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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
14.06.2020 1.674
 
That’s for Life

Die Mittagssonne schien heiß auf sie herab, als die Bellas über den Vorhof ihres Hotels in Frankreich liefen. Sie alle waren etwas aufgeregt, da DJ Khaled heute verkünden würde, welche der vier Gruppen er für seine Tour ausgewählt hatte und um sich abzulenken, hatten die Bellas sich mal die Innenstadt anzusehen.
Beca lief neben Emily und sie hatte ihre Finger eng mit denen ihrer Freundin verschränkt. Es hatte zwar gedauert bis Beca bereit gewesen war, ihre Zuneigung für Emily auch in der Öffentlichkeit zu zeigen, ohne dabei auf irgendwelche komische Blicke zu achten, aber mittlerweile war es ihr eigentlich völlig egal, wer sie miteinander sah oder was manche Leute möglicherweise darüber denken könnten.
Plötzlich erfasste Beca etwas mit ihren Augen und sie stöhnte genervt auf ,,Och nö! Was will der den jetzt schon wieder?”. Emily folgte Becas Blick und sah, diesen Partner von DJ Khaled, Theo oder wie auch immer er hieß, auf sie zu kam. ,,Vielleicht hat er Neuigkeiten von DJ Khaled.“, meinte Emily und weckte somit auch das Interesse der anderen Bellas.
,,Hey, Beca.“, grüßte Theo Beca, als ob er sie ganz alleine treffen würde, ,,Ich hab dich schon überall gesucht, ähm, kannst du vielleicht kurz mitkommen. Ich muss was mit dir was besprechen.“. ,,Oh, echt?“, fragte Beca ganz überrascht, ,,Ähm, na gut.“. Beca wandte sich zu den anderen Bellas um, ,,Wäre das okay für euch, schon mal ohne mich loszugehen?“. ,,Ja, klar.“, meinte Chloe schulterzuckend und die restlichen Bellas nickten allesamt zustimmend, ,,Gut. Wir sehen uns dann später.“, sagte Beca und drückte Emily zum Abschied noch einen Kuss auf die Lippen. ,,Bis später.“, flüsterte die kleine Brünette gegen die Lippen ihrer Freundin. ,,Bis später“, flüsterte Emily zurück und küsste Beca noch ein zweites Mal.  
Nachdem sich die beiden von einander gelöst hatten, folgte Beca Theo, wieder ins Innere des Hotels und Emily sah ihr mit vor Glück pochendem Herzen hinterher. ,,Emily, kommst du?“, fragte Chloe und riss Emily somit aus ihrer Trance. ,,Äh, Ja.“, murmelte Emily und Chloe warf ihr ein verständnisvolles Lächeln zu.

,,Amy, wo zur Hölle gehen wir hin?“rief Beca und versuchte mit der blonden Australierin Schritt zu halten. Irgendwann blieb Amy dann doch stehen  und drehte sich mit ernster Miene zu Beca um. ,,Mein Vater, hat die Bellas entführt und wenn ich in 30 Minuten nicht da bin, bringt er sie wahrscheinlich um, okay?“. Beca starrte sie sprachlos an und suchte nach irgendwelchen Anzeichen des Scherzens in Amy’s Gesicht, doch es war toternst und voller-war das Angst, die sie da in Amy’s Augen sah? Verdammt! Amy sagte gerade die Wahrheit.
,,Wo- Wo sind sie?“, fragte Beca mit zitternder Stimme. ,,Auf seiner Yacht.“, sagte Amy und deutete mit ihrem Finger hinaus auf‘s Meer, wo gerade tatsächlich eine große schwarze Yacht trieb. ,,Scheiße...“, flüsterte Beca und ihre Gedanken fingen an zu rasen, als sie an die anderen Bellas dachte, die gerade in Lebensgefahr schwebten. Chloe, Aubrey und- ,,Emily...“, flüsterte Beca und ihr Herz fing vor Panik an zu rasen. Allein schon beim reinen Gedanken Emily zu verlieren, wurde Beca schlecht.
,,Hey Beca, tief durchatmen!“, sagte Amy und packte Beca fest an den Schultern. ,,Wir werden schon dafür sorgen, das keinem was passiert. Auch der Nachfahrin nicht!“. Beca nickte, atmete noch einmal tief durch und verbannte all die Angst aus ihren Gedanken. ,,Okay...Also, wie sieht der Plan aus?“.

