wie sie das College nach zwei Semestern geschmissen hatte und nach L.A. gezogen war, um eine Karriere als Musikproduzentin zu beginnen(Emily lachte ungläubig auf, als Beca letzteres erzählte). Beca erzählte Emily, wie sie sich mit mehreren Typen geprügelt hatte, nachdem sie mitbekommen hatte, wie diese ein schwules Pärchen als ,,Schwuchteln“ bezeichnet hatten, wie sie daraufhin verhaftet wurde und dann von J‘onn der das Geschehen aus der Entfernung beobachtet hatte rausgeholt wurde, der ihr dann auch gleich anbot sich dem D.E.O anzuschließen. Daraufhin war Beca dann nach National City gezogen und hatte ihre Ausbildung beim D.E.O angefangen, wobei sie dann auch Alex, die zeitgleich mit ihr angefangen hatte, kennenlernte.
Beca spürte während die Zeit verstrich und sie und Emily sich immer mehr übereinander erzählten, dass der Crush den sie zuvor auf die Reporterin hatte sich in ein anderes und noch viel schöneres Gefühl verwandelte: Sie war dabei sich richtig in Emily zu verlieben und Beca hoffte, dass es der anderen genauso im Bezug auf sie erging....

,,Das war sehr schön heute.“, meinte Emily lächelnd, als die beiden später hinaus ins Freie traten. ,,Ja, das fand ich auch.“, stimmte Beca zu, deren Beine sich gerade federleicht anfühlten und sie blickte mit einem sanften Lächeln zu Emily hinauf. Für einen Moment lang sahen sich die beiden einfach nur in die Augen und es war als würde die Welt um sie herum nicht mehr existieren. Beca wäre am liebsten in dem Braun von Emilys Augen versunken und sie konnte sehen wie der Blick der anderen auf ihren Lippen fiel. Dennoch zögerte Beca, als Emily die Hand ausstreckte und sie sanft an ihrer Wange platzierte. ,,I-Ich...“, flüsterte Beca und sie versuchte angestrengt sich nicht von Emilys himmlischen Duft irritieren zu lassen, ,,Ich w-will beim ersten Date für gewöhnlich noch nichts überstürzen.“ Beca wusste aus Erfahrungen dass zu überstürzte Romanzen meist im Chaos endeten, weshalb sie den ersten Kuss immer frühestens beim zweiten Date hatte. Sie musste allerdings zugeben, das Emilys momentane Nähe sie schon fast dazu verführte diese selbstauferlegte  Regel zu überdenken.
,,Oh,“, Emily ließ die Hand sinken und trat einen Schritt zurück, während sie verlegen murmelte, ,,..D-Das... versteh ich...alles gut..“. Nach einer kurzen unsicheren Stille, fragte Emily dann mit einem hoffnungsvollen Unterton, ,,Heißt das...dass noch ein weiteres Date haben willst?“. Beca nickte und drückte leicht Emilys Hand, während sie sagte, ,,Aber natürlich will ich das.“. Emily strahlte sie daraufhin an und Beca wusste ganz genau, dass sie noch nie so schnell jemanden verfallen war, wie bei Emily.

FORTSETZUNG FOLGT.....

Ich hoffe natürlich wie immer, dass es euch gefallen hat und wir sehen uns dann beim nächsten Mal.
LG Lion 2000

PS: Bei all meinen anderen Geschichte wird es auch schon sehr bald weitergehen;)
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