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Eine Begegnung mit Folgen

von Cryonis
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P18
01.05.2020
01.05.2020
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471
 
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01.05.2020 471
 
Der Tag war schon ziemlich fortgeschritten während ich so auf dem Weg entlangging. Man merkte dass es trotz der eigentlich warmen Jahreszeit langsam kälter wurde. Eigentlich ungewöhnlich aber sogar mir wurde langsam etwas kalt. Aber was soll’s. Immerhin hört man den einen oder anderen Vogel noch zwitschern. Das und die leicht im Wind raschelnden Blätter spendeten mir etwas Wärme.
Irgendwie erinnert mich das alles an Zuhause. Mittlerweile müssten 10 Tage vergangen sein seitdem ich Mein Haus in der Hauptstadt verlassen habe. Der Gedanke nie wieder meine Heimat zu sehen bedrückt mich auf der einen Seite, auf der anderen weis ich dass ich niemals dahin zurückkehren kann. Während ich so darüber nachdenke, es dürfte nicht mehr weit sein bis ich Rokhar erreiche.
Als ich so darüber nachdachte schlich sich ein Lächeln auf mein Gesicht. Endlich würde ich wieder Menschen sehen. Das allein Umherwandern der letzten Tage hat mich ziemlich ausgelaugt. Dazu kommt das ich in Rokhar endlich wieder in einem normalen Bett schlafen kann. Während ich in Gedanken an ein warmes Bett und ein richtiges Mahl weiter den Weg entlangging fing es langsam an dunkel zu werden. Als ich um die nächste Biegung kam hörte ich in einiger Entfernung mehrere Stimmen. Als ich, verblüfft Wanderer in dieser Gegend anzutreffen, mich den Stimmen näherte bemerkte ich dass sie auf einmal aufgehört hatten. Ich blieb stehen um zu lauschen. Keine Stimmen mehr. Nur das Rauschen der Blätter aber ansonsten nichts. Nur Stille. Verdutzt blickte ich mich um, sah aber niemanden. <<Langsam werde ich verrückt. Jetzt höre ich schon Stimmen>> Doch Bevor ich den Gedanken vollenden konnte traten plötzlich 4 Personen aus dem Dickicht am Wegrand. <<wie konnten sie sich nur so lautlos an mich anschleichen und warum?>> Ich sah die Gruppe an welche vor mir stand um musste zu meinem Nachteil feststellen das dies keine harmlosen Wanderer waren, sondern vielmehr eine Gruppe Banditen. Sie waren für Banditen sehr gut ausgerüstet, was mich nur noch mehr verunsicherte. Würde ich einen Kampf überleben? Dann fing auf einmal der größte von ihnen, meiner Einschätzung nach der Anführer der Banditen, sein Langes Schwert in meine Richtung zu bewegen. Er schwang es nicht, vielmehr zeigte er auf mich. Trotz der Entfernung zwischen uns war das Schwert auf einmal beängstigend nahe an meinem Kopf. Dass er ein so langes Schwert mit nur einer Hand in meine Richtung hält zeugte von seiner Stärke. Zugleich durchbohrte mich quasi sein finsterer Blick. <<Wer bist du und was willst du in dieser Gegend?>> schrie er mich mit einer sehr dunklen und beängstigenden Stimme an. <<Sprecht rasch oder meine Klinge ist das letzte was ihr in eurem Leben seht>> Nach dieser Aussage lief es mir eiskalt den Rücken runter. <<Mein Name ist Salur>>
 
 
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