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Der Duft von Pfefferminz

von JaliceTo
OneshotFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
Aztek Chili Sarah Scarlet Sunburst
10.05.2020
10.05.2020
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Der Duft von Pfefferminz



"Wer als letzer beim alten Wasserfall ist, muss für die nächste Woche das Säubern aller Boxen übernehmen!"
"Du wirst meinen Staub fressen Benny"
"Nicht wenn Sunburst und ich zuerst gewinnen"
"Nicht mal in deinen Träumen Nani!"
"Wollt ihr weiter quatschen oder uns beim gewinnen zujubeln? Na los Pepper, denen zeigen wir es!"

Sekunden später hörte man das Klappern vieler Hufe über den Waldboden erklingen, als die kleine Reitergruppe der Horsleand Ranch ihr Wettrennen begann. Jeder Reiter versuchte das beste aus seinem Pferd herauszuholen und als erste den alten Wasserfall erreichen - denn niemand wollte sich mit der Bestrafung zurecht schlagen müssen. Eine Woche die Boxen in den Stallungen ausmisten? Nein, da gab es definitiv bessere Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen.

"Juhu - wir haben gewonnen. Gut gemacht Calypso" - Molly tätschelte den Hals ihrer Pferdes Calypso und die Stute gab ein lautes zufriedenes Wiehern von sich - es kam selten genug vor, dass die tollpatschige Pferdedame ein Wettrennen gewann. Heute aber schien sie einen guten Tag zu haben und es freute sie, Molly so glücklich zu sehen. Das war ja schon direkt ansteckend. Und etwas zu gewinnen, wenn man so oft als letze Person oder in ihrem Fall als letztes Pferd ins Ziel kommt, war es ein großes Erfolgserlebnis - für Reiter und Pferd.

"Ein blindes Huhn muss ja auch mal ein Korn finden"
"Hä warum sollten Hühner denn blind sein?"
"Das sagt man nun mal so Chloe"
"Warum denn? Was würde Molly ein blindes Huhn nutzen?"
"Das ist...ach vergiss es"

Benny winkte mit einer einfachen Geste ab und versetzte Aztek vom Tab in den Schritt und gab auf, Chloe zu erklären was genau er mit der neckenden Metapher an Molly gemeint hatte. Es würde zuviel Zeit damit draufgehen, Chloe nun den Sinn dahinter erklären zu wollen - auch wenn Benny´s letzer Satz die restlichen Mitglieder der Gruppe, die auch mal am Wasserfall angekommen waren - zum lachen brachte.

"Ein Wunder das Calypso nicht über ihre Hufe gestolpert ist"
"Oder ein Eichhörnchen platt gerollt hat mit ihrer Tollpatschigkeit"
"Chili und Pepper! Hört auf damit, oder seid ihr nicht solidarisch genug, um Calypso den Erfolg zu gönnen?", wies Sunburst die beiden Pferde zurecht und schüttelte einmal seine Mähne. Diese beiden Streithähne kamen zwar miteinander wunderbar zurecht - aber wenn es darum ging den anderen Pferden aus dem Team einen Erfolg zu gönnen, konnten sowohl Pepper als auch Chili so stur und gemein sein. Wie war der alte Spruch noch einmal? Die Pferde spiegeln oft den Charakter ihrer Besitzer wieder - das passt bei den beiden Pferden wunderbar.
"Hast du etwas gehört Chili? Außer das Zwitschern der Vögel?"
"Nein Pepper habe ich nicht. Wenigstens sind wir nicht wie Button als letzte beim alten Wasserfall angekommen"
Sunburst schnaufte einmal und widmete seine Aufmerksamkeit wieder der Umgebung um den alten Wasserfall herum, anstatt sich der Konversation zu widmen, die zwischen den beiden Pferden stattfand und sich darum drehte, dass die anderen Pferde Chili und Pepper ja nichts das Wasser reichen könnten und die beiden soviel besser  als alle anderen waren.

