Bauchgefühle

GeschichteKrimi, Freundschaft / P12 Slash
Ben Decker Daniel Klattmann Muri Demir Robin Sturm Stephan Sindera Tom Mayer
06.05.2020
02.07.2020
25
48.898
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30.06.2020 2.472
 
Das Glück der beiden frisch verliebten hält nicht lange an. Wie sollte es auch, waren sie doch beide in einem Job gebunden, der täglich ihren vollen Einsatz forderte. Auch Daniel durchlebt jetzt die schrecklichen Minuten, die jeder Partner eines Polizeibeamten wohl irgendwann einmal erleben muss. Er steht gerade in der Küche, schält Kartoffeln und freut sich auf ein gemütliches, aber schnelles Mittagessen wenn Moritz gleich von der arbeit heim kommt. Sie wollen schnell zusammen essen, sich kurz über die vergangenen Stunden austauschen, dann fährt Daniel zum Dienst. Der erste, seit vier Wochen.

Plötzlich gibt sein Handy einen Ton von sich, signalisiert das ein Anruf eingeht. “Ja, Tom?” klemmt Daniel sich das Handy zwischen Kinn und Wange und streicht sich unbewusst die Hände an seiner Jeans sauber. Das Messer hat er vorher auf den Tisch gelegt, zum Glück, denn bei den nächsten Worten seines Kollegen fällt Daniel nicht nur die Kinnlade hinunter.

“Mo, er...wir waren im Einsatz. Da kam dieses Auto und…” Tom muss heftig schlucken. Daniels Atmung setzt aus, sein Gehirn ist wie leer gefegt. Er zittert, seine Kehle ist plötzlich trocken. “Wo?” ist das einzige, was Daniel herausbekommt, muss sich kräftig räuspern. Er schmeißt alles hin, was er noch in den Händen hält, stellt unbewusst den Herd aus und reißt sich das Geschirrtuch aus der Hose. Er lässt es einfach fallen wo er gerade steht, rennt raus in den Flur, schlüpft in seine Schuhe. Als er den Autoschlüssel nehmen will, greift er ins Leere. Die Erkenntnis fällt ihm wie Schuppen vor die Augen: Moritz ist heute mit dem Auto gefahren, er war an der Reihe Erik und sich zur Wache zu fahren.

“Scheiße, Mo hat doch das Auto” schimpft er sein Handy, hat völlig vergessen, das Tom am anderen Ende seine Tränen hinunter schluckt und jedes Wort mitbekommt.

“Ich hab Flo zu dir geschickt. Der holt dich hier her” stammelt Tom, dann hört Daniel eine tiefe Stimme im Hintergrund. “Der Arzt...ich muss auflegen…” sagt er noch fahrig ins Telefon, dann ist die Leitung tot.  

Daniel steht wie paralysiert in der Haustür. Was ist mit seinem Mo passiert? Geht es ihm gut? Ist Tom verletzt? Was ist überhaupt passiert? Lebt Moritz noch?

Er schreckt auf, als ihm jemand an die Schulter tippt. Daniel blickt in die sorgenvollen Augen, die ihn voller Trauer entgegen blitzen. Was sein Kollege sagt, bekommt er nicht mit. Seine Füße folgen wie ferngesteuert dem langen Pferdeschwanz auf Florians Rücken zum Auto. Automatisch setzt er sich auf den Beifahrersitz, ob er sich anschnallt, weiß er nicht. Florian sagt irgendwas, immer wieder, immer leise und beruhigend. Als sie auf dem Parkplatz der Klinik ankommen, rennt Daniel blindlings ins Gebäude, Florian hastet hinterher. Tom schaut ihn von weitem entgegen, fängt Daniel in seinen Armen auf.

