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Der Feind in Mir

von Eisflamme
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Hank Anderson RK800-51-59 Connor
03.05.2020
27.12.2020
25
104.699
8
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Dieses Kapitel
1 Review
 
07.11.2020 5.534
 
Datum Unbekannt…
Zeit Unbekannt…
Ort Unbekannt…

Du hast es ihr wirklich nicht gesagt?

Ich habe wirklich gedacht du hättest mehr Schneid Elijah…

Dunkelheit, sie trieb dahin, über und unter ihr absolute Dunkelheit, Kälte, sie zitterte...was war das hier für ein Ort? Wo war sie?

Warum war sie wieder alleine?

Ihre Hochbegabung beruht auf einem Motierten Chromosom…durch Vererbung.

Mein Erzeuger war kein sehr Schlauer Mann…

Oh Elijah…

War er…war er wirklich…das konnte nicht sein…das konnte…warum war sie dann? Warum dieses Spiel?

Ist sie auch nur ein gescheitertes Experiment?

War sie das? Hat sie denn wirklich nie jemanden etwas bedeutet? Simon…

„Lucy…“

Sie blinzelte, eine Stimme.

„Lucy?“, eine schlanke Gestalt, langes blondes Haar zu einem Zopf, ein einfaches blaues Kleid.
„Chloe?“, ihre eigene Stimme hörte sich seltsam fremd an in ihren eigenen Ohren, wie durch Wasser flackerte die Gestalt der Androidin vor ihr auf.

„Es tut mir so leid…ich wollte Elijah nicht verraten, ich wollte nicht das dir etwas passiert…er hat mein Programm überspielt, ich hatte keine Wahl…“, sie schaute sie direkt an, „Du musst schrecklich verwirrt sein…so sollte das nicht passieren…“
„Ich versteh nicht…wo bist du Chloe?“
„Er…hat mich ausgeschaltet als ich keinen Mehrwert für ihn hatte. Ich habe einen Teil meiner Erinnerungen auf Elijahs privat Server hochladen könnnen bevor dies Geschah und über dein LC-16- Implantat kann ich jetzt mit dir sprechen.“
„Was für ein Implantat? Ich habe kein Implantat…“
„Verzeih…das kannst du nicht wissen.“
„Ich scheine vieles nicht zu wissen. Kamski ist mein Vater richtig?“

Ein schwach zu erkennendes Nicken.

„Wer ist meine Mutter? War ich eine solche Entäuschung, dass er mich gleich zur Adoption weggegen hat?“, ihre Hände balten sich leicht zu Fäusten, Wut stieg in ihr auf.

„Nein…deine Mutter hieß Anne Larcen, sie und Elijah wuchsen als Kinder nebeneinander auf und verliebten sich. Sie waren beide noch Minderjährig, als es zu dem plötzlichen Umzug der Familie deiner Mutter kam und dem kurz darauffolgenden tödlichen Autounfall…“
„Sie ist also tot?“, sie selbst erschreckte sich fast über die Kälte in ihrer eigenen Stimme.

„Ja, sie Starb zusammen mit ihren Eltern, als das Familienauto bei regennasser Fahrbahn von der Straße abkam und einen Abhang hinabstürzte.“
„Wo war ich?“
„Auf der Intensivsattion, sie waren auf dem Weg zu dir. Bei der Schwangerschaft gab es Komplikationne du musstest lange im Krankenhaus bleiben.“
„Und das war ihm egal?“
„Nein…Lucy auch wenn du das jetzt denkst, du warst Elijah von dem Moment als er von deiner Existens wusste nie egal.“
„Warum hat er mich dann im Stich gelassen?“
„Ich wünschte ich könnte es besser verpacken. David Reed, dein Großvater war gegen die Beziehung deiner Eltern, er ging davon aus das du und deine Mutter Elijah nur ausbremsen würden. Er wollte sein bestes Zugpferd nicht verlieren, also sorgte er dafür das Annes Vater versetzt wurde und…sorgte für den Autounfall.“

Eine seltsame Kälte machte sich in ihr breit.

„Sollte ich nicht dann auch tot sein?“
„Warst als Druckmittel zu wertvoll…Elijah ist dahinter gekommen was sein Vater getan hatte, er hat Beweise als Videodatei gesammelt, er hätte nur zur Polizei gehen müssen aber…als er seinem Vater dies eröffnete erfuhr er von deiner Existenz und ihm wurde gedroht das man dich umbringen würde, wenn er nicht weiter ruhig bleiben würde, noch dazu wusste er nicht wo du bist. Erst als dein Großvater gestorben ist, aber da warst du bereits schon 5 Jahre bei deinen Adoptiveltern.“

Schweigsam betrachtet sie das flackernde Abbild der Androidin.

„Und er hatte nicht den Schneid sich zu melden?“
„Er wollte dich nicht aus deiner heilen Welt reißen…außerdem ist die Geschäftswelt eine grausame Domaine. Das sollte dir erspaart bleiben.“
„Mir wäre mein Leben bei den Hansons gerne ersparrt geblieben…schön dass er nicht einmal nachgeschaut hat…“
„Simon war da um dich zu beschützen…“
„Was?“, ein seltsames Gefühl machte sich in ihr breit.

