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Dunkle Haut

GedichtPoesie / P16 / Gen
29.04.2020
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Da wir in der Schule das Thema Rassismus besprochen hatten und es mir sehr nahe ging, ist hier ein kleines Gedicht, welches ich dazu verfasst habe. Rückmeldungen sind wie immer willkommen!




Dunkle Haut


Schatten kriechen durch die Straßen,

Rauch färbt schwarz die Silbernacht,

Feuer zehrt an dunklen Körpern,

Gelegt von Hass in weißer Tracht.


Schreie hallen in der Ferne,

Der Tod tanzt unter Bäumen alt,

Welche tragen dunkle Früchte,

Und erntet sie, mit Fingern kalt.


Ein mutterloses Kind rennt weinend

In der schwarzen Nacht umher,

Das Gesicht so blutverschmiert

Man sieht die dunkle Haut nicht mehr.


Es scheint die Ewigkeit zu dauern,

Ehe Stille wiederkehrt

Und Licht erhellt die dunklen Gassen,

In welchen Blut die Ratten nährt.


Noch viele Jahre soll es dauern,

Ehe Hoffnung wiederkehrt

Und Feuer füllt die dunklen Herzen,

Welches an Leid und Trauer zehrt.


Viele verschließen noch die Augen

Vor den Schatten alter Zeit

Und fürchten, da sie wissen,

Wie hell Feuer brennt

In Dunkelheit.
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