“Was ist mit ihm? Kann ich zu ihm? Wo ist er? Was ist denn passiert?” Daniel wird immer hektischer, tränenerstickte Schluchzer verlassen immer unkontrollierter seinen Mund. Er packt Tom an den Schulter, schüttelt leicht. Tränen fließen in Strömen seine Wangen hinunter, immer wieder fragt er nach seinem Freund. Von Tränen geschüttelt und immer wieder durch herzzerreißende Schluchzer unterbrochen, fragt er weiter. “Was ist mit Mo? Ich will zu ihm. Ist er tot? Lasst mich zu ihm, bitte. Bitte. Warum darf ich denn nicht zu ihm?” Verzweifelt klammert er sich an Tom, atmet immer hektischer.

“Beruhige dich…” legt Tom eine Hand auf Daniels Oberarm. Er bewirkt genau das Gegenteil: Daniel wird immer hektischer, immer fahriger werden die Bewegungen. Mit zitternden Fingern streicht Daniel sich durchs Haar, hektisch zucken seine Augen hin und her. “Er nicht auch noch. Er darf nicht auch noch sterben. Dann hab ich niemanden mehr. ER DARF NICHT GEHEN TOM!” schreit Daniel plötzlich heftig, schlägt wie von Sinnen auf die Brust seines Kollegen. Der sieht keine andere Möglichkeit, als Daniel mit Zwang herunterzufahren.

“Es nützt nichts, wenn du auch noch hyperventilierst, Daniel. He, beruhige dich” greift jetzt auch Florian ein. Er schnappt Daniels Hände, hält sie kräftig fest, sodass Daniel sie nicht mehr bewegen kann. Tom greift fest um die Schultern seines schmalen Kollegen und guten Freundes, zwingt ihn in seine Augen zu sehen. “Er ist im Schockraum, da kannst du nicht zu ihm” sagt Tom ruhig, fixiert Daniel aus stahlgrauen Augen. Der fährt tatsächlich etwas runter, zumindest beruhigt sich seine Atmung etwas.

“SInd sie der Partner des Herrn Moritz Breuer?” spricht eine weibliche, sanfte Stimme hinter ihnen. Allein an der Stimme hört man, dass diese junge Dame oft mit solchen Leute zu tun hat. Sanft, routiniert und einfühlsam blickt sie zwischen den drei Männern umher, wartet auf eine Antwort, wer ihr von denen nun das Anmeldeprotokoll ausfüllen kann.

“Hier!” sagen Tom und Daniel gleichzeitig. Die junge Dame hebt irritiert eine Augenbraue. Zwei Partner? Das ist neu.

“Ah tschuldige” schüttelt Tom den Kopf, tritt leicht zurück. Er ist durch den Wind, der Einsatz war heftig und nun liegt sein Streifenpartner im Krankenhaus. Dessen Freund flippt verständlicherweise völlig aus und nun will die unbekannte Frau auch noch was von ihnen. Mit einem Schnaufen lässt er sich auf den Plastikstuhl im Wartebereich fallen. Das war heftig heute. Die Schwester an der Rezeption drückt Daniel ein Klemmbrett in die Hand, einen Kugelschreiber in die andere und bugsiert ihn sanft aber bestimmt neben Tom auf den Stuhl.

Mit leerem Blick starrt Daniel nur auf den grünen Linoleumboden, das Klemmbrett hängt unbeachtet in seinen Händen, droht jeden augenblick runterzufallen. Seufzend kniet sich Florian vor seinen jungen Kollegen, nimmt ihm vorsichtig das Brett und den Kugelschreiber aus der Hand. Dann beginnt er mit den Eintragungen, das was er weiß füllt er direkt aus. Leise fragt er nach Informationen, Daniel antwortet automatisch, fühlt sich innerlich völlig leer und ausgelaugt.