Zwei blaue Vögel schienen sich ein Wettfliegen zu liefern, umrundeten die Bäume und ließen sich auf einem der dicken Äste mit einem zufriedenen Zwitschern hinsetzen. Das Wasser des alten und dennoch wunderschönen Wasserfalls plätscherte und der Wind brachte eine sanfte Brise hinüber zu der  kleinen Gruppe.

Es war ein wunderschöner Frühlingstag und Sunburst würde sich, ebenso wenig wie seine Freunde diesen Ausflug nicht von Chili und Pepper ruinieren lassen.

"Wollen wir die Pferde grasen lassen und wir sehen uns den Wasserfall an?"
"Das ist eine tolle Idee Benny - lasst uns das machen"

Und so wurden die Pferde einige Minten später an verschiedenen Bäumen angebunden und während die Teenager näher zum Wasserfall gingen, genossen die Pferde eine kurze Pause und das leckere Gras, was ihnen zum grasen zur Verfügung stand.

Scarlet kaute auf etwas von dem frischen Gras herum und hörte ihren Menschen Sarah in der ferne lachen. Es freute die Stute sehr, dass Sarah nach dem tragischen Tod ihres alten Katers letzen Winter wieder lachen konnte. Zu lange hatte das Pferd mit den roten Haarsträhnen im schwarzen Fell den Teenager traurig und in sich gekehrt erlebt. Es war ein gutes Zeichen, dass Sarah wieder nach vorne blicken und das Leben genießen konnte.

Gerade wollte Scarlet sich erneut nach unten bücken und Spielraum der angebundenen Zügel an den Baum nutzen, um einen weiteren Bissen vom Gras zu nehmen - da bekam sie einen Duft in ihre Nüstern geweht und hielt inne. Sie kannte den Duft und hatte ihn vor langer Zeit schon einmal gerochen....oder nicht? Die Stute hielt inne und hob ihren Kopf wieder an. Es war ganz deutlich wahrzunehmen. Doch was war es noch einmal für ein Duft, den sie nun so intensiv riechen konnte?

Nachdenklich versuchte Scarlet herauszufinden, um was für eine Duft es sich handeln könnte und zu ihrem Glück trug ein erneutes Windstoß den gleichen Duft in ihre Richtung. Und dann fiel es Scarlet wie Schuppen von den Augen.

Es war der Duft von Pfefferminz.

Augenblicklich versuchte sich eine Erinnerung in ihr zu befreien und Scarlet reagierte mit Panik, was wiederum ihren natürlich  Fluchtinstinkt aktivierte. Schnell und ohne großes Aufsehen zu erregen schaffte Scarlet es in mehreren Anläufen, ihr Zaumzeug über den Kopf zu ziehen, die Trense auf den Boden fallen zu lassen und dennoch verließ ein panisches leises Wiehern ihre Kehle, bevor ihr Hufe sie fort von der Gruppe trugen. Scarlet hörte noch wie ihre Freunde ihren Namen riefen und das Klappern von Hufen sie verfolgte - vermutlich hatte sich eines der anderen Pferde losgerissen und wollte sie zurück holen. Scarlet hörte wie Sarah in der Ferne ihren Namen rief - aber sie konnte nicht mehr dorthin zurück - sie konnte nicht wieder das Pfefferminz riechen und damit die Erinnerung wecken, welche sie vor Jahren so tief in sich vergraben hatte.


