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Fesseln der Gefühle

OneshotLiebesgeschichte / P16 Slash
Akashi Seijūro Kise Ryōta
05.05.2020
05.05.2020
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Vielen Dank, dass Du Dich für diese Geschichte entschieden hast. Möge sie Dich unterhalten und zu Fanfictions, Fan-Arts und Tagträumen inspirieren.
Ich begrüße besonders herzlich all jene Leser, denen meine anderen Geschichten bereits gefallen haben. Vielen Dank für den regen Zuspruch!
Natürlich seien auch alle Neueinsteiger aufs Herzlichste begrüßt!

Hinweis:
Die auftretenden Charaktere gehören nicht mir, sondern Fujimaki Tadatoshi, ich habe sie mir nur ausgeliehen und für meine Zwecke missbraucht. Ich verdiene mit dieser Fanfiction kein Geld.
Ähnlichkeiten zu sonstigen realen sowie fiktiven Personen oder Vorkommnissen sind zufällig. Das Kopieren und Verbreiten dieser Fanfiction ohne Genehmigung des Autors ist untersagt.
Es handelt sich bei dieser Geschichte um reine Fantasie, deshalb sind einige Fakten aus dem Original abgeändert worden. Die Namen der auftretenden Charaktere richten sich nach der japanischen Reihenfolge, beginnend mit dem Familiennamen und gefolgt vom Eigennamen. Teile der Geschichte können auf Anfrage gern weiter verwendet werden.

Meine Anime-Empfehlung:
Ich möchte den Anime „Dive“ empfehlen. Einzuordnen in das Genre Sport handelt dieser Anime auf Grundlage der gleichnamigen Romanreihe von dem Mittelschüler Sakai Tomoki, der bereits seit Jahren zum Mizuki Diving Club gehört, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Nach ausbleibenden Erfolgen wollen die Sponsoren ihre Gelder zurückziehen. Eine letzte Chance haben Sakai und seine Teamkameraden: Wenn es einer von ihnen schafft, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, wird der Club zumindest ein weiteres Jahr bestehen bleiben können.
Der Anime umfasst 1 Staffel zu 12 Episoden.
Wer sich für den Sport des Turmspringens interessiert, wird bei „Dive“ nicht nur liebenswerte, interessante Charaktere kennenlernen, sondern auch erfahren, was es bedeutet, sein Leben dem Leistungssport zu widmen.



Fesseln der Gefühle


„Gutes Spiel, Kaijou“, sagte Wakamatsu Kousuke lässig.
„Gleichfalls“, erwiderte Kasamatsu Yukio, Kapitän von Kises Team. „Beim nächsten Mal werden wir euch zerlegen, ihr werdet schon sehen.“
„Lass es keine leere Drohung sein, Kasamatsu“, spottete Wakamatsu und winkte sein Team zum Weitergehen.
Kasamatsu knurrte wütend, doch Moriyama legte ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter und sein Ärger verkroch sich in einen gut verschlossenen Teil seines Gehirns, den er später hervorkramen und dem er sich dann in seiner Wut widmen würde.
„Gehen wir was essen?“, schlug Kasamatsu vor und wedelte mit ein paar Yen-Scheinen. „Die Rechnung geht auf mich und meine Tante, die mal wieder meinen Geburtstag vergessen hat...“
Natürlich schlossen sich da sofort alle an. Die Mannschaft von Kaijou High schlenderte los, plapperte ein wenig über den Ausgang des Spiels und bemerkte lange nicht, dass Kise spurlos verschwunden war.
Das Model war hinter ihnen zurückgeblieben, weil sein Handy vibriert hatte – möglicherweise eine Nachricht von seiner Agentur –, als sich plötzlich eine Hand über seinen Mund legte und jemand ihn gewaltsam mit sich zerrte. Gedämpfte Geräusche des Widerstands drangen aus Kises Kehle, aber weder wurde er erhört noch ließ der Entführer ihn trotz seines körperlichen Aufbegehrens los. Kise wurde mit erstaunlicher Kraft hinter das Stadion gezogen, in eine dunkle Ecke, bis er die Wand besagten Gebäudes unmittelbar vor dem Gesicht hatte.
„Ryouta“, flüsterte jemand in sein Ohr, Kises gedämpfte Schreie und seinen Widerstand ignorierend.
Dann drehte der Unbekannte ihn um und gab endlich seinen Mund frei, aber nur um ihn erneut zu versiegeln, diesmal allerdings mit wohlbekannten Lippen. Kise hatte einen roten Haarwust vor den Augen und schwelgte nach der immensen Überraschung und der Überwindung des Schocks in sinnlichem Genuss. Akashis Mund lag drängend auf seinem, seine Finger waren in Kises Sportjacke gekrallt und sein Atem strich heiß über die Wange des Models. Kise rührte sich nicht, auch wenn er ahnte, dass das vermutlich nicht unbedingt das Klügste war. Akashi drängte sich zunächst weiter auf, doch als keine Erwiderung erfolgte, ließ er allmählich von ihm ab.