Linkerhand geht eine Tür auf und Moritz kommt, gefolgt von einem Arzt langsam auf sie zu. Tom springt erleichtert auf, betrachtet Moritz kritisch von allen Seiten. Ein weißer Verband ist um dessen Unterarm gewickelt, eine Wunde an der Stirn wurde gereinigt und genäht. Seine Uniform ist an mehreren Stellen zerfetzt, dreckig und wurde im Bereich des linken Knies und des rechten Schienbeins aufgeschnitten. Blutige Schürfwunden wurden auch hier gereinigt, sollten aber den Worten des Arztes nach, so verheilen. “Der junge Mann hatte Glück im Unglück, sieben Schutzengel würde ich sagen” beendet der Arzt seine Erzählungen, klopft Moritz auf die Schulter und verschwindet wieder.


Ein erstickter Schrei ertönt, dann wird Moritz in eine kräftige Umarmung gezogen. “Man Kleiner. Du hast uns einen riesigen Schrecken eingejagt” erleichtert klopft Florian auf seine gesunde Schulter, während Moritz Daniel fester an sich zieht. Tom hat sich nach den Worten des Arztes wieder auf den Stuhl sinken lassen, atmet tief durch. Daniel betrachtet Moritz eindringlich von allen Seiten, dann zieht er ihn neben sich auf einen Stuhl.

“Alles soweit gut, Schatz” beruhigt Moritz, streicht Daniel langsam über den Oberschenkel. Martin und Erik kommen in Uniform angelaufen, wurden von Klaus zur offiziellen Unfallaufnahme geschickt. Die Versicherung braucht nun mal eine ordentliche Aussage.

“Wir waren ganz normal auf Streifenfahrt” beginnt Tom die Ereignisse zu schildern, knetet seinen Hände im Schoß. “Wir haben ein Pärchen gesehen, das sich heftig gestritten hat. Erst wollten sie nicht sagen was los ist, dann kam raus, dass die Frau seine vom Opa geerbte Waffe verkaufen wollte. Der Mann war darüber so erbost, dass es zu Handgreiflichkeiten kam. Schließlich gelang es ihm, die Waffe aus der Hand der Frau zu ziehen. Wir haben natürlich sofort unsererseits die Waffen gezogen und ein paar Schritte abstand genommen. Der Mann ist völlig durchgedreht, reagierte überhaupt nicht auf Mo's Ansprache. Ich mischte mich ein, der Mann war überfordert. Immer hektischer fuchtelte er mit Waffe herum, schrie laut herum. Wir sprachen ihn laut an, die Frau kreischte dazwischen. Völlig von Sinnen richtete er die Waffe schließlich auf uns. Mo drohte, wie üblich, den Gebrauch seiner Waffe an. Plötzlich löste sich ein Schuss aus der Waffe des Mannes. Zum Glück verzog er den Lauf im Schreck nach unten, sodass die Kugel ein paar Zentimeter vor Mo in den Asphalt schlug. Er machte einen Satz zurück, in dem Moment kam ein Auto und Breuer flog über die Motorhaube. Ich verständigte einen RTW und den Rest habt ihr dann mitbekommen…”


Erik nickt, hat alles notiert. Alle Augen richten sich auf den blonden Beamten, das Küken unter ihnen. “Mehr als drei Schutzengel, mein Gott. Du bist echt unzerstörbar” haut Florian raus, völlig beeindruckt von der Geschichte. Sowas erleben auch sie nicht alle Tage.

“Und deine Diagnose? Wie lange Dienstunfähig?” hakt Martin anch, will erst die Fakten klären, bevor er in gefühlsduselei ausbricht. Daniel blickt nur staunend zu Tom, der arme Kerl muss einen ordentlichen Schrecken davon getragen haben.

“Arm gebrochen, zum Glück ein glatter Bruch, soll wohl keine Komplikationen machen. Knie aufgeschürft, das rechte Schienbein wurde ersetzt. Leichtes Schleudertrauma und höllische Kopfschmerzen. Aber kein SHT*” sagt Moritz, lässt sich erschöpft gegen Daniel fallen. Der legt ihm besorgt einen Arm um den Oberkörper.

