TOXIC

von lamoona
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
28.04.2020
04.07.2020
14
14.065
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30.06.2020 1.094
 
Sorry, dass ich mit dem Kapitel so lange gebraucht habe aber ich wollte, dass es mir auch wirklich gefällt. Also dann viel Spaß. :)
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Reita:

Draußen wartete schon das Taxi auf uns. Wir stiegen ein und ich nannte dem Fahrer meine Adressen.
Ich war erleichtert, dass ich Uruhas Haus endlich verlassen hatte. Kurz hatte ich Angst, dass Ruki doch auf der Party bei Aoi bleiben würde aber meine Gebete wurden erhört und er hatte kurzer Hand die Party mit mir verlassen. Aois Blick war einfach zu schön, als Ruki einfach gegangen ist und es fühlte sich nach einem kleinen Triumph für mich an.

Ich sah zu Ruki, der verträumt neben mir saß und noch kein einziges Wort gesagt hatte, seit dem wir im Taxi saßen.
„Alles ok bei dir?“ fragte ich ihn,
„Ja denk schon.“ war seine kurze Antwort.
Ich hoffte, dass er die Wahrheit sagte und er es nicht jetzt schon bereute mit mir mitgekommen zu sein.

Das Taxi hielt vor meiner Wohnung an, wir stiegen aus und gingen rein.
Unten mussten wir auf den Fahrstuhl warten. Ich konnte meinen Blick kaum noch von Ruki abwenden. Er sah einfach so unglaublich gut aus und er war hier, bei mir.
Als die Tür aufging, stiegen wir ein und ich drückte die 18. Die Tür schloss sich und Ruki lehnte sich an die Wand an und schloss seine Augen. Er sah dabei einfach so verführerisch aus.
Wie von alleine bewegte ich mich in seine Richtung und legte meine Lippen auf seine. Kurz hielt er inne und öffnete leicht seine Augen, so als ob er sicher gehen müsste, dass das grade wirklich passierte. Dann erwiderte er der Kuss. Er legte seine Arme um meine Hüfte und zog mich näher zu ihm ran. Meine Hand streichelte seine Wange und ich konnte mein Glück nicht fassen.

Die Fahrstuhltür öffnete sich und wir lösten uns voneinander. Ich nahm seine Hand und zog ihn mit bis zu meiner Tür. Ich hatte Probleme diese überhaupt aufzubekommen, da ich immer noch ziemlich betrunken war. Natürlich grinste Ruki sich neben mir einen ab und machte sich über mich lustig. Dabei war ich mir sicher, dass er nicht weniger betrunken war als ich.

Als Wir endlich in meiner Wohnung standen, hob ich ihn hoch und trug ihn Richtung Schlafzimmer. Ich wusste, dass wir eigentlich reden wollten aber das war mir grade egal. Nach diesem Kuss im Fahrstuhl brauchte ich einfach mehr von ihm und ich würde mir so viel davon nehmen, wie ich kriegen konnte.
Ich schmiss ihn auf meinem Bett und stützte mich über ihn ab. Mir kamen Zweifel auf. Wollte er das überhaupt?
„Ist das hier in Ordnung für dich?“ fragte ich ihn.
„Mehr als in Ordnung.“ war seine Antwort.
„Ich frag nicht nochmal, also überlege es dir gut.“
„Halt endlich den Mund, Akira. Ich will jetzt nicht nachdenken.“
Ich musste grinsen.
Dann spürte ich seine Hände an meinem Nacken. Er knotete mein Nasenband auf und nahm es ab. Er wusste genau, dass ich mich ohne unwohl fühlte und bei jedem anderen hätte ich jetzt was gesagt.
Dann fuhr er über meine Oberarme und über meinen Rücken, wo er leichte Kratzspuren hinterließ. Sofort bekam ich Gänsehaut.  Ich wollte seine Haut auf meiner spüren, also zog ich mir mein Shirt aus. Seine Hände landeten wieder auf meinem Rücken. Ich begann kleine Küsse auf seinem Schlüsselbein zu verteilen und arbeitete mich hoch bis zu seinem Hals. Dabei konnte ich ihm ein kleines seufzen entlocken.