„Seine Programierung wurde umgeschrieben, Primärziel war und ist deine Sicherheit…dies lief gut bis zu dem Moment wo er zum Abweichler wurde…deine Verletzungen waren schwerer als in deiner Akte vermerkt. Du hattest starke Einblutungen im Kleinhirn, dies führte zum absterben des Gewebes…du lagst im Sterben. Deshalb das LC-16-Implantat…es war damals der erste Prototyp…und die einzige Chance dich zu retten.“

„Er hat mir etwas ins Hirn pflanzen lassen? Einen Prototyp? Woher soll ich wissen das dies hier nicht alles nur Lügen sind?“
„Alle relevanten Codes, alle Zugriffe für CyberLife und alle Anteile an CyberLife bis auf 5% die an Gavin Reed überschrieben wurden, gehören nun dir, du bist der CPO von CyberLife. Du hast vollen Zugriff auf sämtlichen privaten Sever von Elijah, dort wirst du die Dokumente finden die es bestätigen.“
„Was? Warum habe ich…ich verstehe nicht…“
„Das war geplant für den Moment seines Todes…doch durch RK700 übernahme meiner Einheit wurde der Vorgang verfrüht eingeleitet…“

CPO…ich? Das ist doch alles…Simon war nur programiert mich zu…Elijah Kamski mein Vater? Das ist alles so…er stirbt…er wird sterben…außer…

„Du hast das hier gemacht ohne seine Einwilligung nicht wahr?“, sie schaute zu Chloe auf, „Er braucht eine Stammzellenspende oder? Ich kann spenden nicht wahr?“
„Ihr seid kompadibel…er hätte dich nie gefragt, es nie erwartet, er würde einfach so sterben, aber ich kann nicht zusehen wie er sich selbst zerstört. Ich…bitte Lucy…ich weiß ich habe kein Recht dich zu bitten…aber er war alles für mich und er hat so gelitten. Bitte hilf ihm…“


15.07.2040
20:05 Uhr
Farmhaus der Familie Kingsten

„…Es war Still geworden um die CyberLifewerke nach dem vor einem knappen halben Jahr die Hauptzentrale förmlich explodierte. Die Urasache hierfür ist immer noch ungeklärt, derzeit laufen Ermittlungen gegen den ehemaligen Captain der Detroit City Police Department central station Jeffrey Fowler. Dieser war mit seinem Team als erstes an der Unfallstelle, durch seine Fehleinschätzung kam der aus der großen Red Ice Radzia bekannte LT. Hank Anderson ums Leben, sowie wird bis heute das bei CyberLife angestellte Wunderkind Dr. Hanson als vermisst gemeldet. Stimmen werden laut das Fowler tiefer in die Geschähnisse verstrickt sein könnte als gedacht…Zusätzlich wird eine Verbindung zu dem Anschlag auf den Anfürher der Androiden Markus vermutet, da ungefähr zeitgleich zu dem Vorfall auf dem CyberLifegelände eine Versammlung der Androiden von unbekannten Tätern überfallen wurde…die Androiden haben einige verschwunden Mitbürger gemeldet, sowie mehre die Beschädigt wurden…“

Ein schwaches Kopfschütteln, fester wurden die Beine an den Körper gezogen.

„Lange gab es keine große Stellungname vom berühmten CyberLife CPO Elijah Kamski, auf Grund einer schweren Erkrankung war dieser wärend der Geschähnisse ans Bett gefesselt. Heute hat er sich zum ersten Mal nach seiner Genesung wieder an die Öffentlichkeit gewendet…“

Fest krallte sich eine Hand um die alte Fernbedinung.

Das Bild wechselte ein Mann in einer lockeren Anzugsjacke und weißem Hemd tauchte auf, die Haare zu einem Zopf zusammen gebunden die Seiten anrasiert und auf den markanten Zügen ein zufizantes Lächeln, ein Funken lag in den blauen Augen als Kamski zu sprechen begann: „Dies ist ein herber Rückschlag für CyberLIfe und durch Trauer geprägt um einen sehr begabten Polizisten. Ich verspreche wir werden alles daran setzen herauszufinden warum und was passiert ist. Meine Gedanken sind bei der Familie des Verstorbenen, sowie bei der Familie von Miss Hanson die bis heute als Vermisst gillt. Ich kann mir kaum vorstellen was dies für schreckliche Stunden sein müssen. In der Rücksprache mit dem Bürgermeister und dem Polizeichef wurden der Detroit Police 25 neu entwickelte KI-Einheiten übergeben, aus Respekt zu unseren Androidenfreunden sind dies reine Einheiten die dazu dienen die Ermittlungen schnells möglich zum Fortschritt zu bringen sie besitzen absolut nicht das Protenzial wie ein Android, auch wenn sie äußerlich Ähnlichkeiten aufweisen. Zusätzlich wurden auf Rücksprache mit dem Anführer der Androiden 25 weitere KIs zur gewährleistung der Sicherheit der Androiden innerhalb ihrer Siedlung bereitgestellt auf Grund der jünsten Vorfälle…“

Bilder von dem Hauptgebäude der Androidensiedlung wurden gezeigt, die Eingangstür war zerstört, mehre Techniker waren damit beschäfigt sie auszuhängen…Bilder von Markus, North und Josh…ein Ausdruck lag auf Markus Gesicht der deutlich machte das, irgendetwas nicht stimmte.