„Freust du dich nicht, mich zu sehen, Ryouta?“, wollte Akashi wissen und hielt Kise immer noch an der Jacke fest.
„Ah, doch, aber... musstest du mich so überfallen, Akashicchi? Ich sterbe noch an einem Herzinfarkt deinetwegen!“, meinte Kise.
Akashi grinste ein gruseliges Lächeln.
„Gern. Wenn ich der Anlass dafür bin, nehme ich deinen Herzinfarkt in Kauf“, sagte er leise und näherte sich schon wieder gefährlich Kises Gesicht.
„Sag nicht solchen Unsinn“, murmelte Kise und hielt ihn eine Armlänge von sich entfernt.
Dieser Teufel! Wusste er denn gar nicht, was für eine Macht er auf Kise ausübte? Schon wieder hatte er ihm die Knie so weich wie Pudding gezaubert und sein Herz in Schwingungen versetzt, die ihm nicht gut taten. Leider bemerkte Akashi diesen Vorgang und er grinste, setzte sich über Kises Widerstand hinweg und küsste ihn erneut. Kise hasste seine eigene Hilflosigkeit so sehr, dass er nun zornig reagierte, obwohl er es nicht wollte. Grob stieß er Akashi von sich und wischte sich über den Mund.
„Jetzt hör endlich auf damit, Akashicchi“, sagte Kise laut, sah dem rothaarigen Mann aber nicht in die Augen. „Die anderen fragen sich sicherlich schon, wo ich abgeblieben bin, ich muss mich beeilen...“
Akashi hielt ihn auf; er lächelte nicht mehr, sondern sah ziemlich böse aus.
„ICH frage mich, wo du abgeblieben bist, Ryouta“, bemerkte Akashi leise. „Noch vor ein paar Tagen hast du begeistert auf unser kleines Stelldichein reagiert. Was ist passiert, dass du dich nun so garstig benimmst?“
Garstig? Dieses veraltete Wort aus Akashis Mund zu hören war nichts Neues für Kise, denn Akashi redete öfter etwas gehobener als andere Menschen daher. Allein das gab Akashi das Gefühl von Überlegenheit und Macht – und Kise musste zugeben, dass nur ihm das stand. Akashi hatte alle Rechte dieser Welt, um überheblich sein zu dürfen, denn er gewann immer, somit hatte er immer Recht.
Schon seit ihrer ersten Begegnung war Kise von Akashi gefesselt gewesen, doch richtig ernst war es geworden, als Akashi zum Kapitän der Kiseki no Sedai auserwählt wurde. Seitdem konnte sich ihm niemand mehr entziehen. Es war, als trüge man eine Fußfessel oder Handschellen, die mit Akashi verbunden waren.
Kise liebte diesen Mistkerl von ganzem Herzen, deshalb hatte er sich so gefreut, als vor ungefähr zwanzig Tagen gänzlich unerwartet Akashi vor seiner Haustür aufgetaucht war und ihn mit einer ziemlich absurden Idee verführt hatte.

„Ryouta, sei mein Liebhaber“, hatte Akashi mit völlig ernstem Gesicht gesagt und keine Widerworte zugelassen.
Obwohl Kise sich am Anfang noch geweigert hatte, ihn ins Haus zu lassen, ergab er sich bald Akashis überzeugenden Berührungen, die ihn mit ihrer Kürze und geringfügigen Existenz wahnsinnig gemacht hatten. Er hatte nicht gewusst, wie sensibel er auf etwas Unscheinbares reagieren konnte, und Akashi hatte seine Schwäche gnadenlos ausgenutzt. Bereits im Eingangsbereich hatte er das Model gepisackt, indem er den Zeigefinger rund hundert Mal offenbar wahllos in Kises Kleidung bohrte, der jedes Mal heftiger zusammenzuckte. Dabei zeichnete sich bald ein diabolisches Grinsen auf Akashis Gesicht ab, das Kise nichts Gutes verhieß. Dennoch... Er war so unglaublich verführerisch. Sein anziehender Duft, seine beiden unterschiedlichen Augen, die ihn hypnotisierten und willenlos machten, sein unwiderstehlicher Mund... Augenblicklich wollte Kise sich auf ihn stürzen, Akashi zu seinem Eigen machen... Aber er war zu langsam, denn kaum hatten sie das Wohnzimmer erreicht, hing der kleine rothaarige Teufel an seinem Hals und steckte ihm die Zunge in den Mund. Erschrocken wusste Kise nicht, was er tun sollte, doch dann gelang es ihm allmählich, sich von seinen Gefühlen leiten zu lassen.
