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Mission SwanQueen (Arbeitstitel)

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 Slash
Böse Königin / Regina Mills Emma Swan OC (Own Character)
30.04.2020
23.10.2020
5
9.197
4
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12 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
21.05.2020 1.228
 
Hallo ihr Lieben,

ich habe tatsächlich weiter an dieser Story geschrieben, was zum einen euren lieben Rückmeldungen zu verdanken ist und zum anderen einem Traum, den ich vor etwa zwei Wochen hatte.

Viel Spaß :-)

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Als ich langsam wieder zu mir kam, hatte ich mörderische Kopfschmerzen. Wenn ich die dieser gruseligen Lady zu verdanken hatte, konnte sie bei unserer nächsten Begegnung aber was erleben.

Ich öffnete meine Augen, musste sie aber sofort wieder zusammenkneifen. Gab es hier keine Wolken? Dieses helle Sonnenlicht ließ einen ja nahezu erblinden. Moment. Sonnenlicht? Immerhin schien das zu bedeuten, dass ich nicht länger in dieser seltsamen Zwischenwelt fest saß.

Ich wagte es erneut vorsichtig meine Augen zu öffnen. Dieses Mal schaute ich allerdings nicht direkt in die Sonne, sondern in das neugierige Gesicht eines Jungen. „Hallo.“, sagte er. „Warum schläfst du in unserem Garten?“ Seinem Garten? Ruckartig fuhr ich hoch, um zu sehen, wohin mich diese Grusel-Lady geschickt hatte.

Das allerdings war keine besonders gute Idee, denn meine Kopfschmerzen wurden tatsächlich noch schlimmer. Während ich mir innerlich fluchend die Schläfen massierte, schaute ich mich erstmal um. Ich lag oder besser gesagt saß mitten auf einer Wiese. An den Seiten wuschen einige Büsche und Blumen und in der Nähe des großen weißen Hauses konnte ich eine Terrasse erkennen.

Das war vielleicht mal ein Garten. An sich würde hier nur noch ein Swimming Pool fehlen und es wäre perfekt. Mein Blick fiel auf den Jungen, der neben mir saß und mich immer noch neugierig anschaute. Er schien etwa neun, vielleicht zehn Jahre alt zu sein. „Kannst du nicht sprechen?“, fragte er plötzlich und einen Moment lang war ich verwirrt, bis mir einfiel, dass ich seine erste Frage noch nicht beantwortet hatte.

„Doch, ich kann sprechen.“, stellte ich zunächst klar, dann überlegte ich wie ich ihm seine ursprüngliche Frage beantworteten sollte. Zu sagen, dass mich eine seltsame, vielleicht auch nicht mehr ganz knuspere Hexe, die früher mal die Herzkönigin gewesen sein sollte, hierher geschickt hatte, um Amor zu spielen, kam wohl eher nicht in Frage. Das konnte ich schließlich selbst noch nicht wirklich glauben.

„Also, warum schläfst du hier?“, fragte er erneut. „Schätze, ich war einfach müde.“, antwortete ich, als mir nichts Besseres einfiel. „Muss euren Garten wohl mit meinem verwechselt haben.“ Er sah mich mit hochgezogener Augenbraue an. Woher hatte er den bitte diesen Blick?

„Wo wohnst du denn?“, wollte er weiter wissen. War der Kleine ein Mini Detektiv? Einer der drei Fragezeichen? „Das ist doch Storybrooke?“, fragte ich. „Ja.“ Er nickte. „Da hast du es. Ich wohne in Storybrooke.“, meinte ich grinsend. Auch, wenn ich immer noch keine Ahnung hatte, wo genau diese Stadt sich befand.

„Ich habe dich hier aber noch nie gesehen.“, kam es skeptisch von ihm. Warum nur musste ich in diesem Garten landen? Hätte mich diese Hexe nicht irgendwo landen lassen können, wo es keine neugierigen Jungen gab? „Bin hergezogen.“, erklärte ich knapp. Immerhin würde es erklären, warum ich mich hier nicht auskannte.

„Man kann nicht einfach so nach Storybrooke ziehen. Niemand kann hierher ziehen, der nicht schon immer hier gewohnt hat.“, sagte er und schaute mich nun argwöhnisch an. Hatte dem Kind noch niemand erklärt, was ein Umzug war? Das konnte er doch nicht wirklich ernst meinen. „Jetzt hör mal zu Kleiner. Ich bin doch hier, also ist es sehr wohl möglich hierherzuziehen.“

Ich musste mich langsam wirklich zusammenreißen. Meine Kopfschmerzen waren immer noch nicht besser geworden und der Kleine trug mit seinen Fragen nicht gerade dazu bei, dass sie sich besserten. An seinem skeptischen Blick sah ich, dass er mir immer noch nicht glaubte. Was war nur mit ihm und seiner Überzeugung man könne nicht in diese Stadt ziehen? Menschen zogen doch andauernd um.

