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Bemily Oneshots

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
10.05.2020
17.02.2022
39
71.029
4
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.06.2020 1.384
 
Hey Leute,
willkommen zu einem neuen Oneshot. Das wird diesmal wieder ein kleiner Zweiteiler. So, dieser Oneshot ist wieder etwas trauriger und hat sogar etwas mit Bechloe zu tun, aber lest selbst;) Der Oneshot spielt zeitlich gesehen kurz nach dem Ende von Pitch Perfect 3.
So, aber jetzt viel Spaß beim Lesen;)

,,And it's so gut-wrenching', falling in the Wrong Direction''
aus Wrong Direction von Hailee Steinfeld

Beca zitterte, jedoch nicht vor Kälte, sondern wegen dem was sie gerade gesehen hatte. All der Stolz und das Glücksgefühl, was sie während der Performance noch gespürt hatte, war wie weggewischt. Sie spürte eine schmerzliche Kälte in ihrem Herzen, die sich in ihrem gesamten Körper ausbreitete. Beca schlang ihre Jacke fester um sich, doch die Kälte und der Schmerz blieben. Beca wartete auf die Tränen, aber es kamen keine, sie fühlte sich einfach zu ausgelaugt um auch noch irgendwelche  Tränen zu vergießen.
,,Beca?“, ertönte es plötzlich hinter ihr. Beca drehte sich um und sah, das Emily nicht weit entfernt hinter ihr stand. ,,Hey!“, sagte Beca und zwang sich zu einem Lächeln. ,, Was machst du hier?“, fragte die jüngste Bella neugierig. ,,I-Ich...“, fing Beca an und versuchte, das Zittern in ihrer Stimme zu verbergen, ,,Ich musste nur mal kurz frische Luft schnappen.“.
Nach einem kurzen Moment Stille, fragte Emily: ,,Weißt du wo Chloe steckt? Ich hab sie seit dem Auftritt, nicht mehr gesehen.“. Die Erwähnung von Chloe ließ Beca innerlich zusammen zucken und sie murmelte Schulterzuckend ,,Wahrscheinlich, macht sie immer noch mit Chicago rum...“. ,,Oh, also sind die beiden jetzt echt zusammen.“, Sagte Emily mit einem Lachen, ,,War ja auch nicht zu übersehen, das die beiden aufeinander stehen.'' Die für Emily harmlose Bemerkung, war ein Stich in Becas Herz. Alle anderen hatten gesehen das sich was zwischen Chloe und Chicago angemahnt hatte, nur Beca nicht, obwohl- Genau genommen hatte sie es gesehen, sie hatte es nur nicht wahr haben wollen.
,,Alles ok?“, fragte Emily plötzlich. Becas Schmerz hatte sich anscheinend in ihrem Gesicht widergespiegelt. ,,J-Ja“, flüsterte Beca, doch sie spürte wie ihre Unterlippe zitterte und bevor sie etwas dagegen tun konnte, war ihr auch schon eine Träne die Wange hinab gerollt, was Emily nicht unbemerkt blieb. ,,Beca, was-?“, flüsterte Emily besorgt und wischte die Träne von Becas Wange, ,,Was ist denn los, warum weinst du?“ Beca suchte verzweifelt nach irgendeinem Grund den sie sich ausdenken konnte, wie das sie zum Beispiel immer noch traurig darüber war, das das gerade der letzte Auftritt von ihnen gewesen war...doch irgendwie konnte Beca das Geheimnis was sie seit fast 7 Jahre lang hatte nicht länger verheimlichen.
,,I-Ich...“, presste Beca mit pochendem Herzen hervor und versuchte aussprechen, was ihr seit 7 Jahren auf der Zunge lag, ,,I-Ich...also...Chloe und ich...wir... Ich mag...“. Beca verhedderte sich immer tiefer und Emily steckte vorsichtig ihre Hand aus und legte sie ihr beruhigend an die Wange. ,,Hey, Es ist alles gut, du musst keine Angst davor haben es mir zu erzählen, ich werde dich nicht verurteile.
Überrascht blickte Beca die Nachfahrin an und erst jetzt bemerkte sie sie sehr sich Emily in den letzten drei Jahren verändert hatte. Verschwunden war das schüchterne Mädchen, das versuchte seinen Platz in der Gruppe zu finden. Stattdessen sah Beca jetzt eine junge Frau vor sich, die ihr helfen wollte und der sie ihre Gefühle anvertrauen konnte.
,,Ich…Ich mag… Chloe…“, Beca schluckte schwer, ,,mehr a-als nur…eine…e-eine beste Freundin…“. So, jetzt war es raus. Für einen Moment lang  herrschte Stille und die Worte die Becas Lippen verlassen hingen schwer in der Luft.
Emilys Augen weiteten sich leicht und sie schien die Worte erst einmal verarbeiten zu müssen. Als ihr die Bedeutung von dem was Beca gerade eben gesagt hatte, jedoch klar zu werden schien, huschte ein trauriger Ausdruck über ihr Gesicht und es war dieser mitfühlende Blick den Emily ihr zuwarf, der bei Beca den Damm brechen ließ.
Kaum das die erste Träne Becas Augen entwichen war, wurde sie auch schon von der jüngeren ganz fest in die Arme genommen. Becas Knie gaben nach, als sie von markerschütternden Schluchzern geschüttelt wurde, doch Emily hielt sie aufrecht, strich ihr sanft über das Harr und flüsterte ihr beruhigende Worte zu. Zitternd presste die kleine Brünette ihr Gesicht gegen Emilys Schulter und durchnässte mit ihren Tränen das Kleid der anderen. Beca wusste nicht wieso, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass Emilys Umarmung gerade das einzige war, was sie davon abhielt, das ihr Herz in Millionen Teilchen zersplitterte. Mit dem Geschmack von Tränen auf den Lippen und umhüllt von Emilys Duft, übermannte sie schließlich die Erschöpfung und sie schlief in Emily’s Armen ein.

