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Light up di Angelo

von jjr2005
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16
Nico di Angelo Will Solace
09.05.2020
13.01.2021
18
25.820
6
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
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13.01.2021 1.058
 
18. Im Labyrinth 2.

Prolog:

Das Labyrinth hatte sich verändert.
Aus den Gängen, die Orte, die Kilometer voneinander entfernt waren, verbanden, wurden Gänge, die auch mich an meine Grenzen brachten.
Als hätte das nicht gereicht, fiel uns auf, dass das Labyrinth bei einem längeren Aufenthalt die Gedanken vernebelte. Man hatte Probleme sich zu erinnern- erinnern daran, wo man abgebogen war, aber auch, was davor passiert ist. Die Zeit schien ineinander zu verschwimmen, und die Ereignisse auch. Es war, als wären wir Jahre hier unten.
Und noch immer scheine ich Probleme zu haben, verschiedene Zusammenhänge wiederherzustellen. Es sind nur Schnipsel von Erinnerungen, die ich hier niederschreibe, in der Hoffnung, dass auch ich, wenn sie einst alle geschrieben sind, die einzelnen Puzzelteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen kann.



Part 3:

„Nico?“ „Immer noch nicht, Chiron.“ „Schade,“ erwiderte er. Ich beobachtete den Boden, der sich mehrere Meter unter uns befand. Verdammtes Netz, verdammte Falle. Wieso ist uns das nur passiert? Verdammtes Labyrinth! „Nico, was hälst du davon, wenn wir in Zukunft im Camp eine Trainingseinheit einführen, die sich in Labyrinth befindet?“ Ich versuchte ihn anzusehen, doch angesichts der Straffheit des Netzes gelang es mir nicht. „Ich finde das ist eine ganz schön beschissene Idee!“, motzte ich. „Ja, ich weiß, aber du musst doch einsehen, dass das nicht verkehrt wäre. Zwar ist das verrückt, aber in Anbetracht dessen, wie oft wir Halbgötter haben, die sich im Labyrinth verirren, ist es doch gar nicht so bescheuert, nicht?“ „Wenn du meinst“, antwortete ich. Dann schwiegen wir wieder eine Weile vor uns hin. Mein Bein war mittlerweile eingeschlafen. Ansonsten ging es mir auch nicht allzu gut. Wenigsten Chirons Hufen waren mir nicht mehr im Weg. „Wie wäre es denn, wenn du allein, da, gleich unter uns, auf den Boden schattenreist, und dann versuchts mich zu befreien? Dazu reichen deine Kräfte doch mittlerweile, oder nicht?“ Das war gar keine so üble Idee. „Wie soll ich dann das Netz lösen, es ist doch viel zu hoch! Ich komm doch gar nicht mit meinem Schwert daran.“ „Aber mit meinem Bogen.“ „Ich kann nicht mit Bögen nicht umgehen… ich könnte niemals das Seil treffen. Am Ende erschieße ich dich!“ Chiron grübelte weiter. „Ohne dein Schwert und ohne Bogen können wir uns hier nicht rausschneiden,“ schilderte er unsere Situation, „Außerdem kannst du hier nicht einfach runterfallen, das sind sieben Meter Höhe…“ Chiron hatte mir erklärt, dass Kentauren, die es mit enormen Geschwindigkeiten beim Rennen zu tun haben, sich bei einem Sturz nicht so schnell die Knochen brachen. Immerhin passierte es immer wieder, dass man einfach stolperte- und stellt euch das mal vor, bei einem Kentauren mit rasender Geschwindigkeit. Daher machte er sich um sich selbst keine Sorgen. „Dann bleibt uns wirklich nichts anderes übrig, als darauf zu warten, dass du uns beide hier weg schattenreist.“ Und dann vergingen wieder zehn Minuten ohne Worte. Letzten Endes unterbrach eine weibliche Stimme die Stille. „Wer seid ihr?“, fragte sie. „Bitte nicht schießen!“, antwortete Chiron. Er sah die Teenagerin, ich hingegen war in die andere Richtung gedreht. „Das war nicht die Frage.“ „Das neben mir ist Nico di Angelo, und ich-“ „Chiron?“ „Ja, ich bin es. Und was führt dich hier her, Tammy?“. Chiron schien die junge Frau erkannt zu haben. „Ich war gerade auf dem Weg ins Camp. Ich soll Neuigkeiten überbringen, von Grover.“ „Grover? Wie geht es ihm?“, erkundigte sich Chiron. „Naja, so wie immer. Er ist im dauerstress. Außerdem macht dem Herrn der Wildnis eine unvorstellbare Dürre zu schaffen. Daher sickte er mich, ich soll zum Rat der Behuften Älteren gehen. Und naja, jetzt bin ich hier gelandet. Braucht ihr Hilfe dort runter zu kommen?
Sie half uns auch.

