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Bubbles: The Sad Story

von Derbystar
GeschichteSchmerz/Trost / P16
Bubbles
29.04.2020
29.04.2020
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995
 
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Ihr kennt ja alle die Powerpuff Girls? Naja, wieso solltet ihr sonst diese Story lesen.. Diesmal eine traurige Fanfiction, weil ich gerade in der Stimmung dazu bin.

Bubbles ist normalerweise immer für ihr Lächeln, Hilfsbereitschaft und ihre Fröhlichkeit bekannt. Doch sie hatte schon immer eine dunkle Seite. Diese hat sich zwar lange nicht gezeigt, doch als sie älter wurde, wurde es immer extremer...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

„Gib mir mal die Schokomilch“ sagte Buttercup, als die drei Mädchen und Professor Utonium an ihrem Frühstückstisch saßen.
-
Es war einer dieser sonnigen Tage in Townsville, einer typischen Stadt in der Buttercup, Bubbles und Blossom wohnten.
Die Vorortfamilien grillten im Garten, die Teenager trafen sich im Park um einfach zu chillen und die Powerpuff Girls fingen an mit dem Prof zu essen.
-
„Du sitzt näher dran als ich“ antwortete Blossom genervt, da sie endlich in ihren Pfannkuchen beißen und nicht ihrer Schwester und gleichzeitig besten Freundin irgendeine Schokomilch reichen wollte.
„Sorryyyy. Jetzt darf man nichtmal mehr um etwas bieten“ erwiderte Buttercup, welche auch einfach nur Schokomilch haben wollte.
„Das ergibt einfach keinen Sinn..“
„Was macht überhaupt Sinn?“
„Auf jeden Fall nicht dass du von mir deine blöde Milch gereicht bekommen willst, obwohl du mindesten nhn halben Meter näher dran sitzt!“
„Ich hab dich einmal um etwas gebeten Blossom!“
„Du bittest mich ständig um etwas. Sowie gestern, als du wolltest dass ich das Fenster zu mache obwohl du das auch hättest tun können!“
„Aber da war ich sogar weiter entfernt!“
„Na du kannst ja auch einfach—“

„AUFHÖREN! Mädels, es ist Pfannkuchen Tag, ich und Bubbles wollen einfach nur Pfannkuchen essen ohne dass ihr euch um ein Stück Nichts streitet!“, schimpfte der Professor nach den ganzen Streitereien von Buttercup und Blossom.
Daraufhin entgegneten die beiden:
„Tut mir leid. Obwohl Buttercup nicht sehr schlau ist, muss ich wohl damit klar kommen“
„Und ich muss mit dir klarkommen!“
.... und alles fing von vorne an.
Aus dem Nichts heraus, mitten in einem neuen Streit, fiel Bubbles von ihrem Stuhl.

Die Mädchen waren total überrascht und hatten Angst um ihre andere Schwester.
Während Bubbles zitternd, mit geschlossenen Augen und hochrotem Kopf auf dem Boden lag, hob Professor Utonium sie sachte auf und sprach zu ihr:
„B-Bubbles? Mach die Augen auf, alles wird gut.“
Die frierende aber auch heiße Bubbles murmelte: „W-Ww-Wi-Wirk-l-lich?“
„Ja.. du weißt doch, nur weil sich die anderen zanken muss es dir nicht schlecht gehen.“
„I-Ich w-weiß. Ab-bb-er es istt so fff-furchtbar wenn sich alle str-streiten..“
„Schon okay. Hast du dich verletzt?“
„I-Ich glaub nicht“
„Gut. Dann kannst du ja weiteressen;)“
„Ok-okay“
———
Es war aber für Bubbles ganz und gar nicht „okay“. Was ist nur mit mir los? Meine Schwestern hatten doch nur so ein paar Zankereien um Schokomilch oder sowas. Irgendwas ist da in meinem Gehirn, was wollte dass ich umkippe. Heute sollte doch so ein schöner sonniger Pfannkuchentag werden:(.
Ich tue einfach so als wär ich wieder superhappy, niemand hat Probleme damit, ich will niemanden Ballast sein.
———

Nachdem sie ruhig aßen, gingen die drei Mädchen auf ihre Zimmer. Buttercup zockte an ihrer PlayStation, Blossom laß ein paar Bücher, und Bubbles?
Bubbles saß gedankenverloren an ihrem Fenster und sah sich die Welt an.

