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Die Reise von Lynn und Antonia

von Ethuiliel
GeschichteAbenteuer / P18 / Het
Aragorn Boromir Gandalf Gimli Legolas OC (Own Character)
25.04.2020
24.02.2021
23
35.687
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25.04.2020 1.139
 
Lynn

Warum musste ausgerechnet mir immer so etwas passieren? Warum konnte nicht einmal etwas gut gehen? Warum hatte ich nicht einmal Glück? Aber nun gut, von Anfang an, erstmal sollte ich mich vorstellen. Mein Name ist Lynn und ich bin 20 Jahre alt. Ich bin eine ganz normale Studentin und ich lerne gerne. Ich habe blonde, schulterlange Haare und blaue Augen und bin eher kleiner. Aber jetzt will ich euch erzählen, warum ich so schlecht gelaunt war.  
Ich hatte mich so auf heute gefreut, denn ich durfte an einer zweiwöchigen Exkursion teilnehmen, die heute begann. Warum ich mich so darauf gefreut hatte? Eine zweiwöchige Exkursion, das hieß, dass ich ganze zwei Wochen nicht diese Zicke Antonia sehen musste. Dachte ich zumindest.

Aber als ich dann mit meinem Koffer für die Kleidung und den Rest, der nichts mit Schule zu tun hatte, meinem Rucksack und meiner Tasche mit den Büchern und Blöcken und alles, was ich sonst noch für diese Exkursion brauchte, an dem Parkplatz bei dem Bus angekommen war, stand sie einfach dort und hing gerade gelangweilt an ihrem Handy herum. Nur einige Sekunden später hatte ich erfahren, dass auch sie mit auf die Exkursion kommen sollte. Auf dem Weg nach Rom, was unser Reiseziel sein sollte, hatte ich es noch ganz gut geschafft, unbemerkt zu bleiben, denn ich hatte mich alleine an einen Fensterplatz gesetzt, was nur möglich war, weil wir wenige Schüler waren, und hatte mich in meinen Büchern verkrochen.

Doch nun, als wir hier angekommen waren und vor der Jugendherberge standen, in der wir die nächsten zwei Wochen wohnen sollten, machte mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung. Es begann damit, dass die Leiterin der Exkursion sagte, dass wir uns zu zweit zusammen tun sollten. Da ich zu schüchtern war, jemanden zu fragen, stellte ich mich abseits und starrte auf meine Schuhe in der Hoffnung, dass ich am Ende ein eigenes Zimmer bekommen sollte. Doch dann meinte die Leiterin, dass es ja perfekt aufgehen würde und erschrocken hob ich den Kopf. Und sah direkt, dass auch Antonia alleine am Handy rumhängen dort stand und sich anscheinend keinen Deut um die Worte der Leiterin geschert hatte.
Und es kam, wie es kommen musste.
"Okay, dann haben alle sich ja gefunden. Und du, Antonia, du kannst dann ja mit...ähhm, wie war dein Name...ach ja, Lynn in ein Zimmer gehen."


Antonia

Wie bitte? Ich glaube, ich hatte mich verhört. Erst sollte ich für meine Weiterbildung diese Exkursion machen und zwei Wochen von meinen Mädels getrennt sein? Pah, meine Intelligenz reichte vollkommen aus. Ich würde eh Model werden oder Influenzerin.
Und dann sollte ich mir das Zimmer teilen? Und dann auch noch mit diesem hässlichen Mauerblümchen, dieser Streberin? Die tat bestimmt nichts anderes, als den ganzen Tag zu lernen. "Wie bitte, Frau Meyer? Ich teile mir doch nicht mit der da ein Zimmer!", protestierte ich also laut.
Leise murmelte auch diese Lynn, dass das überhaupt nicht gut sei oder vorteilhaft, doch die Leiterin sagte nur laut: "Ach, papperlapapp, die zwei Wochen gemeinsam werden euch gut tun. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja sogar Freundinnen?"
Was wusste diese Schachtel denn schon von so etwas? Ganz sicher nicht! Da wäre es wahrscheinlicher, dass ein Wunder geschehen würde, ich...die Welt wechselte oder so. Doch aller Protest half nichts und somit ging ich nun schweigend neben diesem Mädchen her.