"Scarlet?!"
Aztek hatte das panische Wiehern von Scarlet bemerkt und auch wie sie an ihm vorbei gerauscht war. Die Stute hatte so voller Panik und Angst gewirkt, obwohl es dazu keinen Grund gab. Es war keine Gefahr auf der Wiese vor dem alten Wasserfall gewesen und auch ihre Menschen waren zu keine Zeitpunkt einer Gefahr ausgesetzt. Aztek verstand nicht, warum Scarlet sich von der Trense losgerissen hatte und in die Tiefen des Walds gerannt war. Es passte nicht zu der sanften und freundlichen Stute. Und so kam Aztek nur ein Gedanke, er musste sich ebenfalls von seinem Zaumzeug befreien und Scarlet folgen. Wie er am besten die Trense loswird, dadrin hat Aztek dank seiner kleinen Ausflüge in die Wildnis zum Glück Erfahrung und noch während die anderen Pferde alarmierend anfingen zu wiehern, dass Scarlet nun fort wahr und auch er es geschafft hatte sich loszureisen, schlugen die Hufe des Tieres bereits auf dem Waldboden auf und er ließ seine Freunde hinter sich, ritt schneller auf den Wald zu und versuchte Scarlet dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Er machte sich sorgen um die Stute und sie könnte sich schnell in diesem Gebiet verlaufen.
"Scarlet warte doch!"

Die Landschaft und die Geräusche der umliegenden Waldbewohner rauschte an Scarlet vorbei während sie von der Erinnerung und den damit verbundenen Gefühlen heimgesucht wurde. Sie wollte nicht daran denken und beschleunigte ihr Tempo noch einmal - fast als hätte sie die Hoffnung dadurch vor der Erinnerung fliehen zu können. Tränen sammelten sich in ihren Augen, nicht etwas durch die Geschwindigkeit mit der sie durch den Wald galoppierte - nein den Schmerz den sie nun erneut durch die Bilder vor ihrem geistigen Auge spürte war zu viel für die Stute.

Sie bremste plötzlich, dass Aztek an ihr vorbei schoss und das bemerkte Scarlet nicht einmal. Tränen liefen über ihr Gesicht und ein schuldbewusstes Wiehern entfuhr dem Pferd nur Momente später. Dieser verdammte Pfefferminz hatte eine Erinnerung geweckt, von der Scarlet sicher gewesen war, sie würde für immer tief in ihr drin vergraben bleiben - doch sie hatte sich getäuscht.

"Es ist alles meine Schuld gewesen - es tut mir so unendlich Leid", schniefte Scarlet und leis sich vor Schuldgefühlen zerfressen auf den Boden sinken. Erst als sie die Hufe von Aztek vor sich stehen sah und er erneut leise ihren Namen sprach, blickte die Stute auf und direkt in die blauen besorgten Augen von Aztek.

"Scarlet? Ist alles in Ordnung. Wir haben uns Sorgen gemacht, als du fort gelaufen bist...warum weinst du? Gibt es etwas das ich tun kann?", fragte Aztek und die Soge die sich in seinen Augen spiegelte sagte viel darüber aus, wie wichtig ihm Scarlet doch war. Und das die Stute für die er seit einer Weile Gefühle entwickelt hatte auf dem Boden lag und am weinen war, machte den Mustang unheimlich traurig und sein sonst so sprunghaftes Temperament und seine Ader Witze zu reißen, wurde von der fürsorglicheren Seite überdeckt. Er wollte zu gerne wissen, was passiert ist.

"E....Es ist alles meine Schuld Aztek.....ich habe nichts getan....ich habe keinen Versuch unternommen, Hilfe zu holen", Scarlets Stimme zitterte während sie diese Worte hervor brachte.
"Als....als ich eben bei der Wiese das Pfefferminz gerochen habe, ist eine Erinnerung in mir geweckt worden, die ich vergessen habe - die ich nie wieder sehen wollte - weil mich seit dem Tag schreckliche Schuldgefühle plagen.....ich hatte Angst und wollte fliehen....vor euren Fragen und der Erinnerung an das, was passiert ist", fügte Scarlet noch erklärend hinzu und versuchte durch den Schleier aus Tränen der sich in ihren hellblauen Augen gebildet hatte, langsam aufzustehen. Es brauchte ein paar Anläufe, aber einige Momente später stand die Stute wieder fest mit allen vier Hufen auf dem Waldboden.