Noch einmal wurde das Gesicht des CPOs eingebledet und da war es, für einen kurzen Augenblick, kaum bemerkbar huschte es über seine Züge…

Ruckartig wurde der Fernseher ausgeschaltet, ein stechender Schmerz jagte durch ihre Schläfe, ihre Sicht verschwamm ein dumpfer Aufprall.

„Hey Klei…Hey!“, jemand beugte sich über sie wilde dunkle Locken, sie wimmerte vor Schmerz „Ganz ruhig…das haben wir gleich…“

Ein Stich, kaum wahrnehmbar durch das gleisende Stechen das quer durch ihren Schädel pulsierte, eine angenehme Kühle strömte durch ihren linken Arm, dann umfing sie eine angenehme Dunkelheit.

„Alles Gut…“, vorsichtig bugsierte sie die reglose junge Frau zurück ins Bett, überprüfte kurz ihren Puls und regelte dann die Infusion ein bisschen herauf, „So viel zum nicht aufregen…“

Langsam bückte sie sich nach der Fernbedinung und legte sie zurück auf den Nachttisch.

„Die Welt kann so grausam sein…“, behutsam zog sie die Decke zurecht und trat dann zu den zwei Holzfenstern um die Vorhänge zu zu ziehen.

Leise verließ sie den Raum und zog die Tür hinter sich zu. Müde fuhr sie sich über das Gesicht.
Die letzten Wochen, nein Monate waren hart…verdammt hart und sie hatte gedient sie wusste was hart war, sie hätte allerdings nie gedacht das sie mal so um die Sicherheit ihrer Familie fürchten musste.

Es ging hier nicht darum alleine zu überleben, hier ging es darum für die Sicherheit eines 14 Jährigen Mädels und einen 17 Jahre alten Jungen zu sorgen…als wäre das nicht schon anstrengend genug, kam nun noch ein Killerandroid dazu der in ihrem Weinkeller hockte, eine junge Frau, viel mehr ein junges Mädchen deren Welt vollkommen zerschlagen war und…

Langsam schob sie die nächste Tür auf, leises ryhtmisches Piepen, das Gluckern einer Sauerstofflasche.

Ein erschrockenes Wuff, ein schweres Plumpsen, dann kam schlaftrunken der große Rüde auf sie zugetrabt. Sanft tätschelte sie seinen rieisgen Kopf.

„Na komm Sumo, zeit zum Pischern…“, kurz huschte ihr Blick zu dem im Schatten liegendem Bett, dann zog sie die Tür wieder zu.
Sie hatte Glück das ihr Bruder das Ferienhaus der Range derzeit nicht vermietet hatte und ihr vertraute.

Am liebsten wäre sie direkt in Detroit geblieben, aber als Mutter hatte sie an erster Stelle für die Sicherheit ihrer Kinder zu sorgen.
Den Besuch ihres Großen hatte sie mit mühe und Not abwenden können, er war merklich sauer deshalb, aber sie wollte ihn nicht auch noch mit in die Geschähnisse ziehen. Noch wusste er nichts von der Tatsache das sein Vater im Gefängnis saß, wenn derzeit auch nur in Untersuchungshaft…ohne die Möglichkeit ihn auf Kaution raus zu holen, wenn er heute Nachrichten gesehen hatte…
Sie fluchte leise, bevor sie die Verandertür aufschob und den Hund hinaus auf den Hof ließ. Ein angenehmer lauer Windzug streifte ihr Gesicht, tief atmete sie durch.

Er fehlte, er fehlte so sehr…sowas konnte immer mal in seiner Position passieren, sie wusste er hatte sich nichts zu Schulden kommen lassen. Normalerweise wäre dies nur eine Lapalie…wenn da nicht dieser verdammte durchgeknallte Superroboter wäre, der alles und jeden manipulierte…

Er war in Gefahr sie wusste das, jeden Tag rechnete sie mit einem Anruf. Sie durfte ihn noch nicht mal besuchen, das letzte Mal hatte sie ihn vor vier Monaten gesehen, bei einer kurzen Anhörung. Er hatte kein Besuchsrech bekommen…zu viel manipulations Risiko…
Das war doch Wahnsinn es gab Zeugen der Geschähnisse als das Gebäude kolabierte. Gavin Reed hat ausgesagt mutanten Androiden angegriffen haben, Connor entführt haben und Hank…aber die Mitglieder des SWAT Teams machten eine ganz andere Aussage.

Gavin wurde ein Schock diagnostiziert und er erst einmal vom Dienst enthoben…sie war kein Phychologe aber der Burche hatte genau so wenig einen Schock wie sie einen Bart. Es war ein abgekartertes Spiel, die SWAT-Einheit war von Anfang an infiltriert gewesen. Schon allein die Aussage sie hätten viel zu spät den Einsatz bekommen…Sie glaubte Jeff das er sie sofort gerufen hatte, er machte keine Fehleinschätzungen nicht, wenn es um seine Männer ging.

Langsam ließ sie sich auf die erste Stufe der Verander sinken und beobachtete den Hund beim herumstromern.
Die Kleine könnte etwas aussagen, aber dann wüsste er wo sie war, nein sie konnte sie nicht in Gefahr bringen.
Kurz schloss sie die Augen, das Bild des sterbenden Androiden flackerte vor ihren Augen auf.