Part 4: Perspektiven Wechsel;

Das Labyrinth bietet viele Möglichkeiten, was den Transport angeht. Ich muss zugeben, dass es der einfachste Weg ist, mein Ziel zu erreichen. Das war nichts Geringeres als eine Höhle auf der Insel Kreta. Und es ist auch nicht nur irgendeine Höhle, sondern die Höhle von Psychro. Den meisten sag das nichts, auch mein kleiner Halbgottfreund hat keine Ahnung, doch ich bin älter und weiser als die Olympier. Als die Titanen. Und jetzt ist es langsam an der Zeit, dass auch ich aus meinem Schlaf aufwache, und mich in die Kriege einmische. Viele Jahre sehe ich schon tatenlos zu, auch zu Gaias Aufstand konnte ich kaum mithelfen. Meine Situation müsst ihr euch so vorstellen, wie den Endkampf gegen meine Gemahlin. Sobald Gaia ihr Reich, die Erde verlassen hatte, und in den Himmel aufstieg, wurde sie verwundbar. So ist das auch mit mir. Nur ich bin viel zu weit weg von meinem Reich. Es ist mir nicht einmal möglich mich zu manifestieren. Daher habe ich den Besitz dieses kleinen Menschen übernommen. Ich bin nicht stärker als ein normaler Mensch, der sich noch dazu gegen mich wehrt. Es erinnert mich sehr, an meinen Stiefsohn Kronos, der aus meinem Reich den Besitz dieses Hermesjungen übernommen hatte. Doch Kronos war nicht an mein Reich mit dem Leben gebunden, er war dort nur eingeschlossen, daher war er stärker gewesen, als ich es jetzt bin. Doch was all die Gegner der Götter zuvor nicht hatten, war das, dass mich von allen unterschied. Ich bin so gut wie machtlos, doch das wurde irgendwann zu meiner Stärke. Ich bin eines mehr als jeder andere in Chaos. Ich bin ein manipulierender Spieler. Ich bin Tartaros.


Part 5:

„Das ist etwas ganz Neues, noch nie in meinem Leben habe ich erlebt, dass das Orakel nicht in der Lage war eine Prophezeiung zu verkünden“, meinte Chiron. „Und was werden wir nun ohne Prophezeiung machen? Im Camp wird kein Einsatz durchgeführt, ohne die Worte des Orakels!“ Der Kentaur sah mich mit einem grübelnden Blick an. „Dann werden wir wohl keine Einsatzgruppe zusammenstellen können.“ „Was soll das heißen? Wir brauchen einen Einsatz, um Will zurückzuholen!“, schrie ich. „Dieses Mal wird es anders laufen, Nico. Solange wir keine Prophezeiung haben, heißt es für uns, dass nur wir beide aufbrechen.“
Und so geschah es, dass Chiron sich, seit langer Zeit, mit einem seiner Schüler, also mir, aufmachte, um einen Einsatz durchzuführen.


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Jahaha, ich verschrecke all meine Leser, nicht? Aber ich finds lustig, also....    naja, mach ichs halt XD
Schreibt mal irgendwas, obs euch gefällt oder nicht, oder sonst irgendetwas, denn irgendwie hab ich noch keine Reviews zu meinen neuen Kapiteln bekommen, alsoooo joa, verschrecke ich euch zu sehr mit meinem durcheinander?
~jjr
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