Chivalrous
Kurzbeschreibung
Ein ganz kurzer OS über Bretta, die den weißen Ritter wiedersieht.
OneshotFantasy / P6 / Gen
05.05.2020
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Bretta blickte an ihrem grauen Prinzen vorbei zum Brunnen und sah eine Gestalt daraus hervorspringen, die weißen Hörner stolz erhoben, ein Umhang, an dem der Wind zerrte, drei klackernde Spinnen und eine Larve mit feuerroten Augen den Käfer begleitend.
Der weiße Ritter.
Er hielt eine Blume, deren fahlweißen Blüten unter dem Grau seines Umhangs hervorleuchteten und ging auf sie zu, seine Augenhöhlen starr und kalt. Bretta wrang ihre Klauen, dem näherkommenden Insekt entgegenschauend. Sollte diese schöne Blume ein Geschenk für sie sein?
Wollte der weiße Ritter so ihre Gunst zurückgewinnen?
Sie ignorierte ihr Erröten und wandte sich wieder dem grauen Prinzen zu, der erhaben vor ihr mit dem Kopf seines Feindes stand und ihr, seiner grauen Maid, erzählte, wie er den Bestien Deepnests entgegengeblickt hatte. Der Ritter konnte mit so vielen Blumen kommen wie er wollte, Bretta wusste, dass er ein Heuchler war.
Aus dem Augenwinkel zu ihm schauend sah sie, wie der Ritter bei ihr und dem grauen Prinzen ankam, umspielt von dem Heulen des Windes und dem leisen Krächzen, dass die geflügelte Larve hinter ihm von sich gab. Was sollte sie sagen, wenn er ihr die Blume überreichte?
Nichts, denn der weiße Ritter schritt an ihnen vorbei auf die Bank zu. Bretta riss ihre Augen auf, als sie über ihren Panzer beobachtete, wie er neben dem Elderbug stehen blieb und die bleich scheinende Blüte hochhielt. Der Elderbug nahm sie entgegen, vorsichtig mit seiner Klaue über die Blätter streichend, während der Ritter sich auf die Eisenbank setzte, umgeben von den sich um ihn niederlegenden Spinnen und der Larve, und trotz der kalten Maske eine zufriedene Aura ausstrahlte.
Der weiße Ritter.
Er hielt eine Blume, deren fahlweißen Blüten unter dem Grau seines Umhangs hervorleuchteten und ging auf sie zu, seine Augenhöhlen starr und kalt. Bretta wrang ihre Klauen, dem näherkommenden Insekt entgegenschauend. Sollte diese schöne Blume ein Geschenk für sie sein?
Wollte der weiße Ritter so ihre Gunst zurückgewinnen?
Sie ignorierte ihr Erröten und wandte sich wieder dem grauen Prinzen zu, der erhaben vor ihr mit dem Kopf seines Feindes stand und ihr, seiner grauen Maid, erzählte, wie er den Bestien Deepnests entgegengeblickt hatte. Der Ritter konnte mit so vielen Blumen kommen wie er wollte, Bretta wusste, dass er ein Heuchler war.
Aus dem Augenwinkel zu ihm schauend sah sie, wie der Ritter bei ihr und dem grauen Prinzen ankam, umspielt von dem Heulen des Windes und dem leisen Krächzen, dass die geflügelte Larve hinter ihm von sich gab. Was sollte sie sagen, wenn er ihr die Blume überreichte?
Nichts, denn der weiße Ritter schritt an ihnen vorbei auf die Bank zu. Bretta riss ihre Augen auf, als sie über ihren Panzer beobachtete, wie er neben dem Elderbug stehen blieb und die bleich scheinende Blüte hochhielt. Der Elderbug nahm sie entgegen, vorsichtig mit seiner Klaue über die Blätter streichend, während der Ritter sich auf die Eisenbank setzte, umgeben von den sich um ihn niederlegenden Spinnen und der Larve, und trotz der kalten Maske eine zufriedene Aura ausstrahlte.