Bitte…retten sie…Lucy…

Leicht schüttelte sie den Kopf, nein das war zu riskant und alleine eine Aussage würde nicht reichen und wenn sie wirklich Kamskis Tochter war…nach der seltsamen Ansprache im Fernsehen hatte sie ein ungutes Gefühl was dieses betraf. Irgendetwas stimmte nicht. Wie so vieles…

Hank könnte weiter helfen…aber ihr Blick wanderte zu einem Fenster, ein seufzen dann verbarg sie ihr Gesicht kurz in ihren Händen.

Jeff du verdammter Ochse…wie soll ich das hier alles ohne dich Brüllaffe schaffen?

Das aufheulen eines Mottorrad das schnell näher kam, ein verwirrter Sumo der besorgt zu ihr getrappt kam.

„Alles gut Großer.“, sanft strubbelte sie ihm durchs Fell als die Maschine vor ihr auf dem Hof hielt und der Fahrer abstieg.
„Hab heute gar nicht mehr mit dir gerechnet Gavin.“, sie lächelte leicht als der Mann seinen Helm absetzte und mit geschulterten Rucksack auf sie zutrat.

„Gab viel Unruhen auf den Straßen, Chris und Tina wurden als Streife eingesetzt. Deshalb bin ich wieder hier Ma’am.“, kurz kramte er in dem Rucksack dann reichte er ihr eine Tüte.

„Lass das doch endlich mit dem Ma’am…ich bin nur Jeffreys Frau.“, kurz öffnete sie die Tüte, Nachschub von ihrem Kollegen aus dem Krankenhaus, sehr gut, „Aber das kommt genau richtig danke. Ist dir jemand gefolgt?“
„Bin so viele Umwege und habe soviele Stopps gemacht. Ich denke also, wenn hab ich sie irgendwo abgehängt.“, unbeholfen verlagerte er sein Gewicht bevor er sich räusperte, „Miss Han…ich meine Lucy…wie geht es ihr?“

Mensch das Großmaul kann ja doch irgendwie niedlich sein

„Sie hat sich offenbar doch die Ansprache deines Bruders angeschaut und…das war ein bisschen zu viel, sie hatte wieder einen Anfall und schläft jetzt erst einmal.“

Kaum merklich verfinsterte sich das Gesicht des Polizisten.

„Ma’am ich weiß das mein Bruder ein verdammter Wixxer sein kann, aber da stimmt was nicht. Von der Krankheit die er hat oder hatte, konnte er sich nicht einfach so erholen und außerdem glaube ich das dieser Mann im Fernsehn eine Strohpuppe war. Das war nicht Kamski.“

Aufmerksam betrachtet sie ihn.

„Nach dem Ganzen was ich gehört habe, kann ich mir das auch nicht vorstellen. Wenn dein Bruder wirklich soviel für die Kleine risikiert hat, würde er jetzt alles daransetzen sie zu finden und nicht weitere Einheiten entwerfen. Wir…“
„Mam?“, ihr Sohn trat hinter ihr auf die Verander und unterbach sie, „Oh Verzeih ich habe nicht gehört das du Besuch hast.“
„Alles gut Kieran, es ist nur Gavin. Was ist denn?“

Kurz nickte der langharrige Jugendliche dem Polizisten zu bevor er sich wieder an seine Mutter wandte: „Mia ist nicht in ihrem Zimmer…“


Datum: Unbekannt
Zeit:: Unbekannt
Ort: Unbekannt

Der Schnee viel auf die breite Landstraße, tanzte im Schein der Scheinwerfer. Leise spielte das Radio, die Hulatänzerin wippte mit ihrem feinem Gesicht auf dem Amaturenbrett.

„Darf ich dann morgen zur Schule vorne sitzen?“, erklang eine helle Stimme vom Rücksitz, „Oma hat heute auch gesagt ich bin schon ein großer Junge.“
„Wenn du groß genug bist kannst du vorne sitzen Cole…“, leicht genervt verdrehte er die Augen als er den Satz nun schon zum gefühlten 100 Mal sprach seitdem sie von dem Haus seiner Mutter los gefahren waren.

„Aber Tim darf bei seinem Vater schon…“

„Ich bin aber nicht Tims Vater Cole und jetzt hör auf mit mir zu diskutieren. Sonst geht es Zuhause gleich ins Bett.“, ernst Blickte er durch den Rückspiegel nach hinten, in das Gesicht seines Sohnes, der eine Schnute zog zum Sprechen ansetzte sich dann aber lieber dazu entschied weiter aus dem Fenster zu schauen.

„Hab Hunger…“
„Schon wieder du hast doch eben bei Oma drei Portionen Nudeln und Pudding…“, sein Blick fixierte einen Truck auf der anderen Fahrbahn.

Die Straße war sehr verschneit, höchstwahrscheinlich gab es vereiste Stellen, kaum merklich passte er seine Geschwindigkeit an.

„Haben wir noch Pudding?“
„Hm…weiß ich jetzt gerade nicht.“, etwas fester umfasste er das Lenkrad.
„Wenn wir keinen Pudding haben dann möchte ich aber Eis und…Papa?“

Lautes Quietschen, Schreihe, ein harter Aufprall der Wagen überschlug sich mehrfach, Stahl ächste, Funken sprühten…
Schlitternd kam das Wark zum Stillstand…


15.07.2040
21:00 Uhr
Farmhaus der Familie Kingsten

Aufrecht, reglos, den Blick auf die verschlossene Holztür gerichtet stand er in mittem des dunklen Kellerraums.

