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Der Lange Weg  zum eigenen Glück

von Lanara
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Erik - das Phantom der Oper OC (Own Character)
04.05.2020
08.05.2020
8
7.851
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04.05.2020 604
 
Neuanfang

Wie sollte man an einen Neuanfang glauben wenn man zu sehr in der Vergangenheit lebt?
Einen Neuanfang bloß wo und in welcher Art?

Diese Fragen stellte sich eine Frau die ihren Blick suchend in den Sternenhimmel richtete.
„Du solltest vielleicht mal das machen was dir gefällt?“, fragte ihr Bruder.
„Was denn Beispielsweise?“,fragte sie ihm und zuckte mit den Schultern
„Wie wäre es wenn du mit mir kommst. Elenor würde sich freuen dich wieder zu sehen. Zumal wir Tickets haben für 3 in der Loge nummer5“, sagte ihr Bruder und lächelte ihr aufmunternd zu.

„Seid ihr wahnsinnig in der Loge des Phantoms?“, fragte sie entsetzt.
Doch die Reaktion von ihrem Bruder war nur ein lautes Lachen.
„Das du jetzt daran denkst ist typisch für dich.“, kam es nur als Antwort und packte ihre Sachen zusammen.
„Meinst du wirklich ich sollte mit? Du weißt das ich mich unter den ganzen Menschen nicht wohlfühle.“, sagte sie und schaute ihren Bruder skeptisch an.
„Du musst aber ich habe den Direktoren einen Gastauftritt von dir versprochen.“, sagte Richard und versuchte ihrer Schwester den Mut zu geben den ihr fehlte.
„Das hättest du nicht tun dürfen. Jetzt stehe ich blöd da und muss mir ein Stück aussuchen. Wobei das nicht wirklich das Problem ist.“, sagte sie und griff nach ihrer Maske die sie immer in der Nähe hatte.

„Du weißt das unsere Großeltern nicht gewollt hätten das du dich hinter irgendwelchen Masken versteckst.“,sagte ihr Großer Bruder und setzte sich nach dem er alle Sachen von ihr in Koffern und Taschen verstaut hatte.

„Welch Ironie Richard, wir als Nachfahren der de Chagny, kehren nach über 100 Jahren nach Paris zur Oper zurück, wobei einer der beiden mehr der Dunkelheit verfallen ist als der andere.“,sagte sie lächelte ihren Bruder sarkastisch an.

„Mehr als versuchen wieder zurück zu finden kannst du nicht Allesandra.“, kam es aufmunternd von ihren Bruder der ihr einige Taschen überreichte.

„Das sieht mehr nach einem Umzug aus Richard.“, sagte Allesandra und wollte zur nächsten Schimpfarie ansetzen.

„Ich habe dich gern in der Nähe mehr auch nicht, zu mal ich das Haus nach eigenen eigenen Entwürfen für dich errichtet habe.“, sagte ihr Bruder etwas enttäuscht.

„Von einen Käfig in den nächsten.“, dachte sie stumm und lief ihrem großen Bruder hinterher, dessen Nachwuchs bald kommen würde.
„Wäre es nicht möglich einfach nur am Flügel zu spielen?“, fragte sie nach einer Weile ihren Großen Bruder.

„Das dürfte möglich sein aber warum willst du nicht singen? Bei unserem letzten Karaoke Abend waren auch alle sehr begeistert von deiner Stimme.“, meinte Richard und lächelte seiner Schwester zu.
„Für mehr reicht es auch nicht Richard und das ist auch gut so, das Drama um unsere Eltern muss ich dir nicht ins Gedächtnis rufen oder? Die Neider die sie hatten, hat uns zu dem Gemacht was wir heute sind. Die de Chagys waren sehr nette Menschen und gute Eltern, aber für mich war da nie wirklich ein Platz außer wenn ich am Flügel saß das weißt du.“, sagte Allesandra und schloss die Augen und träumte von ihrer wirklichen Familie die sie und ihr Bruder vor vielen Jahren bei einem Brand verloren hatten.

„Wir sind da.“, kam es nur von ihrem Bruder der nichts mehr hören wollte was ihm an die Vergangenheit erinnerte.
„Danke, Richard.“, sagte sie und nahm ihren Koffer und die anderen Taschen mit zum Haus.
„Frühstück gegen 9 Uhr und bitte sei pünktlich.“, meinte er kalt wie Eis bevor er in das Haupthaus ging und seine Schwester allein auf dem Platz ließ.
„Gute Nacht Richard.“,sagte sie ihm hinterher, was er aber durch den Abstand nicht mehr sehen konnte.
 
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