Emilys P.O.V.
Gähnend stand Emily, ihren Koffer neben sich stehend vor dem Hotel und wartete mit den anderen Bellas darauf, zum Flughafen gebracht und wieder zurück in die USA zu fliegen. Es war gerade mal sieben Uhr und Emily schlief praktisch auf ihren Füßen ein. Vielleicht sollte sie doch lieber mal mit Kaffee trinken anfangen, dachte sie, während sie sich verschlafen über das Gesicht rieb.
Die Soldaten, verabschiedeten sich gerade von ihnen und Chloe, war mal wieder typisch Chloe und zeigte ihre Zuneigung für Chicago sehr….offensichtlich.
Emily sah mit einem besorgten Blick zu Beca rüber und musste mit Schmerzen sehen, wie diese den Blick abwandte, als Chloe sich zu ihrem Freund hinauf beugte um ihre Lippen gegen seine zu drücken.
Emily hätte den Rotschopf am liebsten angeschrien, sofort damit aufzuhören, um Beca das Leid zu ersparen. Dabei war Chloe gar keine Herzensbrecherin, ganz im Gegenteil. Sie war der wahrscheinlich liebenswürdigste Mensch den Emily kannte und doch hatte sie es geschafft Beca das Herz zu brechen, ohne es überhaupt zu merken.
Emily, ihre Müdigkeit war längst vergessen, stellte sich zu Beca und fragte, ,,Hey! Möchtest du nachher im  Flugzeug neben mir sitzen?“. Beca nickte nur und Emily legte ihr tröstend den Arm um die Schulter.
Chloe war im ersten Moment zwar überrascht das Beca nicht wie sonst neben ihr, sondern lieber neben Emily sitzen wollte, gab sich dann aber trotzdem damit zufrieden dieses Mal neben Aubrey zu sitzen. Beca sagte während des gesamten Fluges kein Wort und starrte einfach nur, mit aufgezogenen Kopfhören aus dem Fenster. Emily konnte es ihr nicht verübeln, das die Brünette gerade nicht reden wollte und sie hatte sich ja auch nicht neben Beca gesetzt um mit ihr zu reden, sondern weil sie wusste das es jetzt noch zu schmerzhaft für diese war neben Chloe zu sitzen. Bald schlich sich die Müdigkeit wieder ein und irgendwann döste Emily dann doch ein.
Als sie wieder aufwachte, war schliefen fast alle um sie herum und als sie aus dem Fenster blickte war es pechschwarz. Als sie sich zu Beca wandte, sah Emily das diese immer noch wach war und aus dem Fenster starrte. Bei näherer Betrachtung stellte Emily bestürzt fest, das der Brünetten Tränen die Wangen hinabliefen und ihre Schultern leicht bebten.
Langsam ließ Emily ihre Hand zu Beca rüber wandern bis sie deren in ihre Jeans gekrallte Hand fand, diese sanft ergriff und fest drückte. Einige Augenblicke später, spürte Emily, wie Beca ihren Kopf gegen ihre Schulter lehnte und sie ließ die ältere einfach stumm an ihrer Schulter weinen. In diesem Moment schwor sich Emily, das sie sich so gut wie möglich um Beca kümmern würde und ihr helfen würde den Schmerz irgendwann zu vergessen. Sie würde Beca erst dann verlassen, wenn diese vollständig geheilt war, ganz gleich wie lange das dauern auch mochte und mit diesen Versprechen an sich selbst, drückte Emily Becas Hand noch etwas fester und lehnte ihren Kopf gegen den von Beca.
FORTSETZUNG FOLGT....

Weiß ganz ehrlich nicht, warum ich Beca in meinen Oneshots immer so viel durchmachen lasse... Aber ich hoffe euch hat's trotzdem gefallen und es hat euch nicht allzu sehr wehgetan den Oneshot zu lesen-was rede ich da eigentlich? Der Oneshot sollte ja auch wehtun(kurze Notiz am Rande: Ich hab beim Schrieben fast geflennt, aber tut mal so als hätte ich das nicht gesagt). Der zweite Teil kommt-wenn es gut läuft!-morgen raus, vielleicht aber auch erst am Mittwoch, muss mal schauen wie lange ich beim schreiben brauche...
So, dann tschüss, wir sehen uns beim zweiten Teil dieses Oneshots.
LG Lion 2000
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