„Wie heißt du?“, fragte ich ihn. Vielleicht würde er mir eher glauben, wenn ich ihm erklärte was ich ein Umzug war. „Henry.“, antwortete er.

„Also gut Henry, mein Name ist Katie. Es tut mir leid, dass ich in deinem Garten geschlafen habe. Ich war einfach nur sehr müde, musst du wissen, weil ich sehr lange unterwegs nach hierher war.  Da, wo ich früher gewohnt habe, konnte oder besser gesagt wollte ich nicht bleiben, also bin ich hierher nach Storybrooke gekommen, um neu anzufangen. Manchmal brauchen Menschen einen Neuanfang in einer anderen Stadt, verstehst du? Und dann ziehen sie um.“

Henry hatte mir aufmerksam zugehört und schien nun über meine Worte nachzudenken. „Aber es ist echt noch nie jemand nach Storybrooke gezogen.“, beharrte er. Wenn das wirklich stimmte, musste das eine ziemlich seltsame Stadt sein. „Das liegt vielleicht nur daran, dass Storybrooke nicht so leicht zu finden ist oder das nur wenige Leute überhaupt von der Stadt wissen.“, versuchte ich es zu erklären.

Wohin hatte mich diese unheimliche Lady nur gebracht? „Vielleicht hast du recht.“, meinte er und schien mir vorerst zu glauben. Ich wollte schon zufrieden aufatmen, als er seine nächste Frage stellte. „Bist du von zuhause weggelaufen?“ „Wie kommst du denn darauf?“, fragte ich ihn entsetzt.

Er deutete auf meinen Rucksack, der rechts neben mir lag. „Du hast gesagt, du konntest nicht in deinem alten Zuhause bleiben und das du einen Neuanfang brauchtest. Aber du hast nichts von deinen Eltern gesagt.“

Klasse, ich wollte ihn eigentlich nur davon überzeugen, dass ich tatsächlich hierhergezogen war und nicht verraten, dass ich weggelaufen war. Wenn er das der Polizei erzählte, wäre ich schneller wieder im System, als ich Herzkönigin sagen konnte. Doch bevor ich zu einer Antwort ansetzen konnte, ertönte die Stimme eines Mannes.

„Henry? Bist du im Garten?“ Mein Blick ging in die Richtung aus der die Stimme gekommen war und ich konnte einen Mann vom Haus aus über die Terrasse auf uns zukommen sehen. „Henry, wer ist das da bei dir?“, fragte er als er mich entdeckte. Jetzt, da er näher auf uns zu kam, konnte ich das Abzeichen des Sheriffs an seiner braunen Weste erkennen.

Verdammt!

Musste ich den ausgerechnet im Garten des Sheriffs landen? Hastig sprang ich auf und schnappte mir meinen Rucksack. Solange ich keine überzeugende Erklärung für mein plötzliches Auftauchen in Storybrooke hatte, musste ich sehen, dass ich hier weg kam.

Der Sheriff schien zu ahnen was ich vorhatte. „Was machst du da?“, rief er und wurde schneller. Im selben Moment rannte ich auch schon los.

Auf der Suche nach einem Ausgang hetzte ich quer durch den großen Garten und sprang schließlich, als ich keinen finden konnte, kurzerhand über den Gartenzaun. Es kam mir zugute, dass ich bereits Erfahrung darin hatte vor Polizisten oder wütenden Pflegevätern davon zu laufen.

Allerdings mochte ich im Moment nicht darüber nachdenken wie meine letzte Flucht ausgegangen war. Der Typ war mir dicht auf den Fersen. Ich bog um eine Ecke und rannte nun eine lange Straße entlang. Obwohl ich überhaupt nicht wusste wohin ich eigentlich lief, rannte ich immer weiter.

„Bleib stehen!“, rief er ständig, aber ich dachte nicht daran dem nachzukommen.

Die Bilder meiner letzten Flucht drängten sich in mein Bewusstsein und ich versuchte krampfhaft sie zu unterdrücken.

Ein weiteres Mal bog ich scharf links ab und fand mich direkt vor dem Büro des Sheriffs wieder wie mir die in großen Lettern platzierte Aufschrift verriet.


tbc

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Das war es auch schon wieder.... für jetzt.

Was denkt ihr? Henry stellt doch eigentlich berechtigte Fragen, oder? In Storybrooke steht schließlich die Zeit still.


Über Rückmeldungen oder Ideen wie es weiter gehen könnte, würde ich mich wirklich sehr freuen.

Bleibt weiter alle gesund.

LG
ANotSoTinyGayHuman
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