Akashis Zunge gab nicht nach in ihrem Spiel um Kises Aufmerksamkeit und Zuneigung und Kise schwelgte in Genuss, weil Akashi so süß war und gut schmeckte. Sein eigener heißer Atem wurde von Akashi eingeatmet und zusammen mit Akashis Atem wieder an Kise zurückgegeben, bis die Luft so schwer von Pheromonen und Emotionen gefüllt war, dass sie sich zum Aufatmen kurz voneinander trennen mussten.
Akashi stand auf Zehenspitzen, um auf gleicher Augenhöhe mit Kise zu sein, während er ihn krampfhaft festhielt, als befürchtete er sonst unterzugehen. Es gefiel Kise nicht, dass Akashi sich so sehr bemühte, dass sich die Anstrengung in dessen Gesicht widerspiegelte, deshalb schlang er seine Arme um Akashi und hob ihn ein wenig an. Sein Partner präsentierte einen Gesichtsausdruck, als wüsste er nicht, ob er hinterlistig lächeln oder sich darüber beschweren sollte, dass er kein kleines Kind wäre, das man hochheben müsste. Schlussendlich überging Akashi diesen Sekundenbruchteil, indem er Kise erneut innig küsste und ihn fast übermannte. Voller Überschwang biss er ihm heftig in die Lippe und leckte das hervorquellende Blut permanent ab.
Es graute Kise davor, was Akashi mit ihm vielleicht noch alles anstellen würde... Aber halt, implizierte das nicht, dass er erwartete, dass Akashi etwas mit ihm anstellte? War er wirklich so scharf auf seinen ehemaligen Kapitän?
Wahrscheinlich schon, denn der machte sich gerade ziemlich erotisch an Kises Ohr zu schaffen: Mit den Spitzen seiner weißen Zähne knabberte er sanft, hin und wieder auch etwas fester, an Kises Ohrmuschel und Ohrläppchen, dann leckte er die geröteten, heißen Stellen mit seiner feuchten Zunge ab und trocknete sie mit seinen warmen, weichen Lippen. Anschließend folgte der Hals des Models, dem dieselbe Tortur widerfuhr. Kise stöhnte und keuchte und sein Herz pochte so schmerzhaft, dass er es kaum aushielt, obwohl er nicht richtig verstand, wieso es ihm so wehtat.
Akashi arbeitete sich weiter auf seinem Modelkörper vor, glitt mit seinen kleinen Händen unter Kises Shirt und strich kühl über seine Taille. Kises Sportlerbauch spannte sämtliche Muskeln an. Dabei fiel ihm dann endlich auf, dass er Akashi immer noch hochhielt. Wenn er ihn mit den Füßen wieder zu Boden setzte, könnte Akashi besser an seine... Moment! Wollte Kise es etwa wirklich provozieren? Er liebte Akashi vielleicht, aber das hieß doch noch lange nicht, dass er es sofort mit ihm tun wollte! O-oder doch?
Akashi grinste teuflisch mit blitzenden Augen.
„Lässt du mich jetzt endlich runter, Ryouta?“
Nicht einen einzigen Moment kam es Kise in den Sinn, ihm nicht zu gehorchen, deshalb tat er, was Akashi von ihm verlangte. Vermutlich ein böser Fehler, andererseits hatte Kise jetzt seine Hände frei, um sich notfalls zu wehren. Wollte er sich überhaupt wehren?

Heute wusste Kise, dass er gut daran getan hatte, sich dagegen zu sträuben, Akashi alles tun zu lassen, was er wollte. Wenngleich Akashi sehr zornig geworden war an diesem Tag damals und mit gerümpfter, hocherhobener Nase aus der Tür marschiert war, um sie signalisierend laut zuzuschlagen und Kise die nächsten drei Tage lang zu ignorieren, verfolgte Kise das angenehme Gefühl, eindeutig das Richtige getan zu haben.
Inzwischen wusste Kise auch weshalb. Der Grund war über zwei Meter groß, hatte lila Haare und hörte auf den Namen Murasakibara Atsushi. Kise wusste darüber hinaus – wie die anderen Mitglieder der Kiseki no Sedai –, dass Akashi zwei Persönlichkeiten in einem Körper vereinte. Sie bezeichneten sie als „normale“ und als „böse“ Seite.
Dank Kises Zuneigung zu Akashi, die irgendwie schon immer existiert hatte, entsprungen aus der Verehrung, dem Respekt und dem Vertrauen, das er zwischen sich und Akashi zu sehen glaubte, fiel ihm auf, wie sehr die „normale“ Seite in Murasakibara verliebt war und dessen Aufmerksamkeit zu erhaschen suchte. Neben Murasakibara schienen alle anderen Menschen zu verblassen, jedenfalls stellte Kise sich so Akashis Sichtfeld vor. Das galt jedoch nur für die „normale“ Seite.
