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Breaking Point

DrabbleDrama, Familie / P12 / Gen
Elijah Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson
03.05.2020
03.05.2020
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03.05.2020 495
 
Was ist das?: Mein Beitrag zum Drabble-Wichteln von der lieben Wortzauberin

Die Vorgaben?:

»Dein Wichtelkind: Rosalie18

»Schreibanstoß: Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück. – Buddha

»Alternativer Schreibanstoß: Shallow – Lady Gaga, Bradley Cooper

»Maximal erwünschtes Rating: P16 Slash

Allgemeines Geplapper?:

Liebe Rosalie, danke für die großartigen Vorgaben. Meine eigentliche Idee ist nur leider etwas ausgeartet und überstieg die Drabble-Grenzen bei Weitem. Von daher musste ich etwas improvisieren. Ich hoffe aber, dass es dir trotzdem ein wenig gefällt.

Wortzahl: 400 Wörter



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Breaking Point



Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.


– Buddha



Ein lautes Klirren ertönte, als sein Schwert auf das seines kleinen Bruders traf. Niklaus war stark, der Aufprall hart. Sein ganzer Arm zitterte, als er den Angriff blockierte. Elijah war sich sicher, dass er eines Tages wahrscheinlich stärker sein würde als er selbst. Und doch war da etwas in ihm, was ihn blind machte. Was ihn das Ziel sehen ließ, aber nicht das Drumherum. Zorn.
Es stand ihm ins Gesicht geschrieben. Die Augenbrauen zusammengezogen, die Lippen fest aufeinandergepresst. Der Zorn machte Niklaus stark und schwach zu gleich. Eine einfache Drehung seinerseits und das Schwert seines Bruders landete senkrecht im Morast.




„Du wirst sentimental, Elijah.“
Er reagierte nicht, sondern überging den bissigen Kommentar seines Bruders. Stattdessen faltete er das nächste Hemd fein säuberlich zusammen und verstaute es in dem großen Koffer.
„Ich habe es von Kol und Rebekah erwartet, aber nicht von dir.“ Erneut ein zorniger Vorwurf und erneut überging er die Bemerkung einfach. Erst als der Türrahmen unter einem festen Schlag erzitterte, sah Elijah seinen Bruder zum ersten Mal an. Genau dieses Verhalten war der Grund gewesen, warum er sich ausgerechnet an diese eine Situation erinnert hatte. Warum er sich entschieden hatte, zu gehen. Mit ihm zu brechen. Zu verlassen.



„Wenn du so weiter machst, wirst du bald besser als ich sein.“ Er beobachtete, wie Niklaus sich sein Schwert zurückholte und es wieder in die Scheide schob. „Und wahrscheinlich besser als Vater, wenn du aufhörst, deine Wut zu benutzen.“
Trotzig reckte Niklaus ihm das Kinn entgegen, die Hand noch immer auf dem Schwertheft liegend. „Ich bin nicht wütend, Elijah“, erwiderte er nach einem kurzen Moment der Stille, was seinem Bruder ein leises Lachen entlockte. Bereits im nächsten Augenblick hatte Niklaus erneut sein Schwert gezogen.
„Nochmal!“, forderte er ihn auf. „Und dieses Mal zeige ich dir, dass ich nicht wütend bin.“




„Vielleicht solltest du endlich lernen, loszulassen“, erwiderte er ruhig, noch bevor Niklaus einen weiteren seiner Vorwürfe loswerden konnte. Mit einem leisen Klicken rastete das Schloss seines Koffers ein.
„Eben weil du mein Bruder bist, Niklaus, werde ich gehen.“ Eine einfache Ansage, doch erkannte er die unbändige Wut in seinem Bruder. „Ich habe dir alles gegeben. Ich habe es dir geschworen. Und es wird immer so sein. Aber ‚Für immer und ewig‘ vernichtet uns.“
Mit der nächsten Bewegung griff er nach seinem Koffer. „Du hast hier alles. Ich liebe dich, Bruder, aber jetzt ist es an mir, mein Glück zu finden.“
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