"Der Duft von des Pfefferminz hat eine Erinnerung in dir geweckt, die dich so erschreckt hat - dass du fort laufen wolltest? Magst du darüber reden Scarlet? Ich höre dir gerne zu", forschte Aztek besorgt nach und es dauerte einen Moment, bis Scarlet sich ihm erneut zu gewandt hatte und nach den richtigen Worten zu suchen schien.

"Bevor ich Sarah getroffen hatte, stand ich in einem kleinen Stall einer wunderschönen Reitschule. Ich war ein einfaches Schulpferd und regelmäßig kam ein sehr ruhiges und schüchternes Mädchen. Das Mädchen hörte auf den Namen Juniper und ich war ihr als Schulpferd zugeteilt. Es war als würden wir uns ohne Worte verstehen - sie fasste Vertrauen zu mir und ich lernte ihr zu vertrauen. Sie war nicht wie die anderen Kinder, sie zog nicht an meinen Zügeln wenn etwas nicht klappte oder beleidigte mich als ´Zicke´ wenn ich einmal eine bestimmte Dressur Übung nicht machen wollte....", Scarlet brach den Satz ab und überlegte wie sie am besten fortfahren sollte.

"Zu ihrem 12 Geburtstag wurde ich offiziell Junipers Pferd, ich zog in einen Stall mit rot-weißem Holz um und wir wurden zu einem guten Team. Aber Juniper wurde immer stiller, leiser und sie hatte Probleme beim auf und absteigen. Ich verstand erst nicht warum und ermunterte sie, wann immer wie an einer Apfelbaum Wiese vorbei geritten sind, einen der Äpfel zu kosten - aber Juniper hat sich immer Pfefferminzblätter gesucht, während sie mir einen der Äpfel gepflückt hatte. Pfefferminz war das liebste was sie als Snack naschte. Einmal hatte sie sich sogar ein Pfefferminzblatt hinters Ohr geklemmt.....eines Abends kamen wir von einem Ausritt zurück zu dem kleinen Stall und ich war so müde, dass ich mich sofort ins Stroh legte....doch bevor ich einschlafen konnte, hörte ich wütende streitende Stimmen - es waren Juniper und ihr Vater gewesen", berichtete Scarlet von der Bindung die sie zu Juniper gehabt hatte. Das alles war Jahre passiert, bevor sie auf Sarah gestoßen waren und gemeinsam mit der Engländerin und ihrem geliebten Kater die erste gemeinsame Reitstunde gehabt hatte.

"Worüber haben sich Juniper und ihr Vater gestritten?", fragte Aztek nach, der versuchte das ganze Szenario zu verstehen.
"Ich weis es nicht mehr, aber bevor mir die Augen zugefallen sind, habe ich einen panischen Schrei von Juniper gehört.....einige Tage später habe ich gesehen, wie sie von ihrem Vater in den Dreck gestoßen wurde und als sie sich wieder aufgerappelt hat....oh Aztek.....", Scarlet schüttelte sich einmal und vergrub ihren Kopf in Azteks Mähne während sie nicht erneut vor der grauenvollen Erinnerung fliehen konnte.....




Scarlet lief besorgt zum Zaun der Weide, nachdem sie gesehen hatte, wie ihre 12 Jährige Besitzerin Juniper von ihrem Vater in den Dreck gestoßen wurde. Doch die Augen des Pferdes weiten sich in Angst und Schock, als Juniper sich wieder aufgerappelt hatte und ihr Vater barsch nach dem Handgelenk des Mädchens und zog sie näher an sich.

"Du nutzloses kleines Ding! Wie oft habe ich dir gesagt du sollst auf das hören was ich dir sage! Hast du deine Zunge verschluckt Juniper - sie mich an!"

Dann holte der Erwachsene aus und verpasste Juniper eine Ohrfeige, welche das Mädchen einige Schritte nach hinten taumeln lies und Scarlets Herz wieder zum weiter schlagen bewegte. Die Stute hörte noch wie Junipers Vater einige Beschimpfungen äußert, anschließend in sein Auto stieg und vom Hof fuhr. Scarlet gab ein besorgtes Wiehern von sich, als Juniper über den Zaun zur Weide kletterte und ihren Kopf weinend in Scarlets Mähne vergrub.