Was ist das alles? Systeme, Epochen, die gesamte Menschheit. Wir haben das alles erfunden und nach unseren eigenen erfundenen Tests belegt, nur damit wir unsere Existenz nachweisen können. Es ist schon krass. Wenn ich den Jungen auf der Straße angucke, spielen so viele Dinge eine Rolle:
-dieses ganze Physikzeug mit Schwerkraft und allem
-allein schon dass ich mit meinen Augen etwas angucken kann und es hören kann
-die Freiheit die wir haben einfach auf die Straße zu gehen und Ball zu spielen
-allein die Sprache, wie ich denke, unsere erfundenen Wörter
-dass so ein Wesen imstande ist, einfach mit seinem eigenen Willen und seinem Körper sich so zu bewegen, um mit einem Ball zu spielen
Bubbles! Hör auf! Du denkst wieder Unsinn. Wieso kann ich nicht normal sein? Wieso zeichne ich nicht etwas, oder räume mein Zimmer auf, so wie es das System will. Nein! Nicht mit, „das System“. Alles ist normal wie es sein soll. Du machst jetzt irgendetwas Normales... Aber was gibt es denn so? Ach Bubbles, du ähhh... guckst Fernsehen! Genau..
———

Während Bubbles eine ihrer Lieblingsserien guckte, plagten sie wieder ihre Gedanken über die Menschheit und das System. Könnte sie nicht einfach glücklich sein wie in ihrer Kindheit.. Man macht Fehler, du bist aber zuckersüß und jeder liebt dich. Heute aber war sie in ihren Kopf das genaue Gegenteil.
...................
Während sie wieder versunken in den Tiefen ihrer Gedanken war, kam eine Eilmeldung:
In Townsville wurde jemand in seinem Haus erschossen. Der Täter ist noch auf der Flucht, und ist wahrscheinlich noch in der Stadt.
Ein etwa 40 Jähriger Mann mit dunkelbraunen Haaren, dunkel gekleidet.
Bubbles rufte sofort ihre Schwestern herbei, und die Powerpuff Girls versuchten die Polizei zu schlagen.
Sie durchkämmten alle Ecken und Verstecke, bis Buttercup den Täter auf einem Feld entdeckte.
Nachdem Blossom ihn mit Eisatem stillgelegt hatte, traf die Polizei an.
Der Tag verlief danach normal, die Powerpuff Girls erschienen wieder in den ganzen Medien und Zeitschriften und wurden als Helden gefeiert.
——
Bubbles aber nahm das sehr mit. Die Mädchen konnten dem Opfer nicht mehr helfen, welches einfach aus Rache getötet wurde. Aber auch faszinierte Bubbles das alles. Noch am selben Abend durchforstete sie Blossoms Bücherregale während Blossom sich die Zähne putzte.
Sie wollte mehr über Morde wissen. Dass Menschen andere Menschen umbringen.
Sie fand in der hintersten Ecke ein Buch namens „Mord-Hollywoods schlimmste Fälle“
Eifrig nahm Bubbles es mit, verdrückte sich in ihre Hängematte und las jede Zeile durch.
——
Das war heftig. Wieso sind Menschen so gemein? Aber es ist eigentlich auch interessant... Ich glaub ich brauche mehr davon... Wir haben jeden Tag mit Bösewichten wie Mojo Jojo zu tun, aber das Sterben. Der Tod. Das ist nochmal was ganz anderes Spannendes. Was passiert eigentlich nach dem Tod?


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