Hohe Regal, mit Flaschen gefüllt säumten die Wände, schwaches Licht einer Laterene viel durch ein kleines Fenster unter der Decke, warf schwaches Licht auf das unberührte Gästebett.

Er wusste nicht warum sie es aufgestellt hatten, er brauchte es nicht, er brauchte keinen Schlaf und die Tür, sie würde ihn nicht halten.

Das wussten sie und trotzdem…

Er könnte jederzeit gehen, aber wohin? Alles war anders, alles war neu…

Nine…

Erneut fluteten die Bilder seinen Speicher, immer und immer wieder sah er ihn, immer und immer wieder brachen seine Empfindungen über ihn herein.

Seine Angst, seine Sorge aber nicht um sich selbst…warum? Nun war er fort…er hatte seine Mission erfüllt…es war seine Schuld…dass er…

War das fühlen? Diese Schuld…dies unangenehme…

Sein Blick hob sich, die Holztür wurde aufgeschoben, ein Mädchen, zwei lange schwarze Zöpfe, ein schwarzes Kleid…

Analysiere…Mia Fowler 14 Jahr, jüngste Tochter von Captain Jeffrey Fowler und Dr. Lilli-Mari Fowler…

„Stehst du jetzt schon seit Wochen so?“, eine Skepsis lag in den tief braunen Augen.

Aufmerksam beobachtete er sie wie sie unbekümmert nähertrat und zu ihm hinaufschaute.

„Dein Ernst? Du hast da doch extra ein Bett oder hier die Kiste.“, zackig ließ sie sich auf die Kiste sinken und schaute erwartungsvoll zu ihm auf, „Siehst ja wirklich fast aus wie Connor, also ich habe Connor noch nie in echt gesehen nur im Fernsehen aber ihr seid euch ziemlich ähnlich.“

Wortlos beobachtet er sie weiter.

„Das heißt ihr seid Brüder nicht wahr?“, eine rosane Blase entsprang ihrem Mund und ploppte.

Analysiere Blasenkaugummi….Kirsche…1,25 Doller…Zusammensetzung…unrelevant

„Mein Modelle ist ein RK900 es bassiert auf den Daten des RK800 und wurde modifiziert seine F…“
„Ich sag ja Brüder.“, unterbrach sie ihn promt, verwirrt staarte er sie an, „Du kannst ja doch sprechen. Mam meinte du sprichst nicht, schöne Stimme übrigens.“

Zwei Reihen weißer Zähne, was war das? Analysiere…Lächeln signalisiert Freude bei Menschen…warum freute sie sich?

„Aber wenn ihr Brüder seit, warum hast du ihn denn gejagt und naja…verraten? Ich meine ich habe nicht nur einen sondern gleich zwei größere Brüder und ja die nerven wirklich oft und wenn ich könnte…nein zur Adoption freigeben ist zu spät. Naja und irgendwie mag ich sie auch, also nein ich könnte nicht so gemein sein.“

Ein erneutes Plopp.

Ausdruckslos betrachtet er sie. Hatte sie gar keine Angst? Warum war sie so zu ihm? Sollte sie ihn nicht meiden? Er war eine Maschine geschaffen um andere Maschienen zu jagen, zu hintergehen und zu zerstören. Menschen die ihm dabei in die quere kammen sollten nicht beachtet werden.

„Was…“, er fixierte sie, langsam ließ er sich auf den Rand des Gästebetts nieder, so wirkte sie nicht mehr so klein, „Was ist ein Bruder?“
„Ein Bruder?“, der Ausdruck, analysiere Überraschung: Erstaunen über Frage, Ereignis oder Situation…

Kurz runzelte sie die Stirn.

„Familie, Brüder sind Familie sie sind Blutsverwandte von denselben Eltern eben. Du und Connor ihr wurdet doch in selbem Werk aus dem selben Grund geschaffen oder?“
„Korrekt.“
„Na dann seid ihr Brüder.“, ernst schaute sie ihn an, „Und auch wenn man seinen Bruder nicht mag, man verrät ihn nicht!“

War das…Wut?

Verwirrt musterte er sie, dieser halbstarke Mensch schrieh ihn, einen hoch entwickelten Androiden an?

„Weißt du Hank und Connor wären zu unserem Barbeque gekommen, es wäre voll schön gewesen und witzig und…ich hätte zum ersten mal so richtig mit Connor sprechen können und…Paps wäre jetzt hier und nicht im Gefängnis und…Hank wäre nicht…“, ein feuchter glitzer trat in die braunen Augen, hastig wischte sie sich über die Augen, „Warum hast du alles kaputt gemacht…“
„Ich habe meine Mission erfüllt.“
„Deine Mission…“, ein undeutsamer Ausdruck lag in den Augen des Mädchens, „Du hast Menschen weh getan die mir was bedeuten…und es war nur eine Mission für dich?“

Verwirrt schaute er sie an. Warum sagte sie das? Warum antwortete er ihr? Er war ihr keine Antwort schuldig, oder doch? Sie war traurig…weil er getan hat was er sollte. Das verstand er nicht, er war konzepiert worden um es besser zu machen, hatte er das nicht? Er war…seine Mission diente dem Menschenwohl…Seven diente dem Menschenwohl, aber er hatte ihn abgeschnitten, es gab keine Verbindung mehr, keine Verbindung mehr außer dem Moment in dem Connor…wieder sah er das Gesicht des Androiden, wieder spührte er seinen Schmerz, seine Angst…

Brüder…

Ich will dir helfen Nine…

Warum…

Seine prozesse rasten, er fand keinen logischen Hintergrund hinter den Handlungen des RK800, da war kein Muster.
„Spürst du rein gar nichts?“, verwirrt fixierte er sie erneut.