Die „böse“ Seite hingegen hatte alles im Blick und traute niemandem. Und diese Seite hatte es sich offenbar zum Ziel gesetzt, Kise in den emotionalen Ruin zu treiben und Akashis „normale“ Seite so weit auszulöschen, dass auch Murasakibara verblasste, indem die „böse“ Seite von Akashi die wenigen liebevollen Gefühle, die in Akashi herrschten, verriet und betrog. Kise diente also Akashis „böser“ Seite einzig und allein zu dem Zweck, Akashis Innerstes zu zerstören.
Aus Liebe wollte Kise es nicht zulassen, seinen Freund auf diese Weise leiden zu sehen, deshalb widerstand er den „bösen“ Versuchungen und setzte alles daran, dass Akashi sich weiterhin an seine Gefühle für Murasakibara klammern konnte; das einzige, das ihm wichtig war und Trost spendete.
Kise wünschte sich aus tiefstem Herzen, dass Akashi glücklich war, da er natürlich auch darüber Bescheid wusste, wie sich dessen Familiensituation darstellte: die geliebte und liebende Mutter verstorben, der dominante und erfolgreiche Vater diktierte ihm das Leben, keine Geschwister, keine unbeschwerte Kindheit... Es war nicht so sehr Mitleid, was Kise für Akashi empfand, sondern echte Besorgnis und der starke Wunsch, ihn einmal von Herzen lachen zu sehen.

„Ich bin nicht garstig, sondern besorgt“, erklärte Kise kühl. „Es reicht, wenn sich einer zu viele Gedanken macht...“
Akashi starrte ihn nur enttäuscht an und fügte Kises geschwollenem Herzen eine weitere Wunde zu. Es stach bald schon bei einem einzigen Blick dieser beiden verschiedenen Augen... Wie lange wollte er Kise noch so quälen?
„Ich will dich heute haben, Ryouta“, flüsterte Akashi in Kises Ohr. „Du wirst keine Chance haben zu fliehen. Aber ich erlaube dir zu wählen: zu dir oder zu mir?“
Kise erzitterte und spürte seine butterweichen Beine einknicken. Verdammter Teufel! Der hatte seine Arme um Kise geschlungen, um ihn aufzufangen, und atmete nun heiß gegen Kises Hals, wo eine Ader stark zu pochen begann. Kurz darauf zog sich ein Schmerz durch seine Blutgefäße, als Akashi ihm saugend und beißend einen Knutschfleck verpasste. Danach leckte er sich die Lippen und gierte nach mehr. Kise verstand, dass er tatsächlich nicht entkommen konnte.
„Zu mir“, sagte er schließlich resigniert.
Dort schaffte er es vielleicht, Akashi vor die Tür zu setzen, wenn es zu viel wurde. Dazu benötigte er allerdings jede Menge Willensstärke und er bezweifelte, dass er die aufbringen konnte, wenn Akashi ihn wie jetzt mit der Hand dort unten berührte.
„Hm, dann sollten wir uns wohl beeilen, oder, Ryouta? Mir scheint, du kannst es kaum erwarten...“, lachte Akashi leise und Unheil verkündend.

Widerstrebend schloss Kise seine Haustür auf und ließ Akashi eintreten. Dieser berührte ihn nicht mehr, seit sie das Gelände des Sportstadions verlassen hatten, was Kise verwundert hätte, wenn er vernünftig hätte denken können, aber das war einfach unmöglich in Akashis Gegenwart. Doch als sein ehemaliger Mannschaftskapitän keinesfalls erneut über ihn herfiel, kaum dass sie ihre Schuhe von den Füßen gestreift hatten, musterte Kise ihn vorsichtig. Der Beobachtete erwiderte seinen Blick nicht, sondern ging langsam durch Kises Wohnung und sah sich eingehend um.
„Schön hast du es hier“, kommentierte er die Einrichtung.
Kise schwieg. Er würde heute noch ausreichend dazu kommen etwas zu sagen, wenngleich es keine sinnvollen Wörter oder Sätze ergeben würde. Grinsend drehte Akashi sich nach ihm um.
„Are? So still, Ryouta?“
Er näherte sich Kise und legte ihm seine Arme um die Schultern, wobei er sich ziemlich strecken musste. Doch das waren die einzigen Punkte auf ihren Körpern, die sich berührten.
„Wollen wir anfangen?“, fragte Akashi und Kise wunderte es in einer winzigen, noch arbeitenden Ecke seines Gehirns, weshalb Akashi Fragen stellte statt wie üblich Befehle zu erteilen.