Nun ergab alles einen Sinn warum sie seit ihrem Geburtstag noch stiller war und körperlich schwächer wirkte. Ihr eigener Vater fügte ihr Gewalt zu und behandelte Juniper absolut ungerecht. Denn so wie Scarlet das Mädchen die letzen Monate über kennen gelernt hatte, war sie niemand der die Regeln brechen würde - nein ihre Juniper war nur jemand, der Todesangst vor dem Vater hatte - und genau diese Sorge schüttete Juniper mit vielen Tränen in das Fell ihres Pferdes und alles was Scarlet tun konnte, war zuhören.

Und beobachten wie das Pfefferminzblatt, welches bis vor kurzem noch hinter dem Ohr des Mädchens gesteckt hatte auf den Boden segelte und dort liegen blieb.....


Nachdem Scarlet mit viel Mühe Aztek von der Erinnerung erzählt hatte, trat sie einen Schritt zurück und versuchte sich zu sammeln, denn es war noch nicht das Ende ihres Lebensabschnittes mit Juniper. Das Pferd atmete einmal tief ein und aus, während Aztek aufmerksam zuhörte und langsam zu verstehen schien warum genau Scarlet fort gerannt war von der Gruppe.

"Einige Tage nach dem Vorfall verkaufte Junipers Vater mich an Sarahs Eltern - ich weis noch wie Juniper geweint hat und sich nicht von mir trennen wollte. Sie hat ihren Vater angefleht das einzige - was ihr in ihrem Leben etwas Licht in der Dunkelheit spendet, nicht zu verkaufen - aber ihr Vater hatte keine Gnade, er hat sie am Handgelenk ins Auto gezerrt und den Hof verlassen.....warum habe ich nichts getan? Ich hätte meine Juniper beschützen sollen Aztek - ich habe zugelassen, dass sie mit diesem Mann mitfährt und weitere Schmerzen erleiden muss.....ich habe versagt....." - Scarlet senkte den Kopf und dieses Schuldbewusstsein lag so schwer auf ihren Schultern - und dennoch tat es gut mit jemandem endlich darüber sprechen zu können.

Nun war es Aztek der Scarlett seinen Kopf auf die Schulter legte und eine liebkosende im Anschluss vollzog.
"Es tut mir so Leid was passiert ist Scarlet. Aber es ist nicht deine Schuld ja? Juniper war bestimmt so dankbar dass du ihre Freundin gewesen bist - du hast absolut nichts verkehrt gemacht", flüsterte Aztek und ein trauriges Schnaufen kam von Scarlet. Die Wort von Aztek und seine lieb gemeinte Geste waren so fürsorglich von ihm - dennoch würde es nichts daran ändern, dass sie Juniper niemals wieder sehen würde.

"Oh Scarlet hier steckst du - was ist denn passiert hm?"
Scarlet zuckte kurz zusammen als sie Sarahs Stimme hörte und auch die andere auf dem oberen Waldweg erblickte. Doch erneut senkte Scarlet den Kopf und auch wenn Sarah die Sprache und Signale der Pferde verstand, so würde die Blondine kaum nachvollziehen können was Scarlets ehemalige Besitzerin durchgemacht hatte und schuldig sich Scarlet dafür fühlte.

Also blieb ihr nichts anderes übrig, als die Ohren hängen zu halsen und gemeinsam mit Aztek und den anderen den Rückweg nach Horseland anzutreten.

Vielleicht würde sie mit der Zeit lernen, sich nicht mehr von der Erinnerung in Panik versetzen zu lassen, sobald sie den Duft von Pfefferminz riecht.

Aber vergessen würde sie Juniper niemals - sie hatten etwas besonderes und Scarlet konnte nur hoffen, das ihr Mädchen es geschafft hatte in den vergangenen 8 Jahren aus den Fängen ihres Vaters zu entkommen.



ENDE
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