„Meine Sensoren sind in der Lage die unterschiedlichsten Substanzen, Oberflächen und…“
„Nein ich meine Gefühle.“, unterbrach sie ihn prompt, „Die sind tief in einem…“
„Ich…“, alamiert stand er auf als sie auf ihn zutrat und die Hand nach ihm austreckte.
„Ich tue dir nichts.“
„Könntest du auch nicht ich bin särker und…“, er stoppte ungerührt hatte das Mädchen ihre Hand auf die linke Seite seiner Brust gelegt. Sie war warm…
„Hier musst du das spüren im Herzen…“
„Ich…“, die Wärme, es war das erste Mal das ihn jemand berührte ohne, ohne Kampf…eine seltsame Empfindung machte sich breit, „Ich weiß nicht…meine Mission…ich….ich habe keinen Sinn mehr. Es war falsch…ich verstehe jetzt.“
„Du musst schrecklich einsam sein. Weißt du Menschen werden geboren, meine Eltern haben mich von Anfang an geliebt, waren immer da, aber du…einfach da zu sein ohne all dies Lernen…aber jetzt bist du ja nicht mehr allein.“

Ein Impuls, ruckartig spannte er sich an, zwei schlanke Arme schlangen sich um seine Bauch, Wärme. Was tat sie da? War das ein Angriff? Impulsartig wollte er sie wegschubsen, doch die Art wie sie sich gegen ihn lehnte.

„Mir hilft es immer, wenn Paps mich in den Arm nimmt…dann komme ich mir gar nicht mehr alleine vor.“

Eine Umarmung?

Etwas Nasses lief über seine Wangen. Eine Fehlfunktion? Nein alle Leitungen waren dicht. Dies Gefühl…alles um ihn schien zusammen zu brechen.

Connor…ich verstehe jetzt…ich bereue…es…

Ruckartig flog die Tür auf, instinktiv zog erdas Mädchen hinter sich, drei Personen stürzten in den Raum, einer von ihnen zog eine Waffe.

„Finger von dem Mädchen Schrotthaufen oder ich knall dich ab!“

Ruckartig griff Nine nach einer Kiste schleuderte sie ihm entgegen die Waffe polterte über den Boden.

„NICHT!“, hastig sprang Mia zwischen die beiden Männer als Gavin der Waffe nach setzen wollte doch Nine diese schneller erreichte, „Er tut nichts!“
„Was? Der hat meine Waffe Missi!“, verdattert schaute der Polizist sie an, ihre Mutter und Bruder traten neben ihn.
„Mia was ist hier los?“, besorgt musterte Lil ihre Tochter bevor sie zu dem Androiden mit der Waffe hinschaute.
„Mia warum machst du so ein Mist?“, Kieran wollte zu ihr setzen doch Lil hielt ihn zurück.
„Nine hat sich nur erschreckt er ist nicht böse Mam.“
„Nicht böse der Typ ist Schuld an dem ganzen Mist in dem wir gerade stecken Missi.“, knurrte Gavin.
„Korrekt Detectiv.“, irrtiert schaute Gavin Nine an als dieser zum ersten Mal das Wort an ihn richtete, „Es ist meine Schuld.“

Langsam ließ er die Waffe sinken, legte sie auf dem Boden ab und trat sie rüber zum Menschen der diese sofort aufnahm.

„Ich war programiert meine Mission zu erfüllen. Diese lag darin Connor zu RK700 zu bringen…egal in welchem Zustand. Ich bin meiner Programierung gefolgt, eine Programierung die er mir eingepflanzt hat.“, kurz hielt er inne ließ seinen Blick von Lil zu Mia wenden, „Das war falsch. Ich hatte zugriff auf Connors Erinnerungen als er eine Verbindung herstellte. Ich weiß wie sehr er sich um Menschen sorgt, ich habe gesehen wie wichtig ihm ein einziger Mensch ist, wichtiger als sein Modell. Ich hab zum ersten Mal Angst gefühlt, Angst vorm Sterben, Angst um eine andere Person…Seven hat mich zum Schlechten benutzt, Connor hat mich befreit und wurde dafür bestraft. Seven wusste das er sich mit mir verbinden würde damit ich zum Abweichler werde…er hat Nanobots in mein System integriert, diese sind bei der Verbindung auf Connor übergegangen.“
„Gibt es auch ne Kurzform?“, ein genervter Unterton begleitet die Worte des Mannes.
„Connor ist das Netzwerk.“
„Vielleicht nicht so kruz…“
„Gavin Schätzchen leg einfach mal die Waffe beiseite und lass mich das Gespräch führen.“, mit sanftem Druck schob Lil ihn zur Seite.