“Drei Wochen komplett raus, dann Innendienst. Ich hasse Innendienst” murrt Moritz in seinen nicht vorhandenen Bart. Daniel wirft eine Blick zu Erik, erinnert sich an den Fußmarsch vor einigen Wochen. Damals hatte Erik genau das gleiche beleidigt gemault. Grinsend senkt Erik den Kopf, vertieft sich in seinen Notizen.

“Ok, wir haben eure Aussagen, ihr müsst sie dann auf der Wache eben unterschreiben. Kommt einfach nachher kurz vorbei” nimmt Martin wieder das Zepter in die Hand, wendet sich zum gehen. Die Krone auf seinem Kopf glitzert im kalten Licht des Krankenhauses. Erik wird an einer Leine von Martin hinterher gezogen, der Fahrstuhl schließt sich hinter den Beiden. Niemanden scheint es zu stören, dass die Leine vorhin noch nicht da war.

“Welche Medikamente brauchst du?” wendet sich Daniel nun leise an Moritz. Der übergibt ihm wortlos ein Rezept mit zwei Medikamenten. Daniel überfliegt es kurz, zerrt Moritz dann auf die Beine. Florian zieht Tom vom Stuhl hoch, der Tscheche hat sich langsam beruhigt.

Plötzlich steht die Krankenschwester wieder vor ihnen, die eben so nett und freundlich war. Mit spitzen Zähnen verzerrt sie plötzlich ihr Gesicht zu einer Fratze. Dunkle Augen liegen in einem hohlen Gesicht. Ihre Nase wird lang, ihre Zähne spitz. Ein Rattenkopf entsteht, die Frau schnüffelt kurz in der Luft. “Angst!” sagt sie “ich rieche Angst” dann zieht sie eine Armbrust aus ihrer Kitteltasche. Tom und Florian knien auf dem Boden. Die Hände hinter ihrem Kopf verschränkt, halten sie ihrer Köpfe gesenkt. “Ich habe genug von euch Jammerlappen!” schreit die Ratte jetzt, ihre Stimme ist dabei einige Oktaven zu hoch. Ein Schuss zerreißt die entsetzte Stille.

Durch den Nebel des Mündungsfeuers sieht Daniel, wie Moritz getroffen zu Boden sackt.

“MO!” schreit er. “MO!” entsetzt lässt er sich neben seinen Partner fallen. “Das passiert wenn du unartig bist” keift die Maus mit scharfer Stimme, lächelnd wahnwitzig auf Daniel hinab. Ein Arzt geht vorbei, als wäre die Situation völlig normal.

“MO!” schreit Daniel wieder, schweißt läuft seine Wange hinunter, Übelkeit steigt in ihm hoch.

“Mo, nein!” verzweifelt schluchzt er, drückt seine Hände auf die grün blutende Wunde am Bauch seines Freundes.

“Verräter!” piepst die Maus wütend, breitet ihre Flügel aus -


Mit einem erstickten Schrei sitzt Daniel kerzengerade im Bett. Schweiß läuft in Strömen seinen Oberkörper hinab, hektisch blickt er sich im Halbdunkeln um. Moritz liegt neben ihm, die blonden Haare völlig verstrubbelt. Durch die plötzliche Bewegung und den Schrei alarmiert, schießt auch der Beamte aus dem Schlaf, greift aus Reflex Daniels Arm.

Er braucht nur ein paar Sekunden bis es versteht, was passiert ist. Beruhigend zieht er Daniel in den Arm, streicht langsam über den bebenden Rücken.

“Shh…” macht er dabei, muss sich selbst kurz sammeln. “Was ist passiert?” fragt er dann sanft nach. Zitternd berichtet Daniel von seinem Traum.

“Ich will nicht, dass du heute arbeiten gehst” sagt Daniel zum Schluss, die Angst sitzt immer noch tief. “Ich nicht, oder hast du Angst, weil es dein erster Dienst seit vier Wochen ist?” hakt Moritz leise nach, lehnt sich mit dem Oberkörper an das Kopfende und zieht Daniels Kopf auf seine Brust. Streicht beruhigend durch das weiche Haar.

