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2020 04 25: Geheime Herzenssache [by Mufterling]

Kurzbeschreibung
OneshotLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Draco Malfoy Neville Longbottom
25.04.2020
25.04.2020
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919
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Dieses Kapitel
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25.04.2020 919
 
Tag der Veröffentlichung: 25.04.2020
Zitat: "Ich und Schwierigkeiten? Schwierigkeiten kriegst du, wenn sie dich erwischen!" (Aladdin)
Titel der Geschichte: Geheime Herzenssache
Autor: Mufterling
Hauptcharaktere: Draco, Neville
Nebencharaktere: -
Pairings: Draco x Neville
Kommentar des Autors: Betagelesen wurde diese Geschichte von der lieben MochiDragon.





„Ich und Schwierigkeiten? Schwierigkeiten kriegst du, wenn sie dich erwischen!“
P.o.V Draco
Leise öffnete ich das Porträt, welches aus dem Slytherin Gemeinschaftsraum führte und schloss es genauso leise hinter mir wieder. Hastig sah ich mich um, ob ich wirklich alleine auf dem Gang war und rannte dann auf Socken, die hoffentlich alle Geräusche abdämmten, die Gänge entlang. Die Treppen aus dem Keller hinauf, an der großen Halle vorbei, weitere Treppen hinauf, noch mehr Gänge und noch mehr Treppen. Immer mit der Angst im Nacken erwischt zu werden. Und weswegen das ganze Theater? Nur um Longbottom zu treffen! Manchmal fragte ich mich wirklich, warum ich das alles tat. Warum ich mich nicht einfach meinem Schicksal ergab. Aber dann gab es immer wieder die kleinen Hoffnungsschimmer, die mich glauben ließen, dass es so besser werden würden.
Endlich kam ich an der Wand an, hinter welcher sich der Raum der Wünsche befand. Einmal wanderte mein Blick noch umher, nur um sicher zu gehen. Anschließend lief ich dreimal hin und her. In meinen Gedanken malte ich das Bild eines gemütlichen Raumes, nur für zwei Personen und in völliger Stille. Kurz darauf schlüpfte ich durch die erschienene Tür.
Tief atmete ich durch und lehnte mich an die nun geschlossene Tür. Für mich war es immer noch Glück, ungesehen hier her gelangt zu sein. Gerade nachts wurden die Flure gut bewacht, damit niemand die Schlafsäle verließ. Alles mit dem Ziel eben genau das zu verhindern, was ich gerade dabei war zu tun.
„Du hast es geschafft!“, kam es aus der anderen Ecke des Raumes und ich konnte hören wie Schritte näher kamen und schließlich wie sich ein paar starke Arme um mich legten. „Ich dachte schon, sie hätten dich erwischt.“ Lächelnd lehnte ich mich in die Umarmung und schmunzelte.
„So schnell nicht. Schließlich ist mir bekannt, was für Schwierigkeiten wir bekommen, wenn sie uns oder auch nur einen von uns erwischen und darauf habe ich eigentlich nicht so viel Lust“, versuchte ich ihn ein wenig zu beruhigen, worauf er auch direkt ansprang.
„Ich und Schwierigkeiten? Niemals, das weißt du doch Draco. Ich bin doch der kleine Musterschüler der Carrows. Schwierigkeiten wirst wohl eher du bekommen, wenn sie dich erwischen. Dich vermuten sie nämlich sicher auf ihrer Seite und dann hat der kleine Malfoy Junior Hochverrat begangen …das geht doch gar nicht“, zog er mich auf.
„Was soll das denn heißen Longbottom? Ich kann auch gerne wieder gehen und dem ach so Dunklen Lord sagen, was ihr hier so ausheckt“, neckte ich ihn mit den Anfängen, als ich zu ihm kam.
„Das würdest du dich nicht trauen Malfoy!“, kam es nur zurück und prompt lagen Nevilles Lippen auf meinen und ich seufzte wohlig in den Kuss.
Wie hatte ich das die letzten Tage nur vermisst? Während ich nach außen hin immer noch auf den stolzen Malfoy Erben machen musste, würde ich nichts lieber tun, als allen zu zeigen, dass ich anders war als mein Vater. Ich bereute mein Verhalten von früher mehr als zutiefst und würde nichts lieber machen, als es rückgängig zu machen. Doch das ging nicht und jetzt dachten alle, ich wäre der größte Arsch der Schule. Nicht nur, dass die anderen Häuser mich hassten. Seit ich das dunkle Mal auf meinem Unterarm trug, mieden mich auch die meisten aus meinem eigenen Haus.
Leider hatte ich viel zu spät gemerkt, was ich da alles anrichtete und konnte noch froh sein, dass Neville mir Anfang des Jahres eine Chance gegeben hatte, als ich zu ihm kam. Bis auf ihn wusste nur noch eine handvoll Schüler, dass ich die Seiten gewechselt hatte und das war bis jetzt auch gut so. Denn wenn das rauskäme, würde ich schneller vor dem Dunklen Lord stehen und sterben, als mir lieb wäre.
So aber konnte ich nun in den Armen meines Freundes liegen, die hauchzarten Küsse genießen, die er immer wieder auf meine Lippen haucht. Ich konnte mich einfach an ihn kuscheln und die Zeit genießen, ohne an die Schwierigkeiten denken zu müssen, die auftauchen würden, wenn nur der leichteste Verdacht auftauchen würde.
„An was denkst du gerade Dray?“, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und sah zu Neville nach oben. „Nichts Wichtiges …ich genieße es einfach, dass wir wenigstens gerade ein paar Minuten Ruhe haben, bevor der Stress wieder los geht“, gab ich vielleicht nicht ganz ehrlich zurück, denn die Sorge blieb immer in meinem Hinterkopf. „Sicher? Sicher, dass du nicht wieder an die Schwierigkeiten denkst, die auftreten könnten?“, durchschaute er mich natürlich direkt und ich nickte seufzend.
„Ach Dray … solange wir wissen, dass wir uns haben und dass wir für das richtige kämpfen, ist doch egal, was passiert. Ich vertraue Harry, Hermine und Ron, dass sie es schaffen. Ich vertraue auf McGonagall, dass sie uns soweit schützt. Ich vertraue auf die anderen Schüler, dass sie auf unserer Seite stehen und vor allem vertraue ich dir, dass du immer auf meiner Seite stehst.“
Und schon spürte ich wieder seine Lippen auf meinen und wusste alles würde gut werden.





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Eine interessante Geschichte zu einem doch recht seltsamen Pairing. Das Zitat wurde hier wirklich gut eingebaut.

Eure lula-chan
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