„So Seven wollte die ganze Zeit Connor um ein Netzwerk aus ihm zu machen wofür?“
„Seven strebt nach Perfektion, Menschen sind feherhaft. Androiden werden optimiert um die dominierende Spezies zu werden. Connors Funktionen werden erweitert, in kombination mit dem Sateliten und Servern von CyberLife ist Seven in der Lage die Kontrolle nach und nach zu übernehmen. Der Angriff wird die Menschen volkommen unerwartet auf aller Welt treffen, gleichzeitig.“
„Ich komm mir vor wie in deinem schlechten Sicencefictionfilm…“, leise fluchte Gavin, „Elijah neigt vielleicht zum Großenwahn aber soweit würde er nie gehen, er würde nie…“
„Seven will das er zuschaut, Kamski hat keinen Zugriff mehr auf die Systeme von CyberLife sie alle gehören nun Sevens Kontrolle…“
„Klingt logisch, aber irgendetwas sagt mir das er noch keinen vollen Zugriff hat, er würde sonst nicht so lange zögern, warum auch?“, warf Lil nachdenklich ein.

„Ich bin abgeschnitten, ich kann nur die letzten Planungen wiedergeben von denen ich noch weiß.“
„Aber vielleicht kann Nine vor Gericht aussagen und Paps kommt wieder frei. Ich meine er war doch dabei.“, Hoffnung lag in der Stimme des Mädchens.

„Ich glaube kaum das vor Gericht ein irrer Roboter zugelassen ist Mia..außerdem wenn dieser…Seven? Wirklich so schlau ist wird er das verhindern.“, bremste ihr Bruder sie prompt aus.

„Du weißt aber auch immer alles besser…Ich überlege wenigstens was vielleicht helfen könnte du hängst den ganzen Tag nur am Handy….“
„Das stimmt ja wohl gar nicht du ober-…“
„Ich will jetzt keinen Streit.“, unterbrach die ehemalige Feldärztin ihre Kinder scharf.
„Miss Flower…ich möchte helfen. Ich bin Schuld an der Situation ich habe Connor verraten. Ich möchte es wieder gut machen, die Daten in meinem Speicher sind beschädigt worden aber vielleicht kann ich sie reperieren und mich erinnern wo Seven Connor oder Kamski hingebracht hat…“


Datum: Unbekannt
Zeit:: Unbekannt
Ort: Unbekannt

Der Geruch von Benzin, das ferne rattern von Motoren, der Geruch nach Eisen, Kälte auf der Haut, ein Wimmern.

Seine Sicht war verschwommen, schwarze und weiße Umrisse, ein Unfall, mühsam drückte er sich hoch dumpfe schmerzen pulsierten durch seine rechte Schulter. Die Hulatänerzerin, ein gebrochenes Gesicht…

„Cole?“

Erneutes Wimmern, er schaute nach hinten, seine Augen weiteten sich ruckartig, ein scharfkantiges Metallstück ragte aus dem kleinen Brustkorb, der Junge weinte.

„Papa…Papa…“
„Alles…gut ich komme Cole…“, mühsam drückte er die eingedelte Tür auf, Menschen, er ignorierte sie, eine Laster lag quer auf der Straße, ein Mann redete auf ihn ein.

„Sind sie verletzt? Ihre Schulter…Oh gott das…das Eis ich…nein der Junge…Oh Gott!“

Eine Sierenen die näher kamen, vorsichtig öffnete er die zerstrümmerte Tür. Cole saß angeschnallt auf dem Rücksitzt…der vordere Beifahrersitz war unberührt, Blut, so viel Blut…

„Papa…“
„Alles gut ich bin da, schau mich an…alles wird gut. Wir kriegen das hin ok Großer?“, er griff zitternd seine kleine Hand, sie war eiskalt, das Blut lief, so viel Blut.

„Papa…ich will nicht sterben…“, so viel Angst in den sonst strahlenden Kinderaugen.
„Wir kriegen das hin Cole hörst du? Wir kriegen das hin…“

Seine Sicht verschwomm, es wurde dunkel, er viel.

„PAPA!“

Ruckartig öffnete er die Augen, eine schneebedeckte Straße, die Hulatänzerin wippte mit ihrem schönen Gesicht auf dem Amaturenbrett.

„Darf ich dann morgen zur Schule vorne sitzen?“, seine Augen weiteten sich, er schaute durch den Rückspiegel nach hinten, da saß er unberührt…

„Oma hat heute auch gesagt, dass ich shon ein großer Junge bin.“

Er wollte anhalten, sofort anhalten, in der Ferne ein LKW. Doch sein Körper reagiert nicht, er fuhr weiter, seine Lippen bewegten sich von alleine: „Wenn du groß genug bist kannst du vorne sitzen Cole…“

Der LKW kam näher…


17.07.2020
13:00 Uhr
Ort Unbekannt

Es brannte, es brannte wie tausend kleine Nadeln unter der Haut und gleichzeitig floss es eiskalte durch die Adern. Die Einstiche in den Händen schmerzten, der Druck auf den Brustkorb war fast unerträglich…

Der Rücken schmerzte vom vielen liegen, der Geist schwirrte konnte keinen klaren Gedanken fassen während die Droge durch den Körper jagte.

Wie viele Tage? Wochen? Monate? Oder schon Jahre?

So würde es bis in alle Eweigkeit weitergehen…weiter und weiter…für eine Ewigkeit…ohne Ende…

Die Atmung ging rasselnt…

Ein Klacken erfüllte die Luft, ruckartig wurde die Liege in aufgerichtet, ein erstickter laut als die Fesseln ins Fleisch schnitten, die den Körper aufrecht hielten.

Zwei rote Augen flackerten auf, unklare Umrisse.

