Ein Bad Boy bleibt selten allein

von Saky
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Bardock Bulma Chichi Radditz Son Goku Vegeta
04.05.2020
03.08.2020
7
7.120
3
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01.08.2020 874
 
P.O.V: Vegeta

Wieso starrte dieser Typ mich dauernd so an? Schon den ganzen Tag spürte ich seinen Blick auf mir und es machte mich wahnsinnig. Der sollte das lassen, sonst hatte der wirklich bald meine Faust im Gesicht. Ich wischte gerade genervt die Tische ab, als ich hörte, wie ein Stuhl über den Boden gezogen wurde. Fragend sah ich auf und musste schwer schlucken. Der Typ, der laut Bulma Son Goku hieß stand auf einen Stuhl und streckte sich dem oberen Fenster entgegen, um es zu putzen. Dadurch rutschte sein Oberteil der Schuluniform etwas nach oben und legte ein Teil seines Bauches frei.

Was der für ein Waschbrettbauch hatte, war ja unglaublich und plötzlich hatte ich den Drang über diesen zu streichen. Dann ließ ich meinen Blick einmal komplett über ihn gleiten und ich musste zugeben, dass er extrem attraktiv war. So etwas gab ich ungern zu, vor allem bei solch einem Vollidiot, wie er es war. „Ich darf dich nicht ansehen, aber du mich oder wie?“ Riss mich seine Stimme aus meinen Gedanken. Meinen Blick legte ich genervt auf sein Gesicht und sah, dass er mich wieder frech angrinste.

Irgendwann würde ich ihm dieses Grinsen aus dem Gesicht prügeln, dass stand fest. „Du siehst mich nicht nur an, sondern starrst regelrecht!“ Knurrte ich, wendete mich von ihm ab und wischte dann weiter die Tische sauber. „Das hast du doch auch gerade gemacht!“ Meine Hand verkrampfte sich um den Lappen und ich sah wütend zu ihm. „Was willst du eigentlich von mir? Lass mich doch einfach in Ruhe, genauso wie es die Anderen tun!“ Er stieg vom Stuhl hinunter und stellte ihn an seinen Platz zurück. „Ich will mit dir reden Vegeta und nicht Abstand von dir nehmen, wie die Anderen!“ Ernst sah er mich an und ich schnaubte abfällig. „Ich will aber nicht mit dir reden!“ „Tust du doch gerade!“ Erwiderte er sofort und ich seufzte genervt.

Ich drehte mich ohne ein weiteres Wort von ihm weg und wischte den letzten Tisch ab. Danach spülte ich den Lappen aus und hing ihn über den Rand des Waschbeckens. Wieder einmal spürte ich seinen Blick auf mir und es verließ wieder ein genervtes Seufzen meine Kehle. „Hör endlich auf mich die ganze Zeit anzustarren. Das geht jetzt schon den ganzen Tag so und es nervt extrem!“ Knurrend drehte ich mich zu ihm, doch sein Blick lag weiter auf mir. Verdammt noch mal, was war sein scheiß Problem? „Ich möchte den Vegeta hinter der Maske des Bad Boys kennenlernen. Ich weiß selber nicht, wieso ich das so sehr will und dass macht mich ganz durcheinander. Vor allem auch, weil ich dich erst seit heute kenne. Dennoch möchte ich dich näher kennenlernen und erfahren, was hinter der Maske steckt!“

In der Zeit in der er Sprach, kam er mir immer näher und stand nun direkt vor mir. Der hatte sie doch nicht mehr alle. Was lief bei diesem Typen nur falsch? Ich spürte seine Wärme, die er ausstrahlte und diese ließ langsam ein wohliges Gefühl in mir aufsteigen. Was war denn jetzt mit mir los? Ich musste sofort hier weg und dass so schnell wie möglich. „Du spinnst doch. Es existiert keine Maske. Ich bin, wie ich bin und selbst wenn es eine geben würde, würde ich dich niemals dahinter blicken lassen, also lass mich einfach in Ruhe. Für heute bin ich hier fertig und jetzt gehe mir aus dem Weg!“ Knurrend drückte ich mich an ihm vorbei, schnappte mir meinen Rucksack und verließ fluchtartig das Klassenzimmer.

Was löste dieser Mistkerl nur in mir aus? Ich hasste diesen Vollidiot doch, wieso tauchte dann gerade kurz dieses wohlige Gefühl in mir auf? Das passte doch überhaupt nicht zusammen. Dieser Mistkerl machte mich wahnsinnig und brachte mich ganz durcheinander. Schnell lief ich Richtung Ausgang und stieß dann die Tür zum Schulhof auf. Ich wollte nur noch ins Fitnessstudio und die Wut in mir an den Geräten dort auslassen. Mein Weg führte mich nun über den Schulhof und ich sah, wie das Tor immer näher kam, was mich in die Welt außerhalb dieses Schulgeländes entließ. Doch bevor ich durch dieses treten konnte, ertönte eine Stimme, die ich eigentlich nicht mehr hören wollte. „Warte Vegeta!“

Ruckartig blieb ich stehen und drehte mich knurrend zu ihm um. „Verdammt noch mal, was willst du noch?“ Der Vollidiot kam vor mir zum stehen und sah mich ernst an. „Du sollst nur wissen, dass ich, wenn ich was erreichen will niemals aufgeben werde. Du wirst mich nicht mehr los!“ Dann hielt er mir meine Jacke hin. „Die hast du im Klassenzimmer vergessen!“ Ich entriss ihm meine Jacke und verkrampfte dann meine Hand um diese. „Du sollst mich in Ruhe lassen, kapier das endlich!“ Brüllte ich ihm wütend entgegen, drehte mich dann um und ging Richtung Fitnessstudio. „Und du sollst kapieren, dass ich das nicht tun werde!“ Hörte ich den Mistkerl noch rufen, bevor ich um die nächste Ecke bog.

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Ich hoffe sehr, dass euch das fünfte Kapitel gefallen hat und ich würde mich sehr, über ein Review von euch freuen. :)

Was haltet ihr davon, wie Vegeta auf alles reagiert hat und was Son Goku alles gesagt hat? Bin gespannt, auf eure Meinungen. ^_^

Bis zum nächsten Kapitel.^^

Eure Saky ^_~
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