"Ey, nimm mal meinen Koffer", befahl ich und drückte ihr meinen linken Koffer in die Hand, sodass ich meinen Followern auf Insta davon berichten musste.
"So, wir bleiben hier unten", bestimmte ich kurzerhand und lief um die Ecke. Leise folgte die mir, bevor sie zu Sprechen ansetzte: "Was hast du eigentlich alles in deinem Koffer drin? Der ist voll schwer?"
"Was geht dich das an?", fragte ich abfällig. Ich war gut einen Kopf größer als sie, darum konnte ich gut auf sie herunterschauen und davon machte ich auch Gebrauch. Sie sollte lieber gleich wissen, wer der Boss war. "Und nur dass das klar ist: Du sprichst mich nicht an, du sagst nur was, wenn ich sich frage, kapiert?"
Ich wartete keine Antwort ab, sondern stieß die nächste Tür auf und betrat das Zimmer.
Zwei Betten standen an den gegenüberliegenden Wänden und ich setzte mich sogleich auf das linke Bett, um klarzumachen, dass das mir gehörte.
Still betrat sie das Zimmer hinter mir und stellte meinen Koffer ab, ehe sie zum anderen Bett hinüberging. "Bitteschön", sagte sie leise, aber ich machte mir nicht die Mühe, mich zu bedanken. Ich meine, wieso sollte ich auch? Es war doch selbstverständlich, dass sie das tat.

Mit meinem Handy in der Hand schmiss ich mich auf das Bett und checkte meine Nachrichten. Ein Blick zur Seite zeigte mir, dass diese Lynn tatsächlich las. Streberin.
Ah, jemand neues folgte mir auf Instagram, ein Junge. Kurz checkte ich seine Bilder und befand ihn für uninteressant.
Leise hörte ich dieses Mauerblümchen Worte murmeln.
"Kannst du nicht mal leise sein?!", fuhr ich sie an und sofort verstummte sie. Wie sollte ich nur diese Streberin zwei Wochen ertragen?  Darauf musste ich erstmal eine rauchen.


Lynn

Warum musste sie mich immer so behandeln? Und warum konnte ich mich einfach nicht wehren? Auch wenn ich es wollte, konnte ich meinen Mund einfach nicht öffnen, um etwas Gutes zu kontern. Wieso war ich nur so schüchtern?
Gerade zog Rauch in meine Nase und erschrocken drehte ich mich zu Antonia. Sie hatte sich gerade wirklich eine Zigarette angesteckt.
"Du kannst doch nicht hier drinnen rauchen", rief ich entsetzt.
"Doch, kann ich, siehst du doch", erwiderte sie nur gelangweilt.
Wie in Zeitlupe sah ich, wie ihr die Zigarette langsam aus den Fingern glitt. Das konnte nicht wahr sein. Langsam fiel sie herab und traf auf dem Stoffteppich auf. Und dann ging es schnell. Ein Funke traf auf den Teppich, er entzündete sich und erschrocken versuchte ich, das Feuer auszutreten, doch es funktionierte nicht, es wurde nir nich größer. Langsam fraß es sich durch den Teppich und entsetzt griff ich nach Antonia, die wie erstarrt auf dem Bett lag, und versuchte, sie herauszuschleppen, aber sie war zu schwer. Rauch zog mir in die Nase und langsam tanzten bunte Punkte vor meinen Augen. Es wurde dunkler und mein letzter Gedanke, bevor mir schwarz vor den Augen wurde, hörte ich einen Schrei: "Antonia! Lynn!"
Dann wurde ich bewusstlos und Antonia mit mir.

...

Herzlich Willkommen erstmal zu meiner Fanfiktion, freut mich, dass ihr das erste Kapitel gelesen und ertragen habt;-)
Ich hoffe, es hat euch gefallen und ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen und auch über konstruktive Kritik:-D
Ich antworte auch auf Reviews xD
Ich würde mich wirklich über Rückmeldungen freuen, wie ihr jetzt wahrscheinlich gemerkt habt^^
Eure Ethuiliel
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