Zu mehr Denken war er nicht fähig, denn Akashis Lippen raubten ihm den Verstand. Der kleine Mann hatte mit der linken Hand Kise am Nacken gepackt, mit der anderen zog er sachte an dem feinen Blondhaar Kise an sich. Dieser kleine Teufel! Da hatte er bereits die Kontrolle übernommen und Kise zu seinem unterwürfigen Sklaven herabgestuft, der mittels Worten oder Berührungen sofort Akashis Willen ausführte. Zum Beispiel öffnete das Model den Mund, als Akashi mit dem Daumen seiner linken Hand auf Kises Kieferknochen drückte. Akashis fordernder Mund lag so fest gesaugt auf Kises, dass selbst ein Schneidbrenner sie nicht voneinander hätte trennen können, also stellte Kise vorerst seinen aufkeimenden Widerstand ein und kämpfte mit Akashis Zunge, die schnell die Oberhand gewann.
Und weil er merkte, dass seine Arme sinnlos an ihm herunterbaumelten, dachte er sich, dass es nicht schadete, wenn er sie um Akashi schlang. Ein törichter Gedanke. Er spürte Akashis Körperwärme, nein, es war eine unglaubliche Hitze, die von ihm ausging. Außerdem fühlte er sich ganz weich und sanft an, wie er da so in Kises Armen lag und einfach nicht losließ. Kise setzte sich über alles hinweg, was er sich vorgenommen hatte, und streichelte Akashis Rücken und dann seinen Kopf mit dem roten Haar... Ah, es fühlte sich so gut an! Er spürte, dass Akashi leicht keuchte, und wollte sich schon von ihm lösen, als er noch etwas anderes registrierte: Akashi war hart. Eine eiskalte Gänsehaut krabbelte quälend langsam über Kises Rücken und hinterließ dabei eine brennende Spur.
Als Akashi den Kuss beendete, wich er Kises Blick aus. Sein Gesicht hatte nun fast dieselbe Farbe wie seine Haare und Kise konnte dem Drang nicht widerstehen, ihm den Pony aus den Augen zu streichen. Daraufhin blickte Akashi ihn etwas erschrocken an – mit roten Augen. Verwirrt blinzelte Kise. Wieso hatte jetzt plötzlich Akashis „normale“ Seite seinen Körper übernommen?
‚Scheiße‘, dachte Kise. ‚Verdammt, verflucht noch mal!‘

Mit der „normalen“ Seite konnte er nicht umgehen, wie er es mit der „bösen“ handhabte, denn die „normale“ Seite liebte Murasakibara. Wenn Akashi merkte, dass er sich selbst betrog, fiel er unter Umständen in lebensbedrohliche Depressionen und das durfte Kise nicht zulassen. Doch wie erklärte er ihm jetzt die Situation, dass Akashi sich in Kises Wohnung auf unmittelbarer Tuchfühlung mit dem Model befand?
Akashi ließ ganz langsam von Kise ab, allerdings ohne den überraschten und verdutzten Blick von ihm abzuwenden. Kise erkannte mit großem Schrecken, dass sich bei ihm selbst Tränen ankündigten, denn dieses halbwegs verletzte Gesicht, mit dem Akashi sich einiges über den momentanen Zustand zusammenreimte, verletzte auch Kises Herz ein weiteres Mal, doch er schwieg, weil er ehrlich nicht wusste, was er zu Akashis Trost und zu seiner eigenen Verteidigung sagen sollte.
„Ich... schätze, ich habe dir Unannehmlichkeiten bereitet“, sagte Akashi bedächtig.
Beinahe wäre Kise explodiert, vor Lachen und Weinen gleichzeitig. Doch er beherrschte sich, während Akashi ihn minutenlang anstarrte, als läse er in Kises Gesicht die ganze Wahrheit ab. Nun, es würde Kise keineswegs überraschen, wenn Akashi das könnte; für ihn wäre das wahrscheinlich eine Kleinigkeit.
„Ich sollte wohl... lieber gehen. Auf bald, Kise-kun“, sagte Akashi, drehte sich ziemlich abrupt um und verließ wortlos das Haus.
Kise stand wie belämmert da, während in seinem Herzen endlich der Vulkan ausbrach, ein Erdbeben erzeugte und ein Tsunami seinen Körper und Geist überschwemmte. Das war’s dann also. Akashi hatte erfahren, dass Kise ihn begehrte, gänzlich gegen seinen Schwur, ihn nicht zu verletzen. Und von nun an würde Akashi einen Sicherheitsabstand zu dem Model einhalten. In diesem Moment sehnte Kise den Sensenmann herbei.

Wie dankbar war er für diesen Modeljob, der ihn gelegentlich aus Tokyo heraus in Ecken Japans führte, wo er sonst kaum hingekommen wäre. Diesmal war es Kyuushuu, die südlichste der vier Hauptinseln Japans. Hier war es zurzeit recht angenehm, wie im Frühling oder späten Herbst, sodass er nach seiner Arbeit ganz unbedenklich das tun konnte, was er schon lange hatte tun wollen: im Gras liegen, in den blauen Himmel starren und an nichts denken.