In der Sekunde, in der Amy, mit einem Feuerwehrlöscher bewaffnet, durch das Glasdach der Yacht hindurch brach, scheuchte Beca die Bellas allesamt vom Deck und diese befolgten auch allesamt ihren Rat, nur Emily rührte sich nicht vom Fleck.
,,Lauf Emily, mach schon.“, wies Beca ihre Freundin an. ,,Nicht ohne dich!“, widersprach Emily entschlossen.
Bevor Beca was erwidern konnte vernahm sie plötzlich das Klicken einer Pistole und als sie sich umdrehte, konnte sie gerade noch sehen, wie einer der Leibwächter von Amy‘s Vater auf Emily zielte. Mit letzter Kraft packte Beca ihre Freundin und riss sie aus der Schusslinie, wobei sie ihren  Körper schützend über Emily’s warf.
Kaum das Emily aus der Schusslinie war, verspürte Beca auch schon einen stechenden Schmerz in der Schulter und atmete zischend durch die Zähne ein. ,,Beca?“, fragte Emily besorgt, als Beca mit schmerzverzerrtem Gesicht und mit der Hand an die Schulter gepresst auf die Schulter viel. Sofort war Emily an ihrer Seite und legte schützend die Arme um sie. Der Schmerz trieb Beca Tränen in die Augen, doch Emily legte ihr tröstend ihre Hand an die Wange. ,,Schhh...Es wird alles gut.“, flüsterte sie.
Aus dem Augenwinkel konnte Beca Amy sehen, die jetzt von ihrem Vater abgelassen hatte, die auf sie und Emily zueilte, während hinter ihr das Deck anfing in die Luft zu fliegen. Plötzlich spürte Beca wie sie von Emily hochgehoben wurde, die nun ebenfalls auf das Geländer zu rannte um ins Wasser zu springen. Beca schlang ihre Arme ganz fest um Emilys Hals, als diese mit ihr in den Armen vom Deck sprang, während hinter ihnen das Oberdeck explodierte.
Nachdem sie im kalten Wasser gelandet waren, hievte Emily mit Amys Hilfe Beca auf ein Rettungsboot und Chloe sah sich Becas Schulter genauer an.
,,Sieht nach nem Streifschuss aus. Ist also nichts lebensbedrohliches.“, stellte der Rotschopf fest. ,,Ach ja? Wieso fühlt es sich dann so an, als würde ich sterben?“, fragte Beca mit zusammengebissenen Zähnen.
Chloe verdrehte leicht die Augen, bei Becas übertriebener Reaktion und Amy kommentierte spöttisch ,,Wer hätte gedacht, das Beca Mitchell so wehleidig ist.“. ,,Fang du die erst mal Kugel ein, da würdest du auch rum jaulen!“, fauchte Beca gereizt, doch Emily legte besänftigend eine Hand auf ihre unverletzte Schulter und strich mit der anderen zärtlich über’s Haar, während sie darauf warteten das die Rettungskräfte kamen.