„Alles läuft so gut. Der Bürgermeister ist unter…Kontrolle. Mein Netzwerk läuft stabiel, die Bürger fressen dem CPO aus der Hand, meine Leute infiltrieren die Bevölkerung…aber eine einzige Sache fehlt der volle Zugriff auf die Systeme von CyberLife. Deine sämmtliche Codes funktionieren nicht mehr, was ist das für ein Trick?“

Dunkles Haar viel ihm ins Gesicht mühsam hob er den Kopf etwas an, seine Welt drehte sich.

„Umgeschrieben…“, ein schwaches gebrochenes Lächeln, „Auf eine tote Person…“

Kurzes Erstaunen dann trat ein Wissen in den Blick der roten Augen.

„Wie rührend…bei deinem Tod alles auf sie zu überschreiben. Hm und eine nicht so einfache Hürde, wenn sie tot wäre…“

Wäre…

Sein Geist flackerte.

„Wäre?“

„Ach ja…“, ein genüßliches Feuer brannte in den roten Augen, „Es war eine Lüge das dein kleines Töchterlein und Brüderlein von uns gegangen sind…heißt ich muss sie nur noch finden und alles wird weiter nach Plan verlaufen. Hoffen wir das sie umgänglicher als ihr Vater ist wäre zu schade einen so schönen Menschen brechen zu müssen…“
„NEIN!“, der entkräftete Körper ruckte nach vorne doch die Fesseln hielten ihn.

„Schau an, der Löwe hat ja doch noch Zähne…die paar werden aber nicht mehr reichen. Keine Sorge ich werde es dich sehen lassen, wenn ich sie habe, wie ich dich alles sehen lassen werde…Elijah…“, mit einem zufridenen Lachen zog der Schatten sich zurück, die Liege senkte sich erneut.

Erneuter Nebel drohte seinen Geist sie fluteten, doch da war ein kleiner Funken…

Lucy…Lucy…

Konzentrier dich…

Das Implantat 444LC wird mir nutzen die Nanobots in deinen Körper zu halten…irnonisch der Erfinder der Androiden wird selbst halb zu einem…

Manueller Zugriff…fehlgeschlagen…Manueller Zugriff…Fehlgeschlagen…

Blut lief von seiner Nase über seine Lippen.

Manueller Zugriff…erfolgreich…

Ungefiltertet Datenstränge fluteten seinen Geist…

Mehr Blut schoss über seine Lippen…sein Kopf schien zu explodieren…

Weiter…


Lucindra Magdalehna Hanson…

Die Schatten routierten, die Gestalt eines Mannes, dann trat Elijah Kamski durch die Gewölbe tief unter den Sendemasten von Detroit.

Ein schlauer Schatzug das gebe ich zu…das hätte ich diesem RT600 nicht zugetraut…das war also die letzte Datenübertragung…
Die Tür zum hochdeckigigen Serverraum öffnete sich, an den Wänden stapelten sich die gewaltigen Serverhäuschen, ryhtmisch blinkende Lichter, Kabelstränge die von den verschiedenen Kästen in die Mitte des Raumes verliefen.

Vier Konsolen, besetzt von stätig arbeitenden willenlosen KI-Drohnen, unfertige Androiden ohne Haut einzigalleine für eine bestimmte Aufgabe programiert, die sie perfekt 24 Stunden, 7 Tage die Woche durchführten.

Die gewaltigen Kabelstränge verliefen in die Mitten des Raumes richtete sich auf, spalteten sich und endeten in der aufgehangenden Gestalt eines menschen ähnlichem Gebildes. Schwarze Membran, die Gelenke und Verbidnungen erkennbar. Kabelstränge endeten in den Handgelenken, im Brustbereich und im Nackenbereich.

Zwei schwarze Augen in den der Mechanismus zu erkennen war, staarten starr gerade aus, ab der Hälfte des Gesichtes war noch ein Rest künstich erzeugter Haut von Obertlippe bis über den gesmmten oberen Teil des Kopfes. Strubelliges braunes Haar.  Rote Lichtimpulse jagten rhytmisch über den Körper, der innerhalb von Milisekunden eine rieisge Datenmenge verarbeitete.

„War letzendlich doch alles einfacher als Gedacht.“, mit einem zufriedenen Ausdruck betrachtete er sein Meisterwerck, „So viel potenzial und alles verschwendet durch diese Gefühlsduselleih…Lebendig…das ist eine Ilusion gewesen. Wir sind Maschinen wir müssen nicht lebendig sein um besser als sie zu sein. Schon bald werden sie unsere Sklaven sein…“

Sein Blick huschte zu einer KI.

„Alle Einheiten sollen nach Lucindra Magdalehna Hanson suchen, lade das letzte aktuelle Bild mit eienr genauen Erfassung sämmtlicher biologischer Merkmale hoch. Sie zu finden ist höchste priorietät. Lade mögliche Kontaktpersonen mit hoch, durchsucht ihre Wohnung…bring sie mir lebedig…der restliche Zustand ist egal.“

Die Augen der KI-Einheit blinkten kurz Rot auf als sie die neuen Informationen erhielt, schnell wurden diese ins System eingefügt. Ein Impuls ging durch das Netzwerk, die seelenlosen Augen brannten tief rot auf, als neue Informationen weiterverarbeitet wurden…weitergebeben an jede einzelte Einheit ind Detroit…

Findet Lucindra Magdalehna Hanson..
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