Kise verbannte jeden aufdringlichen Gedanken mühevoll aus seinem Kopf, spürte die Sonne in sein Gesicht scheinen und roch die frische Seeluft. Er atmete auf, denn das war das erste Mal, dass er für einen Modeljob so weit weg von Tokyo war. Kyuushuu war wirklich eine wunderschöne Insel und angenehm warm. Hier konnte er wieder Energie für all seine Fans daheim tanken, die ihn bei solch einem Mittagsschläfchen im Park zu Tausenden mit Handys und Fotoapparaten überrannt hätten, von dem Geschrei nach Autogrammkarten und wenn sie seine Kleidung berührt hatten mal ganz zu schweigen. Er genoss es einfach, unbehelligt in der Sonne zu liegen und an nichts zu denken.
Über diesem Versuch, nichts zu denken, schlief er bald ein, wo er das verarbeitete, was ihn bereits wochenlang quälte: Akashi natürlich. Wie von Kise vorausgesehen, hielt Akashi sich vor Kise versteckt, meldete sich nicht und schien wie vom Erdboden verschwunden. Es tat Kise weh, wenngleich er diese Strafe mit aufrechtem Haupt trug, denn er verdiente sie. Er hatte Akashis Schwäche ausgenutzt... Dabei wollte er ihn so sehr dabei unterstützen, mit Murasakibara sein Glück zu finden. Inzwischen hatte Kise sich eingestanden, dass er verzweifelt nach Akashi verlangt hatte, dass es ihn überhaupt nicht gestört hatte, was Akashis „normale“ Seite fühlte, solange die „böse“ sich mit Kise zufrieden gab. Doch nun hielt selbst die „böse“ Seite Abstand zu ihm.
In seinem Traum strich ihm jemand die Haare aus der Stirn und beugte sich über ihn. Sein Schatten ließ Kise die Augen öffnen, die einen lächelnden Akashi erkannten. Es erschien ihm kein Stück seltsam, dass Akashi lächelte, zumindest nicht in seinem Traum.
„Hallo, Kise-kun“, sagte der Traum-Akashi leise. „Wenn du hier ungeschützt in der Sonne herumliegst, holst du dir noch einen Sonnenbrand. Als Model musst du doch auf deinen Körper achten!“
Kise kicherte zufrieden, denn diese Besorgnis um seine Person stand Akashi unheimlich gut.
„Cremst du mich ein, Akashicchi?“, fragte Kise herausfordernd.
Akashi zögerte und lächelte dann etwas mehr. Er nickte. Kise seufzte glücklich und reichte Akashi die kleine Flasche mit der Sonnencreme.
„Schraube vorsichtig den Deckel ab, dann dreh die Flasche um und lass dir einen Klecks Sonnencreme auf den Finger tropfen. Dann stell die Flasche an einen sicheren Ort, wo sie nicht umkippen kann“, erläuterte Kise den Arbeitsablauf. „Gut. Nun kannst du mich eincremen.“
Als Akashis Finger ihn mit der kühlen und feuchten Sonnenmilch berührte, zuckte Kise zusammen und wachte auf. Schlagartig öffnete er seine Augen und wusste für einen Moment nicht, wo er sich befand. Akashis Gesicht vor der Nase half ihm nicht gerade dabei, sein Erinnerungsvermögen anzukurbeln, aber nachdem er sich überzeugt hatte, dass er jetzt in der Realität war, richtete er sich so plötzlich auf, dass er mit Akashi zusammenstieß.
„Autsch...! Ah, Akashicchi! Was machst du hier?“, fragte Kise laut, der alles um sich herum vergessen hatte.
Akashi für seinen Teil starrte missmutig auf seinen Finger voller Sonnencreme.
„Komm mal her, ich schmier dir das ins Gesicht. Ich weiß nicht, wohin ich sonst damit soll...“, sagte Akashi und klang ein wenig verärgert.
Zögernd lehnte Kise sich zu ihm vor und schloss die Augen, während Akashi die Sonnenmilch in seinem Gesicht verteilte. Dann, kurz bevor Kise die Augen öffnete, küsste Akashi ihn auf die Wange, für die die Sonnencreme nicht gereicht hatte. Verwundert zuckte Kise zusammen, starrte Akashi an, der ausdruckslos mit seiner „normalen“ Seite zurückstarrte, und distanzierte sich von ihm.
„Ich bin dir gefolgt“, beantwortete Akashi Kises Frage. „So wie Fans das eben tun.“
Fans? Meinte Akashi sich selbst damit? Aber Fans waren doch Menschen, die jemanden fanatisch verehrten, und Akashi war dazu doch überhaupt nicht in der Lage!
„Fans? Du meinst aber nicht dich selbst, oder?“, spottete Kise schlecht gelaunt.
„Wie würdest du es nennen, wenn dich jemand so sehr verrückt macht, dass du ständig an ihn denken musst, ihn vermisst, dich nach ihm sehnst?“, zählte Akashi auf. „Du machst mich wahnsinnig. Ich bin fanatisch süchtig nach dir, Kise.“
„Ts“, machte Kise und bemerkte die winzige Veränderung in Akashis Worten gar nicht. „Soll das ein Witz sein? Stehst du nicht eigentlich auf Murasakibaracchi?“
Akashi schwieg eine Weile und Kise fühlte sich irgendwie unwohl dabei.