Beca zischte vor Schmerz, als der Notarzt die Kugel aus ihrer Schulter zog  und quetschte Emilys Hand dabei fast zu Tode ,,Sorry.“, murmelte sie als sie sah wie Emily ihre Hand schüttelte um wieder etwas Gefühl hinein zu bekommen, doch ihre Freundin zuckte nur mit den Schultern. Nachdem Becas Schulter noch bandagiert worden war, kletterten sie und Emily in das Polizeiboot, indem sich auch die anderen Bellas befanden und das sie jetzt zurück zur Küste brachte. Die gesamte Fahrt über schmiegte sich Beca ganz eng an Emily, die ihre Arme fest um ihre Freundin geschlungen hatte.
Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, setzten sich die Bellas vor ein geschlossenes Kaffee und versuchten alle erstmal das zu verarbeiten, was sich in den letzten Stunden ereignet hatte.
Beca sah, das Emily etwas abseits stand und auf das Meer hinaus blickte. Besorgt ging Beca zu ihrer Freundin und stellte sich neben sie. ,,Em, ist alles okay?“, fragte Beca vorsichtig. ,,Hmmm.“, machte Emily nur, doch Beca sah das ihre Unterlippe zitterte. ,,Emily. Sag mir was los ist.“, sagte Beca und legte zärtlich ihre Hand an Emilys Wange.
,,I-ich muss… d-die ganze Zeit daran…daran denken, was gewesen wäre, w-wenn dich die Kugel wo…wo anders getroffen h-hätte,“, flüsterte Emily mit bebender Stimme, ,,w-was w-wenn du…wenn du…“. Emily brach ab und jetzt rannen sogar Tränen ihre Wangen hinunter, einen Anblick den Beca einfach nicht ertragen konnte, weshalb sie tröstend das Gesicht ihrer Freundin in ihre Hände nahm und ihr sanft zuredete ,,Hey, hey…Aber das ist doch gar nicht passiert…Meine Schulter tut zwar immer noch weh, aber ist ein paar Wochen auch wieder vergessen.“.
Emily nickte und Beca strich die Tränen sanft mit ihrem Daumen weg. ,,Es ist halt so…“, schniefte Emily, ,,I-ich w-will dich einfach n-nicht verlieren Beca, w-weil ich dich so sehr liebe…“. Beca lächelte bei den Worten ihrer Freundin und flüsterte, ,,Aber du hast mich nicht verloren und du wirst mich auch nicht verlieren, niemals!“ Und mit diesen Worten zog sie Emily in einen sehr langen und sanften Kuss.
Als sie sich voneinander lösten sagte Beca ,,Das mit uns beiden, das- das ist für immer.“ ,,Für immer.“, wiederholte Emily und legte ihre Lippen erneut auf die von Beca, danach schmiegte Beca sich eng an die jüngere, die sanft ihr Kinn auf ihren Kopf legte. ,,Hast du- Hast du das eigentlich ernst gemeint, mit dem für immer?“, sagte Emily plötzlich und sah Beca fragend an, ,,Ich mein wolltest du damit sagen, das wir den Rest unseres Lebens miteinander verbringen sollen, oder-“. ,,Oh“, sagte Beca ziemlich überrumpelt, ,,Also, äh darüber habe ich mir noch nie so richtig Gedanken gemacht…I-ich mein wenn du wollen würdest, äh…willst du denn?“. Ein Lächeln breitete sich bei Becas Gestammel auf Emilys Gesicht aus,, Wenn du meinst, ob ich dich heiraten wollen würde, dann ja würde ich das schon gerne.“. ,,Warte, echt jetzt?“, fragte Beca, die total mit der Situation überfordert war. ,,Warum nicht?“, meinte Emily schulterzuckend, ,,Wir sind jetzt ja immerhin schon fünf Jahre zusammen. Also wenn du auch bereit wärst den Schritt zu wagen…“. ,,Also, ok…wow…das…“,Beca fehlten die Worte, ,,Also willst du mich heiraten?“. Emily nickte, ,,Natürlich nur wenn du es auch willst.“
,,I-Ich würd’s super gern machen, ich…Wow!…Heißt das, dass wir uns gerade verlobt haben?“ ,,Sieht so aus.“, meinte Emily lachend. ,,Ich muss mich jetzt aber nicht hinknien oder so…“, fragte Beca und Emily meinte nur, ,,Ne, wieso? Mir war ja irgendwie klar, das du nicht die Person, für die Art von Heiratsantrag bist und- Weinst du etwa?“. ;,Nein…“, wich Beca aus und wischte sich hastig über die Augen. ,,Also eigentlich habe ich nicht erwartet, das du diejenige von uns beiden bist, die in dieser Situation weint.“, meinte Emily lachend und Beca murrte nur ,,Pass auf, was du sagst sonst überlege ich’s mir vielleicht noch anders!“. Emily lachte nur und zog ihre, jetzt Verlobte, in eine feste Umarmung. ,,Ich liebe dich“, hörte sie Beca murmeln und so löste sich Emily aus der Umarmung lehnte ihre Stirn gegen die von Beca und flüsterte ,,Ich liebe dich…für immer.“. Und mit diesen Worten küsste sie Beca, während die Sonne nun endgültig aufging und ihre Strahlen tauchten die beiden in ein goldenes Licht.
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