Daniel zuckt unschlüssig mit den Schultern. “Beides?” fragt er dann mehr sich selbst.

“Du bist zum Innendienst eingeteilt” beginnt Moritz dann, in seinem Kopf hat sich ein Plan gefestigt. “Setz dich an den Funk. Ich versuche, mich so oft es geht zu melden. In Ordnung? Ich fahre mit Flo, der wird da nichts gegen haben” versucht Moritz seinem Partner Mut zu machen. Daniel nickt langsam, das wird wohl das Beste sein. Er weiß selber: wenn er jetzt seiner Angst nachgibt, wird er wahrscheinlich nie wieder einen Fuß in die Wache setzen.

Seufzend steht er auf, der Schweiß ist inzwischen unangenehm kalt auf seiner Haut.

“Ich hatte grünes Blut?” fragt Moritz nochmal ungläubig nach, als sein Partner wenig später in frischen Klamotten und geduscht wieder ins Zimmer tritt. Daniel nickt, vergräbt sein Gesicht in den Händen. Dann schüttelt er den Kopf. “Ich muss hier raus. Ich werde noch verrückt. Vielleicht ist der Dienst eine gute Ablenkung” murmelt er dann.

Moritz nickt, blickt trotzdem etwas besorgt zu seinem Partner. “Du weißt, dass du nichts für die Taten deiner Familie kannst?” fragt er dann scharf nach.

Daniel nickt. “Muss nur in meinem Unterbewusstsein ankommen” sagt er, steht dann auf und geht hinüber in die Küche. Setzt schon mal den Kaffee auf.
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Wenig später halten sie vor Eriks Wohnung, wollen ihn zum Dienst mitnehmen. “Du hast ihm doch bescheid gesagt, oder?” fragt Moritz nochmal nach. Seit fünf Minuten warten sie hier, von Erik keine Spur.

Daniel bejaht, öffnet die Seitentür und läuft zum Haus. Betätigt die Klingel, ruft und klopft. Keine Antwort. Dann - ein hektisches rufen. “Jaha” dringt Bens Stimme genervt und hektisch durch die Tür, wenig später öffnet er zerzaust aussehend die Tür. “Wir wollten Erik mitnehmen….” beginnt Daniel, unterbricht sich aber selbst. Hinten Ben ist Erik aufgetaucht, die Klamotten hat sich der Beamten allem anschein nach hastig übergezogen. Nun hüpft er auf einem Bein durch den Flur auf Daniel zu, zieht mit einer Hand den zweiten Schuh an seinen Fuß, fährt sich mit der anderen hektisch durchs Haar. Versucht zu retten, was zu retten ist. Sein Bart steht in wilden Stoppeln zu allen seiten ab. Fahrig drückt er seinem Verlobten im Vorbeigehen einen Kuss auf die Wange, schmeißt dann die Tür hinter sich zu.

Als die beiden am Auto ankommen, ist Erik knallrot angelaufen.

“Na, verschlafen?” begrüßt Moritz seinen Kollegen mit einem dreckigen Grinsen. Der gähnt bloß als Antwort herzhaft in seine Hand.

“Überhaupt geschlafen?” zwingert Daniel und dreht sich unverhohlen neugierig nach hinten um. Übermütig zieht er seine Augenbrauen zweimal schnell nach oben. Erik läuft dunkelrot an, murmelt etwas das wie “...genießt und schweigt” klingt. Dann schaut er peinlich berührt aus dem Fenster. “Lass ihn, der Kleine genießt die Chance, bevor er bald überhaupt nicht mehr ran kann” scherzt Moritz. Daniel dreht sich lachend nach vorne, setzt sich ordentlich hin.

Erik schnappt auf der Rückbank empört nach Luft.


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* Schädel-Hirn-Trauma
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