„Ich beliebe nicht zu scherzen“, sagte der Rothaarige kühl. „Wie kommst du auf Murasakibara? Er hat nichts mit dir zu tun.“
Kise schluckte, traute sich aber nicht, seinen ehemaligen Teamkameraden anzusehen.
„Wieso hast du dann so merkwürdig reagiert und dich von mir distanziert, als... naja, als du erkannt hast, dass du dich selbst betrogen hast?“, fragte Kise leise. „Gewiss, es war ein großer Schock für dich, aber wir hätten doch vernünftig darüber reden können, oder nicht?“
Kise spürte, dass Akashi ihn immer noch musterte; sein Blick lag wie ein Laserstrahl auf Kises Körper.
„In diesem Moment wurde mir nicht klar, dass ich mich selbst betrogen habe, sondern dass ich mehr für dich empfinde, als ich sollte“, erklärte Akashi ruhig. „Und ich wollte Murasakibara nicht betrügen oder hintergehen. Deshalb habe ich zuerst mit ihm gesprochen. Er weiß nun, dass ich ihn sehr gern mag, aber dass mein Herz von jemand anderem erobert wurde. Glücklicherweise hat Murasakibara nicht die gleichen Gefühle für mich, wie ich sie für dich habe. Verstehst du?“
Kise nickte flüchtig und schwieg mit weiterhin abgewandtem Blick. Akashi seufzte.
„Ich kann mir vorstellen, wie merkwürdig du es findest, dass ich so emotional daherrede“, sagte er und klang ziemlich unzufrieden. „Du bist schuld daran! Du hast mir diese Gefühle gegeben, also übernimm die Verantwortung dafür!“
Endlich sah Kise ihn an.
„Was? Wieso?“
„Weil... Weil ich weiß, dass du schon lange in mich verliebt bist“, antwortete Akashi schlicht.
Kise schüttelte es. Dann fuhr er sich erschöpft durch sein Haar, das selbst im zerzausten Zustand zum Anbeißen aussah. Das fand auch Akashi, der sekundenlang auf das Goldblond starrte und schließlich seine Finger darin vergrub. Kise zuckte überrascht zusammen und lief rot an. Akashi kniete vor ihm, kraulte seinen Kopf und legte seine Lippen darauf.
„Verzeih mir, Akashicchi“, sagte Kise leise und umarmte seinen ehemaligen Teamkameraden und drückte ihn fest an sich. „Ich wollte nicht, dass du deine wenigen Gefühle verleugnest oder umlenkst. Verzeih mir, Akashicchi.“
Akashi lachte leise und schmiegte seine Wange an Kises Haarschopf.
„Es gibt nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest. Murasakibara hat mir als Antwort gesagt, dass man sich nicht aussuchen kann, in wen man sich verliebt. Da hat er wohl Recht. Du willst nicht, dass ich meine Gefühle verleugne? Gut, lass mich dir zeigen, wie sehr ich dich liebe, Kise.“
Aber das Model dachte gar nicht daran, Akashi loszulassen.
„Dich ‚Ich liebe dich‘ sagen zu hören, ist echt seltsam, ich kann es nicht glauben“, murmelte Kise in Akashis Shirt.
Der rothaarige kleine Mann versetzte seinem Kopf einen Klaps.
„Jetzt reicht es aber!“, meinte er erzürnt. „Du bringst mich schon dazu, Gefühle zu hegen und diese peinlichen Wörter immer und immer wieder sagen zu wollen! Treib es ja nicht auf die Spitze!“
Kise lachte und ließ Akashi zögernd los.
„Aha, deine ‚böse‘ Seite ist also nicht gänzlich verschwunden“, stellte Kise erleichtert fest. „Das beruhigt mich, denn immerhin diese Seite akzeptiert die Nähe zu mir.“
Dann zog er Akashi wieder zu sich heran und küsste ihn hingebungsvoll. Akashi fuhr erneut durch Kises blondes Haar und erwiderte dessen Kuss so schwungvoll, dass sie nach hinten kippten und Akashi auf Kise landete. Knutschend begann Kise nach einer Weile, seine Hände unter die Kleidung auf Akashis nackte Haut gleiten zu lassen und diese zu streicheln und zu liebkosen, was Akashis Körpertemperatur anheizte. Heiß schob er seine begabte Zunge in Kises Mund und ließ sie dort umherkreisen, bis nicht nur ihm die Hose spannte. Keuchend leckte er Kises Hals und dessen Oberkörper, während das Model Akashi die Klamotten auszog. Dann rollte er sie beide herum, sodass er nun auf Akashi lag, und spürte die Anspannung ihrer Muskeln, die aneinander rieben.