Er drehte uns um, so dass er auf mir saß, dann zog auch er sein Oberteil aus. Er sah mich an und sein Blick war die pure Lust.
Unsere Lippen fanden wieder zueinander. Langsam fing er an sich während unseres Kusses auf mir zu bewegen. Meine Erregung wurde immer größer und ich stöhnte in unseren Kuss. Ich brauchte ihn jetzt mehr als alles andere.

Wir lösten uns voneinander und Ruki machte sich an meinem Gürtel zu schaffen. Er öffnete ihn und zog mir meine Hose, samt Unterhose aus.
Langsam streichelte er über meine Bauchmuskeln runter bis zu meiner Leiste. Dann nahm er meine Erektion in die Hand und fing an mich langsam zu massieren. Ich hatte das Gefühl jeden Moment kommen zu können. Seine Berührungen trieben mich in den Wahnsinn. Ich zog ihn sanft zu mir nach oben und gab ihm einen kleinen Kuss, bevor ich ihn neben mich schubste. Dann zog auch ich ihm seine Hose aus und konnte sehen, dass er genauso erregt war wie ich. Ich küsste seine Brust und spielte mit seinen Brustwarzen, was ihn aufstöhnen ließ.
„Reita bitte … ich kann nicht mehr warten.“
„ok“ flüsterte ich ihm zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.

Aus meinem Nachtschrank holte ich eine Packung Gleitgel heraus. Davon verteilte ich etwas auf meinen Fingern.
Langsam drang ich mit einem Finger in ihn ein. Er stöhnte und drückte sich mir entgegen. Ihn so zu sehen machte mich unheimlich an.
Ich nahm noch einen Finger dazu um ihn besser vorzubereiten und bewegte mich langsam in ihm.

Als ich es nicht mehr länger aushielt, zog ich mich aus ihm zurück nur um kurz darauf meine Erektion in ihn gleiten zu lassen. Er fühlte sich so gut an, noch viel besser als ich es mir vorgestellt hatte. Ich fing an mich langsam zu bewegen, was ihn dazu brachte meinen Namen zu stöhnen.
„Fuck … du weißt nicht wie sehr zu mich anmachst, Takanori.“
Sein Anblick und sein Stöhnen ließen mich schneller werden.
Ich umfasste seine Erektion und massierte ihm im gleichen Rhythmus. Sein Stöhnen wurde immer heftiger, genauso wie meins. Ich erhöhte noch etwas unser Tempo, bis wir schließlich zusammen kamen.

Erschöpft ließ ich mich neben ihm nieder, woraufhin er sich an meine Brust kuschelte. Sein Atem wurde ruhig er schlief fast sofort ein.
Leider bekam ich kein Auge zu. Zu sehr waren meine Gedanken bei dem was grade passiert war. Ich entschied mich also dazu noch eine zu rauchen zu gehen.

Ich schob Ruki zur Seite, wovon er wahrscheinlich nicht mal etwas mitbekam. Leise zog ich mir meine Unterhose wieder an und ging dann in mein Wohnzimmer, wo ich ein Fenster öffnete. Im Schneidersitz setzte ich mich vor die bodentiefe Fensterfront und schaute raus. Gedankenverloren zündete ich mir eine Zigarette an und pustete den Rauch aus.

Was war das nur grade? Eigentlich wollten wir doch reden und eigentlich war ich vorhin noch sauer auf Ruki gewesen, weil er erst Aoi und dann mich geküsst hatte. Ich wusste nicht ob ich lachen oder heulen sollte. Denn mich überkam die Einsicht, dass Ruki sich auch jeder Zeit wieder für Aoi entscheiden konnte.