Akashi lief ein dünner Speichelfaden aus dem Mund, den Kise ableckte, bevor er Akashis Kopf zur Seite drehte und von dessen Bauchnabel her bis zum Ohrläppchen mit seiner Zunge über Akashis Körper fuhr. Die Bauchdecke des Kapitäns der Kiseki no Sedai hob sich, sein Herz hämmerte wild gegen seine Rippen, die Kise auf seinem Weg nach oben abzählte, und das Blut rauschte in seinen Ohren. Als Kise ihm die Hose auszog, drang ein merkwürdiger Laut aus seiner Kehle. Erschrocken hielt er sich den Mund zu, aber Kise lächelte nur, entfernte seine Hand und küsste Akashis Lippen.
„Zeig mir ruhig mehr davon, lass mich deine Stimme hören“, flüsterte er.
Kise hatte inzwischen alles Mögliche an Bedenken vergessen. In diesem Moment, da Akashi sich ihm hingab und zwar mit allem, was er hatte und was er war, zählte einzig und allein die Gegenwart und die würde er sich nicht von quälenden Sorgen zerstören lassen. Er widmete sich pseudo-professionell Akashis unterer Hälfte, indem er zuerst mit der Hand arbeitete und anschließend mit dem Mund. Er reagierte nicht schnell genug, als Akashi urplötzlich abspritzte und sich dessen Sperma in seinen Mund ergoss. Spuckend und hustend wandte Kise sich für einen Augenblick ab und sah dann in Akashis besorgtes und interessanterweise beschämtes Gesicht. Hinterhältig grinsend legte Kise sich wieder auf Akashis nackten Körper.
„Willst du dich gar nicht entschuldigen, Akashi?“, stichelte Kise und vermied bewusst den Namen, mit dem er Akashi üblicherweise ansprach.
Akashis Augen vergrößerten sich.
„I-ich kann das nicht, mich entschuldigen“, antwortete er kleinlaut. „Es kommt mir einfach nicht über die Lippen.“
„War das mit dem Satz ‚Ich liebe dich‘ nicht genau dasselbe? Warte nur, ich werde dich schon dazu bringen, dass du das zu sagen lernst!“
Akashi blieb keine Zeit, eine Widerrede anzubringen, denn Kise machte sich an ihm zu schaffen mit der Absicht, eine körperliche Vereinigung folgen zu lassen. Die hochroten Ohren des Kapitäns klingelten von seinen eigenen Lustschreien, weshalb er kein Wort von dem hörte, was Kise sagte.
Bald steckten zwei und drei Finger in Akashis Öffnung, kurz danach noch etwas ganz anderes, das sich tiefer in ihn hineinbohrte und seltsame, gleichzeitig heiße und geile und wahnsinnig gute Gefühle in ihm erzeugte. Jedes Mal, wenn Kise sich für einen Stoß bewegte, japste Akashi nach Luft und krallte seine kräftigen Finger in Kises Oberarme. Immer tiefer drang dieses Gefühl, für das Kise verantwortlich war, in Akashis Körper vor und schlug Flammen, die ihm scheinbar die Eingeweide verbrannten, dennoch wollte Akashi viel mehr davon spüren. Schließlich, als die Hitze nicht mehr auszuhalten war, stieß Akashi einen lauten Warnschrei aus und kam. Kise glitt aus Akashi heraus und kam erst dann. Um in ihm kommen zu dürfen, wollte er doch lieber Akashis Einverständnis einholen, denn er machte einen ziemlich geschafften Eindruck.
„Wie war das?“, fragte Kise vorsichtig den hechelnden Akashi und strich ihm sanft über die Stirn.
„... Gut. So unglaublich gut. Ahhh...“, brachte Akashi heraus und schloss genussvoll die Augen, als Kise ihn in die Arme nahm.
„Weißt du, Akashicchi, ich liebe dich so sehr“, sagte Kise plötzlich.
Akashi schwieg, denn was sollte er darauf noch sagen?
„Ich bin von dir gefesselt, Kise“, gestand er schließlich. „Und nun hast du dich an mich gebunden.“
„Weil ich auch von dir gefesselt bin, Akashicchi“, antwortete Kise.
Sie lachten. Und dann fiel Kise auf, dass Akashi einen leichten Sonnenbrand im Gesicht hatte.
„Waaah! Wie siehst du denn aus, du kleine, süße Tomate?!“


Vielen Dank fürs Lesen!

Wenn Dir, geneigter Leser, diese Geschichte gefallen hat, dann schaue doch gern auch bei meinen anderen Geschichten vorbei. Die nächste Fanfiction von mir findest Du Anfang Juni 2020 unter dem Titel „Verkehrte Welt“, die im Yu-Gi-Oh-Universum spielt. Ich würde mich sehr über Deinen Besuch freuen.
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